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	<title>Horsmar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:16:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horsmar&amp;diff=2139240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einleitung+Fläche</title>
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		<updated>2026-01-08T19:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung+Fläche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Unstruttal&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/16/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/24/23/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               =&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            =&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 290 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.83&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;OT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 502&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-01-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;OT&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gemeinde-unstruttal.de/statistik.html |titel=Gemeinde Unstruttal: Statistik |werk=gemeinde-unstruttal.de |hrsg= Gemeinde Unstruttal |abruf=2025-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1995-09-02&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99996&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036023&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               =&lt;br /&gt;
| Bild                   =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Horsmar Unstrut.jpg|mini|Die Unstrut in Horsmar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horsmar Backstorlinde 1.jpg|mini|Die Backstorlinde, ein Wahrzeichen von Horsmar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horsmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft im Norden des [[Unstrut-Hainich-Kreis]]es ([[Thüringen]]). Sie ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Unstruttal]] mit Sitz in [[Ammern (Unstruttal)|Ammern]]. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://gemeinde-unstruttal.de/files/formulare/Satzungen/6.%20%C3%84nderung%20Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Unstruttal |format=PDF;&amp;amp;nbsp;518&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Horsmar liegt im oberen [[Unstrut]]tal zwischen den Städten [[Dingelstädt]] im Nordwesten und Mühlhausen im Osten. Die Gemarkung reicht im Westen und Norden bis zum [[Mühlhäuser Landgraben]], der das im Westen davon liegende katholische [[Eichsfeld]] vom östlich davon gelegenen evangelischen, ehemaligen Gebiet der Freien Reichsstadt Mühlhausen trennt. Im Süden geht sie bis zur B 247, die auf der Mark, einem Hochplateau zwischen den Tälern von Luhne und Unstrut, entlangführt. Die Nachbarorte sind [[Zella (Dingelstädt)|Zella]] im Westen, [[Beberstedt]] im Norden, [[Eigenrode]] im Nordosten, [[Dachrieden]] im Südosten und [[Lengefeld (Unstruttal)|Lengefeld]] im Süden. Horsmar liegt in einer Höhenlage zwischen etwa 265&amp;amp;nbsp;m NN im Unstruttal und 460&amp;amp;nbsp;m NN unterhalb der Eigenröder Warte an der Nordecke der Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Östlich des Hauptortes befindet sich im Unstruttal der Streusiedlungsbereich &amp;#039;&amp;#039;[[Beyrode]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der oberflächennahe geologische Untergrund wird von den Kalken des Oberen [[Muschelkalk]]s gebildet. Nur in der Unstrutaue sind kleinflächig alluviale Schotter vorhanden. Das Geröll besteht jedoch v. a. aus Kalksteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geomorphologie ===&lt;br /&gt;
Das Schneidertal durchzieht die Gemarkung von Horsmar im Norden. Es zählt zu den [[Trockental|Trockentälern]] auf der Muschelkalk-Hochfläche nördlich der Unstrut. Der Bach im Schneidertal führt nur selten, und zwar nach Starkregenereignissen und nach der Schneeschmelze, Wasser. Sein Bachbett liegt die meiste Zeit des Jahres trocken und ist steinig. Er zählt damit zu den sogenannten [[Steingräben]]. Eine weitere Karsterscheinung sind die [[Erdfall|Erdfälle]] im Anroth und im Siechenholz, die durch die Auslaugung von Gips im Untergrund und den anschließenden Einsturz des Höhlendaches entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landnutzung ===&lt;br /&gt;
Die Flur wird zum Teil intensiv landwirtschaftlich genutzt. Mit dem Siechenholz im Norden, dem Anroth im Nordosten sowie kleineren Waldungen am Mühlhäuser Landgraben liegen jedoch auch umfangreiche Waldflächen auf der Gemarkung von Horsmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tractus Eichsfeldiae.jpg|mini|hochkant=1.22|Das Eichsfeld und das Gebiet der Freien und Reichsstadt Mühlhausen mit Horsmar um 1759 (Die Karte enthält einige Fehler: siehe Kartenbeschreibung auf Commons)]]&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte zählte Horsmar zum Einflussbereich der [[Reichsstadt Mühlhausen]]. 1565 zählte man im Ort 85 Mann Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Jordan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;(– 1525).&amp;#039;&amp;#039; Danner, Mühlhausen 1900, [https://archive.org/stream/chronikderstadt00jordgoog#page/n64/mode/2up S. 41].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 fiel Horsmar zusammen mit Mühlhausen an das Königreich [[Preußen]], von 1807 bis 1813 an das von [[Napoleon]] geschaffene [[Königreich Westphalen]] ([[Kanton Dachrieden]]) und wurde nach dem [[Wiener Kongress]] 1816 dem [[Landkreis Mühlhausen i. Th.|Landkreis Mühlhausen]] in der preußischen [[Provinz Sachsen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. September 1995 bildete Horsmar zusammen mit Ammern, Dachrieden, Eigenrode, Kaisershagen und Reiser die neue Gemeinde Unstruttal als Nachfolgerin der aufgelösten [[Verwaltungsgemeinschaft Unstrut-Luhne]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Horsmar ist Sitz einer Kirchengemeinde des Evangelischen Kirchenkreises Mühlhausen und eines Forstreviers. Die Revierförsterei wurde auf den Grundmauern der Horsmarer Warte am Mühlhäuser Landgraben erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Am Nordrand des Ortes befinden sich Stallanlagen eines Landwirtschaftsbetriebes. Eine Gaststätte befindet sich in der Ortsmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die B 247 zwischen Mühlhausen und Dingelstädt tangiert die Gemarkung von Horsmar im Süden. Der Ort ist durch eine Verbindungsstraße an die Bundesstraße angeschlossen. Eine Ortsverbindungsstraße im Unstruttal verknüpft Horsmar mit den Nachbarorten Dachrieden und Zella. Eine schmale Asphaltstraße führt zum ehemaligen Rittergut Breitenbich 1,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von Horsmar. In Horsmar führt eine Brücke über die Unstrut. Nördlich der Ortslage führt die Bahnstrecke Gotha–Leinefelde vorüber. Horsmar selbst verfügt jedoch nicht über einen Bahnhof. Ein Haltepunkt der Regionalbahn befindet sich nordöstlich des Nachbarortes Zella, ein Regionalexpresshalt im östlichen Nachbarort Dachrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Südwesten des Dorfes befindet sich eine Kindertagesstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Seit Januar 1970 existiert mit der BSG „Traktor Horsmar“ ein Sportverein. Zunächst wurde Fußball angeboten, später kamen Frauensport (ab 1985) und Tischtennis hinzu. Der Sportplatz und das Sportlerheim entstanden in Eigenleistung im Unstruttal östlich des Ortes. Der Sportverein wurde 1990 in „HSV Horsmar 1990“ umbenannt. Des Weiteren existieren ein Antennenverein, Heimatverein, Gesangsverein, Gartenverein und der Feuerwehrverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Horsmar Sankt Pankratius.jpg|mini|Sankt Pankratius zu Horsmar]]&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Pankratiuskirche (Horsmar)|Pankratiuskirche]] ist ein [[Barock]]bau von 1721. Sie ersetzt einen durch Feuer fast vollständig niedergebrannten Vorgängerbau am nördlichen Talhang der Unstrut. Das Tonnengewölbe wurde von dem Horsmarer Maler Johannes Rieden 1754 mit bunten Szenen aus Christi Leben ausstaffiert. Der mit vier korinthischen Säulen geschmückte Altar stammt von 1821.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Backstorlinde&amp;#039;&amp;#039; am südlichen Ortseingang ist ein Erkennungszeichen des Ortes. Die zweistämmige [[Winterlinde]] ist etwa 24&amp;amp;nbsp;m hoch und weist einen Stammumfang von etwa 5&amp;amp;nbsp;m auf. Sie wurde 1936 als [[Naturdenkmal]] unter Schutz gestellt.&lt;br /&gt;
* Auf dem Balzenberg, etwa 2&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich der Ortslage befinden sich am Rand eines Feldweges 2 alte [[Stieleiche]]n, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Franzoseneichen&amp;#039;&amp;#039;. Der Legende nach sollen 1761 nach einem Scharmützel zwischen französischen und preußischen Truppen drei getötete französische Offiziere begraben worden sein. Für jeden wurde eine Eiche gepflanzt. Zwei der Eichen sind bis heute stehen geblieben. Sie wurden 1936 bereits als Naturdenkmale geschützt.&lt;br /&gt;
* 4,5&amp;amp;nbsp;km des insgesamt 26&amp;amp;nbsp;km langen Mühlhäuser Landgrabens, eines Schutzgrabens für die Freie Reichsstadt Mühlhausen aus dem 14. Jahrhundert, führen entlang der Nordwestgrenze der Horsmarer Gemarkung. Interessant sind die alte Wallanlage und der darauf befindliche alte Baumbestand aus Eichen, Buchen und anderen Baumarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Wilhelm Volland]] (1682–1757), königlich-britischer sowie braunschweig-lüneburgischer Kirchen- und Konsistorialrat, Superintendent und Schulinspektor der Reichsstadt Mühlhausen&lt;br /&gt;
* [[Thomas Gröger (Politiker)|Thomas Gröger]] (* 1967), Politiker (AfD), 2021–2024 Abgeordneter im Thüringer Landtag, wohnhaft in Horsmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Eine etwa 200 Jahre alte [[Sommerlinde]] am Brunnen im Nordwesten des Ortes musste im Mai 2007 aus Gründen der [[Verkehrssicherungspflicht]] im Auftrag der Gemeinde gefällt werden. Durch eine Anwohnerin, die sich kurz entschlossen an den Stamm fesselte, wurde die Fällung zunächst vereitelt. Die anschließende Sammlung von Spendengeldern für einen unabhängigen Gutachter und Unterschriftensammlung für den Erhalt des Baumes konnte die Fällung letztendlich jedoch nicht verhindern. Der Bürgermeister setzte geltendes Recht mit Hilfe der Polizei schließlich um. Die Linde fiel gegen alle Proteste in den Morgenstunden des 21. Mai 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der jetzige Ortsbürgermeister ist Jan Wernecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://gemeinde-unstruttal.de/ot_horsmar.html Horsmar auf der Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Unstruttal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7558796-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Unstrut-Hainich-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Unstrut-Hainich-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unstruttal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Unstrut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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