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	<title>Horkenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:56:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horkenstein&amp;diff=855559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Máel Milscothach: + Commonscat, Kinderbilder mangels Mehrwert entfernt</title>
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		<updated>2025-08-06T05:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Commonscat, Kinderbilder mangels Mehrwert entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horkenstein Hattingen 01.jpg|mini|Horkenstein in Hattingen, 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horkenstein Zeichnung 1823.jpg|mini|Skizze von 1823]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horkenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 20 [[ Tonne (Einheit)|Tonnen]] schwerer Fels, der sich bis 1876 in [[Dahlhausen (Bochum)|Dahlhausen]] befand und dann nach [[Hattingen]] gebracht wurde. Es wird vermutet, dass er in der [[Frühgeschichte]] entweder für die Bestimmung der [[Sonnenwende]]n oder als [[Opferstein]] zur Opferung von Menschen oder Tieren (darauf deutet eine „Blutrille“ hin) verwendet wurde. Er befindet sich heute an der Kreuzung von &amp;#039;&amp;#039;Martin-Luther-Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;August-Bebel-Straße&amp;#039;&amp;#039; am Busbahnhof am Rand der Hattinger Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein ist vier Meter lang, einen Meter breit und 1,5 Meter hoch. Es handelt sich nicht um einen Findling, denn er besteht aus örtlichem [[Ruhrsandstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horkenstein befand sich ursprünglich auf einer rechtsseitigen Anhöhe des [[Ruhr]]tals, auf dem &amp;#039;&amp;#039;Groten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Grotenberg&amp;#039;&amp;#039;, südöstlich der ehemaligen [[Zeche Vereinigte Dahlhauser Tiefbau]]. Unmittelbar daneben fließt die [[Haimbecke]] durch einen [[Kerbtal|Siepen]] in die Ruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste schriftliche Erwähnung findet der Stein zwischen 1711 und 1721.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Roeschies |url=https://www.waz.de/staedte/hattingen/article6552252/der-liegende-mythos.html |titel=Der liegende Mythos |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-04-13 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Volkssage nach holte der [[Teufel]] den Stein aus dem [[Morgenland]], um damit den Heiligen [[Liudger]] zu erschlagen, ließ ihn aber hier fallen, als er von einem Missionar mit dem Kreuz gebannt wurde. Nach einer anderen Legende seien hier von einem [[Riese]]n namens &amp;#039;&amp;#039;Horkus&amp;#039;&amp;#039; römische Kriegsgefangene nach der [[Varusschlacht]] hingerichtet worden. Zum Namen selbst gibt es verschiedene Deutungsversuche wie &amp;#039;&amp;#039;Högr&amp;#039;&amp;#039;, [[Altnordische Sprache|altnordisch]] für „Heiligtum“, oder &amp;#039;&amp;#039;Eorcanstan&amp;#039;&amp;#039;, [[Altenglische Sprache|angelsächsisch]] für „Heiliger Stein“, oder &amp;#039;&amp;#039;horkos&amp;#039;&amp;#039;, [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] für „Schwur“. Zuweilen soll sich hier des Nachts am alten Standort bei den &amp;#039;&amp;#039;Wihekeln&amp;#039;&amp;#039; („geweihte Eichen“) eine Spukgestalt gezeigt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Joseph Esser&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;Denkmäler der Eiszeit in der Bochumer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Reihe=Bochumer Heimatbuch&lt;br /&gt;
| BandReihe=Band 3&lt;br /&gt;
| Datum=1930&lt;br /&gt;
| HrsgReihe=[[Kortum-Gesellschaft Bochum|Vereinigung für Heimatkunde Bochum]]&lt;br /&gt;
| Ort=Bochum&lt;br /&gt;
| Seiten=&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.kortumgesellschaft.de/id-3-heimatbuch-1930-denkmaeler-der-eiszeit-in-der-bochumer-landschaft.html online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1876 verschenkte der damalige Besitzer &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Eggemann&amp;#039;&amp;#039;, ein Holzhändler und Gastwirt, den Stein an den Hattinger [[Amtmann]] &amp;#039;&amp;#039;Schuhmacher&amp;#039;&amp;#039;. Dieser ließ ihn auf einem Schlitten bis in den Garten des Amtshauses in [[Hattingen-Winz]] bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1984 schlugen Heimatkundler eine Rückführung an die alte Stelle vor, die bis heute von Wald und Wiesen geprägt ist. Der Hattinger Rat bat hingegen den Hattinger Ortsheimatpfleger [[Heinrich Eversberg]] um ein Gutachten. Dieser empfahl wiederum die Verlegung des Steindenkmals in die Hattinger Innenstadt. Heute liegt der Stein mitten in Hattingen in der Nähe einer Ampelanlage an der Kreuzung August-Bebel-Straße/Martin-Luther-Straße. Eine Tafel an einer nahegelegenen Laterne erläutert die Sage und den ursprünglichen Standort.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erklärtafel „Die Sage vom Horkenstein“ aus der Reihe „Hattingen sagenhaft“.jpg|mini|alt=Inschrift: Vor Zeiten hatte Niederwenigern eine Kapelle mit einem Marienbild, vor dem ihr Erbauer, der heilige Ludgerus, betete. Die Leute aus der Gegend kamen zu ihm, und solange der Heilige sich dort aufhielt, kamen alle Verstorbenen in den Himmel. Das ärgerte den Teufel. Wütend lief er ins Morgenland, um einen großen Stein zu holen, mit dem er die Kapelle vernichten wollte.&amp;lt;br /&amp;gt;Nachdem er einen geeigneten Stein gefunden hatte, nahm er ihn auf den Rücken, machte Riesenschritte und sprang mit einem Satz über das Schwarze Meer. Nachdem er Dahlhausen an der Ruhr erreicht hatte, kam ihm ein jüdischer Händler entgegen. Als dieser den Teufel erblickte, bekam er Angst und wollte davonlaufen. Der Teufel fragte ihn freundlich: „Sage, wie weit ist es noch bis Niederwenigern, antworte schnell, denn ich habe schwer zu tragen?“&amp;lt;br /&amp;gt;Der Händler erwiderte: „Der Weg ist noch sehr lang.“ Der Teufel stöhnte auf und entgegnete: „Welcher Fluss strömt denn dort unten im Tal ?“ Der Händler flunkerte darauf: „Nun ja, es ist der Jordan, wir sind hier im gelobten Land Israel!“ Da fluchte der Teufel: „Nun habe ich das Schleppen satt“. Er schleuderte den Felsen von sich, flog dann steil in die Höhe und ist seitdem nie wieder auf die Erde zurückgekommen. Der Felsen aber wurde seitdem „Horkenstein“ genannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Horkenstein lag ursprünglich in Bochum-Dahlhausen. Möglicherweise fand er einst kultische Verwendung als Kalenderstein, Menhir oder Opferstein, siehe seine „Blutrinne“. Er ist etwa 20 t schwer, 4 m lang, 1,5 m hoch und 1 m breit. St. Ludgerus lebte von 742–809. Die „Kapelle“, die heutige St. Mauritius-Kirche befindet sich in Niederwenigern am Domplatz.&amp;lt;br /&amp;gt;Literatur: Dr. Dirk Sondermann, Hattinger Sagen, Bottrop 2007, S. 14–19, 106–109|Erklärtafel „Die Sage vom Horkenstein“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Horkenstein in der Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wikisource: Das Gedicht [[s:de:Der Horkenstein (Kämpchen)|&amp;#039;&amp;#039;Der Horkenstein&amp;#039;&amp;#039;]] aus dem Gedichtband [[s:de:Was die Ruhr mir sang (Kämpchen)|&amp;#039;&amp;#039;Was die Ruhr mir sang&amp;#039;&amp;#039;]] (1909) von [[Heinrich Kämpchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Groht: &amp;#039;&amp;#039;Menhire in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) 2013, ISBN 978-3-943904-18-5, S. 239–241, 245–247.&lt;br /&gt;
* O. Höckmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Menhir bei Kaiserwerth.&amp;#039;&amp;#039; In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Essen, Düsseldorf, Duisburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern.&amp;#039;&amp;#039; Band 15) Mainz 1969.&lt;br /&gt;
* Heinrich Kämpchen: &amp;#039;&amp;#039;Der Horkenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Was die Ruhr mir sang.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 1909, S. 25.&lt;br /&gt;
* Wolfhard Schlosser: &amp;#039;&amp;#039;Der Horkenstein in astronomischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: Dirk Sondermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hattinger Sagenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bottrop 2007, S. 106–109.&lt;br /&gt;
* Dirk Sondermann: &amp;#039;&amp;#039;Ruhrsagen. Von Ruhrort bis Ruhrkopf.&amp;#039;&amp;#039; Bottrop 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Horkenstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/23/52.83/N |EW=7/10/47/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hattingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menhir in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Máel Milscothach</name></author>
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