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	<title>Horgau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horgau&amp;diff=235773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-22T08:44:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Horgau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/24//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/41//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Horgau in A.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Augsburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 465&lt;br /&gt;
|PLZ               = 86497&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08294&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09772159&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE HXU&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Martinsplatz 7&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.horgau.de/ www.horgau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Hafner&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = Bürgerverein Rothtal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[File:Horgau, A v S.jpg|thumb|Horgau von Süden]]&lt;br /&gt;
[[File:Horgau, A - Horgauergreut - Kirche v NO, Horgau.jpg|thumb|Kirche St. Maria Magdalena in Horgauergreut]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Augsburg]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Horgau liegt im [[Naturpark Augsburg – Westliche Wälder]], ca. 17&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Augsburg]]. Durch Horgau fließt die [[Roth (Zusam)|Roth]], die danach den [[Rothsee (Zusmarshausen)|Rothsee]] quert und nach [[Zusmarshausen]] in die [[Zusam]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemarkungen und Gemeindeteile ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus 3 [[Gemarkung]]en und hat 8 [[Gemeindeteil]]e:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Horgau |val=1879|abruf=2019-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=61775012596 |objekt=Gemeinde Horgau |abruf=2021-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hauptort, [[Pfarrdorf]] und Gemarkung Horgau mit dem [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Bieselbach, den [[Weiler]]n Herpfenried und [[Schäfstoß]] und der [[Einöde]] Ziegelhauserhof&lt;br /&gt;
* Kirchdorf und Gemarkung [[Auerbach (Horgau)|Auerbach]] mit dem Weiler Lindgraben&lt;br /&gt;
* Kirchdorf und Gemarkung [[Horgauergreut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Im Gemeindebereich wurden ca. 5000 Jahre alte Werkzeuge wie Stichel, Klingen und Pfeilspitzen gefunden, bei weiteren Ausgrabungen fand man ca. 3000 Jahre alte Bronzegegenstände. Aus der Zeit der [[Kelten]] sind noch Grabhügel zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Otto I. (HRR)|König Otto I.]] soll in der Nacht vom 9. zum 10.&amp;amp;nbsp;August des Jahres 955 sein letztes Marschlager in der Horgauer Gegend aufgeschlagen haben, bevor er mit seinem Heer zur entscheidenden Schlacht gegen die Ungarn, der berühmten [[Schlacht auf dem Lechfeld|Lechfeldschlacht]], nach Augsburg weiter zog. Einige Überlieferungen lassen darauf schließen, dass es seit dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Bereich Horgau Siedlungen gibt. Erste urkundliche Erwähnungen von Gütern in Horgau gibt es seit 1126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;Februar 1462 zerstörten [[Augsburg]]er Soldaten die Orte Horgau und [[Horgauergreut]]. Der Grund: Horgauergreut gehörte damals dem Augsburger Bürger Hans Nördlinger. Der aber stand auf der Seite des Herzogs [[Ludwig IX. (Bayern)|Ludwig von Bayern]], gegen den die Augsburger gerade zu Felde zogen. So wurden beide Dörfer ein Opfer der kämpferischen Augsburger. Von 1424 bis 1475 erscheint die Augsburger Familie Sighart als Besitzer von Horgau.&amp;lt;ref&amp;gt;HAB, S. 488&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Ende des 15. Jahrhunderts gehörte Horgau einer Linie des Augsburger Patriziergeschlechts von [[Rehlingen (Adelsgeschlecht)|Rehlingen]], die sich danach von Horgau nannte. Laut Burgauer Feuerstattguldenregister besaßen die Rehlinger 1492 in Horgau 49 Feuerstätten.&amp;lt;ref&amp;gt;HAB, S. 489&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1500 erwarb das [[Hochstift Augsburg]] den Nachbarort Horgauergreut.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1632, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], wurde der katholische Pfarrer Martin Maxilla bei einem Überfall von [[Schweden]] erschlagen. Traurige Berühmtheit erlangte Horgau durch den 17.&amp;amp;nbsp;Mai 1648. An diesem Tag kam es zuerst in Herpfenried und dann an einer Straße östlich von Horgau zu letzten Rückzugsgefechten des Dreißigjährigen Krieges. General [[Peter Melander von Holzappel|Peter Melander Graf von Holzapfel]], der mit den [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserlichen Truppen]] vor den Schweden und Franzosen floh, konnte Zusmarshausen noch in Richtung Augsburg verlassen. In Horgau wurde er gegen 12&amp;amp;nbsp;Uhr tödlich verwundet. Er wurde nach Augsburg transportiert. 2000&amp;amp;nbsp;kaiserliche Soldaten fanden den Tod. Im Horgauer Hauptaltarbild ist ein Gemälde mit brennenden Gebäuden aus dieser Zeit zu sehen – wohl als Mahnung zum Frieden. Die Erbentochter des 1692 im Mannesstamm erloschenen Zweiges der Rehlingen von Horgau, heiratete Markus Anton von Rehlingen zu Hainhofen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 17., Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden im Horgauer Gemeindegebiet mehrere [[Barock]]kirchen und -kapellen errichtet, welche am 11.&amp;amp;nbsp;Oktober 1735 eingeweiht wurden. In den Jahren 1771/72 herrschte in Horgau eine fürchterliche Seuche, eine Art Lungenpest, die sehr viele Opfer forderte. Nach dem Aussterben der Rehlingen-Hainhofen, fiel Horgau inkl. Hainhofen an die Rehlingen von Kitzighofen. Als reichsritterliche  Insassen-Herrschaft der [[Markgrafschaft Burgau]] gingen die Hoheitsrechte 1806 an das [[Königreich Bayern|bayerische Krone]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Horgau entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1862 bis 1929 gehörte Horgau zum [[Bezirksamt Zusmarshausen]] und ab 1929 zum [[Bezirksamt Augsburg]], das ab 1939 als [[Landkreis Augsburg]] bezeichnet wurde. Seit 5. Dezember 1903 bestand in Horgau eine Zwischenstation der [[Bahnstrecke Augsburg–Welden]], die bis 1986 im Personen- und Güterverkehr betrieben wurde. Heute befindet sich ein Radweg auf der Bahntrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in vielen Dörfern im Bereich um Augsburg befand sich auch in Horgau gegen Ende des 2.&amp;amp;nbsp;Weltkriegs eine [[KZ-Außenlager Horgau|Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau]], in der Häftlinge für die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]] und die [[Messerschmitt AG|Messerschmittwerke]] arbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Horgau wurde am 1. Januar 1971 um Horgauergreut und am 1. Juli 1972 um Auerbach erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=424}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1978 wurde sie im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] aufgelöst und nach [[Zusmarshausen]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 767}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach jahrelangem Widerstand der Bevölkerung wurde Horgau durch das Urteil des [[Bayerischer Verfassungsgerichtshof|Bayerischen Verfassungsgerichtshofes]] am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1983 wieder eine selbständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]]. Der neu gewählte Gemeinderat nahm am 1. Mai 1984 seine Arbeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner- und Gemeindeentwicklung ===&lt;br /&gt;
Stand jeweils nach Volkszählungsergebnis vom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Dezember 1875&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Gemeinde gesamt&lt;br /&gt;
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| Horgau || --- || 582 || 121 || ---&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Horgau || 407 || --- || ---&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Bieselbach || 94 || --- || ---&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Herpfenried || 50 || --- || ---&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Schäfstoß || 31 || --- || ---&lt;br /&gt;
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| Auerbach || --- || 262 || 53 || ---&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Auerbach || 242 || --- || ---&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25. Juni 1925&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Summe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;---&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1483&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;299&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1858,91&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27. Mai 1970&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Gebietsstand bereits inklusive der am 1. Januar 1971 und 1. Juli 1972 erfolgten Eingemeindungen)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Gemeinde gesamt&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Gemeindeteil&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || --- || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1591&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Horgau || 597&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Bieselbach || 110&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Herpfenried || 21&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Schäfstoß || 9&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Ziegelhauserhof || 5&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Auerbach || 306&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Lindgraben || 18&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| --- || Horgauergreuth || 525&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2034 auf 2834 um 800 Einwohner bzw. um 39,3 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Sitzverteilung im 14-köpfigen Gemeinderat (Stand [[Kommunalwahlen in Bayern 2020]]):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:80px&amp;quot;| Bürgerverein Rothtal || style=&amp;quot;width:80px&amp;quot; | [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] || style=&amp;quot;width:80px&amp;quot; | [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]] || style=&amp;quot;width:80px&amp;quot; | Bündnis Umwelt || style=&amp;quot;width:80px&amp;quot; | [[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|5 Sitze  || 3 Sitze || 3 Sitze || 2 Sitze || 1 Sitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist Thomas Hafner hauptamtlicher [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]; dieser wurde am 15. März 2020 mit 84,8 % der Stimmen für weitere sechs Jahre gewählt. Vorgänger war Franz Fischer, dessen Vorgänger Walter Michale (alle Bürgerverein Rothtal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Horgau&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]], [[Heraldisch vorn|vorne]] in Silber, auf grünem Boden zwei grüne [[Schilfrohr]]stängel mit schwarzem Kolben, hinten in Blau zwei silberne, mit silbernen Rosen besteckte Spitzen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen enthält Sinnbilder, die teils auf den Namen, teils auf die Geschichte des Ortes hinweisen. Der Name Horgau wird vom althochdeutschen Wort „horo“, „Horaw“ gleich Morast, Sumpfboden, abgeleitet; als [[Redendes Wappen|Sinnbild für diese Deutung]] fand der Rohrkolben im Gemeindewappen Aufnahme. Vom Ausgang des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war ein Zweig des Geschlechtes der Augsburger [[Patrizier]] [[Rehlinger (Patrizier)|von Rehlingen]] als [[Grundherrschaft]] mit Horgau und mit dem zur Gemeinde gehörigen Pfarrdorf Bieselbach verbunden und nannte sich nach seinen Besitzungen „von Horau und Radau“. Ein Grabmal in der Horgauer Pfarrkirche und Malereien an dem kunstgeschichtlich wertvollen Bieselbacher Schnitzaltar halten die Erinnerung an dieses Geschlecht wach, das in Blau zwei rosenbesteckte silberne Spitzen in ihrem Stammwappen führte; diese silbernen Spitzen dokumentieren im Gemeindewappen die langjährigen engen Beziehungen der Gemeinde zum alten Ortsadel. &lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 1952 geführt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1990 wurde eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der Gemeinde [[Bundenthal]] eingegangen. Beide Gemeinden hatten durch die Gebietsreform des jeweiligen Landes ähnliches erlebt. Während des Kampfes um die Wiedererlangung der Selbständigkeit der Gemeinden entstanden viele Kontakte zwischen Bürgern und Vereinen. Im Neubaugebiet „Nördlich der Bahnhofstraße“ trägt eine der beiden Straßen die Bezeichnung „Bundenthaler Weg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Horgau|Liste der Bodendenkmäler in Horgau}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Horgau.jpg|mini|Pfarrkirche St. Martin; rechts das Rathaus im ehemaligen [[Pfarrhaus (Horgau)|Pfarrhaus]]]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Martin (Horgau)|St.&amp;amp;nbsp;Martin]]: Der Chor stammt aus der 2.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Der Turm wurde um&amp;amp;nbsp;1620, das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] um&amp;amp;nbsp;1675/80 erbaut. Es wurde 1715/20 verlängert. Eine Bronzefigur der Mutter Gottes wurde um&amp;amp;nbsp;1850 hergestellt.&lt;br /&gt;
* [[Bieselbacher Altar]]: Er ist in der im Ortsteil Bieselbach ca.&amp;amp;nbsp;1747 erbauten [[St. Franz Xaver (Bieselbach)|Franz-Xaver-Kapelle]] untergebracht. Der Altar wurde im Jahr&amp;amp;nbsp;1510 vom Ulmer Bildhauer [[Daniel Mauch (Bildschnitzer)|Daniel Mauch]] geschnitzt. Er zeigt auf dem mittleren Bild die Heilige Sippe, also Maria, die heilige Anna, St.&amp;amp;nbsp;Josef und im Hintergrund die drei Gatten der heiligen Anna, nämlich Joachim, Kleophas und Salomas. In der Predella ist die Figur von Davids Vater Jesse 1756 zum heiligen Franz Xaver umgearbeitet worden. Daraus wird geschlossen, dass dieser Altar um diese Zeit aus der Rehlinger Schlosskapelle in Horgau nach Bieselbach kam.&lt;br /&gt;
* Hallstattzeitliches Grabhügelfeld: Im Horgauer Becken gibt es mehrere Gruppen von [[Grabhügel]]n (über 70&amp;amp;nbsp;Bestattungshügel). Es handelt sich dabei um Friedhöfe (Nekropolen) aus der [[Hallstattzeit]] (750–450&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Die [[Hügelgrab|Hügelgräber]] sind stille Zeugen eines sehr alten Brauches. Die Toten wurden mit den [[Grabbeigabe]]n in hölzernen [[Grabkammer]]n beigesetzt, die man mit Erde überdeckte, bis ein Hügel entstand. Im schützenden Wald beim Horgauer Bahnhof sind die Grabhügel gut erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Horgau verfügt seit Januar 2009 über eine ehrenamtlich organisierte Bücherei in kommunaler Trägerschaft. Diese organisiert auch andere kulturelle Veranstaltungen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://opac.winbiap.net/horgau/index.aspx] Bücherei Horgau&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es besteht eine teilweise zweizügige Grundschule, ein Kindergarten mit Krippe sowie eine Mittagsbetreuung. Die Grundschule ist eine Partnerschule der [[Lechwerke]] AG. Die Volkshochschule Augsburger Land e.&amp;amp;nbsp;V. bietet Kurse zur Erwachsenenbildung an&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vhs-augsburger-land.de/Kontakt/cmx4dd4d13cc526c.html] vhs Horgau&amp;lt;/ref&amp;gt;. Musikalische Bildungsangebote organisiert die Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau&amp;lt;ref&amp;gt;[https://smszh.de/] Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Horgau liegt an der [[Liste der Staatsstraßen in Schwaben#St 2510|Staatsstraße 2510]] (ehemals [[Bundesstraße 10]]) und in der Nähe der [[Bundesautobahn 8]] zwischen den Anschlussstellen Zusmarshausen und Adelsried.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Horgau&amp;#039;&amp;#039; lag an der heute stillgelegten [[Bahnstrecke Neusäß–Welden]] und diente u.&amp;amp;nbsp;a. als Anschluss für das [[KZ-Außenlager Horgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Hildensperger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Horgau, Auerbach, Bahnhof, Bieselbach, Herpfenried, Lindgraben, Schäfstoß wie es früher war.&amp;#039;&amp;#039; Horgau 1998.&lt;br /&gt;
* Hans G. Siegel: &amp;#039;&amp;#039;Horgau – treu zur Heimat. Sechs Jahre Bürgerprotest gegen Reformfehler&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation über den Widerstand gegen die Auflösung der Gemeinde Horgau, Bürgerverein Rothtal 1984.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Jahn (Historiker)|Joachim Jahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiherren von Rehlingen&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;Horgau&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Augsburg Land&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Historischer Atlas von Bayern]].&amp;#039;&amp;#039; Teil Schwaben: Reihe 1, Heft 11). Hrsg. [[Kommission für bayerische Landesgeschichte]], München 1984, S. 488–491.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Anton von Steichele]] |Titel=Pfarrei Horgau |Sammelwerk=Das Bistum Augsburg, historisch und statistisch beschrieben: Die Landkapitel: Agenwang, Aichach, Baisweil, Bayer-Mänching, Burgheim |Band=2 |Verlag=B. Schmid’sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz) |Ort=Augsburg |Datum=1864 |Seiten=68-70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.horgau.de/index.php?id=4 Gemeinde Horgau]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9772159}} (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Horgau&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Augsburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4089281-5|LCCN=n88155684|VIAF=127949670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horgau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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