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	<title>Homosozialität - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:13:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Homosozialit%C3%A4t&amp;diff=2388220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: jsessionid; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2025-06-27T16:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: jsessionid; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homosozialität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;homosoziale Kooptation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lisa-Marie Klinger |Hrsg=Lotte Rose, Michael May |Titel=Sag mir wo die Mädchen sind: Über den Einstieg in den Wissenschaftsbetrieb in der sozialen Arbeit |Sammelwerk=Mehr Männer in die Soziale Arbeit? |Verlag=Budrich |Ort=Obladen |Datum=2014 |Seiten=232}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Meuser |Titel=Organisationsveränderung durch Geschlechterpolitik |Hrsg=Lüdke, Dorothea, Runge, Anita, Koreuber, Mechthild |Sammelwerk=Kompetenz und/oder Zuständigkeit. Zum Verhältnis von Geschlechtertheorie und Gleichstellungspraxis. |Verlag=VS Verlag |Ort=Wiesbaden |Datum=2005 |Seiten=147-162}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet ein [[Soziologie|soziologisches]] Konzept, welches das Phänomen beschreibt, dass Menschen sich in vielen Situationen mit Menschen umgeben, die ihnen geschlechtsbezogen ähnlich sind. Dieser Effekt ist vor allem bei Rekrutierungsprozessen am Arbeitsmarkt zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Homosozialität im Berufsleben ==&lt;br /&gt;
Das Konzept der Homosozialität wird in der [[Organisationspsychologie]] aufgegriffen: Homosozialität ist ein Erklärungsansatz für die Benachteiligung von Frauen im Berufsleben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nils Hammarén, Thomas Johansson |Titel=Homosociality: In between power and intimacy |Sammelwerk=Sage Open |Band=4 |Nummer=1 |Verlag=SAGE |Datum=2014 |DOI=10.1177/2158244013518057 |Seiten=1–11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; da häufig Männer die Personalentscheidungen auf Führungsebene treffen und dabei aus homosozialen Gründen bevorzugt Männer auswählen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emilia Roig |Titel=Unlearn Patriarchy |TitelErg=Unlearn Liebe |Hrsg=Silvie Horch |Verlag=Ullstein |Ort=Berlin |Datum=2022 |ISBN=978-3-550-20219-3 |Seiten=68,301 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wissenschaftsrat definiert homosoziale Kooptation für die Rekrutierung von Personal in der Wissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ursula Müller |Titel=Geschlecht: Eine immer noch ungewohnte Kategorie in der Organisationssoziologie. |Hrsg=Maja Apelt, Ingo Bode, Raimund Hasse, Uli Meyer, Victoria V. Groddeck, Maximiliane Wilkesmann, Arnold Windeler et al. |Sammelwerk=Handbuch Organisationssoziologie., Wiesbaden. |Verlag=Springer VS |Ort=Wiesbaden |Datum=2020 |ISBN=978-3-658-15953-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; folgendermaßen: „Gemeint ist damit die Neigung, bei der Auswahl von Nachwuchs Angehörige der eigenen sozialen Gruppe zu bevorzugen, in denen sich die Entscheider selbst widerspiegeln. Bezogen auf die Auswahl des wissenschaftlichen Nachwuchses heißt das, es sind vor allem gleichgeschlechtliche Rekrutierungs- und Förderbeziehungen, die eine wissenschaftliche Laufbahn wahrscheinlicher machen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wissenschaftsrat |Titel=Empfehlungen zur Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern |Ort=Berlin |Datum=2007-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Definition wurde in Gleichstellungsrichtlinien deutscher Universitäten übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berufung.tu-dortmund.de/berufungsverfahren/chancengleichheit/ |titel=Information zur Chancengleichheit in Berufungsverfahren an der TU Dortmund |abruf=2023-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernuni-hagen.de/gleichstellung/docs/feu/leitfaden_zur_ber%C3%BCcksichtigung_der_gleichstellung_in_berufungsverfahren.pdf |titel=Gleichstellungsrichtlinien für Berufungsverfahren an der FernUni Hagen |abruf=2023-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich mit Menschen zu umgeben, die einem tendenziell ähnlich sind, reduziert die Komplexität von Situationen und steigert das [[Vertrauen]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niklas Luhmann |Titel=Vertrauen : ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität |Auflage=4. |Verlag=Lucius und Lucius |Ort=Stuttgart |Datum=2000 |ISBN=978-3-8252-2185-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz Ohlendieck |Hrsg=Ursula Pasero |Titel=Die Anatomie des Glashauses: Ein Beitrag zum Verständnis des Glass-Ceiling-Phänomens. |Sammelwerk=Gender – from Costs to Benefits |Verlag=Westdeutscher Verlag |Ort=Opladen |Datum=2003 |Seiten=183–193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{&amp;quot;|Homosozialität, also die Gleichheit der Mitglieder, ist eine vertrauensbildende Maßnahme. Man hat Vertrauen in diejenigen, die einem gleich sind, weil man davon ausgeht, dass man mit denen ‚besser kann als mit den anderen‘; dass man mit ihnen die eigenen Ziele besser durchsetzen und die eigene [[Organisationskultur]] besser aufrechterhalten kann als mit anderen. |Autor=Michael Meuser |Quelle=Gleichstellung auf dem Prüfstand}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Meuser |url=https://www.dji.de/themen/dji-top-themen/dji-online-mai-2006-gleichstellung-auf-dem-pruefstand/blick-von-aussen-ii.html |titel=Gleichstellung auf dem Prüfstand |hrsg=DJI |datum=2006-05-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180102075147/https://www.dji.de/themen/dji-top-themen/dji-online-mai-2006-gleichstellung-auf-dem-pruefstand/blick-von-aussen-ii.html |archiv-datum=2018-01-02 |abruf=2018-01-01 |sprache=de |offline=1 |archiv-bot=2019-04-17 20:32:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homosozialität führt bei Personalentscheidungen – auf Grundlage des subjektiven Charakters der Entscheidung – zwangsläufig zu suboptimalen Lösungen für die Organisation. Da die Entscheidungsträger in Unternehmen überwiegend männlich sind, kann der Effekt zur Benachteiligung von weiblichem Personal führen.&amp;lt;ref&amp;gt;U. Peters et al.: &amp;#039;&amp;#039;Diviersitätsförderliche Rekrutierungstoolbox für KMU.&amp;#039;&amp;#039; In: Anja Gerlmaier, Katrin Gül, Ulrike Hellert, Tobias Kämpf, Erich Latniak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praxishandbuch lebensphasenorientiertes Personalmanagement: Fachkräftepotenziale in technischen Entwicklungsbereichen erschließen und fördern.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2015, S.&amp;amp;nbsp;224; {{Google Buch|BuchID=yXWBCgAAQBAJ|Seite=PA224|Hervorhebung=Mini-Me-Effekt}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Möglichkeit, gegen die bewusste oder unbewusste Benachteiligung bestimmter Personengruppen vorzugehen, sind [[Bewerbung#Anonymisierte Bewerbung|anonymisierte Bewerbungsverfahren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ThemenUndForschung/anonymisierte_bewerbungen/das_pilotprojekt/anonymisierte_bewerbungen_node.html;jsessionid=7D1B8A59D9AA949094EB38AFB1527BBC.2_cid322 |titel=Antidiskriminierungsstelle – Das Pilotprojekt |abruf=2018-04-06 |sprache=de |archiv-datum=2018-04-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180406231551/http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ThemenUndForschung/anonymisierte_bewerbungen/das_pilotprojekt/anonymisierte_bewerbungen_node.html |offline=ja |archiv-bot=2025-06-27 16:12:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Homosozialität im sozialen Umfeld ==&lt;br /&gt;
Homosoziales Verhalten findet sich beispielsweise im [[Freundschaft|Freundeskreis]]. So haben Männer häufig mehr männliche Freunde, Frauen mehr Freundinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Suzanna Rose |Titel=Same- and Cross-Sex Friendships and the Psychology of Homosociality |Sammelwerk=Sex Roles |Nummer=12 |Datum=1985 |Seiten=63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon bei Kindern überwiegen freundschaftliche „Kontaktinitiativen zu gleichgeschlechtlichen Kindern“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Wagner |Titel=Freundschaften und Freundschaftsverständnis bei drei- bis zwölfjährigen Kindern : sozial- und entwicklungspsychologische Aspekte |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1991 |ISBN=3-540-54804-1 |Seiten=119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Homosozialität als feministische Theorie ==&lt;br /&gt;
Der Autorin [[Emilia Roig]] zufolge wird der Begriff der Homosozialität häufig auch als „soziale“ Liebesform innerhalb eines Geschlechtes verstanden, die sich von der [[Romantische Liebe|romantischen]] und [[Sexuell|sexuellen]] Liebesform, der [[Homosexualität]], abgrenzt. Dieser Auffassung nach lieben sich Männer untereinander, da sie sich zum Beispiel gegenseitig ehren, sich gegenseitig respektieren und sich untereinander solidarisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mini-Me-Effekt ==&lt;br /&gt;
In nichtwissenschaftlichen Publikationen findet sich der auf Homosozialität zurückführende Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mini-Me-Effekt&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Mini-Me Effekt: Erfolgsprinzip Ähnlichkeit – Anti-Bias |Sammelwerk=Anti-Bias |Datum=2015-12-13 |Online=http://www.anti-bias.eu/allgemein/der-mini-me-effekt/ |Abruf=2018-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Werle |url=http://www.spiegel.de/karriere/bewerbungsgespraeche-vorlautes-goer-oder-arbeitsbiene-a-1101180.html |titel=Was glauben Sie eigentlich, wer ich bin? |datum=2016 |abruf=2018-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Netzwerk Integration durch Qualifizierung |url=https://www.netzwerk-iq.de/fileadmin/Redaktion/Downloads/Fachstelle_IKA/KMU-Toolbox/FS_IKA_Toolbox_C10_Unconscious_Bias.pdf |titel=Unconscious Bias : Unbewusste Fallstricke in der Personalarbeit verhindern |abruf=2018-07-31 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Der Recruiter erkennt im Bewerber sich selbst vor zehn oder mehr Jahren.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der Name geht auf eine Figur im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung]]&amp;#039;&amp;#039; (1999) zurück, in dem ein Miniatur-[[Klonen|Klon]] des Schurken dessen Charakterzüge und Gewohnheiten besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Soziale Homophilie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Homosozialitat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlung und Verhalten (Soziologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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