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	<title>Horben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Horben&amp;diff=189046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-07T08:53:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Horben COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/56/06/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/51/32/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Horben in FR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Breisgau-Hochschwarzwald&lt;br /&gt;
|Höhe              = 607&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79289&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 0761&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08315056&lt;br /&gt;
|Straße            = Dorfstraße 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://gemeinde.horben.de/ gemeinde.horben.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Benjamin Bröcker&lt;br /&gt;
|Partei            = Grüne&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horben vom Schauinsland.jpg|mini|Horben (Vordergrund) vom [[Schauinsland]] aus, dahinter [[Merzhausen]], im Hintergrund [[Freiburg im Breisgau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein Dorf im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] in [[Baden-Württemberg]] in direkter Nachbarschaft zur [[Stadt]] [[Freiburg im Breisgau]] am Fuße des [[Schauinsland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Horben im [[Naturpark Südschwarzwald]] grenzt südlich an Freiburg und liegt östlich des [[Hexental]]s auf einem Hochplateau am Westhang des [[Schauinsland]]-Massivs zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Illenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|642}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Eduardshöhe&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|859}}, benannt nach [[Eduard Fauler]], dem früheren Bürgermeister von Freiburg&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Volle: Bergrekord am Schauinsland - die Geschichte des berühmten ADAC-Bergrennens 1925–1988. EK-Verlag, Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-895-1, S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;). In Horben entspringen der &amp;#039;&amp;#039;Bohrer&amp;#039;&amp;#039;-Bach (so genannt nach dem früher dort ausgeübten Handwerk der [[Deichel]]bohrer, im weiteren Verlauf ab Günterstal: &amp;#039;&amp;#039;Hölderlebach&amp;#039;&amp;#039;), und der &amp;#039;&amp;#039;Selzenbach&amp;#039;&amp;#039;. Der Oberlauf dieser Bäche und der gleichnamigen Täler gehört zur Gemarkung, die dort bis auf etwa 400&amp;amp;nbsp;m Höhe abfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Horben bietet sich ein weiter Rundumblick auf den Schauinsland, den [[Schönberg (Ebringen)|Schönberg]], über die [[Rheinebene]], auf den [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]], die [[Vogesen]] und die Stadt Freiburg. Das Orts- und Landschaftsbild von Horben, das in einem gleichnamigen [[Landschaftsschutzgebiet]] liegt, ist weitgehend von [[Schwarzwaldhaus|Schwarzwaldhöfen]] geprägt. Aufgrund der Nähe zur Stadt Freiburg sind in den Ortsteilen Dorf, Langackern und Bohrer [[Neubaugebiet]]e entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören die Weiler Bohrer, Katzental, Langackern und Münzenried mit Gerstenhalm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170071742|Seiten=134–135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind die Stadt [[Freiburg im Breisgau]] (Ortsteil [[Günterstal]]) sowie die Gemeinden [[Au (Breisgau)|Au]], [[Wittnau (Breisgau)|Wittnau]], [[Sölden (Schwarzwald)|Sölden]] und [[Sankt Ulrich im Schwarzwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die Jahresmitteltemperatur liegt in der Vorbergzone des [[Schwarzwald]]es bei etwas über 9 Grad Celsius, die Niederschlagsmengen erreichen im Jahresmittel Werte zwischen 900 und 950&amp;amp;nbsp;mm, in den Höhenlagen bis zu 1200&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich wurde Horben von [[Merzhausen]] aus besiedelt. Die Gemarkung Horben gehörte ursprünglich zum [[Zehnt]]bezirk der Pfarrkirche [[Wittnau (Breisgau)|Wittnau]], die ihrerseits zur Herrschaft des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] gehörte. Zu Anfang des 12. Jahrhunderts erscheint in Breisgauer Urkunden ein [[edelfrei]]es Geschlecht, das sich Herren von Horwen nennt und das enge Beziehungen zur [[Fürstabtei St. Gallen|Abtei St. Gallen]] hatte. Sie sollen eine Burg auf dem &amp;#039;&amp;#039;Horber Berg&amp;#039;&amp;#039; (diese Bezeichnung wurde im 14. Jahrhundert üblich) besessen haben, bevor sie auf der anderen Seite des Bohrertals die [[Burg Kybfelsen]] und das Kloster [[Günterstal]] gründeten. Im Jahre 1265 wird die &amp;#039;&amp;#039;villa Horven&amp;#039;&amp;#039; als Ausstellungsort einer Urkunde erwähnt. Eigentümer bzw. Inhaber von [[Herrschaft]]srechten in Horben waren als Rechtsnachfolger der [[Zähringer]] die [[Grafen von Freiburg]] sowie die Familien von [[Munzingen]], die [[Herren von Falkenstein (Höllental)|Herren von Falkenstein]], die [[Snewlin]], die [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|Sickingen]], die [[Herren von Pfirt]], die [[Küchlin (Adelsgeschlecht)|Küchlin]] und die Neveu. Wirtschaftlich spielte der [[Bergbau]] am Schauinsland und die [[Forstwirtschaft]] eine große Rolle. Im Bohrertal betrieb man die [[Flößerei]] und das Handwerk der [[Deichel]]bohrer. Im Jahre 1525 bestand Horben aus 24 Höfen in Streulage, drei Witwenhäusern und einem Waisenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1582 erwarb die Stadt [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] den größten Teil der Herrschaftsrechte. Die älteste bekannte [[Dorfordnung]] stammt von 1586. Horben wehrte sich bis in die heutige Zeit erfolgreich gegen die Eingemeindung nach Freiburg, konnte aber nicht verhindern, dass der wald- und erzreiche Osthang des Bohrertals unter die Herrschaft der Stadt kam. In Horben wohnten einige Bergleute, die in den Bergwerken des Schauinsland (auch &amp;#039;&amp;#039;Erzkasten&amp;#039;&amp;#039; genannt) arbeiteten. Die dortigen Wälder wurden damals von den Bewohnern auch als &amp;#039;&amp;#039;Waldweide&amp;#039;&amp;#039; genutzt, was zu Streitigkeiten mit der den Wald besitzenden Stadt Freiburg führte. Auch der Horber Berg wurde durch umherziehende Soldaten der [[Schlacht bei Freiburg im Breisgau]] im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] völlig ausgeraubt. 1645 soll auch in Horben kein Stück Vieh mehr vorhanden gewesen sein. Zur Rekultivierung siedelte die Stadt Freiburg im Bohrertal neue Höfe an, die sich aber nur bis Mitte des 19. Jahrhunderts halten konnten. Kaiser [[Joseph II.]] hob 1784 die Pflicht zu [[Frondienst]]en auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horben lag an der – bis zum Bau der [[Notschrei]]-Straße 1848 – einzigen Verbindung von Freiburg ins [[Wiesental]], die über die Halde, Muggenbrunn, Aftersteg nach [[Todtnau]] führte und die im Winter oft unzugänglich war. Hinauf nach Horben mussten 500 bis 600 Höhenmeter überwunden werden und in die andere Richtung nach Todtnau 500 m talabwärts. Dieser Weg konnte überhaupt nur mit Saumpferden und zweirädrigen Handkarren bewältigt werden. So zogen im Januar 1814 im Zuge der [[Befreiungskriege]] gegen Napoléon russische Truppen von Freiburg durch Horben ins Wiesental, um bei Basel den Rhein nach Frankreich zu überschreiten. 1838 ritt der spätere Kaiser der Franzosen [[Napoleon III.]], der bekanntlich im Exil in [[Arenenberg|Schloss Arenenberg]] am Bodensee aufgewachsen und bis 1838 beheimatet war, mit zwei [[Adjutant]]en auf dem Weg durch das Dorf, wobei er in Horben abwarten musste, bis ein Leichenzug beendigt war. Wahrscheinlich wählte er diesen beschwerlichen Weg auf der Flucht nach London, weil Frankreich damals seine Auslieferung durch die Schweiz betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jägerbrunnendenkmal (cropped).jpg|mini|Gedenkstein am Jägerbrunnen in Freiburg-Günterstal]]&lt;br /&gt;
Ebenfalls vom Wiesental zogen in der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] von 1848/49 die Aufständischen durch Horben. Horben war die &amp;#039;&amp;#039;Operationsbasis&amp;#039;&amp;#039; [[Franz Sigel]]s. Hier traf seine Vorhut unter [[Gustav Struve]] auf eine Abordnung aus Freiburg unter der Führung des Studenten Mors, der berichtete, dass sich die Stadt am 22. April 1848 auf die Seite der Aufständischen geschlagen habe und auf die [[Freischar]]en Sigels warte. Entgegen dem ausdrücklichen Befehl Sigels rückte Struve mit seinen 400 Mann über [[Günterstal]] hinaus auf den Talausgang beim heutigen Sternwaldeck vor. Dort traf die Schar auf [[Badische Armee|badische Truppen]]. Die Hoffnung Struves auf ein Überlaufen der Soldaten trog. Es gab ein kurzes [[Gefecht bei Günterstal]], die Freischärler wurden in die Flucht geschlagen und bis hinter Günterstal verfolgt. In dem Gefecht am Ostersonntag fielen etwa 20 Freischärler sowie drei Soldaten. Zweien davon setzten Kameraden am Jägerbrunnen ein Denkmal, das noch besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 gibt es den vom [[Schwarzwaldverein]] beschilderten &amp;#039;&amp;#039;Weg der Revolutionäre&amp;#039;&amp;#039; von Horben nach Freiburg. Er ist Teil der &amp;#039;&amp;#039;Wanderrouten Deutsche Revolution in Baden 1848/49&amp;#039;&amp;#039;, die von der [[Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg]] bereits 1998 markiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinz Siebold |url=https://www.badische-zeitung.de/der-wanderweg-von-horben-nach-freiburg-erinnert-an-die-badischen-revolutionaere--196690761.html |titel=Der Wanderweg von Horben nach Freiburg erinnert an die badischen Revolutionäre |hrsg=Badische Zeitung |datum=2020-10-08 |abruf=2020-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/wege-der-revolutionre/der-sigel-zug |titel=Der Sigel-Zug |abruf=2020-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Horben vom Schauinsland aus (Drohnenfoto).jpg|thumb|Drohnenfoto mit Blick auf Horben vom Schauinsland aus (Bildmitte). Mit bebautem Heubuck und neuem Kindergarten St. Agatha]]&lt;br /&gt;
Nachdem der dörfliche Charakter von Horben bis Ende des 19. Jahrhunderts unberührt geblieben war, kamen ab der Jahrhundertwende die ersten Neubauten hinzu. Vorausgegangen war 1895/96 der Ausbau des [[Schauinslandstraße|Holzabfuhrweges]] vom Bohrertal über die Holzschlägermatte zum Schauinsland für den beginnenden motorisierten Verkehr. Der Talgrund des Bohrertals gehört zur Gemarkung von Horben; dort wurde der Start des ab 1925 durchgeführten [[Schauinsland-Rennen]]s angelegt, zunächst am Beginn der Großmatte, später am Friedrichshof. Der Bau der Talstation der [[Schauinslandbahn]] 1930, die auf Horbener Gemarkung liegt, während der Schauinslandgipfel zum Stadtgebiet gehört, führte erneut zu einem vergeblichen Eingemeindungsversuch der Stadt Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden alle vier Schulklassen in einem Klassenzimmer unterrichtet und alle Pferde eingezogen. Ersatzweise wurden – da es noch keine Traktoren in Horben gab – Ochsen, Jungbullen und sogar Kühe eingesetzt. Damals wurden in Horben viele Kartoffeln angebaut. Kriegsgefangene halfen und Städter stärkten sich – teilweise auch ohne Einverständnis der Bauern – in der Landwirtschaft. Im Unterschied zur verheerenden Bombardierung der Stadt Freiburg, erfolgte nur ein Bombenabwurf von [[Au (Breisgau)|Au]] über die Luisenhöhe bis hinunter in das Bohrertal, der aber keinen größeren Schaden anrichtete. Nach dem Krieg durchsuchten und plünderten die französischen [[Besatzungsmacht|Besatzungstruppen]] die Häuser in Horben. Auch fanden [[Flüchtling]]e im Dorf ihre zweite Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zunehmendem Wohlstand stieg der Siedlungsdruck von Freiburg und in Horben-Dorf, Bohrer und Langackern entstanden größere Neubaugebiete, die sich jedoch in die Landschaft einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Horben gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Hexental]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horben, Rathaus.jpg|mini|Rathaus Horben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 81,3 % (2019: 77,9 %) zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#BABCEC; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Liste || Anteil  || Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]] || 24,7 % ||2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Liste Horben || 46,9 % || 5&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Wählergruppe|Unabhängiges Bürgerforum]] || 12,5 % || 1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Mehr Demokratie wagen || 15,9 % || 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[ehrenamt]]lich tätige [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird alle acht Jahre [[Direktwahl|direkt]] gewählt. Seit 1. März 2019 bekleidet Benjamin Bröcker ([[Bündnis 90/Die Grünen]]) dieses Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vorstellung auf der Homepage der Gemeinde [https://gemeinde.horben.de/eip/pages/der-buergermeister.php online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im November 2025 zum Bürgermeister von Staufen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfkirche St. Agatha ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Agatha Pfarrkirche in Horben.jpg|mini|hochkant=0.85|[[St. Agatha (Horben)|Pfarrkirche St. Agatha]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Agatha in Horben 2.jpg|mini|links|Dorfkirche St. Agatha, Innenraum]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Agatha (Horben)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorfmittelpunkt von Horben steht die katholische [[Pfarrkirche]] [[Agatha von Catania|St. Agatha]]. Sie wurde 1792 anstelle einer früheren Kapelle in exponierter Lage auf der Hangkante zum Bohrertal errichtet, als das Dorf im Rahmen des [[Josephinismus]] erstmals eine eigenständige Pfarrei wurde. Das barocke Portal wurde bereits im Jahr 1703 von Johann Adam Wissen für die frühere Freiburger [[Heiliggeistspitalstiftung Freiburg|Heiliggeistspitalkirche]] geschaffen, die jahrhundertelang dort an der Ecke der [[Kaiser-Joseph-Straße (Freiburg im Breisgau)|Kaiser-Joseph-Straße]] zur Münsterstraße gestanden hatte und 1805/06 aufgehoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Kalchthaler |url=https://www.badische-zeitung.de/freiburg/suedwestecke-des-muensterplatzes-war-einst-ein-klassizistisches-architektur-juwel |titel=Freiburg: Wiedersehen!: Die Südwestecke des Münsterplatzes war einst ein klassizistisches Architektur-Juwel |hrsg=Badische Zeitung |datum=2016-07-25 |abruf=2016-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Giebelfeld erinnert die Heilig-Geist-Taube daran. Auch die Innenausstattung wurde erst 1823 von dort nach Horben versetzt, ist aber ebenfalls deutlich älter. Am barocken Hochaltar in warmen Blaugrau- und Rottönen ist ein Altarbild des [[Waldkirch]]er Malers Johannes Winterer angebracht, welches das [[Pfingstwunder]] darstellt. Der rechte Seitenaltar stellt die Patronin [[Agatha von Catania|St. Agatha]] dar, der linke ist der Mutter Gottes geweiht. Ebenfalls aus der Kirche des Heilig-Geist-Spitals in Freiburg stammt die Glocke von 1751 mit dem Namen ihres Stifters [[Johann Friedrich Fridolin von Kageneck]]. Die [[Orgel]] – erbaut 1812 durch [[Nikolaus Schuble]] (1770–1816) aus [[Pfaffenweiler]] – weist von diesem Meister neben dem historischen [[Prospekt (Orgel)]] die einzigen erhaltenen [[Register (Orgel)|Register]] auf. Die Kirche ist im Originalzustand erhalten, frisch renoviert und wird auch als Hochzeitskirche genutzt. Daneben befinden sich das [[Pfarrhaus]] von 1791 und der Friedhof mit Blick in das Bohrertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Gebäude ==&lt;br /&gt;
Unweit der Kirche steht der Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum Raben&amp;#039;&amp;#039; (erstmals erwähnt 1604, jetziger Bau von 1805). Der Gasthof spielte früher wegen des steilen Weges zum Schauinsland und nach [[Todtnau]] eine wichtige Rolle. Wie es dort im Jahre 1772 zuging, schildert ein Beschwerdebrief: „Der Wirt erwiderte, dass er mit Essen nicht versehen wäre, auch einen Bissen Brot nicht im Hause hätte... Meine Tochter verlangte darauf das Nachtlager... Allen Einwänden zum Trotz mussten sie in einem Bett zusammenschlafen. Nach einer Stunde kam dann auch noch der Wirtsknecht in die gleiche Kammer und legte sich in ein... daran anstoßendes Bett“. Heute dagegen bietet der &amp;#039;&amp;#039;Raben&amp;#039;&amp;#039; allen Komfort für Familienfeiern und gepflegtes Essen, er hat nach sorgsamer Modernisierung seinen Charakter eines alten Dorfgasthofs behalten. Das Rathaus, 1912/13 als Schulhaus im Schwarzwaldstil errichtet, rundet das Dorfzentrum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Langackern befindet sich an der Abzweigung der Straße in das Selzental das &amp;#039;&amp;#039;Althäusle&amp;#039;&amp;#039;. Es ist, wie der Name sagt, ein bereits um 1600 erbautes [[Leibgeding]]haus im Schwarzwaldstil. Bei ihm steht ein aus Stein gehauenes [[Wegkreuz]]. In der Nachbarschaft lag das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Luisenhöhe&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach der badischen Großherzogin, geborene Prinzessin [[Luise von Preußen (1838–1923)|Luise von Preußen]]). 1896 erbaut und nach Brand 1906 wieder errichtet, prägte es durch seine weithin sichtbare Aussichtslage das Ortsbild. Seit 2011 stand es leer und wurde wegen veralteter Bausubstanz abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Kistler |url=https://www.badische-zeitung.de/nachrichten/suedwest/millionengraeber |titel=Südwest: Millionengräber |hrsg=Badische Zeitung |datum=2016-07-07 |abruf=2016-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Louis Groß |url=https://www.badische-zeitung.de/das-letzte-mahl-in-der-luisenhoehe |titel=Das letzte Mahl in der Luisenhöhe - Horben - Badische Zeitung |hrsg=Badische Zeitung |datum=2018-01-31 |abruf=2018-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Neubau eines [[Resort|Gesundheitsresorts]] an gleicher Stelle begann 2019, das Richtfest konnte im September 2021 gefeiert werden. Das Soft-Opening fand am 3. August 2023 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://luisenhoehe-hotel.de/baufortschritt/ |titel=Baufortschritt |werk=Luisenhöhe Gesundheitszentrum |abruf=2023-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor Ort umstritten ist der geplante Neubau von Wohnhäusern für das Hotelpersonal auf einer bisher unbebauten Wiese. Ein angestrebtes [[Bürgerbegehren]] dagegen scheiterte jedoch, da der [[Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg|Verwaltungsgerichtshof]] in zweiter Instanz die Unzulässigkeit bestätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Max Schuler |url=https://www.badische-zeitung.de/streit-um-mitarbeiterwohnungen-der-luisenhoehe-landet-vor-gericht--217308475.html |titel=Streit um Mitarbeiterwohnungen der Luisenhöhe landet vor Gericht |werk=Badische Zeitung |hrsg=Badischer Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Freiburg im Breisgau |datum=2022-09-16 |abruf=2023-01-31 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sophia Hesser |url=https://www.badische-zeitung.de/gericht-erklaert-buergerbegehren-erneut-fuer-unzulaessig--235526644.html |titel=Gericht erklärt Bürgerbegehren in Horben erneut für unzulässig |werk=Badische Zeitung |hrsg=Badischer Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Freiburg im Breisgau |datum=2023-01-06 |abruf=2023-01-31 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Bohrer befindet sich die Talstation der [[Schauinslandbahn]] sowie (in Privatbesitz) der &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshof&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliges Hotel, benannt nach [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]]) und die &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Küchlin#Die Villa Küchlin in Horben|Villa Küchlin]]&amp;#039;&amp;#039;, beide 1896 bzw. 1923 erbaut durch [[Karl Küchlin]], letztere entworfen durch den Kunstprofessor und Architekten [[Max Laeuger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dorfstraße.jpg|Dorfstraße mit Gasthof Raben (links) und Dorfcafé (rechts)&lt;br /&gt;
Althäusle.jpg|Althäusle mit Wegkreuz im Ortsteil Langackern&lt;br /&gt;
Luisenhöhe.jpg|Das frühere Hotel Luisenhöhe im Ortsteil Langackern&lt;br /&gt;
Friedrichshof in Horben-Bohrer 5.jpg|Friedrichshof im Ortsteil Bohrer&lt;br /&gt;
Villa Küchlin in Horben-Bohrer 2.jpg|Villa Küchlin im Ortsteil Bohrer&lt;br /&gt;
Talstation der Schauinslandbahn.jpg|Talstation der [[Schauinslandbahn]] im Ortsteil Bohrer&lt;br /&gt;
Hermann Daur Elektr.Werk z. Villenansiedlung Küchlin&amp;#039;sches Gelände Bohrertal, Postkarte 1913.jpg|Schwarzwaldhof in Horben, Zeichnung von [[Hermann Daur]] 1913&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Traditionell ist Horben durch Land- und (wegen der großen umliegenden Waldgebiete) Forstwirtschaft geprägt – es gibt in Horben immer noch mehrere Haupterwerbs- und viele [[Nebenerwerbsbetrieb]]e, die heute ihre Produkte teilweise direkt vermarkten und für die Allgemeinheit viele [[landschaftspflege]]rische Aufgaben wahrnehmen. Es gibt nur kleinere Handwerks-, Dienstleistungs- und kunstgewerbliche Betriebe im Ort, dagegen kein Gewerbegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung hat zudem der [[Fremdenverkehr]], der durch die Lage von Horben, durch überregional bekannte Hotels und Gasthöfe sowie durch zahlreiche Wohnungen für [[Ferien auf dem Bauernhof]], angezogen wird. Der Tourismus wird auch durch die Zugehörigkeit zur [[Schwarzwaldregion Freiburg]] und zur &amp;#039;&amp;#039;Bergwelt [[Schauinsland]]&amp;#039;&amp;#039;, durch die Nähe zu der Touristenstadt Freiburg sowie des [[Elsass]] und der [[Schweiz]] begünstigt und durch den Verein &amp;#039;&amp;#039;Tourismus Horben&amp;#039;&amp;#039; betreut. Horben hat ein weitläufiges Netz von Fahr- und Wanderwegen. Es ist beliebt bei Wanderern und [[Mountainbike]]rn. Im Bohrertal landen nach dem Start auf dem Schauinsland die [[Paraglider]] und [[Drachenflieger]], auch die [[Downhill]]-Strecke vom Schauinsland endet hier. 2009 zählte das Dorf 25.000 Übernachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Horben ist gut an die nur 8 km entfernte Stadt Freiburg angebunden, hat aber wegen der umgebenden Berge keinen Durchgangsverkehr. Nach Horben führt von Freiburg-Günterstal über die Landesstraße L 124 ([[Schauinslandstraße]]) die Kreisstraße K 4955, die Horben auch mit [[Au (Breisgau)|Au]] verbindet. Öffentliche Verkehrsmittel von und nach Horben (der Dorfplatz ist Endstation) sind die VAG-Buslinie 21 ab der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 2 in Freiburg-[[Günterstal]] über die Talstation der [[Schauinslandbahn]]. Seit 2019 stehen im Ort vier [[Mitfahrbank|Mitfahrbänke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jule Arwinski |url=https://www.badische-zeitung.de/in-freiburg-guenterstal-stehen-zwei-mitfahrerbaenke-aber-niemand-haelt-an |titel=In Freiburg-Günterstal stehen zwei Mitfahrerbänke, aber niemand hält an |hrsg=Badische Zeitung |datum=2019-08-22 |abruf=2019-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Radverkehr ist Horben über einen Radweg entlang der L 124 mit [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#FR 6: Basler Straße, Institutsviertel|Günterstal]] und dem übrigen [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau|Freiburger Radnetz]] verbunden. Durch das Katzental führt ein Radweg nach Au ins [[Hexental]] und von Bohrer oder über die Eduardshöhe ist der [[Schauinsland]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horben verfügt über eine [[Grundschule]], einen katholischen [[Kindergarten]] und eine Gemeindehalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institutionen und Vereine ==&lt;br /&gt;
* In Horben ist der Sitz der überregional tätigen gemeinnützigen &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Libertas per Veritatem&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.libertas-per-veritatem.com/ libertas-per-veritatem.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/user/StiftungLPV/videos youtube.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Horben pflegt das örtliche [[Brauchtum]] und hat ein reges Vereinsleben. Außer der Freiwilligen Feuerwehr gibt es einen Musikverein &amp;#039;&amp;#039;Harmonie&amp;#039;&amp;#039;, Schachclub, Tauziehclub, Skiclub, Turnverein, und die Narrenzunft &amp;#039;&amp;#039;Haibraingeister&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Landschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 H. Daur Quellengeb. z. Villenansiedl. Küchlin&amp;#039;sches Gelände Bohrertal.jpg|mini|[[Hermann Daur]]: Küchlin’sches Gelände Bohrertal, Gemälde von 1913]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horben liegt im &amp;#039;&amp;#039;Biosphärengebiet Südschwarzwald&amp;#039;&amp;#039;, im &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Südschwarzwald&amp;#039;&amp;#039; und inmitten des &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebietes Horben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prominente über Horben ===&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wie habe ich – mit Sehnsucht! bis zum Wahnsinn! – den Schwarzwald geliebt … Warum müssen wir abreisen? Es ist doch so schön hier! … Auf Wiedersehn, du, Wiese, und Kreuz an unserem Wege, Du Weg nach &amp;#039;&amp;#039;Horben&amp;#039;&amp;#039; … auf Wiedersehn, Ihr Kirschenbäume … der &amp;#039;&amp;#039;Bohrerbach&amp;#039;&amp;#039;, beidseitig von Weiden eingerahmt, kalt, aber geliebt, halb Fluß, halb Bach. Weil er so kalt ist, hat man uns strikt verboten, dort ins Wasser zu gehen; aber einmal haben wir doch dort in unseren Kleidern …&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Marina Zwetajewa]], (1892–1941), bedeutende russische Dichterin&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Marina Zwetajewa&amp;#039;&amp;#039; 1892–1941, Freiburg 1992, S. 18,91,92,94.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Günterstal ist das Paradies, das Bohrertal aber der Himmel der Breisgaumetropole Stadt Freiburg i.Br. …&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Otto Winterer]], Oberbürgermeister von Freiburg, 1909&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Küchlin’s Villenkolonie im Bohrertal zwischen Friedrichshof und Kyburg (Gemarkung Horben).&amp;#039;&amp;#039; Privatdruck 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ringsumher sind lauter Hügel und Täler, Wege, Pfade, verzauberte Nadelwälder, Hänge blühender Sträucher, Wiesen. …&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Anastasija Zwetajewa]] (1894–1993), russische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Marina Zwetajewa&amp;#039;&amp;#039; 1892–1941, Freiburg 1992, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bohrertal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horben Bohrertal vor dem Dammbau.jpg|mini|Horben, Bohrer-Tal mit Villa Küchlin 2017 vor dem Dammbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021-08-08 Bau des Bohrerdamms, links der umgeleitet Bohrerbach, rechts das Durchlassbauwerk 2.jpg|mini|Bau des Bohrerdamms (August&amp;amp;nbsp;2021)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tal des Bohrerbachs wurde nach langen Planungen ab Februar 2020 ein 13,5 Meter hoher, 275 Meter langer und bis zu 80 Meter breiter Staudamm errichtet. Dieses Projekt des Hochwasserschutz im Bohrertal, einem Landschaftsschutzgebiet mit wertvollen Biotopen war nicht unumstritten. &lt;br /&gt;
Im April 2023 wurde das [[Hochwasserrückhaltebecken]] Bohrertal fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.freiburg.de/pb/1366807.html |titel=Hochwasserrückhaltebecken |werk=Umwelt und Natur/Umweltschutz/Gewässerschutz/Hochwasser |hrsg=Stadt Freiburg im Breisgau |datum= |abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Bohrertal und Breitmatte in Freiburg-Günterstal sollen die sich anschließenden Stadtteile Freiburgs vor Überflutungen schützen. Dazu wurde das HRB Breitmatte stark erweitert und im November 2022 wieder in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Küchlin]] (1864–1935), deutsch-schweizerischer Unternehmer, Theaterdirektor, Mäzen sowie Grundbesitzer in Horben&lt;br /&gt;
* [[Marina Zwetajewa]] (1892–1941), bedeutende russische Dichterin, verbrachte den Sommer 1904 mit ihren Eltern [[Iwan Wladimirowitsch Zwetajew]], Gründer des [[Puschkin-Museum]]s Moskau und [[Marija Aleksandrowna Meyn]] sowie Schwester [[Anastasija Zwetajewa]] im &amp;#039;&amp;#039;Gasthof Engel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badische-zeitung.de/schoene-erinnerungen-an-horben--160084074.html |titel=Schöne Erinnerungen an Horben |hrsg=Badische Zeitung |datum=2001-09-05 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Valentin Schweiger]] (1900–1990), Landtagsabgeordneter (SPD), 1969–75 Bürgermeister von Horben&lt;br /&gt;
* [[Bernd Martin (Historiker)|Bernd Martin]] (* 1940), Historiker und ehemaliger Gemeinderat in Horben&lt;br /&gt;
* [[Gundolf Fleischer]] (* 1943), Jurist und Politiker (CDU), [[Staatssekretär]] a. D. der [[Landesregierung von Baden-Württemberg]] und Präsident des [[Badischer Sportbund Freiburg|Badischen Sportbundes]]&lt;br /&gt;
* [[Hortense von Gelmini]] (* 1947), Orchesterdirigentin, Malerin, Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Wilderich von Droste zu Hülshoff]] (* 1948), Jurist, Autor und Stiftungsvorstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berta Buttenmüller: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen – Der Zweite Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; DB-Verlag, München 2004.&lt;br /&gt;
* P. Suso Frank: &amp;#039;&amp;#039;St. Agatha Horben.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) Kath. Pfarramt St. Agatha, Horben.&lt;br /&gt;
* Josef Kury (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Horben bei Freiburg – zur Geschichte des Dorfes und des Bohrerwaldes.&amp;#039;&amp;#039; Villingen 1983.&lt;br /&gt;
* Peter Otter: &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshof im Bohrertal – eine Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Regio-Magazin.&amp;#039;&amp;#039; August 1988.&lt;br /&gt;
* Bernd Sulzmann: &amp;#039;&amp;#039;Historische Orgeln in Baden. 1690–1890.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, München 1980, ISBN 3-7954-0421-5, S. 148.&lt;br /&gt;
* Henning Volle: &amp;#039;&amp;#039;Bergrekord am Schauinsland – die Geschichte des berühmten ADAC-Bergrennens 1925–1988.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-895-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://gemeinde.horben.de/ Gemeinde Horben]&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/horben.php Horben: Ortsinfos und Bilder]&lt;br /&gt;
* [http://hg-horben.de/Chronik.html Chronik von Franz Zimmermann über &amp;#039;&amp;#039;Haibraingeist&amp;#039;&amp;#039; in Horben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4346268-6|VIAF=236092842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horben| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1265]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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