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	<title>Hornhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:41:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hornhausen&amp;diff=369522&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-10-11T09:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Oschersleben (Bode)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/2/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/10/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 88 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 18.8&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1520&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oscherslebenbode.de/media/custom/2962_2082_1.PDF?1652354639 |titel=Integriertes Stadtentwicklungskonzept Oschersleben (Bode) 2030 {{!}}Die Ortsteile |hrsg=Stadt Oschersleben (Bode) |seiten=8 |format=PDF; 11,8 MB |abruf=2023-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39387&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03949&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hornhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Oschersleben (Bode)]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
[[Datei:Halle (Saale), Landesmuseum für Vorgeschichte, das Monument von Hornhausen.jpg|mini|Reiterstein von Hornhausen, 7. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil im Südwesten der [[Magdeburger Börde]] liegt 4&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Stadt Oschersleben (Bode). Das Gelände fällt hier vom Höhenzug [[Hohes Holz]] zum Tal des [[Großes Bruch|Großen Bruches]] um über 100&amp;amp;nbsp;m ab. Südwestlich von Hornhausen befindet sich ein großflächiges [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] am [[Großer Graben (Tagebau)|Großen Graben]], der die [[Bode]] mit der [[Oker]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornhausen Heilquellen.jpg|mini|hochkant=2.0|Dorfansicht von 1646]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde wahrscheinlich im 8. Jahrhundert gegründet, aber erst 1072 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine stilisierte Darstellung des [[Reiterstein von Hornhausen|Reitersteins von Hornhausen]] aus dem 7. Jahrhundert ist das Logo des Landesmuseums für Vorgeschichte Sachsen-Anhalts in [[Halle (Saale)]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Andert: &amp;#039;&amp;#039;Der Reiterstein von Hornhausen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der fränkische Reiter&amp;#039;&amp;#039;, Dingsda-Verlag Querfurt, Leipzig 2006, ISBN 3-928498-92-4, S. 238ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2007 führt diesen auch der seiner Zeit neu zusammengeschlossene Landkreis Börde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1646 erregte die Nachricht Aufsehen, dass in Hornhausen [[Heilwasser|Heilquellen]] entdeckt worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Continuation und weiterer Bericht/ Von den Wunderbaren Heil-Brunnen/ zu Hornhausen. Darbey wie selbiger seinen Ursprung genommen und offenbar worden ... und nunmehr sechs Brunnen verhanden&amp;#039;&amp;#039;. 1646 ([https://opendata2.uni-halle.de//handle/1516514412012/28074 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Binnen eines halben Jahres, von August 1646 bis Januar 1647, zog der „Gesundbrunnen“ 2405 namentlich bekannte Gäste an.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Andreas Pröhle: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Hornhausen. Mit besonderer Berücksichtigung der dortigen zur Zeit des dreißigjährigen Krieges berühmten Gesundbrunnen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von C. H. Häniche, Oschersleben 1850, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Hornhausen wurde „Bad Hornhausen“. Einer der ersten Gäste war Kurfürst [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm von Brandenburg]]. Im August 1646 traf er sich in Hornhausen mit seiner Tante Elisabeth Stuart, um seine Hochzeit mit [[Luise Henriette von Oranien]] einzufädeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Beuys]]: &amp;#039;&amp;#039;Der große Kurfürst. Der Mann, der Preußen schuf&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1979, ISBN 3-498-00456-5, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast im selben Jahr war [[Matthäus Merian]], der das berühmt gewordene Dorf in seinem zeitgeschichtlichen Sammelwerk „[[Theatrum Europaeum]]“ nicht übergehen konnte. Für Band 5 fertigte er eine Dorfansicht als Kupferstich. Diese Kupfertafel von 1646 ist von kulturgeschichtlicher Bedeutung, denn sie zeigt die weltweit erste gedruckte bildliche Darstellung einer [[Buchhändler]]in mit einem Bücherstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Hornhausen mit der Landgemeinde Hornhausen vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; 1928, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Oschersleben–Gunsleben, die südlich an Hornhausen vorbeiführte, wurde am 1. Juli 1997 stillgelegt. Eine zweite Bahnlinie durch Hornhausen war die [[Oschersleben-Schöninger Eisenbahn-Gesellschaft|Oschersleben-Schöninger Eisenbahn]] (OSE), die – ab 1947 durch die innerdeutsche Grenze unterbrochen – bis 1969 von Oschersleben über Hornhausen nach Hötensleben führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Hornhausen wurde am 1. Juli 2009 nach Oschersleben (Bode) eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornhausen Kirche ev.JPG|mini|hochkant|St.-Stephani-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornhausen Kirche kath.jpg|mini|hochkant|Heilig-Kreuz-Kirche (2010)]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Hornhausen]] mit Schlosspark&lt;br /&gt;
* [[Reiterstein von Hornhausen]] (Kopie am Turm von St. Stephani, Original im Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle)&lt;br /&gt;
* Geburtshaus von [[Wilhelm Bode (Schriftsteller)|Wilhelm Bode]]&lt;br /&gt;
* Flächennaturdenkmal „Sandgrube vor den Togen“&lt;br /&gt;
* Badstraße mit Gasthof (Ort der einstigen Heilquellen)&lt;br /&gt;
* Großes Bruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* Grabstätten auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; für drei namentlich unbekannte [[Polen]], die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nach Deutschland verschleppt und Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurden&lt;br /&gt;
* Mahnmal in der Straße der Einheit für die [[Opfer des Faschismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
* Die evangelische Kirche „St. Stephani“ an der Kirchstraße erhielt ihre heutige Gestalt 1884–1885. Ihre Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Egeln der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche „Heiliges Kreuz“ befand sich am Westrand der Ortschaft. Nachdem sich eine Kirchengemeinde aus [[Heimatvertriebene]]n gebildet hatte, erfolgte 1957 die Grundsteinlegung für den Umbau einer Scheune zur Kirche, am 28. September des gleichen Jahres wurde sie eingeweiht. Auch ein kleiner, kreuzbekrönter [[Dachreiter]] mit einer [[Glocke]] sowie im Innenraum eine [[Empore]] wurden errichtet. Zuvor wurde die evangelische Kirche mitbenutzt. Zuletzt gehörte die Kirche „Heiliges Kreuz“ zur Pfarrei „[[Pfarrkirche St. Marien Unbefleckte Empfängnis|St. Marien]]“ mit Sitz in Oschersleben, wurde in den letzten Jahren jedoch kaum noch genutzt. Im Jahre 2012 wurde sie [[Profanierung|profaniert]] und verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kathleben.de/kirchen/kirche-hornhausen/ Katholische Kirche auf Internetpräsenz der Pfarrei], abgerufen am 18. November 2017; [https://kathleben.de/historisch-hornhausen-bildergalerie/ Historische Bilder der katholischen Kirche auf Internetpräsenz der Pfarrei], abgerufen am 18. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird das Gebäude von einem 2019 gegründeten Landmaschinenhändler genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Über die [[Bundesstraße 246]] ist der Ortsteil mit der Stadt [[Oschersleben (Bode)]] und der [[Bundesstraße 245]] verbunden, weitere Straßenverbindungen führen in die Nachbargemeinden [[Am Großen Bruch|Hamersleben]], [[Ausleben]] und [[Wulferstedt]].&amp;lt;br&amp;gt;Die [[Bahnstrecke Oschersleben–Schöningen]] ist stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Camin]] (1787–1848), deutscher Offizier und Gutsbesitzer in Hornhausen&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bode (Schriftsteller)|Wilhelm Bode]] (1862–1922), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Gottlieb Bode]] (1863–1937), Großkaufmann&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pröhle]] (1822–1895), Schriftsteller und Lehrer, lebte ab 1835 in Hornhausen, sein Vater, der Schriftsteller [[Heinrich Andreas Pröhle]] (1797–1875), war von 1835 bis 1875 Pfarrer in Hornhausen und verstarb hier&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Müller (Buddhist)|Wilhelm Müller]] (1912–1990), Sozialist, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Buddhist&lt;br /&gt;
* [[Heinz Einbeck]] (1931–2008), Fußballschiedsrichter&lt;br /&gt;
* [[Annekathrin Bürger]] (* 1937), in Hornhausen aufgewachsene Schauspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Andreas Pröhle: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Hornhausen. Mit besonderer Berücksichtigung der dortigen zur Zeit des dreißigjährigen Krieges berühmten Gesundbrunnen. Ein Beitrag zur Niedersächsischen Geschichtschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von C. H. Häniche, Oschersleben 1850 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10013900?page=3 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Oschersleben (Bode)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4534048-1|VIAF=134054506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oschersleben (Bode))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1072]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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