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	<title>Horgauergreut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:22:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horgauergreut&amp;diff=2413451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 25. Dezember 2025 um 18:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-25T18:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Horgau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Horgauergreut (Horgau) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/24/6.07284/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/41/33.99216/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 473&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.6449&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 609&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86497&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08294&lt;br /&gt;
| Bild                   = Horgau, A - Horgauergreut - Kirche v NO, Horgau.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Horgauergreut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Maria Magdalena Horgauergreut.JPG|mini|Kirche St. Maria Magdalena]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horgauergreut Schulhaus.JPG|mini|Schulhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horgauergreut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ehemals auch &amp;#039;&amp;#039;Horgauergreuth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kreith, Gereut&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]], [[Gemeindeteil]] und eine [[Gemarkung]] der Gemeinde [[Horgau]] im [[Schwaben|schwäbischen]] [[Landkreis Augsburg]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Den Namen nach ging der Ort aus einer gerodeten Waldung des bischöflichen [[Streitheim]]er Forstes hervor. Der westnordwestlich der Kirche gelegene [[Burgstall Horgauergreut]] war der Stammsitz des Ortsadels, der seit dem Ende des 13. Jahrhunderts nachgewiesenen &amp;quot;milites de Gerute&amp;quot;, die erstmals urkundlich mit &amp;quot;Albertus de Gervvt&amp;quot;, bischöflicher Lehenträger in [[Gessertshausen]] erscheinen und bis Anfang des 15. Jahrhunderts in der Umgebung begütert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gereut verlegten ihren Sitz später nach Horgau.&amp;lt;ref&amp;gt;HAB, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1420er Jahren besaßen Burg und Zehnt Fritz Burggraf und Wibolt Hänickein. Darauf folgten als Besitzer die Augsburger Nördlinger.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1461&amp;lt;ref&amp;gt;HAB, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; setzten die Augsburger Schloss und Dorf in Brand, weil sich Hans Nördlinger auf die Seite von [[Ludwig IX. (Bayern)|Ludwig IX.]] Herzog von Bayern-Landshut stellte. Der Landshuter Bürger Vinzenz Scharfacher verkaufte um 1500 die Burg und das Gut Gereut, inkl. der Vogtei von [[Adelsried]] und den Hof [[Streitheim|Lüftenberg]] für 57.000 Gulden an den Bischof von Augsburg. Das [[Hochstift Augsburg]] blieb bis zur [[Säkularisation]] Grundherr von Horgauergreut, mit Sitz eines eigenen Vogtes. Horgauergreut bildete einen Ort im Pflegamt Zusmarshausen.&amp;lt;ref&amp;gt;HAB, S. 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;StAA, Augsburger Pflegämter&amp;lt;/ref&amp;gt; Der einzelne, sogenannte Pfannenberghof erwarb 1663 die Augsburger [[Kloster St. Martin (Augsburg)|St. Martinsstiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt; 1682 wurde die nicht mehr instandgesetzten Burggüter den Untertanen des Hochstifts überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;HAB, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] über Hogauergreut behielt sich bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] die [[Markgrafschaft Burgau]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;HAB, S. 569&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 fiel der Ort an das [[Kurfürstentum Bayern]]. 1864 bestand Horgauergreut aus 61 Häusern (sechs Bauernhöfe, 44 Sölden und zehn Leerhäuser) und 290 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1862 bis 1929 gehörte Horgauergreut zum [[Bezirksamt Zusmarshausen]] und ab 1929 zum [[Bezirksamt Augsburg]], das ab 1939 dann als Landkreis Augsburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horgauergreut war eine selbstständige Gemeinde mit nur einer Ortschaft (dem Pfarrdorf Horgauergreut) und mit einer Fläche von 364,49 [[Hektar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/0005/bsb00059538/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00059538&amp;amp;seite=512 Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus d. Volkszählung 1961, München, 1964, Spalte 919]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1971 im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in die Gemeinde Horgau eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=424}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 kam Horgau mit allen Gemeindeteilen zu [[Zusmarshausen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 767}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; was am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1983 wieder rückgängig gemacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horgauergreut gehört zur katholischen Pfarrei Sankt Martin in [[Horgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Horgau#Horgauergreut|titel1=Liste der Baudenkmäler in Horgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* römisch-katholische Filialkirche [[St. Maria Magdalena (Horgauergreut)|St. Maria Magdalena]], gotischer Chor und Turmunterbau um 1475, Turmerhöhung Anfang des 18. Jahrhunderts. Das barocke Langhaus errichtete 1727 Georg Rainer, mit barocker Ausstattung. Weihe am 11. Oktober 1735 durch Weihbischof Johann Jakob von Mayr.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Burgstall Horgauergreut]], abgegangene mittelalterliche Niederungsburg&lt;br /&gt;
* Bildstockkapelle aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* Kreuzwegstationen aus dem 19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Jahn (Historiker)|Joachim Jahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Horgauergreut&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Augsburg Land&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Historischer Atlas von Bayern]].&amp;#039;&amp;#039; Teil Schwaben: Reihe 1, Heft 11). Hrsg. [[Kommission für bayerische Landesgeschichte]], München 1984, S. 236–237. &lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Anton von Steichele]] |Titel=Gereut (Horgauer=Greut) |Sammelwerk=Das Bistum Augsburg, historisch und statistisch beschrieben: Die Landkapitel: Agenwang, Aichach, Baisweil, Bayer-Mänching, Burgheim |Band=2 |Verlag=B. Schmid’sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz) |Ort=Augsburg |Datum=1864 |Seiten=70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Horgauergreut|val=42230|zugriff=2021-03-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Horgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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