<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Horst_Gienke</id>
	<title>Horst Gienke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Horst_Gienke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Gienke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T00:09:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Gienke&amp;diff=572307&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Gienke&amp;diff=572307&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T20:18:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horst Gienke.jpg|mini|Horst Gienke (2014)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BischofGienke.jpg|mini|Signum Horst Gienkes]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Gienke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1930]] in [[Schwerin]]; † [[26. Februar]] [[2021]] in [[Demmin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annette Klinkhardt |url=https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/altbischof-horst-gienke-verstorben |titel=Nachruf für früheren Bischof der Evangelischen Landeskirche Greifswalds (1972–1989). Altbischof Horst Gienke verstorben |hrsg=Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland |datum=2021-02-26 |abruf=2024-11-09 |CH=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war von 1972 bis 1989 [[Bischof]] der [[Pommersche Evangelische Kirche|Evangelischen Landeskirche Greifswald]] und von 1973 bis 1976 und 1987 bis 1989 Vorsitzender des Rates der [[Evangelische Kirche der Union|Evangelischen Kirche der Union]] (EKU) in der DDR. Nach seinem Rücktritt 1989 aufgrund eines Misstrauensvotums der Landessynode wurde bekannt, dass Gienke als [[inoffizieller Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] registriert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Horst Gienke wurde als Sohn eines Beamten geboren. Nach dem Abitur an der [[Goethe-Gymnasium Schwerin|Goethe-Oberschule]] in [[Schwerin]] studierte er von 1948 bis 1953 in [[Rostock]] [[evangelische Theologie]]. Danach war er Gemeindepfarrer in [[Blankenhagen]] bei [[Ribnitz]] und in Rostock. Von 1964 bis 1972 war Gienke Leiter des [[Predigerseminar]]s der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs]] in Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde er für das Amt des Bischofs der Mecklenburgischen Landeskirche vorgeschlagen, die [[Landessynode|Synode]] wählte jedoch [[Heinrich Rathke]] ins Bischofsamt. Am 1. Januar 1972 wurde er zum Landes[[superintendent]]en von Schwerin berufen. Im März 1972 wurde Gienke als Nachfolger von [[Friedrich-Wilhelm Krummacher]] zum Bischof der damaligen „[[Evangelische Landeskirche Greifswald (1968–1990)|Evangelischen Landeskirche Greifswald]]“ gewählt (bis 1968 und ab 1990: [[Pommersche Evangelische Kirche]]). An Gienkes Amtseinführung nahm seitens des SED der damalige Staatssekretär für Kirchenfragen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], [[Hans Seigewasser]], teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000013881|Horst Gienke|4. August 2009|Internationales Biographisches Archiv 24/1997 vom 2. Juni 1997}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gienke weihte 1977 als ersten Kirchen-Neubau in einem DDR-Neubaugebiet das [[St. Nikolai Gemeindezentrum]] in Stralsund-Knieper West ein – entstanden im [[Kirchenbauprogramme in der DDR|ersten Kirchenbauprogramm in der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gienke 1981 in Friedenskirche Stralsund.png|mini|Landesbischof Gienke predigt 1981 in der [[Friedenskirche (Stralsund)]]]]&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1976 und 1987 bis 1989 war er Vorsitzender des Rates der [[Evangelische Kirche der Union|Evangelischen Kirche der Union]] (EKU) in der DDR. 1980 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Sektion Theologie der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald]] verliehen. Im November 1989 wurde Gienke, dessen autoritäres Amtsverständnis (dem Theologen [[Friedrich Wilhelm Graf]] zufolge vertrat Gienke schon bei seinem Amtsantritt als Bischof ein {{&amp;quot; |autoritäres, katholisierendes Amtsverständnis}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Wilhelm Graf]] |Titel=Rechtfertigung des begnadigten Sünders |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |Nummer=7 |Datum=1997-01-09 |Seiten=6 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/2.1715/rezension-sachbuch-rechtfertigung-des-begnadigten-suenders-11304189.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) sowie dessen [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-nahe Amtsführung zunehmend kritisiert worden waren, von der Landessynode zum Rücktritt aufgefordert und im Anschluss mit seiner Zustimmung in den vorläufigen Ruhestand versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=https://www.kirche-mv.de/Gienke.5642.0.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Pommerscher Altbischof Horst Gienke wird 75 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039;}} 14. April 2005 auf: &amp;#039;&amp;#039;kirche-mv.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2010 würdigte die Pommersche Evangelische Kirche Gienke aus Anlass seines 80. Geburtstages mit einem Empfang im „Haus der Stille“ (auch: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Wilhelm-Krummacher-Haus&amp;#039;&amp;#039;) in [[Weitenhagen (bei Greifswald)|Weitenhagen]] bei Greifswald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.kirche-mv.de/Gienke.17308.0.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Empfang zum 80. Geburtstag von Altbischof Horst Gienke.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100515110322}} 26. April 2010 auf: &amp;#039;&amp;#039;kirche-mv.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gienke war verheiratet und hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rücktritt als Bischof ==&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1989 wurde in [[Greifswald]] in einem Festakt unter Anwesenheit von [[Erich Honecker]] der [[Dom St. Nikolai (Greifswald)|Dom St.&amp;amp;nbsp;Nikolai]] nach umfangreicher Sanierung wieder eingeweiht. Das Projekt wurde auf Initiative des Greifswalder Dompredigers [[Joachim Puttkammer]] in erheblichen Maße von der [[Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung|Krupp-Stiftung]] gefördert, da der Sachwalter der Stiftung [[Berthold Beitz]] in Greifswald aufgewachsen war, und so seine Verbundenheit mit der Stadt zum Ausdruck bringen wollte. Es war aber auch in Kirchenkreisen umstritten, weil für viele andere Kirchenbauten Geld fehlte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Pergande |Titel=Ein Nachruf und seine Folgen. In der pommerschen Kirche wird über die DDR-Vergangenheit gestritten – wieder einmal |Sammelwerk= [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |Datum=2015-11-14 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders die von Gienke ohne Rücksprache mit Synode und Kirchenleitung erfolgte Einladung Honeckers stieß auf Ablehnung. Der Festgottesdienst mit Honecker und Beitz war einer der letzten größeren öffentlichen Auftritte Honeckers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 19. Juli 1989 ein Briefwechsel zwischen Gienke und Honecker im SED-Organ [[Neues Deutschland]] veröffentlicht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ilko-Sascha Kowalczuk]] |Titel=Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR. |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-406-58357-5 |Seiten=342 |Online={{Google Buch |BuchID=-mnJV8ENuJoC |Seite=342 |Linktext=online}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem die Kirchenblätter wegen ihrer kritischen Berichterstattung über die Domeinweihung angegriffen wurden, geriet Gienke immer mehr unter Druck. Im September 1989 forderte schließlich der Greifswalder Pfarrkonvent die Mitglieder der Kirchenleitung schriftlich auf, dem Bischof das Misstrauen auszusprechen. Gleichzeitig wurde Gienke aufgefordert, sein Amt niederzulegen. Die Kirchenleitung stellte sich jedoch nach heftigen Kontroversen am 21.&amp;amp;nbsp;September 1989 hinter Gienke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landessynode folgte dieser Position auf ihrer anschließenden Herbsttagung nicht, sondern sprach Gienke am 5.&amp;amp;nbsp;November 1989 mit 32 zu 30 Stimmen das Misstrauen aus, da {{&amp;quot; |seit längerer Zeit ein tiefgreifender, zunehmender Vertrauensschwund im Blick auf die Amtsführung des Bischofs}} eingetreten sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landeskirchliches Archiv Greifswald]], Pressestelle der Evangelischen Landeskirche Greifswald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Informationsdienst&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 4 (1989), S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Bedenkzeit zog Gienke die Konsequenz und trat von seinem Amt zurück. Die Kirchenleitung versetzte Gienke daraufhin in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit ==&lt;br /&gt;
Nach Gienkes Rücktritt wurde bekannt, dass dieser vom [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) seit 1972 als IM ([[Inoffizieller Mitarbeiter]]) „Orion“ geführt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13680729 |Titel=Einer im Niemandsland |Jahr=1992 |Nr=8 |Seiten=24f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13688002 |Titel=Wir hatten sie im Griff |Jahr=1992 |Nr=17 |Seiten=40ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13682572 |Titel=Lamm unter Wölfen |Jahr=1993 |Nr=23 |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit wurden diese Berichte durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saß48&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rahel von Saß |Hrsg=Der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Ehemaligen Dt. Demokratischen Republik |Titel=Der „Greifswalder Weg“. Die DDR-Kirchenpolitik und die evangelische Landeskirche Greifswald von 1980 bis 1989 |Auflage= |Ort=Schwerin |Datum=1998 |ISBN=3-933255-08-2 |Seiten=48 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert F. Goeckel |Hrsg=Heydemann, Kettenacker |Titel=Der Weg der Kirchen in der DDR |Sammelwerk=Kirchen in der Diktatur. Drittes Reich und SED-Staat. Fünfzehn Beiträge |Ort=Göttingen |Datum=1993 |Seiten=177 f. |URN=nbn:de:bvb:12-bsb00040613-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Clemens Vollnhals]] |Hrsg=BSTU |Titel=Die kirchenpolitische Abteilung des Ministeriums für Staatssicherheit |Sammelwerk=BF informiert |Band=1 |Nummer=1997 |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-942130-58-0 |Seiten=91 |URN=nbn:de:0292-97839421305857}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezirksverwaltung Rostock des Ministeriums für Staatssicherheit hatte Gienke als IM unter der Nummer I/1066/72 registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auerbach08&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas Auerbach]], Matthias Braun, [[Bernd Eisenfeld]], Gesine von Prittwitz, [[Clemens Vollnhals]] |Titel=Hauptabteilung XX: Staatsapparat, Blockparteien, Kirchen, Kultur, »politischer Untergrund« (MfS-Handbuch) |Reihe=Anatomie der Staatssicherheit (MfS-Handbuch) |HrsgReihe=Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Abteilung Bildung und Forschung |Ort=Berlin |Datum=2008 |Seiten=96 |Fundstelle=Anmerkung 38 |URN=nbn:de:0292-97839421301343}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigener Aussage hat Gienke bis 1989 insgesamt 37 vertrauliche Gespräche mit MfS-Offizieren geführt, in denen es um {{&amp;quot; |grundsätzliche Fragen nach politischen Entscheidungen sowie dem inneren und wirtschaftlichen Gefüge des Staates}} gegangen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Gienke |Titel=Dome, Dörfer, Dornenwege. Lebensbericht eines Altbischofs |Verlag=Hinstorff |Ort=Rostock |Datum=1996 |ISBN=3-356-00696-7 |Seiten=379 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gespräche verstießen klar gegen den allgemeinen Konsens in den Landeskirchen der DDR, dass unabhängig von den konkreten Inhalten kirchlicherseits keinerlei Kontakte zum MfS unterhalten werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saß48&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Identität als Inoffizieller Mitarbeiter des MfS aufgedeckt worden war, bestritt Gienke, sich bewusst als IM zur Verfügung gestellt zu haben, und stellte sich in seiner 1996 erschienenen Autobiographie als Opfer einer Diffamierungskampagne einer westdeutschen {{&amp;quot; |Journaille}} dar, die seinen Ruf als Bischof ruinieren wolle, um damit {{&amp;quot; |das Image der Kirche zu beschädigen}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Gienke |Titel=Dome, Dörfer, Dornenwege. Lebensbericht eines Altbischofs |Verlag=Hinstorff |Ort=Rostock |Datum=1996 |ISBN=3-356-00696-7}} zitiert bei {{Literatur |Autor=[[Friedrich Wilhelm Graf]] |Titel=Rechtfertigung des begnadigten Sünders |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |Nummer=7 |Datum=1997-01-09 |Seiten=6 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/2.1715/rezension-sachbuch-rechtfertigung-des-begnadigten-suenders-11304189.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das genaue Ausmaß der Zusammenarbeit zwischen Gienke und der Staatssicherheit kann nicht geklärt werden, da die aus sechs Bänden bestehende Akte nicht im Bestand der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]] vorhanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rahel von Saß |Hrsg=Der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Ehemaligen Dt. Demokratischen Republik |Titel=Der „Greifswalder Weg“. Die DDR-Kirchenpolitik und die evangelische Landeskirche Greifswald von 1980 bis 1989 |Ort=Schwerin |Datum=1998 |ISBN=3-933255-08-2 |Seiten=49 |Fundstelle=Anm. 152.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen wurde die Akte im Zuge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] am 4. Dezember 1989 vernichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auerbach08&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artur Amthor, Gienkes damaliger Stasi-Gesprächspartner, erklärte, Gienke habe zwar Gespräche mit der Stasi geführt, jedoch nicht als IM gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Artur Amthor |Titel=Ruhe in Rostock? Vonwegen |Ort=Berlin |Datum=2009 |ISBN=978-3-89793-169-5 |Seiten=139 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Amthor war von Dezember 1989 bis März 1990, also in dem Zeitraum, in dem die Akte des IM „Orion“ vernichtet wurde, als Bezirksleiter der Stasi-Nachfolgebehörde [[Amt für Nationale Sicherheit]] für die Vernichtung von Aktenbeständen der Stasi im Bezirk Rostock verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Bethlehem bis Jerusalem. Unterwegs im Land der Bibel&amp;#039;&amp;#039;. [[Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft]], Berlin / Altenburg 1990, ISBN 3-7461-0096-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dome, Dörfer, Dornenwege. Lebensbericht eines Altbischofs&amp;#039;&amp;#039;. Hinstorff, Rostock 1996, ISBN 3-356-00696-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rahel Frank|Rahel von Saß]]: &amp;#039;&amp;#039;Der „Greifswalder Weg“. Die DDR-Kirchenpolitik und die evangelische Landeskirche Greifswald von 1980 bis 1989.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Landesbeauftragten Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehem. DDR, Schwerin 1998, ISBN 3-933255-08-2.&lt;br /&gt;
* Irmfried Garbe, Wolfgang Nixdorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dom St. Nikolai Greifswald. Gemeindekirche zwischen Politik und Polemik. Studien zur Greifswalder Landeskirche und zur Wiedereinweihung des Domes 1989.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag der Landessynode der Pommerschen Evangelischen Kirche, Schwerin 2005, ISBN 3-935749-43-0.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=horst-gienke|lemma=Gienke, Horst|autor=Uwe Funk|band=1|idNum=990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119432439}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232818606}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Friedrich Wilhelm Graf]] |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/rezension-sachbuch-rechtfertigung-des-begnadigten-suenders-11304189.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 |titel=Rezension: Sachbuch: Rechtfertigung des begnadigten Sünders |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ.net]] |datum=1997-01-09 |abruf=2021-03-01 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Rezension zu Horst Gienke: &amp;#039;&amp;#039;Dome, Dörfer, Dornenwege. Lebensbericht eines Altbischofs&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Friedrich-Wilhelm Krummacher]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Eduard Berger]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Generalsuperintendenten und Bischöfe Pommerns|Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1972]]–[[1989]]}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ratsvorsitzende der EK(ap)U&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119432439|LCCN=n97105004|VIAF=42486132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gienke, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landessuperintendent (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiter einer evangelischen Landeskirche (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gienke, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Demmin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>