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	<title>Horch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-26T18:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den europäischen Autohersteller; zu anderen Bedeutungen siehe [[Horch (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch Logo 1904 1924.svg|mini|Das Horch-Markenzeichen von 1904–1924]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch.svg|mini|hochkant=0.8|Horch-Markenzeichen ab Juni 1924: Das von [[Ernst Böhm]] entworfene gekrönte&amp;amp;nbsp;„H“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch Tonneau, Bj. 1903 (museum mobile 2013-09-03).JPG|mini|hochkant=1.25|Horch Tonneau, Baujahr 1903]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Pkw waren im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] der 1930er Jahre die meistverkauften Wagen in der [[Oberklasse]]. Das in [[Zwickau]] 1904 von [[August Horch]] gegründete Unternehmen baute ab 1927 nur noch Pkw mit [[Achtzylindermotor]]en, davon über 13.900&amp;amp;nbsp;[[Horch 8|Horch&amp;amp;nbsp;8]] bzw. [[Horch 850|850]] mit bis zu 5-[[Hubraum|Liter]]-[[Reihenmotor]]en und ab 1933 mehr als 11.600&amp;amp;nbsp;[[Horch 830|Horch 830/930]] mit den kleineren [[V-Motor]]en. Horch-Pkw waren mit großem Abstand Marktführer vor den [[Mercedes-Benz|Mercedes]]- oder [[Maybach-Motorenbau|Maybach]]-Wagen und die [[Horch 12|Horch 600/670]] waren neben dem [[Maybach Zeppelin DS 8]] die einzigen deutschen Pkw mit [[Zwölfzylindermotor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk gehörte ab Juni 1932 zur &amp;#039;&amp;#039;[[Auto Union AG]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Chemnitz]]. Diese begann im Jahr darauf in Zwickau mit der Entwicklung und Fertigung ihrer [[Geschichte der Großen Preise vor 1950|Grand-Prix]]-Wagen. Die bei Horch gebauten [[Auto-Union-Rennwagen]] errangen zahlreiche Siege. Einer der bedeutendsten Industrieformgestalter des Unternehmens war [[Günther Mickwausch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbedingt]] mussten alle deutschen Fahrzeughersteller im Herbst 1940 die Produktion ziviler Pkw einstellen. Zusammen mit dem benachbarten Werk [[Audi]] des Auto-Union-Konzerns war Horch mit Rüstungsproduktionen ausgelastet und setzte dafür auch [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende gehörte Zwickau zur [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]]. Nach dem Abtransport von Maschinen im Rahmen von [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|Reparationsleistungen]] wurden die dort gelegenen Werke der Auto Union AG aufgrund des [[Volksentscheid in Sachsen 1946|Volksentscheids in Sachsen 1946]] verstaatlicht. Anfang Mai 1958 entstand aus der Fusion des [[Volkseigener Betrieb|Volkseigenen Betriebes]] &amp;#039;&amp;#039;Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau&amp;#039;&amp;#039; (bis Februar 1957: &amp;#039;&amp;#039;VEB Horch Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau&amp;#039;&amp;#039;) mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Automobilwerk Zwickau|VEB Automobilwerk Zwickau]]&amp;#039;&amp;#039; (AWZ, bis 1955: &amp;#039;&amp;#039;VEB Kraftfahrzeugwerk Audi Zwickau&amp;#039;&amp;#039;) der &amp;#039;&amp;#039;[[Sachsenring (Unternehmen)|VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau]]&amp;#039;&amp;#039;, Hersteller des bis Ende April 1991 gebauten Kleinwagens [[Trabant (Pkw)|Trabant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ehemaligen Horch-Gelände an der Crimmitschauer Straße in Zwickau befindet sich heute u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;Sachsenring Karosseriemodule GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Für den 1914/15 gebauten und unter Denkmalschutz stehenden Horch-Hochbau ist noch keine neue Verwendung gefunden worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.industriekultur-in-sachsen.de/erleben/akteure-erlebnisorte/details/fabrikerweiterungsbau-horch-ag/ Fabrikerweiterungsbau Horch AG] auf industriekultur-in-sachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 griff Audi die Modellbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Horch&amp;#039;&amp;#039; wieder für eine besonders luxuriös ausgestattete Version des [[Audi A8 D5|A8 D5]] auf. Das Modell ist nur für den chinesischen Markt vorgesehen und steht in Konkurrenz zur [[Mercedes-Benz Baureihe 223|Mercedes-Maybach S-Klasse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-443238&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Anthony Alaniz |url=https://www.motor1.com/news/544323/audi-a8-l-horch-debut/ |titel=Audi A8 L Horch Breaks Cover Ahead Of Chinese Debut Next Month |werk=motor1.com | sprache=en |datum=2021-10-29 |abruf=2021-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-T1129-501, August Horch in Horch-PKW.jpg|mini|links|August Horch im Typ 11/22 PS (Karosserie von [[Ludwig Kathe &amp;amp; Sohn|Kathe]], Halle a d. Saale)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.audi.com/corporate/de/unternehmen/historie/modelle/horch-1122-ps-prinz-heinrich-fahrt-1908.html Horch 11/22 PS „Prinz-Heinrich-Fahrt“, 1908] In: www.audi.com/unternehmen/historie/modelle - Horch 1909–1918. Abgerufen am 14. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; für die [[Prinz-Heinrich-Fahrt]], 1908]]&lt;br /&gt;
August Horch machte von 1888 bis 1890 eine Schmiedelehre bei [[Benz &amp;amp; Cie.]] in Mannheim und absolvierte danach eine Ingenieurausbildung am [[Hochschule Mittweida|Technikum Mittweida]]. Am 14. November 1899 gründete er mit dem Geschäftsmann Salli Herz in [[Köln-Ehrenfeld]] das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;A.&amp;amp;nbsp;Horch&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Cie.&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände [[Venloer Straße (Köln)|Venloer Straße]]&amp;amp;nbsp;295, wo er in einem ehemaligen Pferdestall zunächst Benz-Motorwagen reparierte. Ab Juli 1900 entstand der erste eigene Wagen („Modell 1“), der im Januar 1901 mit einer spektakulären, nicht ganz pannenfreien Jungfernfahrt in Köln vorgestellt wurde. Eine Expansion seines Unternehmens stieß in dieser Zeit auf räumliche und finanzielle Grenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Löer |Titel=Horch, Bugatti &amp;amp; Co. Köln als Wiege des Automobilbaus |Sammelwerk=Kölner Stadt-Anzeiger |Online=https://www.ksta.de/horch--bugatti---co-koeln-als-wiege-des-automobilbaus-10707632 |Abruf=2018-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit finanzieller Unterstützung von Moritz Bauer ([[Plauen]]) beteiligte sich dessen Maschinenbauunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Bauer&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Lange&amp;#039;&amp;#039; an Horchs Werk, was im März 1901 zum Umzug nach [[Reichenbach im Vogtland]] führte. Hier stellte sich bald heraus, dass die ansässige Unternehmerschaft eine Erweiterung von Horchs Betrieb missbilligte. Mit neuen Investoren, allesamt Unternehmer, die sich 1903 im &amp;#039;&amp;#039;Sächsisch-Thüringischen Automobil-Club&amp;#039;&amp;#039; mit dem Zwickauer Stadtrat [[Friedrich Paul Fikentscher]] an der Spitze zusammengefunden hatten, zog August Horch mit seinem Unternehmen nach [[Zwickau]] und wandelte es in eine [[Aktiengesellschaft]] um, die am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1904 mit der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;August Horch&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Cie. Motorwagenwerke&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; beim [[Amtsgericht Zwickau]] ins [[Handelsregister]] eingetragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archiv.sachsen.de/cps/bestaende.html?oid=09.09&amp;amp;file=31073.xml Horchwerke AG, Zwickau und Vorgänger], Bestand 31073 im Staatsarchiv Chemnitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1906, als in Zwickau eine große Gewerbe- und Industrieausstellung stattfand, gewann der ortsansässige Rechtsanwalt Rudolf Stöss auf einem Wagen von Horch die [[Herkomer-Konkurrenz]], die mit der heutigen Rallye-Markenweltmeisterschaft vergleichbar ist. Horch-Automobile zeichneten sich in Folge durch Qualität, Luxus und technischen Fortschritt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung von Audi ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch 25 42 PS LKW.jpg|mini|hochkant|Horch KL, 25 PS (1916)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch LKW.jpg|mini|hochkant|Horch (1916)]]&lt;br /&gt;
Wegen Streitigkeiten mit dem Finanzvorstand musste August Horch das von ihm gegründete Unternehmen verlassen. Er gründete mit befreundeten Investoren aus dem Bezirk der [[Kreishauptmannschaft Zwickau]] am 16. Juli 1909 in Zwickau die &amp;#039;&amp;#039;[[Audiwerke|August Horch Automobilwerke GmbH]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit seinem ehemaligen Unternehmen kam es dann zu einem Rechtsstreit um die [[Marke (Recht)|Marke]] „Horch“, diesen verlor August Horch in letzter Instanz vor dem [[Reichsgericht]] in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erfand ein Zwickauer Gymnasiast aus der befreundeten Unternehmerfamilie Fikentscher den Markennamen [[Audi]]&amp;amp;nbsp;– die Übersetzung des [[Imperativ (Modus)|Imperativs]] „horch!“ oder „höre!“ ins [[Lateinische Sprache|Lateinische]]. Am 25. April 1910 wurde August Horchs neues Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;Audi Automobilwerke GmbH&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und 1915 unter der verkürzten Firma &amp;#039;&amp;#039;Audiwerke AG&amp;#039;&amp;#039; in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archiv.sachsen.de/cps/bestaende.html?oid=09.09&amp;amp;file=31072.xml Audi-Automobilwerke AG, Zwickau und Vorgänger] Bestand 31072 im Staatsarchiv Chemnitz&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;August Horch&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Cie. Motorwagenwerke&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; änderte im Jahr 1918 die Firma in &amp;#039;&amp;#039;Horchwerke AG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion zur Auto Union AG ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch Kühlerfigur.jpg|mini|[[Oskar Hermann Werner Hadank|O. H. W. Hadanks]] geflügelter Pfeil (hier die zweite Ausführung mit geschwungener Stütze) war nur rund zwei Jahre Horch-[[Kühlerfigur]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch 830 bl 1938.JPG|mini|Die von [[Ernst Böhm]] entworfene Weltkugel löste 1929 den Pfeil als Horch-Kühlerfigur ab.]]&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren übernahm [[Moritz Straus]], Eigentümer der [[Argus Motoren Gesellschaft]] in Berlin, die Aktienmehrheit der Horchwerke AG. Argus-Chefkonstrukteur [[Paul Daimler]], der älteste Sohn des Stuttgarter Autopioniers [[Gottlieb Daimler]], der im väterlichen Unternehmen kaum Raum für seinen Entwicklungsdrang fand, stellte 1926 den &amp;#039;&amp;#039;Horch 12/60 PS&amp;#039;&amp;#039; ([[Horch 8|Typ 303]]) vor – das erste deutsche Serienfahrzeug mit [[Achtzylinder]]motor. Ab 1925 lieferte die Horchwerke AG pro Jahr durchschnittlich 1300 Fahrzeuge aus, die für ihre Laufruhe gerühmt wurden:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Bei laufendem Motor bleiben Bleistift oder Münze aufrecht auf der Kühlerhaube stehen.|Peter Schmalz (1998)&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schmalz: [https://www.welt.de/print-welt/article619518/Die-Kutschen-von-Benz-waren-August-Horch-nicht-fix-genug.html &amp;#039;&amp;#039;Die Kutschen von Benz waren August Horch nicht fix genug.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Mai 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&amp;lt;!--Diese reklamewirksame Behauptung kennt man eigentlich schon von Rolls-Royce. Ob der Autor Peter Schmalz 1998 diesen Satz aus eigener Erfahrung (im [[Präsens]]!) formuliert hat, darf so oder so bezweifelt werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1929 gab die Horchwerke AG bekannt, dass sie ihre bisherige [[Berlin]]er Verkaufsniederlassung an der Straße [[Unter den Linden]] aufgeben und auf das Grundstück [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Lennéstraße*|Lennéstraße]]&amp;amp;nbsp;2 umziehen, in Räumlichkeiten, die nach Entwürfen des Architekten [[Bruno Paul]] eingerichtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/dfg-viewer/?no_cache=1&amp;amp;set%5Bimage%5D=3&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fzefys.staatsbibliothek-berlin.de%2Foai%2F%3Ftx_zefysoai_pi1%255Bidentifier%255D%3Db12b619f-7eab-492e-b2af-ee49fb231826 &amp;#039;&amp;#039;Die HORCHWERKE …&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Vossische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2. April 1929, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Paul Daimler die Argus Motoren Gesellschaft verlassen hatte, wurde im Herbst 1929 [[Fritz Fiedler]] Chefkonstrukteur in Zwickau. Er entwickelte den [[Zwölfzylindermotor]] des 1931 in Paris vorgestellten [[Horch 12|Horch 670]]&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kirchberg: &amp;#039;&amp;#039;Autos aus Zwickau.&amp;#039;&amp;#039; Transpress-Verlag, Berlin 1985, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Doppel-[[Fallstromvergaser]], Ansauggeräuschdämpfer, Schnellgang-Synchrongetriebe, pneumatisch-hydraulischer Servobremse, Frischluftheizung, beleuchtetem Kartentisch, Vierrad-Wagenheber, Diebstahlsicherung und einigem mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horch-Automobile hatten 1932 in der Klasse über 4,2 Liter Hubraum einen Zulassungsanteil von rund 44 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stammbaum Marken der Auto Union AG}}&lt;br /&gt;
Auf Initiative der [[Sächsische Staatsbank|Sächsischen Staatsbank]] erfolgte im Juni 1932 der Zusammenschluss des Kleinwagen- und Motorradproduzenten &amp;#039;&amp;#039;[[Zschopauer Motorenwerke|Zschopauer Motorenwerke J.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;Rasmussen AG]]&amp;#039;&amp;#039; mit seiner Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Audiwerke|Audiwerke AG]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Zwickau]], der &amp;#039;&amp;#039;Horchwerke AG&amp;#039;&amp;#039; und dem Automobilwerk [[Siegmar-Schönau|Siegmar]] der [[Wanderer-Werke]] in [[Chemnitz-Schönau|Schönau bei Chemnitz]] zur [[Auto Union AG]] – zunächst mit Sitz in [[Zschopau]], ab 1936 in [[Chemnitz]]. Unter dem Dach der Auto Union AG wurden alle vier [[Marke (Recht)|Marken]] weitergeführt, was mit dem Signet der vier ineinander verschlungenen Ringe zum Ausdruck kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1936 Horch 830BL Cabriolet front left, Classic Remise.jpg|mini|Horch 830BL (1936)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MHV Auto-Union Typ C 1936 01.jpg|mini|Auto-Union Typ C (1936)]]&lt;br /&gt;
Die bei Horch hergestellten Automobile der Luxusklasse genossen hohes gesellschaftliches Prestige und hatten in den 1930er Jahren einen Marktanteil von über 50&amp;amp;nbsp;Prozent, womit sie die Spitzenposition unter den Wettbewerbern in Deutschland besetzten. Die in der Rennabteilung von Horch zwischen 1934 und 1939 entwickelten und gefertigten [[Auto-Union-Rennwagen|Auto-Union-Rennwagen Typ A bis D]] sind weltbekannte Spitzenprodukte der Automobil-Renngeschichte:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es war der hohe Standard in der Serienfertigung der Automobilproduktion, der den so erfolgreichen Bau und Einsatz eines absoluten Spitzenproduktes der Kraftfahrzeugtechnik erlaubte, die der Rennwagen der Auto Union zweifellos war.|Peter Kirchberg (1992)&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kirchberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Silberpfeile aus Zwickau.&amp;#039;&amp;#039; Video Audi AG, 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach Kriegsbeginn war der Auto-Union-Konzern fast ausschließlich mit der Herstellung von Rüstungsgütern für die [[Wehrmacht]] ausgelastet. Die einzelnen Werke bauten nur noch wenige zivile Fahrzeuge. Horch war Zulieferer für den Flugmotorenbau der Auto-Union-[[Tochtergesellschaft]] [[Mitteldeutsche Motorenwerke]] in [[Taucha]] bei Leipzig und stellte hauptsächlich mittlere und schwere [[Einheits-PKW der Wehrmacht]] her. Nach dem Ende der Fertigung dieser Allrad-Pkw im Jahr 1943 wurden im Horch-Werk bis 1945 Fahrgestelle für den von [[Hanomag]] entwickelten mittleren [[Schützenpanzer]] [[Sd.Kfz. 251]] Typ Hkl6p gebaut. Auf gleicher Basis entstanden die 3-Tonnen-[[Halbkette]]n-Zugkraftwagen [[Sd.Kfz. 11]]. Das Horch-Zweigwerk an der Dorotheenstraße begann nach einjährigen Vorbereitungen im Herbst 1940 – zusammen mit [[Borgward]] in Bremen – mit der Montage elektrisch angetriebener [[Torpedo]]s des Typs [[G7 (Torpedo)#G 7e (T II/T III)|G7e]] ([[Deckname]]: „Gerät 20“). Bis zur Besetzung Zwickaus durch die [[Third United States Army|3. US-Armee]] Mitte April 1945 entstanden im Horch-Werk 16198&amp;amp;nbsp;Torpedos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;100 Jahre Horch&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Pönisch: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Horch-Automobile 1899–1999-&amp;#039;&amp;#039; Zwickau 2000, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das benachbarte Audi-Werk stellte u.&amp;amp;nbsp;a. den Allrad-Lkw [[Steyr 1500|Steyr 1500A]] als [[Lizenzbau]] her. Zur Unterbringung der in den beiden Zwickauer Werken eingesetzten [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] wurde im Sommer&amp;amp;nbsp;1944 in Zwickau ein [[Liste der Außenlager des KZ Flossenbürg|Außenlager des KZ Flossenbürg]] aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzulassungen von Horch-Pkw im Deutschen Reich von 1933 bis 1938 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Zulassungszahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 1268&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1934 || 1534&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935 || 2029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1936 || 2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1937 || 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1938 || 2223&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3421022844|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horch H3A.jpg|mini|Horch H3A, 3,5 Tonnen (1954)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachsenring-P-240-Cabriolet.jpg|mini|Horch P 240 Cabriolet (1956)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] beschädigten [[Luftangriffe auf Zwickau]] das Horch-Werk stark. Dennoch wurde bereits 1945 mit der Herstellung des 0,5-Tonnen SAW [[Horch Aufbauwagen]]s die Fahrzeugproduktion wieder aufgenommen. Zur Herstellung dieses meist als Anhänger oder Handwagen ausgeführten Fahrzeugs wurden hauptsächlich Reste aus der Produktion des Fahrgestells H kl 6p verwendet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurden diese ersten Horch-Fahrzeuge der Nachkriegszeit zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1946 vorgestellt. Nach der Enteignung der &amp;#039;&amp;#039;Auto Union AG&amp;#039;&amp;#039; nahm 1948 der &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Horch Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau&amp;#039;&amp;#039; die Produktion von [[Traktor]]en vom Typ [[RS01]] und Lastkraftwagen vom Typ [[IFA H3|H3]] wieder auf. Zudem entstanden in dieser Zeit aus Restteilen mehrere PKW verschiedener Vorkriegs-Baureihen, vor allem für die sowjetische Besetzungsmacht. Im Jahr 1950 begann die Produktion des Nachfolgers [[IFA H3A]], für den man basierend auf Konstruktionszeichnungen der [[Vogtländische Maschinenfabrik|VOMAG]] einen neuen Dieselmotor entwickelt hatte und auch selbst produzierte. In diesem Zusammenhang wurde auch die Entwicklung und Produktion eines Sechszylinder-Dieselmotors für den [[IFA H6]] aufgenommen, die jedoch schon 1954 in das [[Traktorenwerk Schönebeck|Dieselmotorenwerk Schönebeck]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1954 bei Horch entwickelte und dann in Serie produzierte Pkw [[Sachsenring P 240]] war zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ein Oberklasse-Auto auf höchstem technischen und gestalterischem Niveau. Im Februar 1957 gab es erneut eine Änderung der Firma in &amp;#039;&amp;#039;VEB Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau&amp;#039;&amp;#039;, da die Ende 1949 in Westdeutschland neu gegründete [[Auto Union GmbH]] erfolgreich gegen die weitere Nutzung der Marke „Horch“ geklagt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Lang: &amp;#039;&amp;#039;„Wir Horch-Arbeiter bauen wieder Fahrzeuge“. Geschichte des Horch-Werkes Zwickau 1945 bis 1958.&amp;#039;&amp;#039; Bergstraße Verlagsgesellschaft mbH, Aue 2007, ISBN 978-3-9811372-1-7, Seite 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Parteibeschluss führte am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1958 zur [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] mit dem [[Automobilwerk Zwickau|VEB Automobilwerk Zwickau (AWZ)]] (dem vormaligen Audi-Werk) zum [[Sachsenring (Unternehmen)|VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau]]. Fortan zierte die letzte eigene Entwicklung von Horch, den [[Sachsenring P 240]], statt des gekrönten &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039; ein geschwungenes &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; (S als Markenzeichen für &amp;#039;&amp;#039;Sachsenring&amp;#039;&amp;#039;). So wurden die ehemaligen Werke der beiden von August Horch gegründeten Unternehmen vereinigt, während die neu gegründete Auto Union GmbH in der Bundesrepublik die Rechtsnachfolge beanspruchte. Zugunsten der Produktion des [[Trabant (Pkw)|Trabant]] wurden Motorenbau, Lkw- und Luxuswagenproduktion an diesem Standort bis Mitte der 1960er Jahre schrittweise beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich auf einem Teil des ehemaligen Zwickauer Audi-Werks das [[August Horch Museum]], ein Ankerpunkt der [[Europäische Route der Industriekultur|Europäischen Route der Industriekultur]]. Das gekrönte &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;, das Markenzeichen von &amp;#039;&amp;#039;Horch&amp;#039;&amp;#039;, ist eine beim [[Deutsches Patent- und Markenamt|Deutschen Patent- und Markenamt München]] eingetragene Marke, deren Rechte die [[Volkswagen AG]] (VW) besitzt. Allerdings hat die [[Daimler-Benz|Daimler-Benz AG]], die 1958–1966 Eigentümerin der Auto Union GmbH war, bei deren Verkauf an VW untersagt, das Horch-Markenzeichen zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Audi-Markenzeichen.&amp;#039;&amp;#039; Delius Klasing, Bielefeld 2002, ISBN 3-7688-1415-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Der letzte Horch“ ===&lt;br /&gt;
1953 bauten Mitarbeiter des Ingolstädter Auto-Union-Werks auf dem Fahrgestell einer Vorkriegs-[[Pullman-Karosserie|Pullman-Limousine]] vom Typ [[Horch 830]] BL in Handarbeit eine Karosserie für ein Einzelstück auf, das dem damaligen Geschäftsführer [[Richard Bruhn]] zu Repräsentationszwecken übergeben wurde. Dieser einzige jemals in Ingolstadt gebaute sogenannte [[Bruhn-Horch]] stand nach seiner Wiederentdeckung in den USA bis vor einigen Jahren in Ingolstadt im [[Audi museum mobile]] und wird nun restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vau-max.de/klassik/klassik_artikel/der_letzte_horch_endlich_zurueck_in_ingolstadt/id=191 Der letzte Horch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Horch-Werk in Zwickau brachte unterdessen 1955 unter der Modellbezeichnung [[Sachsenring P 240|&amp;#039;&amp;#039;Horch P 240 Sachsenring&amp;#039;&amp;#039;]] noch ein letztes Serienmodell heraus, das nach dem Markenrechtsstreit von 1957 mit der in Ingolstadt neu gegründeten Auto-Union GmbH ab Anfang 1958 nur noch unter der Modellbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sachsenring P240&amp;#039;&amp;#039; weiterproduziert werden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitleiste ==&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Horch-Automobile (1900–1940)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pkw-Modelle ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable tabelle-kopf-fixiert sortable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Typ !! Bauzeitraum !! Motorbauform !! Hubraum !! Leistung !! Höchstgeschwindigkeit !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}4–15 PS&lt;br /&gt;
| 1900–1903&lt;br /&gt;
| R2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}2,9–3,7 PS&lt;br /&gt;
| {{0}}60 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 10–12 PS|10–16 PS]]&lt;br /&gt;
| 1902–1904&lt;br /&gt;
| R2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}7,4–8,8 PS&lt;br /&gt;
| {{0}}62 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22–30 PS&lt;br /&gt;
| 1903&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 2.725 cm³&lt;br /&gt;
| 16,2–18,4&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14–20 PS&lt;br /&gt;
| 1905–1910&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 2.270 cm³&lt;br /&gt;
| 10,3–12,5&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18/25 PS&lt;br /&gt;
| 1904–1909&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 2.725 cm³&lt;br /&gt;
| 16,2&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23/50 PS&lt;br /&gt;
| 1905–1910&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 5.800 cm³&lt;br /&gt;
| 29&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26/65 PS&lt;br /&gt;
| 1907–1910&lt;br /&gt;
| R6&lt;br /&gt;
| 7.800 cm³&lt;br /&gt;
| 44&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| 120 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25/60 PS&lt;br /&gt;
| 1909–1914&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 6.395 cm³&lt;br /&gt;
| 40&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| 110 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10/30 PS&lt;br /&gt;
| 1910–1911&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 2.660 cm³&lt;br /&gt;
| 18,4&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| K (12/30 PS)&lt;br /&gt;
| 1910–1911&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 3.177 cm³&lt;br /&gt;
| 20,6&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| {{0}}75 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15/30 PS&lt;br /&gt;
| 1910–1914&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 2.608 cm³&lt;br /&gt;
| 22&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| {{0}}80 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H (17/45 PS)&lt;br /&gt;
| 1910–1919&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 4.240 cm³&lt;br /&gt;
| 33&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}6/18 PS&lt;br /&gt;
| 1911–1920&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 1.588 cm³&lt;br /&gt;
| 13,2&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}8/24 PS&lt;br /&gt;
| 1911–1922&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
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| 17,6&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| {{0}}70 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| O (14/40 PS)&lt;br /&gt;
| 1912–1922&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 3.560 cm³&lt;br /&gt;
| 29&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| {{0}}90 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pony (5/14 PS)&lt;br /&gt;
| 1914&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 1.300 cm³&lt;br /&gt;
| 11&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25/60 PS&lt;br /&gt;
| 1914–1920&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 6.395 cm³&lt;br /&gt;
| 44&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| 110 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18/50 PS&lt;br /&gt;
| 1914–1922&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 4.710 cm³&lt;br /&gt;
| 40&amp;amp;nbsp;kW (55 PS)&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S (33/80 PS)&lt;br /&gt;
| 1914–1922&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 8.494 cm³&lt;br /&gt;
| 59&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 10|10 M 20 (10/35 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1922–1924&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 2.612 cm³&lt;br /&gt;
| 25,7&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| {{0}}80 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 10|10 M 25 (10/50 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1924–1926&lt;br /&gt;
| R4&lt;br /&gt;
| 2.612 cm³&lt;br /&gt;
| 37&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| {{0}}95 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 8|8 Typ 303/304 (12/60 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1926–1927&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 3.132 cm³&lt;br /&gt;
| 44&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 8|8 Typ 305/306 (13/65 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1927–1928&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 3.378 cm³&lt;br /&gt;
| 48&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 8|8 Typ 350/375/400/405 (16/80 PS)]]&lt;br /&gt;
| 1928–1931&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 3.950 cm³&lt;br /&gt;
| 59&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 8|8 3 Liter Typ 430]]&lt;br /&gt;
| 1931–1932&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 3.009–3.137 cm³&lt;br /&gt;
| 48&amp;amp;nbsp;kW (65 PS)&lt;br /&gt;
| 100 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 8|8 4 Liter Typ 410/440/710]]&lt;br /&gt;
| 1931–1933&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 4.014 cm³&lt;br /&gt;
| 59&amp;amp;nbsp;kW (80 PS)&lt;br /&gt;
| 100–110 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 8|8 4,5 Liter Typ 420/450/470/720/750/750B]]&lt;br /&gt;
| 1931–1935&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 4.517 cm³&lt;br /&gt;
| 66&amp;amp;nbsp;kW (90 PS)&lt;br /&gt;
| 115 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 8|8 5 Liter Typ 480/500/500A/500B/780/780B]]&lt;br /&gt;
| 1931–1935&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 4.944 cm³&lt;br /&gt;
| 74&amp;amp;nbsp;kW (100 PS)&lt;br /&gt;
| 120–125 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 12|12 6 Liter Typ 600/670]]&lt;br /&gt;
| 1931–1934&lt;br /&gt;
| V12&lt;br /&gt;
| 6.021 cm³&lt;br /&gt;
| 88&amp;amp;nbsp;kW (120 PS)&lt;br /&gt;
| 130–140 km/h&lt;br /&gt;
| [[Datei:Horch 670 v.jpg|140px|Horch 670 Zwölfzylinder (1932)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 830|830]]&lt;br /&gt;
| 1933–1934&lt;br /&gt;
| V8&lt;br /&gt;
| 3.004 cm³&lt;br /&gt;
| 51&amp;amp;nbsp;kW (70 PS)&lt;br /&gt;
| 110–115 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 830|830B]]&lt;br /&gt;
| 1935&lt;br /&gt;
| V8&lt;br /&gt;
| 3.250 cm³&lt;br /&gt;
| 51&amp;amp;nbsp;kW (70 PS)&lt;br /&gt;
| 115 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 830|830Bk/830BL]]&lt;br /&gt;
| 1935–1936&lt;br /&gt;
| V8&lt;br /&gt;
| 3.517 cm³&lt;br /&gt;
| 55&amp;amp;nbsp;kW (75 PS)&lt;br /&gt;
| 115–120 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 850|850/850 Sport]]&lt;br /&gt;
| 1935–1937&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 4.944 cm³&lt;br /&gt;
| 74&amp;amp;nbsp;kW (100 PS)&lt;br /&gt;
| 125–130 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 830|830BL/930V]]&lt;br /&gt;
| 1937–1938&lt;br /&gt;
| V8&lt;br /&gt;
| 3.517 cm³&lt;br /&gt;
| 60&amp;amp;nbsp;kW (82 PS)&lt;br /&gt;
| 120–125 km/h&lt;br /&gt;
| [[Datei:Horch 930V Phaeton 1939.jpg|140px|Horch 930 V Phaeton (1939)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 830|830BL/930V]]&lt;br /&gt;
| 1938–1940&lt;br /&gt;
| V8&lt;br /&gt;
| 3.823 cm³&lt;br /&gt;
| 67,6&amp;amp;nbsp;kW (92 PS)&lt;br /&gt;
| 125–130 km/h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horch 851|851/853/853A/855/951/951A]]&lt;br /&gt;
| 1937–1940&lt;br /&gt;
| R8&lt;br /&gt;
| 4.944 cm³&lt;br /&gt;
| 74&amp;amp;nbsp;kW (100 PS)&lt;br /&gt;
| 125–140 km/h&lt;br /&gt;
| [[Datei:Horch-853-sport-cabriolet.jpg|140px|Horch 853 A Sport-Cabriolet (1938)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Pkw-Marken]]&lt;br /&gt;
* [[August Horch Museum]]&lt;br /&gt;
* [[Audi museum mobile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(chronologisch geordnet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[August Horch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich baute Autos. Vom Schlosserlehrling zum Autoindustriellen.&amp;#039;&amp;#039; Schützen-Verlag, Berlin 1937, {{DNB|573839638}}.&lt;br /&gt;
* [[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Alle Horch Automobile 1900–1945. Geschichte und Typologie einer deutschen Luxusmarke vergangener Jahrzehnte.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-87943-622-3.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grün: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Warenzeichen von Horch und Audi.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Löber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;August Horch. Ein Automobilkonstrukteur aus Winningen.&amp;#039;&amp;#039; Landesmuseum Koblenz, Koblenz 1986, ISBN 3-925915-17-6, S. 117 ff.&lt;br /&gt;
* Peter Kirchberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas Auto-Union. Eine technikhistorische Fotodokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-613-01187-5, S. 140–185.&lt;br /&gt;
* Jürgen Pönisch: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Horch-Automobile 1899–1999. Aufstieg und Niedergang einer deutschen Luxusmarke.&amp;#039;&amp;#039; August Horch Museum, Zwickau 2000, ISBN 3-933282-07-1.&lt;br /&gt;
* Werner Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Autos.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1920–1945.&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-613-02170-6, S. 156–183.&lt;br /&gt;
* Peter Kirchberg: &amp;#039;&amp;#039;Horch. Prestige und Perfektion.&amp;#039;&amp;#039; Schrader, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-613-87230-1.&lt;br /&gt;
* Peter Kirchberg, Jürgen Pönisch: &amp;#039;&amp;#039;Horch. Typen – Technik – Modelle.&amp;#039;&amp;#039; Delius Klasing, Bielefeld 2006, ISBN 978-3-7688-1775-2.&lt;br /&gt;
* Christian Suhr: &amp;#039;&amp;#039;Kraft der Vier Ringe. Nutzfahrzeuge der Auto-Union und ihrer Marken Audi, DKW, Horch, Wanderer, NSU.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kraftakt, Halle (Saale) u. a. 2007, {{DNB|988893061}}, S. 8–83, 169–199.&lt;br /&gt;
* [[Werner Lang (Ingenieur)|Werner Lang]]: &amp;#039;&amp;#039;„Wir Horch-Arbeiter bauen wieder Fahrzeuge“. Geschichte des Horch-Werkes Zwickau 1945 bis 1958.&amp;#039;&amp;#039; Bergstraße Verlagsgesellschaft mbH, Aue 2007, ISBN 978-3-9811372-1-7.&lt;br /&gt;
* Matthias Braun, Alexander Franc Storz: &amp;#039;&amp;#039;Audi. Die Auto-Union und ihre Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-02914-9, S. 82–118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Horch vehicles|Horch-Fahrzeuge}}&lt;br /&gt;
* [https://www.audi.com/de/company/history/four-brands-four-rings.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Horch und der Auto Union&amp;#039;&amp;#039;]. In: Audi.com&lt;br /&gt;
* [https://www.audi-mediacenter.com/de/horch-310 &amp;#039;&amp;#039;Horch&amp;#039;&amp;#039;]. In: Audi-MediaCenter.com&lt;br /&gt;
* [http://www.horch-museum.de/ Website des August Horch Museums]&lt;br /&gt;
* Karsten Rehmann: [https://www.autozeitung.de/horch-audi-auto-union-historie-bilder-72601.html &amp;#039;&amp;#039;Horch &amp;amp; Audi – Die Historie der Automarke&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Auto Zeitung|AutoZeitung.de]], 1. Februar 2014&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1078071276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutsche Automobilmarken bis 1918&lt;br /&gt;
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