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	<title>Horchheimer Torbefestigung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horchheimer_Torbefestigung&amp;diff=1208969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Links optimiert</title>
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		<updated>2023-06-07T19:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horchheimer Torbefestigung 01 Koblenz 2014.jpg|mini|hochkant=1.5|Reste der Horchheimer Torbefestigung am Ehrenbreitsteiner Hafen in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfaffendorfer Brücke 04 Koblenz 2014.jpg|mini|Der Eisenbahnviadukt, die Nordzufahrt zur [[Pfaffendorfer Brücke]] auf der Pfaffendorfer Seite]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horchheimer Torbefestigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war Teil der preußischen [[Festung Koblenz]] und gehörte zum &amp;#039;&amp;#039;System Niederehrenbreitstein&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1864–1867 zur Sicherung der [[Pfaffendorfer Brücke|Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke]] errichtet. Nach der teilweisen [[Schleifung]] 1927 und weiteren Umbauten an der [[Rheinbrücke]] Mitte der 1930er Jahre sind von der Torbefestigung im heutigen [[Koblenz]]er Stadtteil [[Koblenz-Pfaffendorf|Pfaffendorf]] nur noch geringe Reste erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bau der [[Pfaffendorfer Brücke|Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke]] mit ihren Brückentürmen 1862–1864 sollte diese zusammen mit dem nördlich angrenzenden Ehrenbreitsteiner Hafen in die Befestigung von Koblenz mit einbezogen werden. Dazu entstand 1864–1867 an der neuen Rheinbrücke die Horchheimer Torbefestigung mit einer [[Kasematte|kasemattierten]] [[Batterie (Militär)|Batterie]] sowie zwischen dem Rheinufer und dem [[Werk Glockenberg]] eine Befestigungslinie mit [[Kreneliert|krenelierter]] Mauer. Mit Verlängerung der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]] Richtung [[Köln]] erhielt die Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke 1869 eine Abzweigung nach Norden. Der [[Viadukt]] durchschnitt dabei die Horchheimer Torbefestigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DenkmalTopographieKoblenz292&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Weber (Bearb.) |Titel=Stadt Koblenz. Stadtteile |Reihe=Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. |BandReihe=3.3 |HrsgReihe=Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Direktion Denkmalpflege |Verlag=Wernersche Verlagsgesellschaft |Ort=Worms |Datum=2013 |ISBN=978-3-88462-345-9 |Seiten=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste auch diese Anlage, wie auch die anderen Koblenzer Festungswerke, in Ausführung des Artikels 180 des [[Versailler Vertrag]]s entfestigt werden. Die Zerstörungen waren jedoch vergleichsweise gering gehalten. Vorgesehen waren dazu lediglich die [[Kaponniere]], eine [[Hohltraverse]] sowie die Eisenbahndurchfahrt samt Pulvermagazin 2. Für den Erhalt der restlichen Teile sprachen nach Auffassung des Koblenzer Entfestigungsamtes ästhetische Gründe, da man das Landschaftsbild in unmittelbarer Nähe zum Rhein erhalten wollte. Die Arbeiten an der Befestigung begannen am 19. April und wurden am 30. August 1927 fertig gemeldet. Erhalten blieben das Hauptgebäude samt Pferdestall, ein halbrunder Turm, der an die Gemeinde Pfaffendorf verpachtet war, der Eisenbahnviadukt, welches zu Lagerzwecken und als Wohnraum vermietet war, sowie die zwei Brückenpfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Reich hier nur Nutzungsrechte wahrgenommen hatte, ging das Gelände 1930 zurück an die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]]. Der gesamte Bereich wurde 1935/36 im Zuge des Umbaus der Pfaffendorfer Brücke zur Straßenbrücke einer umfassenden Neugestaltung unterzogen, bei welcher die Reste größtenteils abgetragen wurden. Zum Teil fanden die dabei gewonnenen Bruchsteine beim Neubau des Brückenanschlusses wieder Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Koblenzer General-Anzeiger Nr. 8, 11./12. Januar 1936, Seite 1, 2. Blatt: &amp;#039;&amp;#039;Die Abbrucharbeiten am Horchheimer Tor&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhalten blieben der Viadukt, die Verbindung zum Hafen sowie die Reste des Pulvermagazins 1, welche 1990 bei den Bauarbeiten für den [[Glockenbergtunnel]] am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Flaschenhals&amp;#039;&amp;#039; entdeckt wurden, aber aufgrund der stark angegriffenen Bausubstanz nicht erhalten werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rhein-Zeitung Nr. 253, 31. Oktober/1. November 1990, Seite 25: &amp;#039;&amp;#039;Gewölbe und Widerlager entdeckt&amp;#039;&amp;#039; sowie Nr. 214, 14./15. September 1991, S. 17: &amp;#039;&amp;#039;Nutzung des Gewölbes völlig unmöglich&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 2008 wurde die von Norden zur Pfaffendorfer Brücke führende Rampe, die über den ehemaligen Eisenbahnviadukt führt, wegen akuter Einsturzgefahr für den Verkehr gesperrt. Nachdem die Schäden provisorisch repariert wurden, konnte dieser Bereich am 27. November 2009 wieder freigegeben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://archiv.rhein-zeitung.de/on/09/11/25/regioticker/B0/t/rzo642910_normaltext.html?markup=pfaffendorfer&amp;amp;br%FCcke |wayback=20140308131940 |text=Brückenstraße wird am Freitag wieder freigegeben |archiv-bot=2023-06-01 01:15:13 InternetArchiveBot }} in: [[Rhein-Zeitung]], 25. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Pfaffendorfer Brücke selbst auch Schäden aufweist, ist ein völliger Neubau der Rheinquerung für 2017 in Planung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/koblenz-und-region_artikel,-pfaffendorfer-bruecke-neubau-statt-sanierung-_arid,1048400.html Pfaffendorfer Brücke: Neubau statt Sanierung?] in: [[Rhein-Zeitung]], 5. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horchheimer Torbefestigung setzte sich im Wesentlichen zusammen aus einer dreistöckigen kasemattierten Torbatterie, einer Verbindungsmauer samt Wachtturm (Rundturm) zum Hafen hin, zwei Pulvermagazinen sowie einer [[Kaponniere]] an der Verbindungslinie zum [[Werk Glockenberg]]. Der Anschluss an dieses Werk erfolgte mittels einer durch eine Schartenmauer gedeckten Treppenverbindung mit vorgelagertem Graben, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Teufelstreppe&amp;#039;&amp;#039;. Etwa in der Mitte der Treppenanlage lag eine Grabenwehr. Die nördliche Trasse zur rechten Rheinstrecke verlief ab 1869 auf einem Viadukt durch die Befestigung hindurch.&amp;lt;ref&amp;gt;Wischemann, Die Festung Koblenz, Seite 72f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überreste der Horchheimer Torbefestigung sind ein geschütztes [[Kulturdenkmal]] nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Rheinland-Pfalz)|Denkmalschutzgesetz]] (DSchG) und in der [[Denkmalliste]] des Landes [[Rheinland-Pfalz]] eingetragen. Sie liegen in Koblenz-Pfaffendorf an der [[Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Pfaffendorf|Pfaffendorfer Brücke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Stadt=Koblenz |Stand=alle |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 sind die Überreste der Horchheimer Torbefestigung Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Matthias Kellermann: &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Festung Koblenz und Ehrenbreitstein. Zur Geschichte der rechtsrheinischen Festungswerke&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl., Koblenz 2014. ISBN 978-3-934795-63-1.&lt;br /&gt;
* Klaus T. Weber (Diss.): &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Festungsanlagen von Koblenz (1815–1834)&amp;#039;&amp;#039;. (Reihe: Kunst- und Kulturwissenschaftliche Forschungen) 2003, ISBN 3-89739-340-9, S. 260.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Wischemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Festung Koblenz. Vom römischen Kastell und Preußens stärkster Festung zur größten Garnison der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 1978 (Anm.: In vielen Dingen überholt, aber immer noch die beste Darstellung für einen Überblick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/21/8.9/N |EW=7/36/27/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Festungsanlagen in Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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