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	<title>Horizontalrad-Wassermühle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:05:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horizontalrad-Wasserm%C3%BChle&amp;diff=2268703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Kärnten */</title>
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		<updated>2024-08-25T23:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kärnten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mulino Caprese.jpg|mini|Schematischer Aufbau einer typischen Horizontalmühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horizontalrad-Wassermühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;Horizontalmühle&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere im Alpenraum auch &amp;#039;&amp;#039;Stockmühle&amp;#039;&amp;#039;, in den Ostalpen auch &amp;#039;&amp;#039;Floder-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Flottermühle&amp;#039;&amp;#039;, im englischsprachigen Raum auch &amp;#039;&amp;#039;Clack-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Clickmühle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Norweger-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Normannenmühle&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|norse mill}}), seltener auch &amp;#039;&amp;#039;Löffelradmühle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Griechische Mühle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Türkische Mühle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Balkan-Mühle&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAI&amp;quot; /&amp;gt;) ist eine [[Wassermühle]], bei der das [[Wasserrad]] [[horizontal]] (waagerecht) liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise und Typen ==&lt;br /&gt;
=== Mechanik und Mahlwerk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalser Stockmühle (Obenfiger- und Plotzamühle).JPG|mini|Typische Horizontalmühle in aufgeständerter Bauweise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Wasserrad horizontal liegt, steht die [[Welle (Mechanik)|Welle]] – der &amp;#039;&amp;#039;„Stock“&amp;#039;&amp;#039; – [[Lotrichtung|vertikal]]. Das Mahlwerk befindet sich – üblicherweise durch eine Zwischendecke vor Spritzwasser geschützt – in einem Raum über dem Rad. Entweder ist das Mühlengebäude hierfür [[Pfahlbau|aufgeständert]] und das Mühlrad liegt im Freien oder das Gebäude ist mindestens zweigeschossig ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horizontalmühlen zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise und ihre sehr einfache und robuste Mechanik aus. Die Welle ist ohne [[Getriebe]] direkt mit dem Läuferstein, dem oberen Stein des [[Mahlgang|Mühlsteinpaares]], verbunden. Da Antrieb und Mahlwerk starr verbunden sind, laufen sie mit derselben [[Drehzahl]] – Horizontalräder zählen zu den &amp;#039;&amp;#039;Schnellläufern&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Lager (Maschinenelement)|Lager]] und mit ihm die gesamte Welle mit Wasserrad und Läuferstein kann über eine Hebelmechanik angehoben werden; so kann der Abstand zwischen den Steinen und somit die Feinheit des Mehls eingestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wurden Horizontalmühlen außer als [[Mahlmühle]] auch für andere Zwecke eingesetzt, bei denen eine vertikale Welle und eine hohe Drehzahl von Vorteil war, etwa als [[Steinmühle]] (Kugelmühle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserführung ===&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Wasserführung werden zwei grundsätzlich verschiedene Typen unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freistrahl-/Impulsrad ====&lt;br /&gt;
Bei Impuls-Horizontalrädern wird das [[Aufschlagwasser]] durch eine Rinne (&amp;#039;&amp;#039;„Fluder“&amp;#039;&amp;#039;) mit starkem Gefälle (mindestens 30–45°), seltener auch ein geschlossenes Rohr, auf das Rad geleitet. Das Rad selbst liegt frei im Raum, der Wasserstrahl trifft als [[Freistrahl]] tangential auf die Schaufeln des Rades und versetzt es in Drehung. Durch seitliches Schwenken der Rinne oder einen anderen Leitapparat kann der Strahl abgelenkt und so die Kraft des Wassers reguliert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch handelt es sich bei diesem Mühlrad um eine teilbeaufschlagte [[Impulsturbine]], eine Vorstufe der modernen [[Pelton-Turbine]]. Das Rad nutzt nur die [[kinetische Energie]] des Wassers. Weiterentwickelte Räder haben löffelförmig profilierte Schaufeln, die im Vergleich zu Rädern mit geraden Flügeln eine bessere Ausnutzung der Energie des Strahls erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Wirkung vor allem auf der hohen Geschwindigkeit und weniger auf der Menge des Wassers basiert, kommt dieser Typ vor allem an Gebirgsbächen mit relativ geringer oder stark schwankender Wassermenge bei großem Gefälle und entsprechend schneller Strömung zum Einsatz. Impulsräder sind wegen ihrer besonders einfachen Bauweise in gebirgigen Regionen verbreitet. Die Leistung eines einzelnen Rades ist gering; solche Mühlen versorgen deshalb meist nur wenige Wohneinheiten oder nur einen einzelnen Bauernhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mager&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; caption=&amp;quot;Wassermühlen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Huxter Mills, Shetland - a horizontal wheel - geograph.org.uk - 6249.jpg|Einfaches Rad mit geraden Flügeln (&amp;#039;&amp;#039;[[Click Mills von Huxter|Huxter-Mühle]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Shetland]]inseln)&lt;br /&gt;
   Skvaltkvarn.JPG|Wassermühle bei Halmstad, Schweden&lt;br /&gt;
   Majerovo vrilo vodenica 582007.jpg|Zwei Löffelräder (Kroatien)&lt;br /&gt;
   Stockmuehle.jpg|Stockmühle in Aktion (Neuwirtmühle, [[Kaning]], Kärnten/Österreich)&lt;br /&gt;
   Neuwirtmuehle-hr-2008.ogv|Video (Neuwirtmühle)&lt;br /&gt;
   Horizontal water wheel, Irish National Heritage Park - geograph.org.uk - 1255048.jpg|Wasserrad im Irish National Heritage Park&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Wasserführung wird bei den im östlichen Mittelmeerraum und im Nahen Osten anzutreffenden, sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Aruba-Mühlen&amp;#039;&amp;#039; ([[Hebräische Sprache|hebräisch]] &amp;#039;&amp;#039;Arubah&amp;#039;&amp;#039; = [[Schornstein]]) angewandt: Das durch ein [[Aquädukt]] mit geringem Gefälle herangeführte Aufschlagwasser wird durch einen gemauerten Schacht vertikal herangeführt. In diesem [[Druckstollen|Druckschacht]] baut sich nach unten hin ein [[Hydrostatischer Druck|statischer Druck]] auf, der erst in einer [[Düse]] in Geschwindigkeit umgesetzt wird. Das vermindert Reibungsverluste, die das Wasser erleiden würde, wenn es über die Länge einer Rinne kinetische Energie gewinnt. Aruba-Mühlen erreichen so die höchste [[Fallhöhe (Wasserbau)|Fallhöhe]] aller historischen Mühlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; caption=&amp;quot;Wassermühlen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Watermill, Irish National Heritage Park - geograph.org.uk - 1255022.jpg|Wassermühle im Irish National Heritage Park&lt;br /&gt;
   MuehleMyrthios2.JPG|Aruba-Mühle mit dem typischen Schachtanbau auf Kreta&lt;br /&gt;
   Wassermühle Kreta.JPG|Wasserzuführung zum Fallschacht&lt;br /&gt;
   WasserradMyrthios.JPG|Radkammer und verwittertes Impulsrad einer Aruba-Mühle&lt;br /&gt;
   Vertical axle watermill in Dala Floda Sweden 2012.webm|Horizontalrad-Wassermühle in [[Dala Floda]], Schweden&lt;br /&gt;
   Skvaltkvarn Fredriksdal.jpg|Horizontalmühle im [[Freilichtmuseum Fredriksdal]], in [[Helsingborg]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wannen-/Reaktionsrad ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Roman mill at Chemtou.jpg|mini|hochkant|Einlaufkanal einer antiken, römischen Mühle mit horizontalem Reaktionsrad in Tunesien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem seltener anzutreffenden Typ liegt das Rad eng eingeschlossen in einer steinernen oder hölzernen Wanne/Tonne ({{enS|tub}}, {{frS|cuve}}) am Ende eines Fallschachtes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Anströmung und Form des Schachtes wird das Wasser in [[Drehung|Drall]] versetzt wie in einem [[Strudel (Physik)|Strudel]]. Der Schacht dient wie bei der Aruba-Mühle zum Druckaufbau, der Druck wird jedoch nicht über eine Düse in Geschwindigkeit umgesetzt, sondern im Wasserrad selbst abgebaut und in mechanische Arbeit umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch handelt es sich bei diesem Typ um eine vollbeaufschlagte [[Reaktionsturbine]], ein Vorläufer der modernen [[Francis-Turbine]]n. Frühe Reaktions-Wasserturbinen wie die [[Fourneyron-Turbine]] oder die [[Henschel-Jonval-Turbine]] orientierten sich an diesem Wasserradtyp und hatten ebenfalls eine senkrechte Welle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsräder eignen sich auch für geringeres Gefälle bei größeren Wassermengen und entwickeln dann eine entsprechend hohe Leistung. Trotz ihrer vergleichsweise aufwändigen Bauweise waren Reaktionswasserräder bereits den [[Altes Rom|Römern]] bekannt und insbesondere im westlichen Mittelmeerraum verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Verbreitung und Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
=== Ostalpen ===&lt;br /&gt;
==== Kärnten ====&lt;br /&gt;
Der Mühlentyp ist in den Ostalpen, vor allem in [[Kärnten]], als Flodermühle oder Stockmühle bekannt. Das wichtigste Ensemble sind die noch funktionsfähigen [[Apriacher Stockmühlen]] bei [[Heiligenblut am Großglockner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters gibt es die Mühlen am [[Kaninger Mühlenwanderweg|Mühlenwander- und Kneippweg Kaning]] bei [[Radenthein]] sowie die im [[Freilichtmuseum Maria Saal]] ausgestellte Flodermühle. In [[Mallnitz]] befindet sich neben dem Besucherzentrum des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]] ein sekundär aufgestelltes Ensemble von Stockmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sonstige Alpenregionen ====&lt;br /&gt;
In [[Osttirol]] gibt es die restaurierten Stockmühlen bei [[Kals am Großglockner]]. Eine Stockmühle aus Tirol ist weiters im [[Österreichisches Freilichtmuseum|Freilichtmuseum Stübing]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Höhlenmühlen von Le Locle]] am [[Col des Roches]] ([[Schweiz]]) waren ursprünglich Horizontalmühlen. In den Dörfern [[Fang VS|Fang]] und [[Chandolin]] sind Horizontalmühlen zu besichtigen. Beide werden vom Wildbach von Fang angetrieben. Die Mühle von Chandolin wurde im Jahr 2000 restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schottland ===&lt;br /&gt;
Reste von Horizontalmühlen findet man häufig in [[Schottland]] und auf den nördlichen und westlichen Inseln. Eine restaurierte und intakte Clickmühle steht auf der [[Orkney]]insel [[Mainland (Orkney)|Mainland]]. Andere stehen bei [[Mühle von Shawbost|Shawbost]] auf [[Isle of Lewis|Lewis]], in [[Ferrycarrig]] (Rekonstruktion), auf den Shetlands ([[Click Mills von Huxter]]) und bei Westing auf der [[Shetland]]insel [[Unst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irland ===&lt;br /&gt;
In Irland sind drei Mühlen bekannt.&lt;br /&gt;
* Ballykilleen&amp;lt;ref&amp;gt;A. T. Lucas: &amp;#039;&amp;#039;A Horizontal Mill at Ballykilleen, Co. Offaly&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of the Royal Society of Antiquaries of Ireland&amp;#039;&amp;#039;, 1955, Band 85, No. 1, S. 100–113&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Drumard&amp;lt;ref&amp;gt;M. G. L. Baillie: &amp;#039;&amp;#039;A Horizontal Mill of the Eighth Century A.D. at Drumard, Co. Derry&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ulster Journal of Archaeology&amp;#039;&amp;#039;, Third Series, 1975, Band 38, S. 25–32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Carriggrenan Mill in Little Island (County Cork)&amp;lt;ref&amp;gt;Colin Rynne: &amp;#039;&amp;#039;Archaeology and the Early Irish Watermill&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeology Ireland&amp;#039;&amp;#039;, 1989, Band 3, No. 3, S. 110–114&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=3lZBVrYSKIA youtube.com] Video&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Belfast-Chronologie]] (eine Dendrochronologie) zeigte, dass die überwiegende Mehrheit aller Mühlen in Irland in den Jahren zwischen 630 und 930 entstand. Zwei Drittel wurden zwischen 750 und 850 konstruiert. Zuvor wurde angenommen, dass sich die Mühlenart erst durch die [[Normannen]] nach Irland verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skandinavien ===&lt;br /&gt;
In Norwegen ist eine teilweise restaurierte Mühle dieses Typs im Kjerratmuseet nördlich von [[Oslo]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[:Datei:Kvernkall.jpg]] und [http://www.kjerraten.no/index.php?1=molla kjerraten.no]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schrotmühle von Siggamåla}}&lt;br /&gt;
Die [[Schrotmühle von Siggamåla]] ({{svS|&amp;#039;&amp;#039;skvaltkvarn&amp;#039;&amp;#039;}}) in Schweden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.guidebook-sweden.com/de/reisefuehrer/reiseziel/skvaltkvarnen-siggamala-historische-wassermuehle-siggamala guidebook-sweden.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.smaland-check-in.se/old/check-in2/svenska/aktiviteter/sevardheter/E93_siggamala_skvaltkvarn.htm Bild]&amp;lt;/ref&amp;gt; stammt aus dem Jahr 1822 und stand ursprünglich in Ellshultabäcken in [[Älmhult]], bis sie 1875 an den heutigen Standort umzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Toskana ===&lt;br /&gt;
Im Parco dei Mulini in [[Bagno Vignoni]] befinden sich die Reste von vier Horizontalmühlen, die das Wasser einer Thermalquelle nacheinander ausnutzten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eutoscana.it/parco-dei-mulini-bagno-vignoni-p-12_vis_11_516.html |text=Parco dei Mulini – Bagno Vignoni. |wayback=20121122045004 |archiv-bot=2018-04-15 06:51:36 InternetArchiveBot}} eutoscana.it; abgerufen am 4. Dezember 2012 (italienisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreta ===&lt;br /&gt;
Die Wassermühlen Kretas sind oft verfallen und überwuchert. Sie befindet sich zwischen [[Arghoules]] und [[Rodakino]] und in der [[Myli-Schlucht]]&amp;lt;ref&amp;gt;In der Schlucht finden sich die Reste zahlreicher Wassermühlen, die im zur Zeit der [[Venezianische Kolonien|venezianischen Herrschaft]] (1207–1715) entstanden und teilweise bis in die 1970er Jahre in Betrieb waren.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf [[Kreta]] in [[Griechenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den ursprünglich aus Holz und später aus Eisen bestehenden schmalen, horizontalen Mühlrädern gehören Kretas Wassermühlen zum „östlichen“ oder griechischen Typ der Horizontalrad-Wassermühlen. Sie erwiesen sich als anspruchsloser als die vertikalen Mühlen und beanspruchen relativ wenig Raum und Baukosten. Die Konstruktion bewährte sich besonders bei Gewässern mit geringer oder stark wechselnder Wassermenge. Diese Mühlen vereinigten mehrere hydraulische Funktionen: Wasserhalter („nerocrates“), Wasserkanäle („neravlaka“), Zisternen („sternes“) zylindrische Wassertürme („zourgia“). Das Wasser wurde über ein [[Aquädukt]] zu einem Fallrohr geleitet. Am unteren Ende strömte es aus einer Düse auf die Schaufeln. Mühlen mit horizontalem Wasserrad werden auch Stock- bzw. Clickmühlen genannt. Auf Kreta sind sie als „einäugig“ („monopthalmi“) bekannt, da sie nur einen Satz Mühlsteine antreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Horizontalmühlen ==&lt;br /&gt;
Frühe Horizontalmühlen wurden in [[China]], [[Frankreich]], [[Griechenland]], [[Irland]], [[Norwegen]], [[Iran|Persien]] und [[Rumänien]] entdeckt. Sie zeigen gegenüber schottischen eine abweichende Technik. Bei der Ausgrabung der [[Angelsachsen|sächsischen]] Schichten in der Stadt Tamworth in [[Staffordshire]] fand man eine weitaus ältere Mühle mit zwei horizontalen Wasserrädern. Vermutlich stammen die europäischen Horizontalmühlen bereits aus dem 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. Vielleicht findet sich der erste Hinweis auf eine solche in einem etwas undeutlichen griechischen [[Epigramm]] des [[Antipatros von Thessalonike]] aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Norse oder Click Mills&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   WalClic.jpg|Horizontalmühle so genannte Click-mill auf Orkney&lt;br /&gt;
   Ancient Water Mills at Huxter, Sandness, Shetland - geograph.org.uk - 6246.jpg|Click-mills auf den Shetlands&lt;br /&gt;
   The Norse Mill at Breaclete - geograph.org.uk - 546240.jpg|Norse Mill von Breaclete&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horizontale und vertikale Mühlen waren in Griechenland bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verbreitet. Im Museum von [[Dimitsana]] auf dem [[Peloponnes]] steht eine horizontal betriebene [[Getreide]]mühle. Während der allgemeine Aufbau ähnlich demjenigen auf den Orkney- und [[Shetland-Inseln]] ist, gibt es bei der Konstruktion des Wasserrades Unterschiede. Griechische Mühlen haben eine geringe Anzahl gekrümmter oder abgewinkelter Schaufeln aus Holz oder Metall. Die auf den Shetlands erfassten hölzernen Räder besitzen eine noch geringere Schaufelzahl, die indes oft keinen Winkel zur Vertikalen bilden. Räder aus Norwegen und von den [[Färöer]]n haben, ähnlich wie die schottischen, wenige und gerade Schaufeln. Das von G.&amp;amp;nbsp;D.&amp;amp;nbsp;Hay dargestellte Rad von Huxter (Shetlands) hat neun flache Bretter, die unter einem kleinen Winkel zur Vertikalen stehen. Die Mühlen der [[Färinger]] besitzen acht flache Bretter, die entweder im kleinen Winkel oder vertikal stehen. Irische Räder haben etwa 20&amp;amp;nbsp;Schaufeln und sind iberischen und persischen ähnlich. K. Williamson glaubt, dass die Räder der Färöer aus Norwegen stammen. Vermutlich ähnelten sie dem norwegischen Beispiel von G.&amp;amp;nbsp;Goudie. Das Rad hat acht leicht gekrümmte Schaufeln in einem kleinen Winkel zur Vertikalen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt; Auch in Schweden haben sich einige Mühlen dieses Typs erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E. G. Curwen sieht die Entwicklung der horizontalen Räder irgendwo zwischen China und Südeuropa beginnen, von wo sie auf ungeklärtem Weg nach Nordeuropa gekommen seien. Dies wird bestritten, denn die Daten, 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. in Griechenland, 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. in Irland und später in Skandinavien sind nur stimmig, wenn man den Fund in [[England]] außen vor lässt. Curwen stellt auch fest, dass die nordeuropäischen Räder im Uhrzeigersinn, die im Süden gegen den Uhrzeigersinn drehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L. C. Hunter verweist darauf, dass horizontale Wasserräder bis vor wenigen Jahrzehnten in den südlichen [[Appalachen]] im Einsatz waren. Das nordamerikanische „Tub-wheel“ hat flache Blätter aus Holz, unterscheidet sich aber in einem wichtigen Detail von den übrigen. Das Rad läuft in einem runden Behälter, der den Zustrom des Wassers hemmt. Tub-wheels sind größer als die Räder der Shetlands. In einer Tabelle von O.&amp;amp;nbsp;Evans werden Räder mit bis zu sieben Fuß Durchmesser aufgeführt. Verglichen damit sind die rund drei Fuß für Shetlandmühlen gering. Hunter verweist auf Tests des französischen Ingenieurs [[Jean François d’Aubuisson de Voisins]] (1762–1841) in der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. F. d’Aubuisson stellte fest, dass Horizontalmühlen in Südeuropa weit verbreitet waren. Er unterscheidet zwei Typen: jene, bei denen ein Wasserstrahl das Rad beaufschlagt, wie in den griechischen oder nordischen Mühlen, und solche, bei denen das Rad in einer Wanne durch Verwirbelung des Wassers gedreht wurde. Er weist darauf hin, dass die wasserstrahlgetriebenen häufiger in den [[Alpen]] und [[Pyrenäen]] vorkamen. An Flüssen wie der Garonne oder der Aude, wo es viel Wasser, aber wenig Gefälle gibt, kamen Wannen-Mühlen (Moulins a cuve) zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ralf Kreiner&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dorothea Schmidt, [[Reinhold Reith]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die vorindustrielle Turbinenmühle: Eine angepasste und ressourcenschonende Technik&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kleine Betriebe, angepasste Technologie?: Hoffnungen, Erfahrungen und Ernüchterungen aus sozial- und technikhistorischer Sicht&lt;br /&gt;
   |WerkErg=Cottbuser Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt&lt;br /&gt;
   |Band=18&lt;br /&gt;
   |Verlag=Waxmann-Verlag&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8309-1176-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=17–40&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=-xTW3wJ0P9kC |Seite=18 |Hervorhebung=Horizontalmühle}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Berthold Moog&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[The International Molinological Society]]&lt;br /&gt;
   |Titel=The horizontal watermill: history and technique of the first prime mover&lt;br /&gt;
   |Reihe=Bibliotheca molinologica&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Vol. 12&lt;br /&gt;
   |Verlag=Sprang Capelle&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=92-9134-017-0&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* A. T. Lucas; &amp;#039;&amp;#039;The Horizontal Mill in Ireland&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of the Royal Society of Antiquaries of Ireland&amp;#039;&amp;#039;, 1953, Band 83, No. 1, S. 1–36.&lt;br /&gt;
* Finlay MacLeod: &amp;#039;&amp;#039;The Norse Mills of Lewis&amp;#039;&amp;#039;, 2009, ISBN 978-0-86152-362-7.&lt;br /&gt;
* Gilbert Goudie: &amp;#039;&amp;#039;On the Horizontal Water Mills of Shetland&amp;#039;&amp;#039; (1885)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vertical axis waterwheels|Horizontalwasserräder}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schottlandreise.org/land/clickmill.html Bilder von Dounby Click Mill]&lt;br /&gt;
* [http://wasleys.org.uk/eleanor/presocialhistory/socialhistory/industrial/norsemills/index.html Norse Mills.] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1179/1758120614Z.00000000055 Wassermühlen in Irland.] (PDF; englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.kreta-umweltforum.de/Merkblaetter/351-11.pdf Die Wassermühlen Kretas] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ralf Kreiner: &amp;#039;&amp;#039;Die vorindustrielle Turbinenmühle&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mager&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Johannes Mager, Günter Meissner, Wolfgang Orf&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Kulturgeschichte der Mühlen&lt;br /&gt;
 |Verlag=Wasmuth&lt;br /&gt;
 |Datum=1989&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-8030-1806-4}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIHS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://sihs.co.uk/features-waterwheel.htm&lt;br /&gt;
 |titel=The Horizontal Waterwheel&lt;br /&gt;
 |hrsg=Scottish Industrial Heritage Society&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080820074041/http://sihs.co.uk/features-waterwheel.htm&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2008-08-20&lt;br /&gt;
 |archiv-bot=2018-04-15 06:51:36 InternetArchiveBot&lt;br /&gt;
 |abruf=2011-04-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAI&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Maʻhad al-Waṭanī lil-Turāth&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Azedine Beschaouch, [[Deutsches Archäologisches Institut]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Steinbrüche und die antike Stadt&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Simitthus&lt;br /&gt;
 |Band=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=Philipp von Zabern&lt;br /&gt;
 |Ort=Mainz&lt;br /&gt;
 |Datum=1993&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-8053-1500-7}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horizontalradwassermuhle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühlentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlentyp nach Antrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
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