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	<title>Homs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Michelle210: /* Söhne und Töchter der Stadt */ Form &amp; Linkfix</title>
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		<updated>2026-01-25T23:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; Form &amp;amp; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
| BREITE        = 34/44//N&lt;br /&gt;
| LÄNGE         = 36/43//E&lt;br /&gt;
| NAME          = Homs&lt;br /&gt;
| AMT-NAME      = {{ar|حمص&amp;amp;lrm;}}&lt;br /&gt;
| AMT-NAME2     = &lt;br /&gt;
| KARTE         = &lt;br /&gt;
| WAPPEN        = &lt;br /&gt;
| FLAGGE        = &lt;br /&gt;
| VE2-NAME      = &lt;br /&gt;
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| HÖHE          = &lt;br /&gt;
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| EINWOHNER     = 800.000&lt;br /&gt;
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| GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
| ISO-CODE      = SY-HI&lt;br /&gt;
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| BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
| BM-TITEL      = &lt;br /&gt;
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| BILD          = &lt;br /&gt;
| BILD-TEXT     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200&lt;br /&gt;
| QUELLE = [http://worldweather.wmo.int/099/c01267.htm WMO]&lt;br /&gt;
| Überschrift =&lt;br /&gt;
| Ort = Homs&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 11.1&lt;br /&gt;
| hmfeb = 13.0&lt;br /&gt;
| hmmär = 16.6&lt;br /&gt;
| hmapr = 21.6&lt;br /&gt;
| hmmai = 27.0&lt;br /&gt;
| hmjun = 30.8&lt;br /&gt;
| hmjul = 32.3&lt;br /&gt;
| hmaug = 32.8&lt;br /&gt;
| hmsep= 31.3&lt;br /&gt;
| hmokt = 26.9&lt;br /&gt;
| hmnov = 19.1&lt;br /&gt;
| hmdez = 12.5&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = 2.8&lt;br /&gt;
| lmfeb = 3.3&lt;br /&gt;
| lmmär = 5.6&lt;br /&gt;
| lmapr = 9.2&lt;br /&gt;
| lmmai = 13.0&lt;br /&gt;
| lmjun = 17.1&lt;br /&gt;
| lmjul = 19.8&lt;br /&gt;
| lmaug = 20.1&lt;br /&gt;
| lmsep= 17.5&lt;br /&gt;
| lmokt = 12.7&lt;br /&gt;
| lmnov = 7.0&lt;br /&gt;
| lmdez = 3.8&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 95.1&lt;br /&gt;
| nbfeb = 76.5&lt;br /&gt;
| nbmär = 56.4&lt;br /&gt;
| nbapr = 33.3&lt;br /&gt;
| nbmai = 13.0&lt;br /&gt;
| nbjun = 2.6&lt;br /&gt;
| nbjul = 0.2&lt;br /&gt;
| nbaug = 0.0&lt;br /&gt;
| nbsep= 2.4&lt;br /&gt;
| nbokt = 21.1&lt;br /&gt;
| nbnov = 48.1&lt;br /&gt;
| nbdez = 80.7&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 13&lt;br /&gt;
| rdfeb = 15&lt;br /&gt;
| rdmär = 10&lt;br /&gt;
| rdapr = 6&lt;br /&gt;
| rdmai = 3&lt;br /&gt;
| rdjun = 0&lt;br /&gt;
| rdjul = 0&lt;br /&gt;
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| rdsep= 1&lt;br /&gt;
| rdokt = 4&lt;br /&gt;
| rdnov = 7&lt;br /&gt;
| rddez = 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Homs Ibn-Whalid-Moschee.jpeg|mini|Chalid-ibn-al-Walid-Moschee in Homs (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Homs syria3.JPG|mini|Zum zentralen Platz geweitete [[Schukri al-Quwatli|Schukri-al-Quwatli]]-Straße mit Uhrturm (2004)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Syrisch-Arabisch|syrisch-arabisch]] {{ar|حمص&amp;amp;lrm;|d=Ḥimṣ}} {{IPA|[ħɔmsˁ]}}; in der [[Antike]] &amp;#039;&amp;#039;Emesa&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Emisa&amp;#039;&amp;#039;, {{trS|Humus}}) ist eine bedeutende Stadt in [[Syrien]] und Hauptstadt des Gouvernements [[Gouvernement Homs|Homs]]. Sie liegt im Westen Syriens im fruchtbaren Tal des [[Orontes (Fluss)|Nahr al-Asi]] (in der Antike Orontes) und ist mit ungefähr einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes; lediglich [[Damaskus]] und [[Aleppo]] sind bevölkerungsreicher. Das Klima ist für syrische Verhältnisse mild und feucht. Homs ist stark durch den [[Bürgerkrieg in Syrien]] betroffen. Die folgenden Angaben beziehen sich im Wesentlichen auf den Vorkriegsstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Homs befinden sich die [[Chālid-ibn-al-Walīd-Moschee]], in welcher der Feldherr [[Chālid ibn al-Walīd]] begraben ist, die [[Große an-Nuri-Moschee]] und die wegen ihres hohen Alters berühmte [[St.-Marien-Kirche des Heiligen Gürtels|Mariengürtel-Kirche]]. Von der [[Zitadelle]] sind nur einige Überreste erhalten. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören ferner weitere Moscheen und Kirchen sowie die historischen Stadttore und die traditionellen [[Suq|Suks]]. Homs verfügt über [[Baath-Universität|eine Universität]] und eine [[Ölraffinerie]]. Außerdem ist Homs ein Verkehrsknotenpunkt und bietet über die von der bedeutenden Burg [[Krak des Chevaliers]] gesicherte [[Senke von Homs]]&amp;lt;!-- wikidata Q5891882 --&amp;gt; Zugang zum Mittelmeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ins Jahr 432 zurückdatierte [[Kirche des St. Elian]] der [[Griechisch-Orthodoxes Patriarchat von Antiochien|griechisch-orthodoxen Kirche]] und die ins Jahr 50 zurückdatierende [[St.-Marien-Kirche des Heiligen Gürtels]] der [[Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien|Syrisch-Orthodoxen Kirche]] werden noch heute genutzt. Die Kathedrale der griechisch-orthodoxen Kirche ist die [[Vierzig-Märtyrer-Kathedrale von Homs]], die im Bürgerkrieg in Syrien schwer beschädigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die heutige [[Einwohner]]zahl ist nicht genau bekannt. Schätzungen reichen von 650.000 bis zu 1.200.000. Für die 1920er Jahre werden 55.000 angegeben, davon 20.000 Christen, für die 1960er Jahre 170.000, mit Vororten 300.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Zitadellenhügels reicht bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. In der [[Bronzezeit]] war der Hügel kontinuierlich besiedelt. Über die [[Urgeschichte|vorgeschichtliche]] Bevölkerung ist aber wegen unzureichender archäologischer Erforschung sehr wenig bekannt. Bisher ist es nicht gelungen, Emesa mit einer der in altorientalischen Texten genannten Städte zu identifizieren. Nach dem Ende der Bronzezeit fehlen für mehr als ein Jahrtausend archäologische Belege für eine Fortdauer der Besiedlung. Die Erwähnung in erzählenden Quellen setzt erst in der Zeit der Römerherrschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Emesa ist semitischen Ursprungs. Der Geograph [[Strabon]] erwähnt ein „Ethnos“ (Volk oder Stamm) der Emesener. Im 1. Jahrhundert v. Chr. stand die Gegend von Emesa unter der Kontrolle [[Vorislamisches Arabien|arabischer]] Fürsten („Könige“). Es ist anzunehmen, dass sich die arabische Oberschicht aus eingewanderten Nomadenstämmen rekrutierte, die dort in der Zeit des [[Seleukiden]]reichs sesshaft geworden waren. Der erste eindeutig identifizierbare dieser Fürsten ist Sampsigeramos I., der 64 v. Chr. den Seleukidenkönig [[Antiochos XIII.]] gefangen nahm und töten ließ und ein gutes Verhältnis zu [[Gnaeus Pompeius Magnus|Pompeius]] unterhielt. Sein kleines Reich, zu dem auch die Stadt [[Arethusa (Syrien)|Arethusa]] (heute Restan oder Rastan) gehörte, war damals offenbar eine ernstzunehmende Regionalmacht. Die Fürsten aus der Familie der [[Sampsigeramiden]] waren [[Vasallen]] des Römischen Reichs und nahmen an den römischen Bürgerkriegen teil. Den Sohn und Nachfolger Sampsigeramos’ I., [[Iamblichos I.]], ließ [[Marcus Antonius]] 31 v. Chr. hinrichten. Darauf kam ein Bruder des Iamblichos an die Macht, der mit Marcus Antonius befreundet war und nach dessen Niederlage auf Befehl des siegreichen Octavian, des späteren Kaisers [[Augustus]], hingerichtet wurde. Augustus setzte Iamblichos II., einen Sohn Iamblichos’ I., zum Herrscher ein. Möglicherweise wurde die Stadt Emesa erst um diese Zeit gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie das 155 km östlich gelegene [[Palmyra]] erlebte Emesa in der frühen römischen Kaiserzeit dank seiner Lage an der Karawanenstraße zum Persischen Golf einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Zur Zeit der Kaiser [[Nero]] und [[Vespasian]] beteiligte sich der Fürst von Emesa mit einer starken Streitmacht am [[Jüdischer Krieg|Krieg gegen die Juden]] und der Eroberung und Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. Anscheinend hob Kaiser [[Domitian]] die Eigenständigkeit Emesas auf und gliederte die Stadt in die römische Provinz [[Syria]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;In der Forschung gehen die Ansichten über den Zeitpunkt der Eingliederung allerdings weit auseinander; Zusammenfassung bei Barbara Levick: &amp;#039;&amp;#039;Julia Domna, Syrian Empress&amp;#039;&amp;#039;, London 2007, S. 13 und 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit Emesas war der dort verwurzelte Kult des Gottes [[Elagabal (Gottheit)|Elagabal]], der erstmals im 1. Jahrhundert n. Chr. bezeugt ist; er war aller Wahrscheinlichkeit nach sehr alt und ging auf die vorarabische Bevölkerung zurück. Ursprünglich war es ein lokaler Berggott; später erhoben ihn seine Anhänger zum [[Sonnengott]] und somit zum höchsten aller Götter. Im Zeitraum 138/143 n. Chr. setzt Emesener Münzprägung mit den Symbolen Elagabals ein. Im Zentrum des Elagabal-Kults stand ein riesiger, ungefähr bienenkorbförmiger, höckriger schwarzer Stein ([[Meteorit]]?), der in einem prächtigen, berühmten Tempel aufbewahrt wurde (siehe [[Steinkult]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Würde des Oberpriesters war in einer Familie erblich, die wohl von dem alten Fürstengeschlecht von Emesa abstammte. Zu dieser Familie gehörte die römische Kaiserin [[Julia Domna]], die Gemahlin des [[Septimius Severus]] (193–211); ihre Söhne waren Kaiser [[Caracalla]] (211–217) und dessen zeitweiliger Mitregent [[Geta (Kaiser)|Geta]]. Die jüngere Schwester dieser Kaiserin, [[Julia Maesa]], war die politisch sehr einflussreiche Großmutter der Kaiser [[Elagabal]] (218–222) und [[Severus Alexander]] (222–235). Im Zeitraum 211–235 wurde das Römische Reich somit von Nachkommen der Elagabal-Priester von Emesa beherrscht (abgesehen von einer Unterbrechung 217–218).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Elagabal überführte den heiligen Stein 219 nach Rom und erhob den Elagabal-Kult zur römischen Staatsreligion. Dadurch erhielt die Elagabal-Verehrung kurzzeitig welthistorische Bedeutung. Nach der Ermordung dieses Kaisers (222) wurde der Stein nach Emesa zurückgebracht. Dort blühte der Kult weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Reichskrise des 3. Jahrhunderts]] war Emesa Ziel persischer Angriffe (siehe [[Uranius Antoninus]]). 261 war die Stadt Residenz des römischen Gegenkaisers [[Quietus]]. Kaiser [[Aurelian]] besiegte 272 bei Emesa das Heer der palmyrenischen Herrscherin [[Zenobia]] und begab sich anschließend in den Elagabal-Tempel, um ein Gelübde einzulösen. In der [[Spätantike]] ließ Kaiser [[Diokletian]] im Jahr 284 in Stadtnähe den Orontes mit einer 2 km langen Staumauer zum [[See von Homs]] aufstauen, dem größten römischen Wasserreservoir im Nahen Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christliche Zeit ===&lt;br /&gt;
Emesa war schon lange Bischofssitz; der erste namentlich bekannte Bischof starb in der [[Christenverfolgungen im Römischen Reich#Diokletian und Galerius (303–311)|Diokletianischen Verfolgung]]. Um die Mitte des 4. Jahrhunderts trat Bischof [[Eusebios von Emesa]] als theologischer Schriftsteller hervor. Ein prominenter Bischof war auch [[Nemesios von Emesa]], der um 400 das für die [[Anthropologie]]geschichte wichtige Werk &amp;#039;&amp;#039;Über die Natur des Menschen&amp;#039;&amp;#039; verfasste. 452 wurde in einem Kloster in der Nähe von Emesa das Haupt [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]] aufgefunden, eine [[Reliquie]] von sehr hohem Rang. Wohl unter dem Eindruck dieses Ereignisses erlangte das Bistum den Rang eines Metropolitansitzes. Über orthodoxe Metropoliten der Folgezeit ist aber nichts bekannt, denn nach dem [[Konzil von Chalkedon]] (451) kam es zur Kirchenspaltung, und die in der Region sehr starken Chalkedon-Gegner ([[Monophysiten]]) richteten einen konkurrierenden Metropolitansitz ein. Sie wurden staatlich verfolgt. Als unter den Kaisern [[Phokas]] und [[Herakleios]] die [[Sassanidenreich|Perser]] in ihrem langjährigen Krieg gegen Byzanz zunächst große Erfolge erzielten, konnten sie 609 auch Emesa erobern und bis 628 halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arabisches Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Als die [[Byzantinisches Reich|Byzantiner]] nach ihrer Niederlage gegen die Araber in der [[Schlacht am Jarmuk|Entscheidungsschlacht am Jarmuk]] Syrien räumen mussten, fiel 636 Emesa ohne Widerstand in die Hand der Sieger. Nach einem Bericht, den [[al-Balādhurī]] (gest. ca. 892) überliefert, handelte der [[Kinda (Arabien)|Kindit]] as-Simt ibn al-Aswad mit den Bewohnern der Stadt einen Friedensvertrag aus, den [[Abū ʿUbaida ibn al-Dscharrāh]] anschließend ratifizierte. As-Simt teilte demnach anschließend die Stadt in Quartiere (&amp;#039;&amp;#039;ḫiṭaṭ&amp;#039;&amp;#039;) ein, um die Muslime darin unterzubringen, und ließ diese dann alle die von ihren Bewohnern geräumten und verlassenen Baulichkeiten beziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Al-Balāḏurī: &amp;#039;&amp;#039;Kitāb Futūḥ al-Buldān.&amp;#039;&amp;#039; Ed. [[Michael Jan de Goeje]]. Brill, Leiden, 1866. S. 131. [https://archive.org/details/liberexpugnatio00goejgoog/page/n558/mode/1up Digitalisat] – Deutsche Übers. [[Oskar Rescher]]. S. 133. [https://archive.org/details/kitbfuthelbu00balduoft/page/133/mode/1up Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später fungierte sein Sohn [[Schurahbīl ibn Simt]] ungefähr 20 Jahre als Statthalter von Homs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ibn ʿAsākir]]: &amp;#039;&amp;#039;Taʾrīḫ madīnat Dimašq&amp;#039;&amp;#039;. Ed. ʿUmar ibn Ġarāma al-ʿUmarī. Dār al-Fikr, Beirut, 1995. Bd. XXII, S. 461. [https://archive.org/details/TarikhDimashq/22/page/n460/mode/1up Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Prophetengefährten ließen sich in Homs nieder. Durch eine starke Einwanderung von Jemeniten änderten sich die demographischen Verhältnisse nachhaltig. Während des [[Erste Fitna|Ersten Bürgerkriegs]] half Schurahbīl [[Muʿāwiya I.|Muʿāwiya ibn Abī Sufyān]], die syrischen Araber gegen [[ʿAlī ibn Abī Tālib]] zu mobilisieren. Bei der [[Schlacht von Siffin]] (657) standen die Einwohner von Homs jedoch auf ʿAlīs Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisséeff: „Ḥimṣ“. 1971, S. 397b.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod von Schurahbīl berief Muʿāwiya den Kinditen Mālik ibn Hubaira zum Statthalter von Homs.&amp;lt;ref&amp;gt;Bannāǧī al-ʿAbdūlī: &amp;#039;&amp;#039;Qabīlat Kinda fī ṣadr al-islām wa-d-daula al-Umawīya&amp;#039;&amp;#039;. Dār Ḥaḍramaut li-d-Dirāsāt wa-n-Našr, al-Mukallā, 2010. S. 198. [https://archive.org/details/olomnasb_ymail_20190422/page/n207/mode/1up Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
944 wurde die Stadt von [[Saif ad-Daula]] eingenommen und kam so unter die Herrschaft der [[Hamdaniden]] von [[Aleppo]]. 969 eroberte der byzantinische Kaiser [[Nikephoros II.|Nikephoros II. Phokas]] Homs, aber als die Byzantiner 973 abzogen, kehrten die Hamdaniden zurück. 995 konnten die Byzantiner unter Kaiser [[Basileios II.]] Homs erneut vorübergehend unter ihre Kontrolle bringen. In diesen Kämpfen wurden furchtbare Verwüstungen angerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Kreuzzug|Kreuzfahrern]], die die Stadt &amp;#039;&amp;#039;La Chamelle&amp;#039;&amp;#039; nannten,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Steven Runciman]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kreuzzüge&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2001. S. 368&amp;lt;/ref&amp;gt; gelang es nie, Homs einzunehmen, vielmehr wurde die Stadt ein wichtiger Stützpunkt ihrer Gegner. Sie war vorzüglich befestigt und verfügte über ausgezeichnete Bewässerungsanlagen, wurde aber 1157 und 1170 durch Erdbeben verwüstet. 1175 eroberte [[Saladin]] die Stadt, beließ sie dann aber unter der Kontrolle einer lokalen Dynastie, der Asadis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des [[Geschichte der Mongolen|Mongolensturms]] wurde Homs 1260 von den Truppen [[Hülegü]]s eingenommen. Nach der Vertreibung der Mongolen übernahmen die [[Mamluken]] die Macht. 1400 wurde Homs von [[Timur Lenk]] eingenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/geschichte/article197131955/Timur-Lenk-Diese-Schlacht-haette-das-Osmanische-Reich-fast-vernichtet.html Welt.de: Diese Schlacht hätte das Osmanische Reich fast vernichtet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1516 geriet Syrien und damit auch Homs unter die Herrschaft der [[Osmanisches Reich|Osmanen]]. Die Stadt war seit dem Mittelalter für ihre [[Weberei]] und Seidenproduktion bekannt und ist auch in der Moderne ein Zentrum der [[Textilindustrie]] geblieben. Sie erlebte aber in der Osmanenzeit einen Niedergang; im späten 18. Jahrhundert soll sie nur noch ein Dorf von etwa 2000 Einwohnern gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Homs während des Bürgerkrieges ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bürgerkrieg in Syrien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Destruction in Homs (4).jpg|mini|Durch den Bürgerkrieg zerstörte Gebäude in Homs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Artillery Firing Towards Homs Syria Feb 2012.jpg|mini|Artilleriefeuer in Homs, 25. Februar 2012]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 2011 und 2012 wurde die Protesthochburg Ziel massiver Angriffe der [[Syrisches Heer|syrischen Armee]] und der syrischen Geheimdienste, die die Proteste der Opposition gegen die Regierung des Präsidenten [[Baschar al-Assad]] zu unterdrücken versucht. Ein Angriff mit Panzern am 3. Februar 2012 kostete laut Oppositionsangaben über 200 Menschen in Homs das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE81300520120204 |wayback=20120206040115 |text=&amp;#039;&amp;#039;Syrische Armee tötet wohl mehr als 200 Menschen in Homs.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-11-15 21:26:50 InternetArchiveBot }} [[Reuters]], 4. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Februar 2012 wurden bei einer Bombardierung u.&amp;amp;nbsp;a. die Journalisten [[Rémi Ochlik]] und [[Marie Colvin]] getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.washingtonpost.com/world/europe/respected-american-war-reporter-marie-colvin-dies-in-bombardment-in-syria/2012/02/22/gIQAXrQvSR_story.html &amp;#039;&amp;#039;Respected American war journalist Marie Colvin killed in bombardment in Syria.&amp;#039;&amp;#039;] [[The Washington Post]], 22. Februar 2012 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2012 wurden die [[Faruq-Brigaden]] beschuldigt, den [[Dschizya]] in den christlichen Vierteln in Homs einzutreiben, eine Extrasteuer für Nicht-Muslime, die unter muslimischer Herrschaft leben. Die Gruppe dementierte dies. Laut dem &amp;#039;&amp;#039;[[Institute for the Study of War]]&amp;#039;&amp;#039; stammt diese Anschuldigung vermutlich von der Regierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Holliday: [http://www.understandingwar.org/sites/default/files/Syrias_MaturingInsurgency_21June2012.pdf &amp;#039;&amp;#039;Middle East Security Report 5: Syria’s Maturing Insurgency.&amp;#039;&amp;#039;] Institute for the Study of War, Juni 2012, S. 7–35, hier S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Berichten der [[Nationale Evangelische Kirche Homs|evangelischen Gemeinde]] griffen am 26. Februar 2012, dem so genannten „Schwarzen Sonntag“, Rebellen mehrere Kirchen in Homs an, darunter die [[Nationale Evangelische Kirche Homs]], deren Dach durch einen Volltreffer mit einer Rakete zerstört wurde. Etwa 50.000 Christen verließen die von den Rebellen besetzten Quartiere der Stadt. Nach Angaben des [[Fidesdienst]]es waren Ende März 2012 etwa 1000 von ursprünglich 140.000 Christen in der Stadt verblieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gm&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.globalministries.org/national_evangelical_synod_of_syria_and_lebanon National Evangelical Synod of Syria and Lebanon.]&amp;#039;&amp;#039; Global Ministries, 2016, abgerufen am 29. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Berichten [[Griechisch-Orthodoxes Patriarchat von Antiochien|griechisch-orthodoxer]] [[Christentum in Syrien|Christen der Stadt]] vertrieben die islamistischen Eroberer aus den Faruq-Brigaden nach der Einnahme der christlichen Quartiere al-Hamidiya und Bustan al-Diwan unterschiedslos sämtliche Christen aus ihren dortigen Häusern und beschlagnahmten diese für eigene Zwecke.&amp;lt;ref&amp;gt;John L. Allen: &amp;#039;&amp;#039;Krieg gegen Christen.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, München 2014, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Syrien&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem englischen Original &amp;#039;&amp;#039;The Global War on Christians.&amp;#039;&amp;#039; Image, New York 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fides.org/de/news/29922-ASIEN_SYRIEN_Beobachter_beklagen_Menschenrechtsverstoesse_der_Opposition_und_ethnische_Saeuberung_in_Homs_waehrend_Jesuiten_humanitaere_Hilfe_leisten#.UelboG34WSo |titel=Beobachter beklagen Menschenrechtsverstöße der Opposition und „ethnische Säuberung“ in Homs, während Jesuiten humanitäre Hilfe leisten |werk=Agenzia Fides |datum=2012-03-31 |abruf=2012-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=31262&amp;amp;lan=eng |text=ASIA/SYRIA – &amp;#039;&amp;#039;The Jesuits: „Christians have fled from Homs, not thrown out by Islamists“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130127140500}}. Fides Service, 26. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jesuiten]] bestritten, dass dies die Ursache für den Exodus aus Homs gewesen sei. Nicht speziell Christen seien angegriffen worden, diese seien aufgrund des andauernden Konfliktes geflohen. Mitarbeiter von [[Kirche in Not]] (ACN) bestätigten dagegen Berichte über die Vertreibung der Christen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.catholicculture.org/news/headlines/index.cfm?storyid=13804 |titel=Are Islamists targeting Christians in Homs? Catholic groups dispute cause of exodus |hrsg=catholicCulture.org |datum=2012-03-27 |abruf=2012-04-07 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Jesuitenpater [[Frans van der Lugt]], der beide Seiten, also sowohl die Rebellen als auch die syrische Regierung für ihre Angriffe auf die Rebellenhochburg Homs kritisiert hatte, wurde am 7. April 2014 durch Kopfschuss hingerichtet – vermutlich von Mitgliedern der [[al-Nusra-Front]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://oe1.orf.at/artikel/662801/Syrien-Kampfplatz-der-Welt Syrien - Kampfplatz der Welt.]&amp;#039;&amp;#039; ORF Ö1 Mittagsjournal, 18. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Enno Haaks: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gustav-adolf-werk.de/files/gaw/ga-blatt-archiv-2/2018/2018-1_homs.pdf „Hoffnungslosigkeit können wir uns nicht leisten“. Die evangelisch-presbyterianische Gemeinde in Homs ist ein Ort der Hoffnung – nicht nur für Christen.]&amp;#039;&amp;#039; [[Gustav-Adolf-Werk]], Evangelisch weltweit 1/2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juni 2013 starteten Regierungstruppen und regierungstreue Milizen eine Offensive, um den Rebellen die Kontrolle über mehrere Stadtteile zu entreißen. Dabei setzten sie Luftwaffe und Artillerie ein, um Schlüsselstellungen von Rebellentruppen zu zerstören.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominic Evans: [http://www.reuters.com/article/2013/06/29/us-syria-crisis-idUSBRE95S06K20130629 &amp;#039;&amp;#039;Syrian army, backed by jets, launch Homs assault.&amp;#039;&amp;#039;] Reuters, 29. Juni 2013 (gesichtet am 29. Juni 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation der in Teilen von Homs eingeschlossenen Zivilbevölkerung war Thema der Ende Januar 2014 in Genf abgehaltenen Syrien-Konferenz, bei der erstmals Vertreter der syrischen Regierung und der [[Nationalkoalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte|Syrischen Nationalkoalition]] direkte Gesprächen geführt hatten. Die Regierung versprach, Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung in den belagerten Stadtteilen zuzulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/politik/2014-01/syrien-konferenz-homs-frauen-kinder-rettung Frauen und Kinder dürfen belagertes Homs verlassen]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Februar 2014 einigten sich schließlich die Bürgerkriegsparteien auf einen dreitägigen „humanitären [[Waffenstillstand]]“. Während des Waffenstillstands sollten Frauen, Kinder und ältere Menschen aus Homs [[Evakuierung|evakuiert]] und Hilfsgüter unter Federführung des [[Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen|UNHCR]] in die Stadt geliefert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Welle]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dw.de/zivilisten-dürfen-belagerte-syrische-stadt-homs-verlassen/a-17415334 Zivilisten dürfen belagerte syrische Stadt Homs verlassen]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Zivilisten verließen am 7. Februar 2014 Homs, trotz der gebrochenen Waffenruhe erreichte einen Tag später der erste Hilfskonvoi der Vereinten Nationen die belagerten Stadtteile.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/politik/2014-02/syrien-homs-vereinte-nationen Hilfsgüter erreichen Homs trotz gebrochener Waffenruhe]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Mai 2014 wurde Homs von Regierungstruppen eingenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-967353&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-krieg-assad-regime-uebernimmt-kontrolle-ueber-homs-a-967353.html |titel=Assad-Vormarsch im Syrien-Krieg: Der Fall von Homs |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2014-05-03 |abruf=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang Dezember 2015 wurde das letzte gehaltene Viertel von den Rebellen nach einer Vereinbarung mit der Regierung zum [[Freies Geleit|freien Geleit]] in Rebellengebiete und Einstellung der Angriffe geräumt. Die endgültige Aufgabe der Stadt, die lange Zeit als &amp;#039;&amp;#039;Hauptstadt der Rebellen&amp;#039;&amp;#039; galt, wurde in den Medien als verheerender Schlag für die Rebellen betitelt. Im Februar 2016 kehrten die ersten hundert Einwohner wieder in ihre zerstörten Häuser zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The New York Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nytimes.com/video/world/middleeast/100000004220465/displaced-residents-return-to-homs.html Displaced Residents Return to Homs]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Februar 2016, abgerufen am 22. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Februar 2016 war ein mehrheitlich von [[Alawiten]] bewohnter Stadtteil von Homs das Ziel einer Reihe von Anschlägen. Auch in der Hauptstadt Damaskus kam es am selben Tag zu mehreren Explosionen. In beiden Anschlägen wurden mindestens 140 Menschen getötet. Die Terrororganisation [[Islamischer Staat (Organisation)|ISIS]] übernahm die Verantwortung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frankfurter Allgemeine]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/aktuell/politik/syrien-tote-bei-anschlaegen-in-damaskus-und-homs-14082795.html Syrien: Tote bei Anschlägen in Damaskus und Homs]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 2016 kapitulierten die letzten Rebellenkämpfer in Homs. Regierungstruppen sicherten ihnen und ihren Familien aus dem Stadtteil Al-Waer freies Geleit zu Rebellengebieten im Norden zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.washingtonpost.com/world/middle_east/syrian-airstrikes-hammer-aleppo-amid-expanding-offensive-against-rebels/2016/09/23/4d247c50-818a-11e6-b002-307601806392_story.html?hpid=hp_hp-cards_hp-card-world%3Ahomepage%2Fcard Erin Cunningham und Brian Murphy: &amp;quot;Syrian airstrikes hammer Aleppo amid expanding offensive against rebels&amp;quot;] Washington Post vom 23. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Abzug der Kämpfer und ihrer Familien begann am 18. März 2017 und erstreckte sich über mehrere Wochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.washingtonpost.com/world/middle_east/syrian-rebels-begin-evacuation-from-besieged-neighborhood/2017/03/18/ad41c1e6-0bb5-11e7-bd19-fd3afa0f7e2a_story.html Albert Aji und Bassem Mroue: &amp;quot;Syrian rebels begin evacuation from besieged Homs&amp;quot;] Washington Times vom 18. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2024 ist die Stadt durch ein Bündnis unterschiedlicher Rebelltruppen erobert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/syrien-offensive-aufstaendische-100.html |titel=Syrien: Aufständische erreichen wichtige Städte Homs und Daraa |sprache=de |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Anicetus]] (um 95–um 163), Bischof von Rom, Heiliger&lt;br /&gt;
* [[Iulius Alexander (Rebell)|Iulius Alexander]] († um 190), Rebell gegen den römischen Kaiser [[Commodus]]&lt;br /&gt;
* [[Julia Domna]] († 217), zweite Frau des römischen Kaisers [[Septimius Severus]] und die Mutter der Kaiser [[Caracalla]] und [[Geta (Kaiser)|Geta]]&lt;br /&gt;
* [[Romanos Melodos]] (um 485–555/562), byzantinischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Haschim al-Atassi]] (1875–1960), syrischer Politiker und Staatsmann&lt;br /&gt;
* [[Riad al-Turk]] (1930–2024), Demokratieaktivist&lt;br /&gt;
* [[Iwannis Louis Awad]] (1934–2020), syrisch-katholischer Geistlicher und Apostolischer Exarch von Venezuela&lt;br /&gt;
* [[Hassan Taha]] (* 1968), syrischer Komponist, Oudspieler und Hornist&lt;br /&gt;
* [[Firas Al Khatib]] (* 1983), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Fadwa al-Bouza]] (* 1990), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Mousa Dagher]] (* 1991), Basketballschiedsrichter&lt;br /&gt;
* [[Abdul Baset Al-Sarout]] (1992–2019), Fußballspieler und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ross Burns: &amp;#039;&amp;#039;Monuments of Syria. An Historical Guide&amp;#039;&amp;#039;. Tauris, London 1994, ISBN 1-85043-468-9, S. 128–130.&lt;br /&gt;
* René Dussaud: &amp;#039;&amp;#039;Topographie historique de la Syrie antique et médiévale&amp;#039;&amp;#039;. Geuthner, Paris 1927, S. 103–115.&lt;br /&gt;
* Nikita Elisséeff: &amp;#039;&amp;#039;Ḥimṣ&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Encyclopaedia of Islam]]&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Band 3, Brill, Leiden 1971, S. 397–402.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Antike&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Im Land der räuberischen Nomaden? Die Eigenherrschaften der Ituraier und Emesener zwischen Seleukiden und Römern |Autor=Julia Hoffmann-Salz |Verlag=V&amp;amp;R Verlag Antike |Ort=Göttingen |Jahr=2022 |ISBN=978-3-949189-15-9 |Reihe=Studien zur Alten Geschichte |BandReihe=31 |DOI=10.13109/9783949189173}}&lt;br /&gt;
* Andreas Kropp: &amp;#039;&amp;#039;Earrings, nefesh and opus reticulatum: self-representation of the royal house of Emesa in the first century AD&amp;#039;&amp;#039;. In: Ted Kaizer, Margherita Facella (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kingdoms and Principalities in the Roman Near East&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09715-4, S. 199–216.&lt;br /&gt;
* Eberhard Merkel: &amp;#039;&amp;#039;Erste Festsetzungen im fruchtbaren Halbmond&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Altheim]], [[Ruth Altheim-Stiehl|Ruth Stiehl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Araber in der Alten Welt&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Beginn der Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1964, S. 139–163, 355–372.&lt;br /&gt;
* Richard D. Sullivan: &amp;#039;&amp;#039;The Dynasty of Emesa.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hildegard Temporini-Gräfin Vitzthum|Hildegard Temporini]], Wolfgang Haase (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band II 8, de Gruyter, Berlin u. a. 1978, ISBN 3-11-007337-4, S. 198–219.&lt;br /&gt;
* Gary K. Young: &amp;#039;&amp;#039;Emesa in Roman Syria: Resistance, Rebellion and Regionalism in the Third Century AD.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Prudentia.&amp;#039;&amp;#039; Band 36, 2004, S. 31–48 ([http://prudentia.auckland.ac.nz/index.php/prudentia/article/download/470/437 PDF; 3,3 MB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4095616-7|LCCN=n81148931|VIAF=123170844}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt eines Gouvernements in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike syrische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homs| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Millionenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michelle210</name></author>
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