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	<title>Horscha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:10:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horscha&amp;diff=1659995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: /* Weblinks */ typo</title>
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		<updated>2026-04-05T13:15:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Horscha&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Hóršow&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Quitzdorf am See&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/18/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/43/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 150&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.99 &amp;lt;!-- Quelle: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 99&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angabe der Gemeinde Quitzdorf am See.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Petershain]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035893&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Quitzdorf am See Horscha Aerial.jpg|mini|Luftbild 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horscha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Hóršow|Audio=Hóršow.ogg}}, ist ein [[Dorf]] und seit 1995 ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Quitzdorf am See]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Görlitz]]. Er zählt zur [[Oberlausitz]] und liegt am Ostrand des offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiets]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Horscha liegt in Form eines [[Straßendorf]]es etwa mittig zwischen [[Mücka]] und [[See (Niesky)|See]] am rechten Ufer des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] sowie am östlichen Rand des [[Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft|Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Ortschaften sind Mücka im Nordwesten, [[Petershain]] im Nordosten, See im Osten, [[Sproitz]] im Süden sowie etwas entfernter vom Südwesten bis Westen [[Steinölsa]], [[Leipgen]], [[Förstgen-Ost]] und [[Förstgen (Mücka)|Förstgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0700045 Quitzdorf am See-Horscha. Ehem. Mühle.jpg|miniatur|Ehemalige Mühle in Horscha (1985)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Funde in der Gemarkung aus der frühen [[Eisenzeit]] lassen auf eine urgeschichtliche Siedlung schließen. 1956 im Kieselschiefer des Steinbruchs gefundene [[Graptolithen]] aus dem Silur zählen zu den ältesten Fossilien in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erstmals erwähnt wird der Ort 1451 in einem Görlitzer Stadtbuch im Zusammenhang mit einem &amp;#039;&amp;#039;Christopff Belwitz zu Hursche&amp;#039;&amp;#039;. Das Dorf unterstand grundherrschaftlich dem Rittergut [[Sproitz]]. Im Jahr 1663 fiel es an den [[Kurfürstentum Sachsen|sächsischen Kurfürsten]] zurück, der seit dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden von 1635]] oberster Lehnsherr der [[Lausitz]] war. Von ihm wurde es neu verlehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Horschaer Rittergut wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein Herrenhaus im Barockstil erbaut. Im angelegten Park wurden einige seltene Baumarten gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] musste das [[Königreich Sachsen]] 1815 unter anderem den nordöstlichen Teil der [[Oberlausitz]] an das [[Königreich Preußen]] abtreten. Im folgenden Jahr wurde Horscha dem neu gegründeten [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] zugeordnet. Dieser wiederum war Teil der [[Provinz Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1837 wurde die Schule und bis 1876 die [[Kirche Kollm|Kirche zu Kollm]] besucht, danach gehörte Horscha zum nähergelegenen Schulverband beziehungsweise Kirchspiel [[Petershain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in [[Sproitz]] und [[See (Niesky)|See]] gab es ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert einen Steinbruch in Horscha. Der dort abgebaute [[Quarzit]] diente zur Herstellung von [[Schamotte]]steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Germanisierung slawischer Ortsnamen während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Horscha 1936 in Zischelmühle umbenannt. Durch Kriegseinwirkungen wurde das Herrenhaus im April 1945 zerstört. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erhielt Horscha 1947 formell seinen alten Namen zurück und wurde am 1. Juli 1950 nach Petershain eingemeindet. Durch die [[Verwaltungsreform von 1952]] kam die Gemeinde zum [[Kreis Niesky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]], 1938 aus dem 1912 gegründeten Spritzenverband hervorgegangen, bestand bis 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Beitritt der Gemeinde Petershain zur Gemeinde [[Quitzdorf am See]] zum 1. Oktober 1995 wurde Horscha ein Ortsteil dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||align=right| 124&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, Seite 290.&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 124&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 132&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 147&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 131&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 141&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 181&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||align=right| 143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 123&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 ||align=right| 106&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landesexamination 1777 wurden für Horscha 11 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 8 [[Häusler]] gemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten 200 Jahren lag die Bevölkerungszahl im Wesentlichen zwischen 120 und 190 Einwohnern. Sie stieg etappenweise von 124 im Jahr 1825 auf 152 im Jahr 1925 an, wobei es mehrfach zu kurzzeitigen Rückgängen kam. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl durch Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten auf 181 im Oktober 1946 an. Mit 123 Einwohnern im Jahr 2002 lag die Einwohnerzahl wieder auf dem Niveau von 1825.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert bildeten [[Sorben]] einen großen Bevölkerungsanteil. 1863 waren 66 der 124 Einwohner Sorben (53 %),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt; um 1880 ermittelte der sorbische Wissenschaftler [[Arnošt Muka]] gar 140 Sorben unter den 150 Einwohnern (93 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Landbevölkerung |Sammelwerk=Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin – Veröffentlichungen des Instituts für Slawistik |Band=4 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Urkundlich überlieferte Schreibweisen des Ortsnamens sind unter anderem &amp;#039;&amp;#039;(zu) Hursche&amp;#039;&amp;#039; (1451), &amp;#039;&amp;#039;Horysschaw&amp;#039;&amp;#039; (1483), &amp;#039;&amp;#039;Horischaw&amp;#039;&amp;#039; (1527), &amp;#039;&amp;#039;Horschau&amp;#039;&amp;#039; (1533), &amp;#039;&amp;#039;Hersche&amp;#039;&amp;#039; (1551), &amp;#039;&amp;#039;(zum) Hortzschenn&amp;#039;&amp;#039; (1565), &amp;#039;&amp;#039;Horscha&amp;#039;&amp;#039; (1768) und &amp;#039;&amp;#039;Hörsche&amp;#039;&amp;#039; (1777).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftliche Formen des sorbischen Namens sind &amp;#039;&amp;#039;Horschow&amp;#039;&amp;#039; (1831), &amp;#039;&amp;#039;Horšow&amp;#039;&amp;#039; (1843) und &amp;#039;&amp;#039;Hóršow&amp;#039;&amp;#039; (1885).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name geht nach [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] auf das altsorbische Wort {{lang|wen|&amp;#039;&amp;#039;Horišov&amp;#039;&amp;#039;}} als Kurzform des Vornamens &amp;#039;&amp;#039;Gorěsłav&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gorisłav&amp;#039;&amp;#039; zurück, der sich wiederum als ‚brennen, zürnen‘ übersetzen lässt. Eichler zufolge ist Horscha der &amp;#039;&amp;#039;Ort eines Horiš&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Eichler, [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz: Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Sammelwerk=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |Band=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1975 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderer Meinung bezeichnet Hóršow die Lage am oder auf dem Hügel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=2006 |ISBN=978-3-929091-96-0 |Seiten=290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Horscha/Hóršow}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.quitzdorf-am-see.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=212078 &amp;#039;&amp;#039;Horscha&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Quitzdorf am See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften in der Gemeinde Quitzdorf am See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quitzdorf am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1451]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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