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	<title>Hornisgrinde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hornisgrinde&amp;diff=775998&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: -typo; -&gt; building</title>
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		<updated>2026-04-27T11:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-typo; -&amp;gt; building&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Mummelsee mit Hornisgrindesattel cropped.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Die Hornisgrinde mit Hochmoor, Sendemast und dem [[Mummelsee]]-[[Kar (Talform)|Kar]] im Süden&lt;br /&gt;
|HÖHE=1164.4&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Ortenaukreis]], [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48/36/25/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=8/12/9/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BW&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=54.46&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= Griesbacher Eck (Nebengipfel des [[Obereck (Berg)|Obereck]])&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 1164-653&lt;br /&gt;
|SCHARTE= [[Betzweiler]]-Oberwiesach&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Höchster Berg im [[Nordschwarzwald]], [[#Grinden und Hochmoor|Hochmoor]], [[#Hornisgrindeturm|Hornisgrindeturm]] ([[Aussichtsturm|AT]]), [[#Signalturm (Bismarckturm)|Signalturm]] ([[Aussichtsturm|AT]]), [[#Windpark|Windpark]], [[#Sendeanlagen|Sendeanlagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hornisgrinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit {{Höhe|1164.4|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} der höchste Berg des [[Nordschwarzwald]]es. Sie ist ein langgestreckter Bergrücken mit einer Länge von rund zwei Kilometern und liegt ungefähr in Nord-Süd-Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des seit 1605 nachweisbaren Namens ist unsicher. Eine Deutung leitet ihn aus &amp;#039;&amp;#039;Horn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Misse (Moor)|mis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Grinde|grinte]]&amp;#039;&amp;#039; ab, was so viel bedeutet wie &amp;#039;&amp;#039;Bergrücken, der auf seiner Höhe ein Moor trägt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Rudolf Metz]]| Titel=Mineralogisch-landeskundliche Wanderungen im Nordschwarzwald, besonders in dessen alten Bergbaurevieren| Auflage=2.| Verlag=Schauenburg| Ort=Lahr| Datum=1977| ISBN=3-7946-0128-9 | Seiten=319}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornisgrinde-from-Hohloh-IMGP0125.jpg|mini|links|Die Hornisgrinde vom nordöstlich gelegenen [[Hohloh]] aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornisgrinde 2.jpg|mini|links|Geschütztes Gipfelhochmoor mit krüppelwüchsigen Gehölzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Panorama|PanoramaHornisgrinde.jpg|2590|Panorama von der Hornisgrinde}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|ALpenvomHornisgrinde.jpg|2640|Alpen-Panorama von der Hornisgrinde}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gipfelrücken der Hornisgrinde wird eingerahmt vom Muhrkopf &amp;lt;!-- Schreibweise in BFN und aktueller Wanderkarte Murgtal: „Murkopf“ --&amp;gt; ({{Höhe|1004.0|DE-NHN}}){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} bei [[Unterstmatt]] im Norden und dem [[Mummelsee]] ({{Höhe|1028.5|DE-NHN}}) im Süden. Im Westen wird der Abhang in etwa 900 bis 1000&amp;amp;nbsp;m Höhe durch die [[Schwarzwaldhochstraße]] ([[Bundesstraße 500|B 500]]) durchschnitten, im Osten fällt der Hang steil zum eiszeitlichen [[Kar (Talform)|Kar]] &amp;#039;&amp;#039;Biberkessel&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Verlandung|verlandenden]] &amp;#039;&amp;#039;Blindsee&amp;#039;&amp;#039; ab. Der Gipfelrücken geht im Südwesten in den {{Höhe|1123.6|DE-NHN}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohen &amp;#039;&amp;#039;Katzenkopf&amp;#039;&amp;#039; über, im Südosten fällt der Grat in Richtung [[Seibelseckle]] ab. Der Katzenkopf und der südöstliche Grat der Hornisgrinde bilden das Kar des Mummelsees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westen fällt das Gelände vom Gipfel der Hornisgrinde bis ins Rheintal auf nur 8&amp;amp;nbsp;km Entfernung über 1000 Höhenmeter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grinden und Hochmoor ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:HornisgrindePlateau01.jpg|mini|links|Hochebene der Hornisgrinde im Jahr 2010: Im Vordergrund Bereiche des Hochmoors, im Hintergrund der SWR-Sendeturm und die im Jahr 2002 installierten Windkrafträder]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Grinde]]n, baumlose Feuchtheiden auf der Hochfläche, entstanden nach der Rodung des Waldes und der anschließenden Nutzung als Weidefläche ab dem 15. Jahrhundert. Dagegen ist das bis zu fünf Meter starke [[Hochmoor]] im südöstlichen Bereich des Gipfelplateaus von Natur aus unbewaldet. Es wird angenommen, dass es mindestens 6.000 Jahre alt ist. Teile der Hochfläche mit dem Hochmoor und die Karwand zum Biberkessel wurden 1992 zum 95&amp;amp;nbsp;ha großen Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Hornisgrinde-Biberkessel]]&amp;#039;&amp;#039; erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatliche Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/70542/nsg_hornisgrinde.pdf?command=downloadContent&amp;amp;filename=nsg_hornisgrinde.pdf |wayback=20170915070648 |text=Naturschutzgebiet Hornisgrinde-Biberkessel |archiv-bot=2025-06-28 03:17:54 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 3&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 15. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HORNISGRINDE nieder.svg|mini]]&lt;br /&gt;
Die Hornisgrinde gehört zu den niederschlagsreichsten Orten in Deutschland. Der durchschnittliche [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 1931&amp;amp;nbsp;l/m² (= mm). Über 99 % der [[commons:Category:Climate graphs of Germany|Messstellen]] des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der Februar; am meisten regnet es im Juni. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. 1,4-mal so viel Regen wie im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In über 81 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| QUELLE = DWD&amp;lt;ref&amp;gt;DWD: [http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;amp;_pageLabel=_dwdwww_klima_umwelt_klimadaten_deutschland&amp;amp;T82002gsbDocumentPath=Navigation%2FOeffentlichkeit%2FKlima__Umwelt%2FKlimadaten%2Fkldaten__kostenfrei%2Fausgabe__mittelwerte__node.html__nnn%3Dtrue Mittelwerte der Periode 1961 bis 1990]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = Monatliche Durchschnittstemperaturen und Niederschläge für Hornisgrinde (1961–1990)&lt;br /&gt;
| Ort = Hornisgrinde&lt;br /&gt;
| avjan = −2.6&lt;br /&gt;
| avfeb = -2.3&lt;br /&gt;
| avmär = -0.3&lt;br /&gt;
| avapr = 3.0&lt;br /&gt;
| avmai = 7.4&lt;br /&gt;
| avjun = 10.6&lt;br /&gt;
| avjul = 12.9&lt;br /&gt;
| avaug = 12.5&lt;br /&gt;
| avsep = 10.1&lt;br /&gt;
| avokt = 6.6&lt;br /&gt;
| avnov = 1.0&lt;br /&gt;
| avdez = -1.6&lt;br /&gt;
| nbjan = 164.0&lt;br /&gt;
| nbfeb = 138.7&lt;br /&gt;
| nbmär = 159.8&lt;br /&gt;
| nbapr = 149.2&lt;br /&gt;
| nbmai = 180.2&lt;br /&gt;
| nbjun = 190.4&lt;br /&gt;
| nbjul = 165.2&lt;br /&gt;
| nbaug = 153.3&lt;br /&gt;
| nbsep = 139.7&lt;br /&gt;
| nbokt = 145.2&lt;br /&gt;
| nbnov = 167.3&lt;br /&gt;
| nbdez = 177.7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Dreifürstenstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreifuerstenstein 1 (fcm).jpg|mini|hochkant|Dreifürstenstein]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Dreifürstenstein&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Dreimarkstein&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Pierer’s Universal-Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart |Auflage=4. |Verlag=Verlagsbuchhandlung von [[Heinrich August Pierer|H. A. Pierer]] |Ort=Altenburg |Datum=1865 |Online=http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Hornisgrinde |Abruf=2019-06-24 |Kommentar=Lexikoneintrag „Hornisgrinde“ }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Buntsandstein]]platte, die sich am südöstlichen Rand der Hochfläche befindet. Seit 1722 markierte er die Grenze zwischen der [[Markgrafschaft Baden]], dem [[Württemberg|Herzogtum Württemberg]] und dem [[Erzbistum Straßburg|Fürstbistum Straßburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Scheifele]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Waldgeschichte des Schwarzwaldes. Die Trift von Brenn- und Kohlholz. Wenn Grenzsteine reden.&amp;#039;&amp;#039; DRW-Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-87181-010-X, S. 287 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute stellt der Punkt die [[Gemarkung]]sgrenze zwischen den ehemals badischen Gemeinden [[Sasbach]] und [[Seebach (Baden)|Seebach]] sowie der ehemals württembergischen Gemeinde [[Baiersbronn]] dar. Mit einer Höhe von {{Höhe|1151|DE-NN}} &amp;lt;!-- Höhenangabe 1154&amp;amp;nbsp;m ü. NN auf Infotafel ist falsch, siehe Einzelnachweis --&amp;gt; war der Dreifürstenstein der höchste Punkt Württembergs.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das ist doch der Gipfel!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gäubote.&amp;#039;&amp;#039; 7. September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Old depot at Hornisgrinde.jpg|mini|hochkant|Alter Hangar unterhalb des Hornisgrindeturms]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 wurde die gesamte südliche Gipfelebene ein militärisches Sperrgebiet. Ab 1942 nutzte die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] den Standort als [[Flugabwehr]]stellung der [[Luftverteidigungszone West]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wein: &amp;#039;&amp;#039;Der Westwall (3). Die Flugabwehrstellung Hornisgrinde (Ortenaukreis).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 40. Jg. 2011, Heft 3, S. 168 f., {{DOI|10.11588/nbdpfbw.2011.3.12245}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1945 betrieben die französischen Luftstreitkräfte dort eine Funk-Abhörstation im Auftrag des französischen Auslandsgeheimdienstes [[Service de Documentation Extérieure et de Contre-Espionnage|SDECE]] bzw. [[Direction Générale de la Sécurité Extérieure|DGSE]]. Später nutzten den Standort parallel auch die [[Bundeswehr]] und die [[NATO]]. Nach 1994 lag die Anlage brach, das Sperrgebiet wurde 1997 freigegeben. 1999 übernahmen die Anrainergemeinden das zuvor bundeseigene Gelände. Einige der Gebäude und Masten sind noch erhalten, verfallen aber. Ein in den 1960er Jahren nahe beim Bismarckturm in [[Holzfachwerk]] ausgeführter [[Sendeturm]]{{Coordinate|NS=48.60575174|EW=8.20185315|type=building|region=DE-BW|name=Sendeturm am Bismarckturm Hornisgrinde|text=ICON0}} ist um 1980 abgebrochen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  |autor=Christian Dubuisson| url= http://www.dubuiss5.perso.cegetel.net/Livre_Hornisgrinde.html | titel= Hornisgrinde, un honorable correspondant | zugriff= 2013-08-24 | archiv-url  = https://web.archive.org/web/20090819133857/http://www.dubuiss5.perso.cegetel.net/Livre_Hornisgrinde.html | archiv-datum=2009-08-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Über den Bergrücken führt der [[Westweg]], entlang des West- und Südabhangs verläuft die Schwarzwaldhochstraße mit einem großen Parkplatz am Mummelsee. Von dort führt ein Lehrpfad mit Schautafeln des &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzzentrums [[Ruhestein]]&amp;#039;&amp;#039; über die Gipfelebene, der das Hochmoor mit einem Holzbohlenweg durchquert. Am Westhang der Hornisgrinde liegt das Weindorf Sasbachwalden. Am Südrand des Bergplateaus befindet sich die 2017 erbaute Grindehütte, ein Ausflugslokal.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grindehuette.de/ Internetauftritt Grindehütte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Panoramalinie 423 führt eine Buslinie aus der Rheinebene von Achern bis auf den Gipfel der Hornisgrinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dbregiobus-bawue.de/angebot/freizeitbusse/suedwestbus/panoramalinie_423 Panoramalinie 423], abgerufen am 8. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hornisgrindeturm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornisgrindeturm 2011.jpg|mini|hochkant|Hornisgrindeturm]]&lt;br /&gt;
Am südlichen Ende, oberhalb des [[Mummelsee]]s, steht der 23&amp;amp;nbsp;m hohe, aus örtlichem Buntsandstein erbaute Hornisgrindeturm. Sein Bau 1910 geht auf die Initiative des Badischen [[Schwarzwaldverein]]s zurück. Zusammen mit dem Mummelsee war der Turm seinerzeit eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. 1942 wurde er von der deutschen Luftwaffe beschlagnahmt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte ihn das französische Militär. Im Jahr 2000 hat die Waldgenossenschaft Seebach den Turm vom Bund zurückerworben und der Gemeinde Seebach ein [[Erbbaurecht]] an dem Bauwerk übertragen. Am 29. Mai 2005 wurde der Turm wieder für die Allgemeinheit geöffnet. Er wurde von der [[Denkmalstiftung Baden-Württemberg]] zum &amp;#039;&amp;#039;„[[Denkmal des Monats (Baden-Württemberg)|Denkmal des Monats]] Juni 2005“&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal&amp;quot; /&amp;gt; Bei klarem Wetter hat man vom Turm eine Rundumsicht über zahlreiche Berge des Schwarzwaldes, die [[Vogesen]], Teile des [[Pfälzerwald]]es und der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Bei sehr guter Sicht sind im Süden einige Gipfel der [[Alpen]] erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signalturm (Bismarckturm) ===&lt;br /&gt;
Am höchsten Punkt des Berges, inmitten der Gipfelebene, befindet sich ein weiterer Turm, der ursprünglich 7&amp;amp;nbsp;m hohe,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Baedeker]]: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschland; Oberrhein, Baden, Württemberg, Bayern und die angrenzenden Teile von Österreich: Handbuch für Reisende&amp;#039;&amp;#039;, 1913, S. 67, {{Google Buch|BuchID=t4U-AAAAYAAJ|Seite=67|Linktext=Vorschau|Hervorhebung=Signalturm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1871 errichtete Signalturm,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/bawue/sasbach.html |wayback=20150208014945 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bismarckturm Sasbach&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-28 03:17:54 InternetArchiveBot }} auf bismarcktuerme.de (Update vom 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 2014, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Februar 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; der früher der [[Erdmessung|Landesvermessung]] diente. Dieser wurde 1892 mittels Außentreppe in einen [[Aussichtsturm]] umgewandelt, war jedoch während der militärischen Nutzung des Gipfels unzugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 wurde das auch als [[Bismarckturm]] bezeichnete Bauwerk saniert und durch eine neue, außen angebrachte [[Stahl|stählerne]] [[Wendeltreppe]] wieder zugänglich gemacht. An der in 8&amp;amp;nbsp;m Höhe liegenden Brüstung wurden an jeder Seite Edelstahlschautafeln mit Orientierungspunkten angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersport ===&lt;br /&gt;
==== Alpin ====&lt;br /&gt;
Direkt an der Hornisgrinde befindet sich keine [[Skilift|Liftanlage]]. Nördlich des Gipfels befindet sich jedoch der &amp;#039;&amp;#039;Skizirkus [[Unterstmatt]]&amp;#039;&amp;#039;, mit zwei Liften am Nordhang des Muhrkopfes und dem Skilift Ochsenstall. Im Süden ist der Skilift [[Seibelseckle]] benachbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Langlauf ====&lt;br /&gt;
Um den Gipfel der Hornisgrinde herum führt bei ausreichender Schneelage eine 14&amp;amp;nbsp;km lange Rund[[loipe]], die sich aus den Teilstrecken Mummelseeloipe (6&amp;amp;nbsp;km), Hundsrückenloipe (4,5&amp;amp;nbsp;km) und der Verbindungsloipe Ochsenstall-Seibelseckle (3,5&amp;amp;nbsp;km) zusammensetzt. Sie ist für klassische und [[Skating-Technik]] präpariert. Einstiegsmöglichkeiten befinden sich am Mummelsee, am Bergsattel Seibelseckle und am Bergsattel Unterstmatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Bebauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornisgrinde Gipfelplateau.jpg|mini|Windkraftanlage, SWR-Sendeturm, Wetterstation und Signalturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Hochmoores befinden sich eine Windkraftanlage, ein Sendeturm des [[Südwestrundfunk]]s und ein Sendeturm der [[Deutsche Telekom|Deutschen Telekom]]. Am Dreifürstenstein stehen umzäunte Stahlgittermasten einer militärisch genutzten Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windpark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{Infobox Kraftwerk&lt;br /&gt;
|NAME = Windpark Hornisgrinde&lt;br /&gt;
|BILD = Plateau at Hornisgrinde.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Die drei Windkraftanlagen&lt;br /&gt;
|PRIMÄRENERGIE = [[Windenergie]]&lt;br /&gt;
|TYP =&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 352 [[Watt (Einheit)|Kilowatt]] &amp;lt;br /&amp;gt; (2 × 110&amp;amp;nbsp;kW + 1 × 132&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|POSKARTE =&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48/36/25/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=8/12/9/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BW&lt;br /&gt;
|LAND = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|EIGENTÜMER = &lt;br /&gt;
|BETREIBER = &lt;br /&gt;
|PROJEKTBEGINN = &lt;br /&gt;
|BETRIEBSAUFNAHME = 1994/1996&lt;br /&gt;
|STILLLEGUNG = 2015&lt;br /&gt;
|EINSPEISUNG = &lt;br /&gt;
|EINSPEISUNG_JAHR =&lt;br /&gt;
|GESAMTEINSPEISUNG = &lt;br /&gt;
|WEBSITE = &lt;br /&gt;
|STAND = --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die folgenden Parameter sind nur für Wasserkraftwerke und thermische Kraftwerke (mit Wasserkühlung) relevant. --&amp;gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
|TURBINE = 2 × Seewind 20/110 &amp;lt;br /&amp;gt; 1 × Seewind 20/132, 2015 ersetzt durch 1 × [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-70|Enercon E-70/2300]]&lt;br /&gt;
|GEWAESSER =&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen Durchschnittswindgeschwindigkeit von 5,2&amp;amp;nbsp;m/s im Jahresmittel auf 10&amp;amp;nbsp;m Höhe wurde auf der Hornisgrinde Mitte der 1990er Jahre in privater Initiative ein kommerzieller [[Windpark]] errichtet. 1994 wurden zwei [[Windkraftanlage]]n des Herstellers Seewind (Modell 20/110) zu je 110&amp;amp;nbsp;kW Leistung erbaut, eine dritte Anlage vom gleichen Hersteller (Modell 25/132) mit 132&amp;amp;nbsp;kW folgte 1996. Dieser älteste Windpark in Baden-Württemberg ist zugleich der höchstgelegene in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ee-news.ch/de/article/32385/windkraft-hochst-gelegene-anlage-deutschlands-geht-in-betrieb &amp;#039;&amp;#039;Windkraft: Höchst gelegene Anlage Deutschlands geht in Betrieb&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;ee news&amp;#039;&amp;#039;, 13. November 2015. Abgerufen am 26. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 wurde ein [[Repowering]] durchgeführt. Die drei Altanlagen wurden Mitte August 2015 abgebaut und durch eine größere Anlage des Typs [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-70|Enercon E-70]] ersetzt {{Coordinate|text=ICON2|NS=48/36/25.5/N|EW=8/12/07.4/E|type=building|region=DE-BW|name=Windpark auf der Hornisgrinde}}. Die neue Anlage verfügt bei einer Nennleistung von 2,3&amp;amp;nbsp;MW über einen Rotordurchmesser von 71&amp;amp;nbsp;Metern, eine Nabenhöhe von 85&amp;amp;nbsp;m und eine Gesamthöhe von 120&amp;amp;nbsp;m und wurde im Oktober 2015 in Betrieb genommen. Das prognostizierte [[Regelarbeitsvermögen]] liegt bei mehr als 5,2&amp;amp;nbsp;Mio. [[Wattstunde|kWh]]. Die drei Altanlagen aus den 1990er Jahren wurden in Italien wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/ortenaukreis/neues-windrad-fuer-die-hornisgrinde--100440915.html &amp;#039;&amp;#039;Neues Windrad für die Hornisgrinde&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Februar 2015. Abgerufen am 26. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/windrad-dreht-sich-auf-der-hornisgrinde &amp;#039;&amp;#039;Windrad dreht sich auf der Hornisgrinde&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Baden online&amp;#039;&amp;#039;, 30. Oktober 2015. Abgerufen am 26. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sendeanlagen ===&lt;br /&gt;
==== Südwestrundfunk ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sender Hornisgrinde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des höchsten Punktes befindet sich ein 206&amp;amp;nbsp;m hoher Sendeturm des [[Südwestrundfunk]]s (SWR) in Stahlbetonbauweise, der von 1971 bis 1972 errichtet wurde. Der Turm ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutsche Telekom ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Funkübertragungsstelle Hornisgrinde.jpg|mini|Funkübertragungsstelle der Deutschen Telekom]]&lt;br /&gt;
Am nördlichen Ende des Gipfelplateaus befindet sich ein Sendeturm {{Coordinate|text=ICON2|NS=48/36/52.3/N|EW=8/12/13/E|type=building|region=DE-BW|name=Sendeturm Deutsche Telekom (Hornisgrinde)}} der [[Deutsche Telekom|Deutschen Telekom AG]]. Dieser beherbergt unter anderem eine [[Funkrelaisstation|Relaisstation]] für [[Amateurfunk-Fernsehen]]. Bis 2005 wurde von diesem Turm auch das Programm des [[Deutschlandfunk]]s ausgestrahlt, bevor der Sender zum höheren und damit weiter reichenden Turm des [[Südwestrundfunk]]s verlagert wurde. Auch dieser Turm ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vodafone ====&lt;br /&gt;
Am südlichen Ende des Gipfelplateaus befindet sich ein als freistehende Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführter Sendeturm {{Coordinate|text=ICON2|NS=48/36/04.7/N|EW=8/12/13.4/E|type=building|region=DE-BW|name=Sendeturm Vodafone (Hornisgrinde)}} von [[Vodafone Deutschland]], der im Jahr 2008 errichtet wurde. Dieser beherbergt eine [[Basisstation]] für [[Global System for Mobile Communications|GSM]] und [[Long Term Evolution|LTE]]. Ferner dient er als [[Richtfunk]]-Knoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philatelistisches ==&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 2018 gab die [[Deutsche Post AG|Deutsche Post]] ein Postwertzeichen im [[Nennwert]] von 70 Eurocent mit dem Motiv der Hornisgrinde in der Serie &amp;#039;&amp;#039;Wildes Deutschland&amp;#039;&amp;#039; heraus. Der Entwurf stammt von [[Dieter Ziegenfeuter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://shop.deutschepost.de/briefmarke-nassklebend-schwarzwald-hornisgrinde-70-ct-10er-bogen Schwarzwald-Hornisgrinde, Briefmarke zu 0,70 €, 10er-Bogen.] deutschepost.de, abgerufen am 13. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/22542/?path=4422;6350;22298; Naturschutzgebiet Hornisgrinde-Biberkessel]&lt;br /&gt;
* [https://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/70542/nsg_hornisgrinde.pdf?command=downloadContent&amp;amp;filename=nsg_hornisgrinde.pdf Faltblatt zum Naturschutzgebiet Hornisgrinde-Biberkessel] (PDF; 3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal&amp;quot;&amp;gt;[https://denkmalstiftung-baden-wuerttemberg.de/der-hornisgrindeturm-auf-der-hoechsten-erhebung-des-nordschwarzwaldes-ist-denkmal-des-monats-juni-2005/ Der Hornisgrindeturm, auf der höchsten Erhebung des Nordschwarzwaldes ist Denkmal des Monats Juni 2005] auf der Webseite der Denkmalstiftung Baden-Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4025889-0|VIAF=234120677}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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