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	<title>Homogenität (Wirtschaft) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:41:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Homogenit%C3%A4t_(Wirtschaft)&amp;diff=458487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: /* Vollkommene Märkte */</title>
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		<updated>2023-05-18T13:18:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vollkommene Märkte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homogenität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Volkswirtschaftslehre]] eine [[Eigenschaft]] von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en, völlig einheitlich und undifferenziert zu sein und weder [[Qualität]]sunterschiede noch [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]] aufzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Um zu [[Erkenntnis]]sen zu gelangen, müssen die [[Wissenschaft]]en zunächst [[Idealtypus|Idealzustände]] analysieren und beschreiben, die im [[Alltag]] in dieser Form nicht anzutreffen sind. Diese [[Modell]]e können dann im Wege der abnehmenden [[Abstraktion]] an die Realität sukzessive angenähert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Becker/Wolfgang Lauterbach, &amp;#039;&amp;#039;Bildung als Privileg&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 426&amp;lt;/ref&amp;gt; So verhält es sich auch bei der Homogenität, die auf Güter, Dienstleistungen und [[Markt|Märkte]] („homogener Markt“) Anwendung findet und in dieser Form in der Praxis kaum vorzufinden ist. Regelfall ist ihr Gegensatz, die [[Heterogenität]] von Märkten, Gütern und Dienstleistungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Homogenitätsbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ein homogener Markt liegt vor, wenn auf Seiten der [[Nachfrage]]r keine [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]] für die auf ihm gehandelten Güter/Dienstleistungen vorhanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hilke]], &amp;#039;&amp;#039;Markt, Marktformen und Marktverhaltensweisen&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Waldemar Wittmann]] (Hrsg.), Handwörterbuch der Betriebswirtschaftslehre, Teilband 2, 1993, Sp. 2772 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Homogene Güter sind unterschiedslose und nicht voneinander unterscheidbare Güter, deren jeweilige [[Absatzmenge|Mengeneinheiten]] aus Sicht der Nachfrager völlig gleichartig sind, so dass keine Präferenzen hinsichtlich der einzelnen Einheiten und keine Qualitätsunterschiede vorhanden sind. Ihre Gleichartigkeit gibt den Nachfragern deshalb keinen Anlass, einen bestimmten Anbieter oder qualitativ höherwertige Güter vorzuziehen und den Anbietern keinen Anlass, bestimmte Nachfrager zu präferieren. Wegen ihrer Unterschiedslosigkeit sind homogene Güter gegenseitig vollständig [[Substitutionsgut|substituierbar]]. Ihr Gegensatz sind heterogene Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=-ZcYCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA277&amp;amp;dq=homogenes+Gut&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=homogenes%20Gut&amp;amp;f=false Walter Kortmann, &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomik: Methodik – Aufgaben – Begriffe&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 277]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Homogenitätsbedingungen sind auf Märkten und bei Gütern/Dienstleistungen in der Realität kaum anzutreffen. Unterscheiden sich beispielsweise lediglich die [[Lieferbedingung|Liefer-]] oder [[Zahlungsbedingung]]en der [[Lieferant]]en oder [[Bonität]]en/[[Zahlungsverhalten]] der [[Kunde]]n in einem kleinen Detail, ist die Homogenitätsbedingung nicht mehr erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen homogenen und heterogenen Gütern:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e4G-5WP6SkQC&amp;amp;pg=PA17&amp;amp;dq=homogenes+Gut&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=homogenes%20Gut&amp;amp;f=false Jürgen Eichberger, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 17]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kriterium&lt;br /&gt;
! homogene Güter&lt;br /&gt;
! heterogene Güter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marktform]]&lt;br /&gt;
| [[Börse]], [[Versandhandel]] || [[Laden (Geschäft)|Geschäfte]], [[Kaufhaus|Kaufhäuser]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marktteilnehmer]]&lt;br /&gt;
| interagieren indirekt || interagieren direkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Preisbildung]]&lt;br /&gt;
| [[Auktion]]en, kontinuierliche [[Preisanpassung]] || [[Listenpreis]]e, [[Individualität|individuelle Preisverhandlungen]]&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
Homogene Güter gibt es lediglich auf [[Börse]]n und teilweise im [[Versandhandel]]. Dort treten die Marktteilnehmer nur indirekt auf, denn die [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] der [[Handelsobjekt]]e geschieht nicht unmittelbar zwischen Verkäufer und Käufer. Zwischen diese sind [[Börsenmakler]] oder [[Postunternehmen]] geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vollkommene Märkte ==&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;vollkommenen Markt&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um ein von der [[Volkswirtschaftstheorie]] entwickeltes Gedankenmodell, dessen Voraussetzungen in der Realität nicht zu verwirklichen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=urjTBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA108&amp;amp;dq=homogener+markt+kein+gewinn&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=homogener%20markt%20kein%20gewinn&amp;amp;f=false Hans-Joachim Panten/Horst Männel/Reinhold Stössel/Gerhard Fischer/Franz-Josef Trouvain/Adolf Hüttl/Manfred Wilsdorf/Hans Floitgraf, &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 108]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Homogenität ist eine der vielen [[Prämisse]]n für [[Vollkommener Markt|vollkommene Märkte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf vollkommenen Märkten herrschen folgende Marktbedingungen:&lt;br /&gt;
* [[Marktteilnehmer]] verhalten sich [[Rationalität|rational]] im Sinne der [[Gewinnmaximierung|Gewinn-]] oder [[Nutzenmaximierung]],&lt;br /&gt;
* keine [[Qualität]]sunterschiede der [[Handelsobjekt]]e,&lt;br /&gt;
* keine zeitlichen, örtlichen, sachlichen oder persönlichen [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]],&lt;br /&gt;
* einheitlicher [[Marktpreis]],&lt;br /&gt;
* [[Unendlich (Mathematik)|unendlich]] schnelle [[Anpassung (Betriebswirtschaftslehre)|Anpassungsgeschwindigkeit]] der Marktteilnehmer,&lt;br /&gt;
* vollständige [[Markttransparenz]] für alle Marktteilnehmer,&lt;br /&gt;
* keine [[Transaktionskosten]],&lt;br /&gt;
* unendlich viele Marktteilnehmer bei [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Anbietern]] und [[Nachfrage (Mikroökonomie)|Nachfragern]] ([[Polypol]]) und&lt;br /&gt;
* räumlicher und zeitlicher [[Punktmarkt]].&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen sind rein theoretischer Natur und können annähernd nur von Börsen erfüllt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Witte, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Homogene Güter sind Handelsobjekte auf vollkommenen Märkten mit [[Vollständige Information|vollständiger Information]] aller Marktteilnehmer über die [[Marktdaten]] (Angebot, Nachfrage, [[Preis (Wirtschaft)|Preis]], [[Produktqualität]]). Es gibt einen einheitlichen [[Marktpreis]], weil unterschiedliche Preise durch [[Arbitrage]] zum Ausgleich gebracht würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Eichberger, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Marktteilnehmer [[Marktverhalten|verhalten]] sich als [[Mengenanpasser]], denn der Preis ist ein [[Datenparameter]], das [[Marktvolumen]] ein [[Aktionsparameter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4300430-1}}    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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