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	<title>Horgener Kultur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:10:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horgener_Kultur&amp;diff=515237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Annybarrakudda: Quelle eingefügt</title>
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		<updated>2024-06-23T16:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Megawal35.png|mini|Kulturenfolge in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabung Parkhaus Opéra - Keramik Horgener Kultur 2010-06-16 17-56-36.JPG|mini|Keramikreste aus der [[Feuchtbodensiedlung]] im Umfeld des sogenannten [[Kleiner Hafner|Kleinen Hafners]] auf der Baustelle für das Parkhaus Opéra in [[Zürich]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Archäologie im Parkhaus Opéra - Horgener Kultur - Steinbeil in &amp;#039;Zwischenfutter&amp;#039; aus Hirschgeweih aus Originalsediment 2013-03-04 16-25-52 (P7700).JPG|mini|Steinbeil im [[Schäftung (Vor- und Frühgeschichte)#Zwischenstücke und Zwischenfutter|Zwischenfutter]] aus Hirschgeweih aus der Rettungsgrabung Parkhaus Opéra beim [[Kleiner Hafner|Kleinen Hafner]] in Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horgener Kultur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man eine [[jungsteinzeit]]liche Kultur zwischen 3400 und 2800&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. auf dem Gebiet der [[Schweiz]] und des südlichen [[Baden-Württemberg]]s, die durch [[Feuchtbodensiedlung]]en und [[Pfahlbau]]ten gekennzeichnet ist. Sie ist benannt nach dem initialen Fundort in [[Horgen]] am [[Zürichsee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horgener Kultur folgt im [[Mittelland (Schweiz)|Schweizer Mittelland]] zwischen [[Genfersee]] und Zürichsee auf die [[Cortaillod-Kultur]], in der Ostschweiz und im Norden ([[Bodensee]]) auf die [[Pfyner Kultur]]. Sie gilt als östlichster Ausläufer der [[Seine-Oise-Marne-Kultur]] in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundgeschichte, Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 traten bei Bauarbeiten in Horgen im Gebiet Scheller am Ufer des Zürichsees Funde zu Tage. Im Jahre 1934 erkannte der Prähistoriker [[Emil Vogt (Prähistoriker)|Emil Vogt]] vom [[Landesmuseum Zürich|Schweizerischen Landesmuseum]], dass die Funde sich charakteristisch von anderen Epochen unterschieden. Weitere wichtige Fundstellen sind [[Sipplingen]] am [[Bodensee]] oder [[Bad Buchau]] am [[Federsee]]. In den Jahren 1987 bis 1990 fanden wesentliche Untersuchungen der Fundstelle statt, dabei musste zumeist unter Wasser gearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu bedeutenden Funden, so der zweitältesten Tür der Welt, kam es ausserdem bei einer Rettungsgrabung während der Bauarbeiten für das Parkhaus Opéra am [[Zürich|Zürcher]] Theaterplatz von April 2010 bis Januar 2011. Auf rund 3000 Quadratmetern liessen sich dabei die Reste von sechs Siedlungsphasen der Horgener Kultur und zwei der [[Schnurkeramische Kultur|schnurkeramischen Kultur]] dokumentieren. Diese Fundstelle übertrifft die bisher bekannten deutlich an Fläche und Fundmenge. Aufgrund der Repräsentativität und der hohen Datendichte erlaubt sie tiefe Einblicke in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt vor 5000 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/staedtebau/archaeo_denkmal/uwad/unterwasser/archaeologie_parkhaus_opera/fundstelle.html |titel=Archäologische Auswertung - Stadt Zürich |datum=2018-09-19 |sprache=de |abruf=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hélène Arnet |url=https://www.tagesanzeiger.ch/so-sah-das-pfahlbaudorf-auf-dem-sechselaeutenplatz-aus-623506280083 |titel=So sah das Pfahlbaudorf auf dem Sechseläutenplatz aus |hrsg=Tages-Anzeiger |datum=2017-03-09 |sprache=de |abruf=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Keramik und Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
Die Horgener Kultur ist durch grobe, dickwandige, zylinderförmige Keramik gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;are.zh.ch: &amp;#039;&amp;#039;[https://are.zh.ch/internet/baudirektion/are/de/archaeologie/archaeologie/Veroeffentlichungen/_jcr_content/contentPar/publication_1288968726969/publicationitems/die_horgener_kultur/download.spooler.download.1317371603642.pdf/09_Horgener_Kultur.pdf (application/pdf-Objekt)], S. 1&amp;#039;&amp;#039;, Zugriff am 3. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sie sich darin von ihren Vorgängerkulturen unterscheidet, kam die Vermutung auf, dass die Träger der Horgener Kultur Einwanderer gewesen seien. Wie Martin Kolb (siehe Literatur) berichtet, deuten dagegen Funde in Sipplingen auf einen fliessenden Kulturwandel, was die Vermutung nahelegt, dass die Horgener Kultur einen bodenständigen Ursprung hat. Die Pfahlbausiedlung Arbon-Bleiche 3 steht ebenso zeitlich und typologisch zwischen den beiden Kulturen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annick de Capitani, Sabine Deschler-Erb, Urs Leuzinger, Elisabeth Marti-Grädel, Jörg Schibler |Titel=Die jungsteinzeitliche Seeufersiedlung Arbon Bleiche 3. Funde. |Sammelwerk=Archäologie im Thurgau |Band=11 |Datum=2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiede in der Keramik lassen sich auch durch ein verändertes Nutzungsverhalten erklären. Wie Speisereste in der Keramik der Horgener Kultur belegen, wurden die dickwandigen Gefässe auch für das Erwärmen von Speisen verwendet; die Nutzung ging also über das Aufbewahren von Lebensmitteln hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den aufgefundenen Werkzeugen lassen sich alle Produktionsschritte nachweisen, ihre Form ist schlicht und zweckmässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders typisch für diese Zeit sind Zwischenfutter aus Hirschgeweih, welche zwischen einen Holm und ein Steinbeil aufgeschäftet wurden. So verschlissen die Holme weniger schnell.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Hafner, Peter Suter |Titel=Neolithikum: Raum/Zeit-Ordnung und neue Denkmodelle. |Sammelwerk=archäologie im Kanton Bern |Band=6B |Datum=2005 |Seiten=439}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marion Lichardus-Itten|Marion Itten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Horgener Kultur. &amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel 1970.&lt;br /&gt;
* Martin Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Die Seeufersiedlung Sipplingen und die Entwicklung der Horgener Kultur am Bodensee. &amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Schlichterle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfahlbauten rund um die Alpen. &amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1997, ISBN 3-8062-1146-9 (&amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Deutschland. &amp;#039;&amp;#039; Sonderheft.) {{ISSN|0176-8522}}, Seite 22–28.&lt;br /&gt;
* Niels Bleicher, Christian Harb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zürich-Parkhaus Opéra&amp;#039;&amp;#039;, Band 1–3, Monographien der Kantonsarchäologie Zürich 2016/17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Horgen culture|Horgener Kultur}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|12606|Horgener Kultur|Autor= Werner E. Stöckli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Kultur (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horgener Kultur| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologie (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuchtbodensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Horgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jungsteinzeitliche Kultur in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Annybarrakudda</name></author>
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