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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Homozygotie</id>
	<title>Homozygotie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:06:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Homozygotie&amp;diff=1563443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ZabesBot: Bot: Räume alte Interwikilinks auf</title>
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		<updated>2022-01-16T00:48:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Räume alte Interwikilinks auf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homozygotie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|ζυγωτός|zygotós|de=verbunden}}) ist ein Begriff aus dem Fachgebiet der [[Genetik]] und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinerbigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[diploid]]er Organismus besitzt von jedem [[Gen]], das z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Blutgruppe]] oder [[Haarfarbe (Pigment)|Haarfarbe]] kodiert, zwei Kopien, in der Regel eine von jedem Elternteil. Diese liegen auf den [[Homologie (Genetik)|homologen]] [[Chromosomen]]. Unterschiedliche Varianten eines Gens werden als [[Allel]]e bezeichnet. Wenn beide Allele eines Individuums für ein bestimmtes Merkmal gleich sind, ist das [[Genom|Erbgut]], bezogen auf dieses Merkmal, reinerbig oder homozygot. Liegen dagegen zwei verschiedene Allele vor, wird dies als Mischerbigkeit oder [[Heterozygotie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiede dieser Allele müssen nicht zwingend im Aussehen ([[Phänotyp]]) eines Individuums deutlich werden, so dass vom Phänotyp nicht immer exakt auf den [[Genotyp]] geschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sonderfall der Reinerbigkeit kann zum Beispiel bei [[Geschlechtschromosom]]en vorliegen, wenn [[Gen]]e im sonst diploiden Individuum nur einmal vorkommen. Dies wird nicht als Homozygotie, sondern als [[Hemizygotie]] bezeichnet. Ein Beispiel ist das [[X-Chromosom]] (abgesehen von der [[Pseudoautosomale Region|Pseudoautosomalen Region]]) bei männlichen [[Säugetiere]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Hat eine Person Blutgruppe A, dann sind verschiedene genetische Varianten möglich:&lt;br /&gt;
*„AA“ (reinerbig): Beide Elternteile haben die Erbinformation für Blutgruppe A vererbt, somit steht auf beiden Chromosomen das Gen für „A“.&lt;br /&gt;
*„A0“ (mischerbig): Ein Elternteil hat Blutgruppe A, der andere Blutgruppe 0 vererbt. Da Blutgruppe A [[Vererbung (Biologie)|dominant]] über Blutgruppe 0 ist, hat die Person dennoch die Blutgruppe A. Dennoch beinhaltet der Genotyp dieses Menschen nun ein rezessives Merkmal für die Ausbildung der Blutgruppe 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gene für die Blutgruppen „A“, „0“ oder „B“ sind unterschiedliche Ausprägungen des gleichen Merkmals, sie sind Allele. Gibt es mehr als zwei Allele, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;multiplen Allelen&amp;#039;&amp;#039; (vergleiche: [[Polymorphismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Unterschied zwischen rein- und mischerbig nicht äußerlich feststellbar, kann man ihn oft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch genetische Untersuchungen&lt;br /&gt;
*anhand der Erbmerkmale der Eltern&lt;br /&gt;
*anhand der an die Kinder vererbten Merkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bestimmen.&lt;br /&gt;
Falls beide Elternteile eine reinerbige Merkmalsausprägung für ein Gen haben, sind die Nachkommen nicht unbedingt auch reinerbig. Hat zum Beispiel ein Elternteil für die Blutgruppe den Genotyp „AA“, und der andere Elternteil „00“, so haben alle Nachkommen „A0“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homozygotie wird in der Tier- und Pflanzenzucht angestrebt, um reinerbige [[Elter]]ngenerationen zu erreichen, die durch [[Hybridzucht]] zu möglichst großer Heterozygotie und damit zu einem möglichst großen [[Heterosis-Effekt]] führen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homozygotie kann zu einem genetischen Problem führen, wenn beide Eltern bezüglich einer [[rezessiv]]en Erbkrankheit heterozygot sind. Diese tritt bei den Eltern nicht in Erscheinung, aber bei jedem Kind liegt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Krankheit ausbricht, nach den [[Mendelsche Regeln|mendelschen Regeln]] bei 25 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie&amp;#039;&amp;#039;. 7. Band. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2004, ISBN 3-8274-0332-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4488639-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ZabesBot</name></author>
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