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	<title>Honzrath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Honzrath&amp;diff=265998&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hartmann Linge: /* Geschichte */wl korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-26T11:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;wl korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Beckingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Honzrath Wappen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Honzrath&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.427222&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.730556&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 200&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.28&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1421&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.beckingen.de/gemeindebezirk-honzrath/ |titel=Gemeindebezirk Honzrath – Gemeinde Beckingen |sprache=de-DE |abruf=2022-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66701&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06835&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Honzrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Beckingen]] im [[Landkreis Merzig-Wadern]] ([[Saarland]]). Bis Ende 1973 war Honzrath eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Honzrath liegt etwa 30&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Saarbrücken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde in einer Urkunde vom 17. April 1306 zum ersten Mal als &amp;#039;&amp;#039;Hunsart&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Es heißt in den Dokumenten: &amp;#039;&amp;#039;Peter am Ufer von Hunsart (Honzrath) erklärt, daß er das Allod in Haustadt, der Küsterei [[Mettlach]] gehörig, von dem [[Mönch]] und [[Küster]] Rainer von Mettlach mit Zustimmung des Abtes Arnold für 7 Solodi und 2 Kapaunen jährlich gepachtet hat.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Honzrath feierte vom 12. bis zum 14. August 2006 sein 700-jähriges Bestehen. Die Gründung des Ortes fiel in die Zeit der fränkischen Besiedlung, worauf der Name in seiner Deutung als „Rodung des Huno“ hinweist. Doch ist eine Besiedlung der Region bereits viel früher nachgewiesen. Es wurden Mauerreste einer [[Archäologische römische Befunde im Saarland|römischen Villa]] in der [[Gewann]] &amp;#039;&amp;#039;Böckerchen&amp;#039;&amp;#039; gefunden und eindeutig als aus römischer Zeit (1. bis 2. Jahrhundert nach Chr.) stammend identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1440 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Wilscheider Hofes. Dreißig Jahre lang dauerte die Zeit der von 1603 bis 1633 anhaltenden [[Hexenprozesse]]. zwölf Männer und Frauen wurden der Hexerei angeklagt, es gab mindestens sechs Hinrichtungen. Anzunehmen ist, dass Honzrath im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] viel gelitten hatte. Erst 1663 gab es laut Zählungen wieder zwei &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1670 wechselte der Besitzanspruch und die Hoheit über Honzrath lothringischer und französischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurde der Ort eine zur [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]] [[Haustadt]] gehörende Landgemeinde im [[Preußen|preußischen]] [[Regierungsbezirk Trier]]. 1845 erhielt Honzrath eine eigene [[Volksschule]], die als [[Grundschule]] bis 2005 erhalten blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] verlor Honzrath am 1. Januar 1974 seine kommunale Selbständigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=804}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde ein Gemeindebezirk der Gemeinde Beckingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erfolgte der Abschluss einer [[Städtepartnerschaft|Kommunalpartnerschaft]] mit der französischen Gemeinde [[La Grande-Paroisse]] im [[Département Seine-et-Marne]]; Maire Michel Théry, Bürgermeister Franz Kien und Ortsvorsteher Werner Reinert unterzeichneten die Partnerschaftsurkunden. In der Trägerschaft eines &amp;#039;&amp;#039;Comité de Jumelage de La Grande-Paroisse&amp;#039;&amp;#039; und des Partnerschaftsvereins Honzrath finden jährlich wechselnde Begegnungen zwischen Familien beider Orte statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
Honzrath wurde 1979 und 1981 mit der Bronzemedaille im saarländischen Landeswettbewerb „[[Unser Dorf soll schöner werden]]“ ausgezeichnet. Dabei wurden sowohl die landschaftlichen und kulturellen Attraktionen, wie die berühmten [[Felsenkeller]] – es waren einmal rund 140 –, die als Lagerräume für landwirtschaftliche Erzeugnisse dienten – als auch der Verschönerungsfleiß seiner Bewohner berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und touristische Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Honzrath ist in die Landschaft des „&amp;#039;&amp;#039;Haustadter Tales&amp;#039;&amp;#039;“ eingebettet. Der Besucher findet dort Sport- und Freizeitanlagen, wie das Spiel-, Sport- und Freizeitzentrum mit einem [[Bouleplatz]], Turnierplatz, [[Fußballplatz]], [[Tennis]]plätzen und Tennishalle, Squash- und Fitnesscenter, [[Minigolf]]anlage, [[Kinderspielplatz]] und einem Angelweiher, an dem ein vom Naturschutzverein angelegter Baumbegegnungspfad entlangführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wasserspeicher der ehemaligen zentralen Trinkwasserversorgung wird seit 1972 für eine in die Natur eingebundene [[Sebastian Kneipp|Kneippanlage]] mit Armbad und Wassertretanlage genutzt und auf dem Bergvorsprung der &amp;#039;&amp;#039;Kapp&amp;#039;&amp;#039; wurde 1978 eine Freizeithütte errichtet, die von Wanderern und Gruppen für gesellige Veranstaltungen gern genutzt wird. Zahlreiche [[Wanderwege]] erschließen die waldreiche Hügellandschaft. So gibt es einen Wanderweg vom Sportzentrum durch das [[Vogelschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Damheck&amp;#039;&amp;#039; über den &amp;#039;&amp;#039;Homerich&amp;#039;&amp;#039; (8,5&amp;amp;nbsp;km), einen Panoramahöhenweg vom zentralen &amp;#039;&amp;#039;Kathreinenplatz&amp;#039;&amp;#039; im alten Dorf über den &amp;#039;&amp;#039;Merchinger Berg&amp;#039;&amp;#039; und durch das wegen seiner rund 30 [[Orchidee|Erdorchideenarten]] bekannte [[Wolferskopf|Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Wolferskopf&amp;#039;&amp;#039;]] (8&amp;amp;nbsp;km) und den vom Heimatverein angelegten &amp;#039;&amp;#039;Steinbrecherweg&amp;#039;&amp;#039; (4&amp;amp;nbsp;km), der einige der neun ehemals betriebenen [[Steinbruch|Sandsteinbrüche]] erschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Brunnen der „Seherin Buchela“ ===&lt;br /&gt;
Berühmteste Honzratherin war die vormals in Bonn berühmte Seherin [[Buchela]] (1899–1986). Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Zeitgeschichte haben sie besucht, um sich von ihr etwas über ihre persönliche Zukunft sagen zu lassen. Die „Seherin“ wurde am 12. Oktober 1899 als Tochter von [[Landfahrer]]n in Honzrath geboren. Der &amp;#039;&amp;#039;Buchela-Brunnen&amp;#039;&amp;#039; am Fuß des Berges &amp;#039;&amp;#039;Kutschert&amp;#039;&amp;#039; hält die Erinnerung an sie wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Honzrather Felsenkeller ===&lt;br /&gt;
{{Panorama|Felsenkeller Honzrath.jpg|1000|Honzrather [[Felsenkeller]] (Ausschnitt)}}&lt;br /&gt;
Wer zum Kathreinenplatz im Ortszentrum kommt, dem fallen sie gleich ins Auge – die „Honzer Felskeller“. Vor etwa 150–200 Jahren und von Hand in den [[Buntsandstein]] getrieben dienten sie als Lagerraum für Feldfrüchte, als Unterstand für das Vieh und in den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als [[Luftschutzkeller]]. Noch etwa 100 Keller sind erhalten, wenn auch teilweise in einem schlechten Zustand. Dank der Initiative von Honzrather Bürgern und des Heimatvereins konnten in den letzten Jahren jedoch etliche Keller renoviert und in ihren historischen Zustand zurückversetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Honzrath Kapelle.jpg|mini|Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapelle der hl. Katharina ===&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Dorfes befindet sich vor den historischen Felsenkellern am Rande des „Kathreinenplatzes“ die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] der heiligen Katharina. Sie wurde 1569 erstmals urkundlich erwähnt und ist der hl. [[Katharina von Alexandrien]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Kultur ==&lt;br /&gt;
Der Heimatverein bemüht sich nicht nur um die Erforschung der Ortsgeschichte, sondern auch darum, die urtümliche Sprache der Honzrather, das zum [[Moselfränkisch]]en gehörende &amp;#039;&amp;#039;Honzer Platt&amp;#039;&amp;#039;, zu erhalten. Es ist wie die meisten örtlichen Dialekte vom Aussterben bedroht und hat, wie andere auch, seine Besonderheiten. Für &amp;#039;&amp;#039;Frimmen&amp;#039;&amp;#039; (Fremde, alles was nicht aus Honzrath stammt oder zugezogen ist) und auch für viele Einheimische klingt es wie eine Fremdsprache. (Beispiele auf der Diskussionsseite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hat sich der Heimatverein die Pflege von [[Brauchtum|Sitten und Bräuchen]], die Erhaltung der historischen Felsenkeller und die Erforschung der Ortsgeschichte zur Aufgabe gemacht. Veröffentlichungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Honzrather Heimatblätter oder der Band &amp;#039;&amp;#039;Honzrath anno dazumal – alte Fotos&amp;#039;&amp;#039; wollen dies alles der Bevölkerung näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Osswald]] (1712–1752), [[Anwerbung|Anwerber]] [[Deutschland|deutscher]] und [[Frankreich|französischer]] [[Siedler]] zur [[Kolonisation]] des [[Banat]]s im damaligen [[Ungarn]]. Von 1748 bis zu seinem Tod 1752 rekrutierte und begleitete Johann Osswald zirka 1.600 Ansiedler in das Banat und in die damals noch junge [[Volksgruppe]] der [[Donauschwaben]] bzw. [[Banater Schwaben]].&lt;br /&gt;
* [[Buchela]] (1899–1986), Wahrsagerin&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christiane Henrich, Monika Silvanus, Martin Uhrhan, Volkmar Schommer: Beckingen im Wandel der Zeit, Eine Darstellung der Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Beckingen und ihrer Gemeindebezirke, hrsg. von der Gemeinde Beckingen, Beckingen 1991.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Reget: Die Einwohner von Haustadt und Honzrath, 1550–1899, Merchingen 1997.&lt;br /&gt;
* Werner Verburg: Einwohner von Haustadt und Honzrath im 18. Jahrhundert (Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde im Historischen Verein für die Saargegend, 12. Sonderband), Saarbrücken 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://beckingen.de/?p=276 Informationen zum Ortsbezirk Honzrath unter www.beckingen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.honzrath.info/Geschichte/Geschichte.html Informationen zur Namensherkunft von Honzrath]&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Honzrath|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4477119-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Beckingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Merzig-Wadern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beckingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Merzig-Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hartmann Linge</name></author>
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