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	<title>Horheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OS86 am 18. Dezember 2025 um 20:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-18T20:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Horheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wutöschingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Horheim.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Horheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/38/56.96/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/20/52.89/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 390 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1960&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79793&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07746&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-01-31 09-16-52 - Germany Baden-Württemberg Lauchringen Lauchringen.JPG|mini|270px|Luftbild von Horheim vom 31. Januar 2015]]&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Wutöschingen]] mit 1992 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2011&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.wutoeschingen.de/uploads/media/AMTSBLATT_KW28-2011-Textteil.pdf |wayback=20160305171308 |text=Amtsblatt der Gemeinde Wutöschingen, 28/2011 |archiv-bot=2023-06-01 01:27:13 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 702&amp;amp;nbsp;kB), vom 14. Juli 2011, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;) im [[Landkreis Waldshut]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Horheim liegt am östlichen Rand des [[Südschwarzwald]]s (Schwarzwald[[abdachung]]) auf {{Höhe|373|DE-NN}} am rechten Ufer der [[Wutach]], südwestlich des Kernortes Wutöschingen. Die Wutach wurde auf Gemarkung Horheim durch Bau und Unterhaltung von Wehre und des Mühlkanals für Mahlmühlen und Turbinen wirtschaftlich nutzbar gemacht. Beim Kanal Richtung Wutöschingen gab es in den früheren Jahren noch ein „Maidlebad“ und ein „Bubenbad“, das sich beim Kanalauslauf in die Wutach befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot;&amp;gt;Gerd Scheuble: &amp;#039;&amp;#039;“Im früheren Horheim kannte jeder noch jeden”&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 13. September 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Horheim gehören das [[Dorf]] Horheim, der [[Weiler|Zinken]] Höfe (Horheimerhöfe, ehemals &amp;#039;&amp;#039;Lütislo&amp;#039;&amp;#039; [1347]) und die [[Gehöft|Höfe]] Hölzlehof (Linsenbodenhof) und Löchlehof (Hofgut Dörneck).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsraum Wutöschingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von d. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 1046–1049.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus der Frühzeit registrierte [[Egon Gersbach]] mehrere Steinbeile, Klingen aus Funden zwischen 1908 und 1940, teils mir „Verbleib: Früher Priv.-Slg. F. Maurer, Horheim“ benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Gersbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichte des Hochrheins. Funde und Fundstellen in den Landkreisen Säckingen und Waldshut.&amp;#039;&amp;#039; (Katalogband), &amp;#039;&amp;#039;Badische Fundberichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 11, Hrsg.: Staatliches Amt Für Ur- und Frühgeschichte Freiburg und Staatliches Amt für Denkmalpflege, Abt. Ur- und Frühgeschichte, Karlsruhe. Freiburg 1969, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus späterem Jahrhundert stammt der Fund einer [[spätrömisch]]en Zwiebelknopffibel bei Horheim.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tracht der Alamannen in der Spätantike&amp;#039;&amp;#039;. In: Hildegard Temporini, Wolfgang Haase: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Niedergang der römischen Welt: Geschichte und Kultur Roms im Spiegel der neueren Forschung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, New York; de Gruyter, 1985, ISBN 3-11-009519-X, S. 495f. i.&amp;amp;nbsp;V. m. S. 544.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensendung zu „Lütisloh“ (= Horheimer Höfe) mit dem [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-lôh&amp;#039;&amp;#039; scheint [[Alemannische Dialekte|alemannischen Ursprungs]] zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Anton Birlinger: &amp;#039;&amp;#039;[[Alemannia (Zeitschrift für Volkskunde, 1873–1917)|Alemannia, Zeitschrift für Sprache, Litteratur und Volkskunde des Elsasses, Oberrheins und Schwabens]]&amp;#039;&amp;#039;, Bände 10–12, 1882, Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Breisgau und den Angrenzenden Landschaften, Freiburg i. B, Landesverein Badische Heimat, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies korrespondiert mit der von der Wutach abgeschiedenen Lage, während die Namensendung &amp;#039;&amp;#039;[[-heim]]&amp;#039;&amp;#039; für eine Siedlungsgründung im Zuge der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Landnahme]] spricht. Als „Heim am Sumpf“ (‚Hor‘) erhielt der Ort dann nach der Unterwerfung der [[Alamannen#Expansion und Unterwerfung|Alamannen]] durch die fränkischen [[Merowinger]] im 6. oder 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab dem [[Spätmittelalter]] existieren gesicherte schriftliche Quellen für die Ortsnamen. Die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortsnamens „Horheim“ stammt aus dem Jahr 1303, von „Lütisloh“ aus dem Jahr 1307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Dorf wird 1315 urkundlich als Horhain erwähnt. 1433 hieß es Horhan und 1601 Harhaim.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch für den Amtsbezirk Waldshut&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: W. H. Mayer, Waldshut 1926, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft Wutental ===&lt;br /&gt;
Horheim und Lütisloh ([[Höfe (Wutöschingen)|Höfe]]), Wutöschingen und Schwerzen gehörten zum [[Herrschaft Wutental|Wutenamt]] auch &amp;#039;&amp;#039;Wuottendal&amp;#039;&amp;#039;, deren Gemarkungen teils dem [[Klettgau]], teils dem [[Albgau (Südschwarzwald)|Alpgau]] zugehörten. Das Wutenamt wurde verwaltet von den großen Meierhöfen (Lütisloh, Berauer Hof von 1722, abgebrochen im Mai 2013). Ein eigenes Amtshaus bestand im Wutenamt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte [[Klettgau]] war einst ein Besitz der [[Herren von Krenkingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;(va): &amp;#039;&amp;#039;Abschied von den adligen Insignien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Oktober 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Der größte Teil der heutigen Gemarkung befand sich zu dieser Zeit im kirchlichen Besitz des [[Kloster Berau|Klosters Berau]], dessen organisatorischer Mittelpunkt der [[Dinghof]] Lütisloh bildete. Er wurde nachweisbar in einem [[Schriftrolle|Dingrodel]] für das Jahr 1307 genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Südkurier: &amp;#039;&amp;#039;Schöne Heimat am Hochrhein&amp;#039;&amp;#039;, Bilder von den Menschen und ihrer Arbeit, 1967, S. 40–42&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Heinrich II. von Krenkingen, der Stadtgründer von Tiengen, begann jedoch der Niedergang des Geschlechtes.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eisenbeis: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.suedkurier.de/archiv/region/hochrhein/waldshut-tiengen/art1360065,3985321 Vom Aufstieg und Niedergang der Freiherren]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldnot geraten veräußerten die Krenkinger die Herrschaft im Jahr 1361 an die im [[Linzgau]] ansässigen Herren von [[Hohenfels (bei Stockach)|Hohenfels]], welche sie 1410 an die aus dem [[Zürichgau]] stammenden Edlen von [[Rümlang|Rumlang]] verkauften. Über diese kam die Herrschaft im Jahre 1488 durch Kauf an die [[Grafen von Lupfen]], die den Besitz zur eigentlichen Herrschaft ausgebildeten, woraufhin die landgräfliche Herrschaft dann zum ersten Mal deutlich in den Urkunden erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Aussterben im Jahre 1582 gelangte die Herrschaft durch Erbschaft an die Reichsmarschälle von Pappenheim. 1603 verkaufte [[Maximilian von Pappenheim]], Landgraf zu Stühlingen, die Herrschaft Wutental an [[Karl Ludwig zu Sulz]] und final 1639 an die [[Fürsten von Fürstenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 22, 1869, S. 128ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Horheim war bereit im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der Sitz eines Obervogtes, dem die Herrschaft unterstellt war. Ebenso wie [[Degernau (Wutöschingen)|Degernau]] ist Horheim ein alter [[Wallfahrtsort]] mit der Antoniuskapelle aus dem Jahre 1687.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor 1691 wurde das noch heute bestehende Stühlingische Vogthaus, auch „Schlößle“ genannt, errichtet. Bekanntester Vogt war [[Hans Martin Büche]] er stammte vom Berauer Hof. Er war zugleich Schaffner für St. Blasien und besaß 14 Höfe, eine Mühle und umfangreichen Landbesitz. Später war in diesem Haus die Wirtschaft „Rebstock“, heute Privathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Horheim lebten im 17. und in der ersten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts einige [[Juden|jüdische]] Familien, die vermutlich der Synagogengemeinde Stühlingen oder Tiengen angehörten. 1743 wurden die Horheimer Juden wie diejenigen aus Stühlingen ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hahn (Pfarrer)|Joachim Hahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Innenministerium Baden-Württemberg, Theiss Verlag, 1988, ISBN 3-8062-0566-3, S. 560.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Horheim unterstand mit allen Rechten der fürstenbergische [[Landgrafschaft Stühlingen]]. Nach dem frühen Tod des Fürsten von Fürstenberg wurde 1806 die Landgrafschaft aufgrund der [[Rheinbundakte]] im Gefolge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es [[Mediatisierung|mediatisiert]] dem [[Großherzogtum Baden]] zugeschlagen, das bis 1871 als souveräner Staat bestand. Der Ort kam 1807 zum standesherrlichen Amt Stühlingen, das ab 1809 dem badischen Donaukreis mit Sitz in Villingen zugeordnet war. 1813 wurde Horheim dem standesherrlichen Amt Tiengen zugeschlagen, es war ab 1813 dem [[Wiesenkreis]] zugeordnet und wurde 1819 aufgehoben. Horheim kam daraufhin 1819 zum Bezirksamt Stühlingen und war dessen südlichste Gemeinde. Der Amtsbezirk Stühlingen zählte zum badischen Seekreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden durch den badischen Ingenieur [[Johann Gottfried Tulla]] Pläne aufgestellt, die Wutach, deren Hochwasser das Tal immer wieder überschwemmte und in eine Sumpflandschaft mit zahlreichen Flussarmen verwandelt hatte, abschnittsweise einzudämmen und auszubauen. Erst nach dessen Ableben wurden während der Jahre 1837/39 die Pläne realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1826 bis 1889 wanderten vor allem aufgrund wirtschaftlicher Ursachen 32 Personen&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ruppaner: &amp;#039;&amp;#039;Auswanderung im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wutöschingen – einst und heute&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Horheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Scheuble: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zukunft in anderen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 23. August 2007 i.&amp;amp;nbsp;V.&amp;amp;nbsp;m. &amp;#039;&amp;#039;Auswanderer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 23. August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1844 wurde der Ortsteil „Im Thal“ durch einen Brand vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 wurde das Bezirksamt Stühlingen aufgehoben und dem [[Bezirksamt Bonndorf]] zugeteilt. Ab 1864 war das Bezirksamt Bonndorf Teil des Kreises Waldshut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:IMGP2750 (2)Blick auf Horheim.jpg|mini|Ortskern von Horheim]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914–1918), in dem die Gemeinde 17 Kriegstote beklagte, gehörte sie bis 1933 zur [[Republik Baden]]. 1924 war das Bezirksamt Bonndorf aufgehoben worden und Horheim wurde dem [[Bezirksamt Waldshut]] zugeteilt. Ab 1936 war Horheim selbstständige Gemeinde des [[Landkreis Waldshut|Landkreises Waldshut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur lokalen Infrastruktur gehörten noch viele Handwerksbetriebe, ein Schuhmacher, ein Wagner, der gleichzeitig Leichenschauer und Sargmacher war, eine Schmiede, eine Wagnerei, ein Malergeschäft, eine Sattlerei, eine Polsterei und ein Hafnerbetrieb (Töpferei Lenz). Damals war Horheim als Wallfahrtsort beliebt. Viele der Wallfahrer besuchten nach dem Wallfahrtsgottesdienst am Freitag, diese Töpferei, um Töpfereien zu kaufen. 1934 wurde in der Horheimer Hafnerei sogar ein Lehrfilm gedreht. Zu Beginn der 1940er Jahre wurde der Betrieb geschlossen. Eine Gruppe junger Künstler versuchte um 1948 die Wiederbelebung, doch bereits nach zwei Jahren gab man wieder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Edelgard Bernauer (sbe): &amp;#039;&amp;#039;Als das Hafnerhandwerk noch florierte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Oktober 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1939–1945) wurde das vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Horheim von den Franzosen besetzt und somit Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]]. Ab 1945/46 war die Gemeinde [[Baden (Südbaden)|Südbaden]] zugeordnet, das 1952 im heutigen Bundesland [[Baden-Württemberg]] aufging. In den Nachkriegsjahren gewann Horheim durch Neubau mehr Einwohner; Familien mit Kindern ließen sich nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Günzel: &amp;#039;&amp;#039;Kindergarten feiert 50. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg]] wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Horheim mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 nach Wutöschingen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=524}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerentwicklung von Horheim:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1817 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 564&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 613&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 887&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1267&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1904–1933: Josef Schey&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934–1941: Emil Maier&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Josef Gamp (kommissarisch)&lt;br /&gt;
* Martin Wissmann (kommissarisch)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Josef Gantert (kommissarisch)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1948: Karl Weissenberger&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 1974: Horst Albicker&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemals selbständige Gemeinde Horheim zeigt in Rot mit blau-silbernem [[Wolke (Heraldik)|Wolkenbord]] (abgeleitet aus dem Fürstenbergischen Wappen), zwei schräggekreuzte goldene Schlüssel mit den Bärten nach oben und auswärts gekehrt, die das Symbol der ehemaligen Vogtsfamilie Büche darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaftliche Verbindung ===&lt;br /&gt;
Seit längerer Zeit bestehen zwischen dem Stadtteil [[Horrheim]], [[Vaihingen an der Enz]], und dem Ortsteil Horheim partnerschaftliche Verbindungen. Eingeleitet wurden die Kontakte des damaligen Ortschaftsrates mit Kurt Büche und Klaus Bramm aus Horrheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Günzel (lez): &amp;#039;&amp;#039;Gäste aus dem Schwäbischen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die [[Antoniuskapelle (Horheim)|Antoniuskapelle]] ist eine katholische Wallfahrtskapelle inmitten von Horheim: Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde in jedem Horheimer Haus Landwirtschaft betrieben und dadurch der Unterhalt der Familien sichergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2009&amp;quot;&amp;gt;Werner Günzel (lez): &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrt zu St. Antonius&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1687, als die &amp;#039;&amp;#039;Margaretenkapelle&amp;#039;&amp;#039;, die im Gewann „Kapellenäcker und Kapellenackerreben“ stand, abgerissen wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot;&amp;gt;Werner Günzel (lez): &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrt zur Kapelle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; oder kurz vor der Fertigstellung der Kapellenneubaus der &amp;#039;&amp;#039;Antoniuskapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2003&amp;quot;&amp;gt;Werner Günzel (lez): &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an den Schutzheiligen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Januar 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; kam es in Horheim und der Region zu einer verheerende Viehseuche. „Aus dem Wutach- und Steinatal und weiterher bis über Waldshut hinaus“ kamen zahlreiche Wallfahrer aus Dankbarkeit nach Horheim,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2008&amp;quot;&amp;gt;Werner Günzel (lez): &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrt zur Kapelle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; um den heiligen Antonius zu suchen und vom bitteren Leiden und Sterben des Herrn zu beten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2003&amp;quot; /&amp;gt; Die Horheimer wählten deshalb für ihren durch viele Spenden finanzierten Neubau als Ersatz für die 1687 abgerissene &amp;#039;&amp;#039;Margaretenkapelle&amp;#039;&amp;#039; [[Antonius der Große|Antonius den Einsiedler]] als Beschützer der Haustiere zum Hauptpatron.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot; /&amp;gt; Im gleichen Jahr 1687 wurde auch der Auftrag zum Bau eines Altars erteilt. Schreiner Adam Braun aus [[Mauchen (Stühlingen)|Mauchen]] erhielt den Auftrag, der aus der [[Rechnungsstellung]] hervorgeht. 1695 wurde die Kapelle durch den Weihbischof von Konstanz geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2008&amp;quot; /&amp;gt; Die Gemeinde Horheim stellte im Jahr 1846 den zweiten Antrag beim Ordinariat Freiburg, eine eigene Pfarrei einzurichten. Die bestehende feste Brücke über die Wutach nach Schwerzen war erneut der Grund für die Ablehnung. Das Ordinariat wollte die kirchliche Gemeinschaft mit Schwerzen erhalten. Immerhin erhielt der damalige Kaplan Basler die Erlaubnis, in Horheim sonntägliche „Frühgottesdienste“ abzuhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot; /&amp;gt; Mit der Zeit sind alle landwirtschaftlichen Betriebe aus dem Dorfbild verschwunden. Nur noch in den „Höfen“ und den Aussiedlergehöften wird die Landwirtschaft umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2009&amp;quot; /&amp;gt; Die Kapelle wurde seit ihrer Errichtung mehrmals umgebaut und renoviert: Der neugotische Altar im Kirchenschiff wurde vom Bildhauer [[Josef Eberle (Bildhauer)|Josef Eberle]] aus [[Überlingen]] angefertigt und 1896&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nach anderen Angaben stammt der Altar aus dem Jahr 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt; angeliefert. Das im Altar integrierte Standbild des Heiligen Antonius über dem Tabernakel ist eine beachtliche Leistung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2009&amp;quot; /&amp;gt; 1897 wurde von der Firma [[Mönch Orgelbau]] eine Orgel eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/wutoeschingen-horheim-st-antonius/ |titel=Wutöschingen / Horheim – St. Antonius – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache= |abruf=2024-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 gab es neue Fenster und 1962 ein neues Dach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der Dorfentwicklung wurde 1991 das Gebäude außen und 1994 innen komplett renoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2003&amp;quot; /&amp;gt; Dank einer privaten Spende erhielt die Kapelle eine Lautsprecheranlage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Neugestaltung der Dorfmitte von Horheim konnte die Kapelle eingebunden werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2009&amp;quot; /&amp;gt; und stellt für Ankommende der Einfahrt nach Horheim ein eindrucksvolles Bauwerk dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit dem Bau der Kapelle begann eine große Spendenfreudigkeit, die dazu führte, dass die kirchliche Geschichte von Horheim Einzug hielt: Die Geschichte der kirchlichen Gemeinde war mit dem Namen Büche verbunden. Johannes Büche hatte ein Stipendium eingerichtet, damit die &amp;#039;&amp;#039;Kaplanei&amp;#039;&amp;#039; mitten im Dorf immer besetzt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2003&amp;quot; /&amp;gt; Das Standbild des Nepomuks am Dorfplatz trägt die Initialen HMB von seinem Sohn Hans Martin Büche und seiner Frau MB und die Jahreszahl 1760.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2008&amp;quot; /&amp;gt; Heute sind die Pfarreien Horheim und Schwerzen zur „Pastoralgemeinschaft“ zusammengeschlossen und bilden eine Einheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Des Weiteren gibt es noch die 1805 vom Förster Johann Baptist Vogelsang erbaute kleine &amp;#039;&amp;#039;Dorneckkapelle&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1988 vollständig restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das im Jahre 1905 erstellte &amp;#039;&amp;#039;Schul- und Rathausgebäude&amp;#039;&amp;#039; in der Bergstraße dient seit Inbetriebnahme der Auwiesenschule vorwiegend als Vereinshaus mit Veranstaltungs- und Volkshochschulraum (VHS) und Jugendmusikschule. Auf Grund der schlechten Bausubstanz 2003/04 wurde das historische Gebäude umgebaut und saniert. Im Inneren wurden die alten Holztäfer von dicken Farbschichten befreit und ein Speicher zu Schulungs- und Mehrzweckraum mit neuen Dachgauben, sichtbare Dachkonstruktionen und Parkettboden umfunktioniert. Die Fassade wurde in einem kräftigen Rotfarbton gestaltet. Bestehende Fassaden-Wandbilder die vom Heimatkünstler Ulrich Christoph Eipper mit Schulkindern umgesetzt und realisiert wurden, sind nach dem Aufbringen des Vollwärmeschutzes von einem Künstler wieder neu aufgemalt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Die [[Wallfahrt]] zur Antoniuskapelle ist ein fester Bestandteil im Kirchenjahr von Horheim: Sie war stets nur von lokaler Bedeutung. Mit dem Rückgang der Landwirtschaft ist auch die Wallfahrt zurückgegangen, doch am Fest zu Ehren des heiligen Antonius, am 17.&amp;amp;nbsp;Januar, kommen immer noch viele Gläubige in Horheim und aus der näheren und weiteren Umgebung und begehen den „Großen Wallfahrtstag“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2010&amp;quot; /&amp;gt; Das Fest der Wallfahrt zum &amp;#039;&amp;#039;Antoniustag&amp;#039;&amp;#039; war früher in Horheim ein Feiertag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SKOL 2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Willmendingen 1.jpg|mini|Blick von der &amp;#039;&amp;#039;Steig&amp;#039;&amp;#039; oberhalb Schwerzen über das [[Schloss Willmendingen]] in Richtung Industriegebiet Horheim mit der Firma Alfer]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Horheim lag früher westlich des Ortskerns und war ein Haltepunkt der [[Wutachtalbahn]]. Der Streckenabschnitt der Wutachtalbahn zwischen Lauchringen über Horheim nach Immendingen an der jungen Donau wurde in mehreren Etappen zwischen 1875 und 1890 fertiggestellt. Bis 1978 besaß Horheim einen eigenen Bahnhof mit Güterhalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt; An ihn erinnert heute nur noch die Bahnhofstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur Bahnlinie verläuft der [[Südschwarzwald-Radweg|Südschwarzwaldradweg]] als Rundweg von [[Hinterzarten]] über [[Waldshut-Tiengen]], [[Velofahren in Basel|Basel]] und [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau|Freiburg]] rund um den [[Naturpark Südschwarzwald]]. Der Südschwarzwaldradweg führt von [[Eggingen]] über [[Ofteringen]], [[Degernau (Wutöschingen)|Degernau]] und [[Wutöschingen]] nach [[Schwerzen]] und Horheim und weiter nach [[Lauchringen]]. In diesem Abschnitt parallel verläuft der [[Schwarzwald-Panorama-Radweg|Schwarzwald-Panoramaradweg]] von [[Pforzheim]] nach Waldshut-Tiengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horheim liegt an der [[Bundesstraße 314]], der ehemaligen Landstraße Waldshut–Stühlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Horheim gibt es seit 1958 einen Kindergarten und die 1996 neugebaute Grundschule (Auswiesenschule Horheim-Schwerzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbepark Horheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horheim, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 644.jpg|mini|280px|Luftbild auf Horheim,  1985]]&lt;br /&gt;
Auf dem Platz der Horheimer Mühle (erstmals erwähnt 1629 – abgebrannt am 2. Januar 1889) errichtete [[Heinrich Scheibli|Henry Scheibli]] 1894 eine Zwirnerei. Das Wasser der Wutach wurde über ein Wehr im Mühlekanal hergeleitet. Verkehrsgünstig war auch der nahegelegene Bahnhof der Wutachtalbahn (eröffnet 1890). Von hier aus entstand um 1970 ein &amp;#039;&amp;#039;Industriegebiet&amp;#039;&amp;#039;: der kontinuierlich wachsende &amp;#039;&amp;#039;Gewerbepark Horheim&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither haben sich zahlreiche Firmen angesiedelt, insbesondere die Aluminiumverarbeitung ist hier traditionell vertreten. Daneben gibt es Handel- und Handwerksbetriebe wie Fensterbau, Schreinerei, Kaninchenstallbau, Bestatter, Steinbildhauer, Kfz-Werkstatt, Fahrzeughandel, Beschrifter, Maschinen- und Anlagenbau, Gerüstbau, Transportunternehmen sowie ein Fitnessstudio. Der Gewerbepark Horheim erhielt (2021) eine neue Straßenanbindung an die B314. Die bisherige Wutachbrücke zwischen Horheim und Schwerzen wurde erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier geboren sind --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gregor Leu (* 1696 in Horheim, † 1730), Benediktinerpater und Philosophieprofessor im [[Kloster Rheinau]]&lt;br /&gt;
* Roland Rudigier (* 1942, † 2012), Werkzeugmacher, Musiklehrer und Dirigent, langjährig Mitglied der [[Fricktaler Musikanten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johann Peter Leu (†), Fürstlich Fürstenbergischer Kammerrath&lt;br /&gt;
* Johannes Büche (†), Vogt in Horheim&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Wutöschingen – einst und heute&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hans Martin Büche (†), Fürstlich Fürstenbergischer Vogt in Horheim&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Wutöschingen – einst und heute&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kurt Büche (* 1922 in Freiburg, † 2017 in Horheim), Kommunalpolitiker, Träger der Ehrenmedaille des Landes Baden-Württemberg und des Gemeindetages Baden-Württemberg, der Ehrenmedaille der Gemeinde Wutöschingen sowie 1997 des Bundesverdienstkreuzes am Bande.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Große Trauer um Kurt Büche&amp;#039;&amp;#039; vom 27. November 2017. [https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Wutoeschingen-Grosse-Trauer-um-Kurt-Bueche;art372586,9514878]. Abruf am 6. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Günzel (lez): &amp;#039;&amp;#039;Ein Freund der Vereine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Februar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adolf Karl Ludwig Claus]] (1838–1900), Chemiker&lt;br /&gt;
* Hans Ruppaner (1927–2010), Rektor a. D., Kommunalpolitiker, Chorleiter, Heimatforscher, Fotograf, Kulturveranstalter und Bundesverdienstkreuzträger&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tod von Hans Ruppaner ein schwerer Verlust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wutöschingen – einst und heute, Das Lesebuch: Degernau, Horheim, Ofteringen, Schwerzen, Wutöschingen&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Wutöschingen (Hrsg.), 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarrei St. Johannes d. T. Schwerzen&amp;#039;&amp;#039;. Pfarrei St. Johannes, Schwerzen (Hrsg.), 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wutoeschingen.de/startseite/ Offizielle Internetseite der Gemeinde Wutöschingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wutöschingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Waldshut)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldshut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wutöschingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1303]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnbezirk von Wutöschingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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