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	<title>Honiggurami - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:08:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Honiggurami&amp;diff=74656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vfb1893: BKL Lebensraum aufgelöst</title>
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		<updated>2023-11-24T08:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL &lt;a href=&quot;/index.php?title=Lebensraum&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Lebensraum (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Lebensraum&lt;/a&gt; aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Honiggurami&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Trichogaster chuna&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Francis Buchanan-Hamilton|Hamilton]], 1822)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Trichogaster&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Fadenfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Trichogastrinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Osphronemidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Labyrinthfische&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anabantoidei&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kletterfischartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anabantiformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Colisa chuna.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Honiggurami (&amp;#039;&amp;#039;Trichogaster chuna&amp;#039;&amp;#039;) ♂&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Honiggurami&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Honigfadenfisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trichogaster chuna&amp;#039;&amp;#039;) ist ein zu den [[Labyrinthfische]]n gehörender Süßwasserfisch aus Südasien. Er ist der kleinste Vertreter der „[[Fadenfische#Gattungen und Arten|Westlichen Fadenfische]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet liegt im nordöstlichen Teil des [[Indischer Subkontinent|indischen Subkontinents]] in den Unterläufen und [[Delta|Delten]] von [[Brahmaputra]] und [[Ganges]]. Honigfadenfische sind in den [[Indien|indischen]] Bundesstaaten [[Uttar Pradesh]], [[Bihar]], [[Jharkhand]], [[Westbengalen]] und [[Assam]] sowie in [[Bangladesch]] nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Honigfadenfische sind mit einer Gesamtlänge von ca. fünf Zentimetern die kleinsten Fadenfische. Innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster&amp;#039;&amp;#039; (bis vor kurzem wurden sie in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Colisa&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet, aber neuere Zuordnungen führten zur Umbenennung; die bisherigen &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster&amp;#039;&amp;#039; befinden sich nun in &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus&amp;#039;&amp;#039;) nehmen sie aufgrund ihrer Flossenformel (mehr [[Flossenstrahlen|Hartstrahlen]] in Rücken- und Afterflosse), der fehlenden vertikalen Körperzeichnung und der Färbung der Larven eine Sonderstellung ein. Außerhalb der Fortpflanzungszeit tragen beide Geschlechter eine ockerbraune Grundfarbe, auf der ein von der Oberlippe bis zum Ansatz der [[Schwanzflosse]] verlaufendes, je nach Stimmung mehr oder weniger ausgeprägtes braunes Längsband liegt. In der Prachtfärbung revierbildender beziehungsweise brutpflegender Männchen sind der hartstrahlige Teil und der obere Rand der [[Rückenflosse]] zitronengelb, der Kopf-, Kehl- und Brustbereich bis in das erste Drittel der [[Afterflosse]] blauschwarz bis schwarz und der Körper braunrot bis orangerot. Weibchen werden geringfügig größer als Männchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flossenformel]]: [[Rückenflosse|Dorsale]] XVII–XIX/6–9, [[Afterflosse|Anale]] XVII–XXII/11–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Wenige Berichte über Freilandbeobachtungen deuten auf flache Ufer- und Überschwemmungsbereiche mit dichter [[Vegetation]] als [[Biom|Lebensraum]] hin. Krause&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=J. Krause | Titel=Beobachtungen zur Schaumnestfunktion in der Heimat von &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster lalius&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster chuna&amp;#039;&amp;#039; | Sammelwerk=AT | Jahr=1976 | Seiten=387}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nennt die Monate August bis Oktober als Fortpflanzungszeit. Die Wassertemperaturen betragen zu dieser Zeit zwischen 26 und 30&amp;amp;nbsp;°C. Außerhalb der Fortpflanzungsperioden und im Freiwasser bilden Honigfadenfische schwarmähnliche Verbände. Ein hoher Anteil ihrer Nahrung besteht aus Fluginsekten, die sie von der Wasseroberfläche aufnehmen oder mit gezielten Spuckbewegungen von Standorten über dem Wasser abschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu allen anderen Fadenfischen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster&amp;#039;&amp;#039; bauen männliche Honigfadenfische ein großflächiges, nur aus einer Blasenlage bestehendes und sehr lockeres [[Schaumnest]], unter dem verstreut mit einem nach intensiver [[Balz]] gelockten Weibchen abgelaicht wird. Die für einen so kleinen Fisch mit fast einem Millimeter Durchmesser relativ großen, farblosen und transparenten Eier werden vom Männchen mit dem Maul eingesammelt und in einem sogenannten [[Fischlaich|Laich]]klumpen zusammengeführt. Bereits nach wenigen Stunden färben sich die Eier zuerst hellgelb und werden mit zunehmender [[Larvalentwicklung|Larve]]nentwicklung dunkelgrau. Je nach Wassertemperatur schlüpfen die schwarz gefärbten Larven nach 24 bis 48 Stunden. Ein bis zwei Tage hält sie das Männchen noch eng beisammen und verteidigt das Nest. Dann schwimmen die Jungfische frei und der [[Brutpflege]]trieb des Männchens erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuchtform ==&lt;br /&gt;
Neben dem wildfarbenen Honiggurami existiert auch eine zitronengelbe („goldene“) Zuchtform, bei der die beige Grundfarbe des Körpers durch leuchtendes Gelb ersetzt ist. Wohl aufgrund einer Mutation sind die [[Melanozyt|Melanophoren]] stark reduziert, weshalb auch das Körperlängsband weitaus weniger ausgeprägt ist als das der Wildform. Selbst während der Balzphase bekommen die Männchen keine schwarze Brust. Die Zuchtform entstand wahrscheinlich gegen Ende der 1980er oder zu Beginn der 1990er Jahre. Seit den späten 2000er Jahren gibt es eine weitere Sonderform der goldenen Zuchtform, „FireRed“. Sie entspricht weitestgehend der Goldform, die Rottöne in den weichstrahligen Teilen von Rücken- und Afterflosse erscheinen kräftiger. Noch ist unklar, ob das wirklich durch die Zuchtform zu erklären ist, oder ob das an einer speziellen Ernährung liegt. Der größte Unterschied zur Goldform besteht darin, dass die Männchen schon bei halber Größe ihre Prachtfärbung herausbilden und dauerhaft zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Löll: Ein neuer Honiggurami, In: Aqualog News 98, S. 15–16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für den Menschen ==&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat dienen Honigfadenfische als Trockenfisch oder als Fischmehl der menschlichen Ernährung.&lt;br /&gt;
Seit ihrer Ersteinfuhr nach Europa (1962) sind Honigfadenfische beliebte [[Aquarienfische]], aus der auch zwei [[Farbmutation|Farbmangelmutation]]en als [[Rasse (Züchtung)|Zuchtrasse]]n gebildet wurden (eine gelbe und eine rot-orange Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Honigfadenfisch wurde von [[Francis Buchanan-Hamilton|Hamilton]] 1822 als &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus chuna&amp;#039;&amp;#039; beschrieben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Francis Buchanan-Hamilton |Titel=An account of the fishes found in the river Ganges and its branches | Ort=Edinburgh und London | Band=i–vii + 1–405, Pls. 1–39 | Jahr=1822}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Erstbeschreibung liegt kein [[Typusexemplar]] zugrunde, lediglich eine Zeichnung und eine knappe [[Morphometrie|morphometrische]] Beschreibung in den „Gangetic Fishes“. Auch die [[Typuslokalität]] ist nicht bekannt; Hamilton gibt den „[[Ganges]]“ an. Hamilton hatte die Art im gleichen Werk zwei Mal beschrieben. Ein Weibchen als &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus chuna&amp;#039;&amp;#039;, ein Männchen als &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus sota&amp;#039;&amp;#039;. Der indische [[Ichthyologe]] [[Ambat Gopalan Kutty Menon|Menon]] legte als erster revidierender Autor den Artnamen &amp;#039;&amp;#039;Colisa chuna&amp;#039;&amp;#039; fest und stellte &amp;#039;&amp;#039;Colisa sota&amp;#039;&amp;#039; in die [[Synonym (Taxonomie)|Synonymie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=A. G. K. Menon | Titel=Check list – fresh water fishes of India | Herausgeber = Records of the Zoological Survey of India | Sammelwerk = Miscellaneous Publication, Occasional Paper | Band=No. 175: i–xxviii + 1–366 | Jahr= 1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hans-Joachim Paepke | Titel=Colisa chuna oder Colisa sota |TitelErg=Zur wissenschaftlichen Namensgebung beim Honiggurami (Teleostei: Acanthopterygii: Perciformes: Belontiidae) | Sammelwerk=Zoologische Abhandlungen | Herausgeber=Staatliches Museum für Tierkunde in Dresden | Band=Vol. 49 | Nummer=11 | Jahr=1997 | Seiten=185–192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gattungs- und Artname sind der Landessprache entnommen. Tatsächlich stellte sich inzwischen heraus, dass &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus&amp;#039;&amp;#039; präokkupiert war und deswegen der nächste gültige Name herangezogen werden musste, eben &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster&amp;#039;&amp;#039;. Auch konnte Menon nicht als erster revidierender Autor handeln, weil er von falschen Voraussetzungen ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]]: &amp;#039;&amp;#039;Colisa chuna&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Colisa sota&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Polyacanthus chuna&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster chuna&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus chuna&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus sota&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trichopodus soto&amp;#039;&amp;#039;. Die Namensgebung &amp;#039;&amp;#039;Trichogaster&amp;#039;&amp;#039; für diese Gattung ist inzwischen weitestgehend anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Michael Kokoscha | Titel=Labyrinthfische | Verlag=Ulmer Verlag | Ort=Stuttgart | Jahr=1998 | ISBN=3-8001-7431-6 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trichogaster chuna|Honiggurami (&amp;#039;&amp;#039;Trichogaster chuna&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Trichogaster|s=chuna}}&lt;br /&gt;
* [https://research.calacademy.org/research/ichthyology/catalog/fishcatget.asp?spid=41983 Colisa chuna] im „Catalog of Fishes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labyrinthfische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aquarienfisch (Süßwasser)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vfb1893</name></author>
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