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	<title>Horreum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:28:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horreum&amp;diff=1735932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skopien: direktlink auf Horreum in Narbonne</title>
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		<updated>2025-09-08T13:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;direktlink auf Horreum in Narbonne&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostia, horrea epagathiana 01.JPG|mini|Horrea Epagathiana et Epaphroditiana, in [[Ostia Antica|Ostia]], erbaut ca. 145–150 n.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunt shed baginton.JPG|mini|Horreum in Holzbauweise, Kastell Lunt, GB]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horrea.JPG|mini|Rekonstruiertes Horreum im [[Kastell Saalburg|Saalburgmuseum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vindobona lagerhorreum hoher markt.jpg|mini|Rekonstruktionsversuch eines Horreums am Salzgries, Legionslager [[Vindobona]], 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horreum II Housesteads.png|mini|Rekonstruktion des Doppelhorreums im Kastell [[Vercovicium|Housesteads]], Bauphase II, frühes 3. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horreum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;horreum&amp;#039;&amp;#039;; Plural &amp;#039;&amp;#039;horrea&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Römisches Reich|römisches]] Lagerhaus oder Magazingebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Lagerhäusern für Waren aller Art wurden als &amp;#039;&amp;#039;horrea&amp;#039;&amp;#039; vor allem Magazine für Lebensmittel bezeichnet, insbesondere für Getreide (diese wurden auch &amp;#039;&amp;#039;granaria&amp;#039;&amp;#039; genannt). Es gab Lagerhäuser für spezielle Waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;horreum chartarium&amp;#039;&amp;#039; für Papier&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;horreum candelarium&amp;#039;&amp;#039; für Lampen und Kerzen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;horreum piperatarium&amp;#039;&amp;#039; für orientalische Waren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoss eines Horreums bestand aus einzelnen Kammern (&amp;#039;&amp;#039;cella&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;apotheca&amp;#039;&amp;#039;), die um einen Hof lagen. Einige Horrea waren zweigeschossig; im Obergeschoss kann die Verwaltung des Gebäudes untergebracht gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhaltene Reste von Horrea gibt es in Rom, vor allem aber in [[Ostia Antica|Ostia]], in Provinzstädten unter anderem in [[Narbonne]] (siehe Artikel [[Narbo Martius]], Abschnitt [[Narbo Martius#Horreum|Horreum]]) und [[Patara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nördlichen Provinzen treten Horrea vor allem bei &amp;#039;&amp;#039;[[Villa rustica|villae rusticae]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Vicus|vici]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Römisches Militärlager|Militärlagern]] auf. Im Lageplan mittelkaiserzeitlicher Kastelle sind sie meist in der Lagermitte nahe dem [[Prätorium|Praetorium]] (Wohnhaus des Kommandanten) bzw. den [[Principia (Stabsgebäude)]] zu finden. Bei Versorgungslagern wie [[Römerlager Rödgen|Rödgen]], [[Kastell Arbeia|South Shields]], [[Veldidena|Innsbruck-Wilten]] und [[Römerlager Anreppen|Anreppen]] bilden sie den dominierenden Gebäudetyp. Im [[Kastell Saalburg|Saalburgmuseum]] dient ein rekonstruiertes Horreum als Ausstellungsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Horreum wurde, ebenso wie die übrige Innenbebauung, an die veränderten Anforderungen und die damit verbundenen, architektonischen Änderungen in spätrömischen Kastellen angepasst. Während sie sich im mittelkaiserzeitlichen Kastellen meist an den Lagerhauptstraßen, den Toren oder neben den Stabsgebäude befanden, konnten sie später ohne jegliche Orientierung im Kastellinneren verteilt sein, sich mit der Rückseite an die Innenmauer anlehnen oder sogar außen an die Lagermauer angebaut werden. Dennoch blieben die spätrömischen Horrea, im Vergleich mit ihren mittelkaiserzeitlichen Vorgängern, von der Konstruktion her im Wesentlichen gleich. Nur der Grundriss der Gebäude und ihre Lage in den Kastellen konnten sich mitunter grundlegend ändern. Das Beibehalten der Konstruktionsmerkmale erklärt sich mit den Anforderungen, die an ein solches Speichergebäude gestellt wurden, nämlich ein möglichst kühles und trockenes Klima im Speicherraum zu erzeugen. Erzielt wurde dies durch den erhöhten Fußboden, der auf Mauerzügen, Pfeilern oder Pfosten auflag, fugendichte Wände und eine zusätzliche Estrichauflage im untersten Bodenniveau. Strebepfeiler kommen in mittel- und auch wieder bei spätkaiserzeitlichen Horrea vor. Sie mussten aus statischen Gründen angebracht werden, da sie z.&amp;amp;nbsp;B. einem höheren Getreidedruck standhalten mussten, weil das Saatgut hier höher aufgeschüttet wurde. Die Strebepfeiler könnten aber auch zur Unterstützung einer massiven Dachkonstruktion gedient haben oder aufgrund ungünstiger Bodenverhältnisse oder abschüssigen Geländes eine zusätzliche Stützfunktion innegehabt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Standorte in den Kastellen konnten folgende Bautypen von spätantiken Horrea unterschieden werden:&lt;br /&gt;
* Typ A – Anlehnung an die Kastellinnenmauer,&lt;br /&gt;
* Typ B – freistehend im Kastellinneren,&lt;br /&gt;
* Typ C – außen an die Lagermauer angebaut,&lt;br /&gt;
* Typ D – im Zentrum einer Befestigungsanlage und&lt;br /&gt;
* Typ E – Bestandteil eines größeren Baukomplexes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 4. Jahrhundert kommen auch Sonderformen vor wie z.&amp;amp;nbsp;B. Horrea mit Wachtturm ([[Kastell Eining]], [[Veldidena|Innsbruck-Wilten]]) oder mit [[Apsis|apsidenartigem Abschluss]] (Eburodunum/[[Yverdon]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{KlP|2|1227||Horreum|[[Walter Hatto Gross]]}}&lt;br /&gt;
* Jördis Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Spätantike militärische horrea an Rhein und Donau. Eine Untersuchung der römischen Militäranlagen in den Provinzen Maxima Sequanorum, Raetia I, Raetia II, Noricum Ripense und Valeria.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Wien 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Horreum. Internationales Symposium zu römischen Speicherbauten im Alpenraum&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;am Institut für Archäologie der Universität Graz 1.–2. Oktober 2015&amp;#039;&amp;#039; (= Römisches Österreich, Band 40, Jahresschrift der Österreichischen Gesellschaft für Archäologie, XII). Herausgegeben von [[Peter Scherrer]]. ISBN 978-3-902666-54-3, Uni-Press Graz, Graz 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Speichergebäude)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skopien</name></author>
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