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	<title>Horst Bibergeil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:02:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horst_Bibergeil&amp;diff=622637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 2 weiche Trennzeichen</title>
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		<updated>2025-08-25T18:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 2 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiche Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst Bibergeil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1925]] in [[Greifswald]]; † [[22. Juni]] [[2013]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Innere Medizin|Internist]] und [[Diabetologie|Diabetologe]]. Er fungierte als Professor für innere Medizin an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald]] und von 1967 bis 1990 als Direktor des [[Zentralinstitut für Diabetes|Zentralinstituts für Diabetes „Gerhardt Katsch“]] in [[Karlsburg (Vorpommern)|Karlsburg]] bei Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Horst Bibergeil wurde 1925 in [[Greifswald]] geboren. Seine Mutter war die Krankenschwester Margarete Gertrud Klimitz (1891–19??), die 1920 den Vater, den verwitweten&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Eintrag Nr.&amp;amp;nbsp;64 des Totenregisters des Standesamtes Swinemünde meldete Schwester Gertrud Klimitz den Tod der Elsa Johanna Bibergeil (geb. Berliner; 1889–1920) für den 28.&amp;amp;nbsp;Februar 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dr.&amp;amp;nbsp;Eugen Bibergeil (Berlin *23.&amp;amp;nbsp;Juli 1879–24.&amp;amp;nbsp;Januar 1964* Saalow bei Zossen) geheiratet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Auszug des Standesamtes Swinemünde heirateten sie am 2.&amp;amp;nbsp;September 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jüdisch geboren ließen den Vater dessen Eltern schon als Kind taufen. Die Familie, die Eltern, Horst und die Schwester Ruth (*&amp;amp;nbsp;1929) lebte im Eigenheim in der Lotsenstraße 80 in [[Swinemünde]], wo der Vater seine Praxis hatte, und gehörte zur dortigen Gemeinde der altlutherischen [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Preußen|Evangelisch-lutherischen Kirche in Preußen]]. In der NS-Zeit wurde Eugen Bibergeil die Tätigkeit als Arzt verboten und beim Novemberpogrom 1938 kam er in Haft. Als in so genannter [[Mischehe (Nationalsozialismus)#„Privilegierte“ und „nichtprivilegierte Mischehe“|&amp;#039;&amp;#039;privilegierter Mischehe&amp;#039;&amp;#039;]] lebend (unter Gertrud Bibergeils nächsten Vorfahren waren keine Juden) kam er bald aus dem KZ frei, v.&amp;amp;nbsp;a. Gemeindepastor Gerhard Stief (1902–1944) hatte sich intensiv dafür eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wohl deshalb zog die Wehrmacht Stief bereits Anfang 1940 zum Kriegsdienst ein. Er fiel auf Ösel am 2.&amp;amp;nbsp;November 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt; Horst Bibergeil besuchte die Grundschule sowie das [[Realgymnasium]] in Swinemünde, wo er 1943 das Abitur erlangte. Dann musste er als so genannter &amp;#039;&amp;#039;jüdischer Mischling mit zwei volljüdischen Großeltern&amp;#039;&amp;#039; Zwangsarbeit leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der sowjetischen Einnahme Swinemünde blieben Bibergeils in ihrem Eigenheim und Eugen Bibergeil praktizierte wieder. Nach der sowjetischen Übergabe Swinemündes an Polen im Oktober 1945 durften Bibergeils, anders als andere Swinemünder, die vertrieben wurden, zunächst in ihrem Haus bleiben, weil der Vater Arzt war. Zunehmende Repressalien polnischerseits ließen Bibergeils aber dann nach Ahlbeck wechseln, wo der Vater bei der evangelischen [[Kirche im Walde]] eine chirurgische Klinik eröffnete. Später arbeitete der Vater mit [[Gerhardt Katsch]] zusammen. Ab 1946 studierte Horst Bibergeil [[Medizin]] an der [[Universität Greifswald]]. 1951 legte er sein Staatsexamen ab und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] im gleichen Jahr. Anschließend arbeitete er drei Jahre lang am [[Kreiskrankenhaus Demmin]] und in [[Malchin]] und begann seine Ausbildung zum [[Facharzt]] für [[Innere Medizin]]. 1955 wechselte er an das in [[Karlsburg (Vorpommern)|Karlsburg]] bei Greifswald bestehende [[Zentralinstitut für Diabetes|Institut für Diabetes-Forschung und Behandlung]]. Drei Jahre später ging er zur Fortsetzung seiner Facharztausbildung an die Medizinische Klinik der [[Universität Rostock]], wo er in den folgenden Jahren die Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten aufbaute und sich 1965 [[Habilitation|habilitierte]]. Zwei Jahre danach wurde er in Rostock Dozent für innere Medizin. Nach dem Tod von [[Gerhard Mohnike]] wechselte er an das Institut für Diabetes „Gerhardt Katsch“ in Karlsburg und übernahm dort die Position des Institutsdirektors sowie kurze Zeit später eine Professur an der Universität Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Leitung kam es zu einer Verstärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie der Kooperationen des Instituts mit ausländischen Einrichtungen. 1972 wurde das Institut unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Zentralinstitut für Diabetes „Gerhardt Katsch“&amp;#039;&amp;#039; zur Leiteinrichtung für die Behandlung von Diabetikern und die Forschung zum [[Diabetes mellitus]] in der gesamten [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR). Horst Bibergeil veröffentlichte während seiner Karriere fast 300 wissenschaftliche Publikationen. Sein Hauptwerk war das in Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Experten verfasste Buch &amp;#039;&amp;#039;Diabetes mellitus. Ein Nachschlagewerk für die diabetologische Praxis&amp;#039;&amp;#039;, von dem Lizenzausgaben auch außerhalb der DDR erschienen. Er blieb Direktor des Instituts bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1990. Im gleichen Jahr begann im Zuge der mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands]] verbundenen strukturellen Veränderungen in der Wissenschaftslandschaft die Auflösung des Instituts in seiner bestehenden Form und die Überführung in eine Reihe von Nachfolgeeinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst Bibergeil war Präsident beziehungsweise Vorsitzender mehrerer wissenschaftlicher Vereinigungen, unter anderem der Gesellschaft für Klinische Medizin der DDR und der Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten der DDR. Er starb 2013 in seiner Heimatstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Horst Bibergeil wurde von mehreren in- und ausländischen Gesellschaften, darunter den Diabetesgesellschaften [[Ungarn]]s und [[Kuba]]s, zum Ehrenmitglied ernannt. Zu den ihm verliehenen wissenschaftlichen und staatlichen Auszeichnungen zählen unter anderem der Maxim-Zetkin-Preis der Deutschen Gesellschaft für [[Pädiatrie]] der DDR, die [[Fritz Gietzelt#Auszeichnungen und Würdigung|Fritz-Gietzelt-Medaille]] sowie die Ehrentitel [[Medizinalrat (DDR)|Obermedizinalrat]] und [[Verdienter Arzt des Volkes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Insulin und Behandlung des Diabetes mellitus.&amp;#039;&amp;#039; Medizinisch-Wissenschaftliche Abteilung des VEB Berlin-Chemie, Berlin 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pathobiochemie und Pathophysiologie des Kohlenhydratstoffwechsels unter besonderer Berücksichtigung des Diabetes mellitus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Volk und Gesundheit, Berlin 1984, ISBN 3-333-00078-4 (als Mitautor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diabetes mellitus. Ein Nachschlagewerk für die diabetologische Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Dritte Auflage. Springer, Wien 1989, ISBN 3-211-82051-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Herrn Prof. Dr. Horst Bibergeil zum 80. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; 15.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Ausgabe 2/2005. Herausgegeben von der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, S.&amp;amp;nbsp;68, {{ISSN|0939-3323}}&lt;br /&gt;
* Bernd Schulz, Eckhard Zander, Wolfgang Kerner: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Prof. Dr. Horst Bibergeil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; 23.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Ausgabe 9/2013. Herausgegeben von der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, S.&amp;amp;nbsp;345/346, {{ISSN|0939-3323}}&lt;br /&gt;
* Uwe Fischer, Waldemar Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Professor Dr. med. habil. Horst Bibergeil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DDG Informationen.&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Ausgabe 5/2013. Georg Thieme Verlag, S.&amp;amp;nbsp;168/169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1016967322}}&lt;br /&gt;
* {{CPR|1016967322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016967322|VIAF=199623499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bibergeil, Horst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diabetologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bibergeil, Horst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist und Diabetologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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