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	<title>Homöotisches Gen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:36:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hom%C3%B6otisches_Gen&amp;diff=368004&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-34265-6: Missverständlich durch das &quot;und&quot; (Mensch ist auch ein Wirbeltier, keine eigene &quot;Klasse&quot;)</title>
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		<updated>2025-08-07T07:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Missverständlich durch das &amp;quot;und&amp;quot; (Mensch ist auch ein Wirbeltier, keine eigene &amp;quot;Klasse&amp;quot;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homöotische Gene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homeotische Gene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griech. homoiosis = gleichartig, ähnlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/homoeotische-gene/5622 |titel=homöotische Gene |sprache=de |abruf=2022-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; altgriech. ὅμοιον = Gleichheit, Übereinstimmung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gottwein.de/GrWk/Gr00.php |titel=Griechisches Online-Wörterbuch - Ausgabe |abruf=2022-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) sind in der [[Entwicklungsbiologie]] [[Gen]]e, die für die Identität von Segmenten zuständig sind. [[Mutation]]en innerhalb dieser Gene können zu einer vollständigen oder teilweisen Umwandlung von Organstrukturen oder Körpersegmenten führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Purves, Sadava &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Verlag 2006, S. 486f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zoologie&amp;quot;&amp;gt;R. Wehner, W. Gehring: &amp;#039;&amp;#039;Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag Stuttgart, 23. Auflage 1995, S. 803.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Entdeckt wurden diese Gene anhand der Antennapedia-Mutation eines homöotischen Gens bei dem [[Modellorganismus]] der „schwarzbäuchigen“ Taufliege (&amp;#039;&amp;#039;[[Drosophila melanogaster]]&amp;#039;&amp;#039;), bei der am Fliegenkopf anstelle von Antennen Beine wachsen. &lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um  Gene, die regulatorische Proteine codieren. Deren Aufgabe besteht offenbar in der Steuerung von [[Differenzierung (Biologie)|Zelldifferenzierung]] und [[Morphogenese]] mehrzelliger Lebewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kenntnis dieser Gene führten zur Entdeckung der [[Homöobox]]. Dabei handelt es sich um eine charakteristische Sequenz homöotischer Gene. Die Homöoboxen codieren in den Zellen für abgrenzbare besondere Proteinbereiche oder [[Proteindomäne]]n ([[Homöodomäne]]n). Sie bestehen in der Regel aus 60 [[Aminosäuren]] und besitzen eine DNA-Bindedomäne. Durch deren spezifische Anlagerung an DNA können ganze Genbereiche stillgelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Weiler, L. Nover: &amp;#039;&amp;#039;Allgemein und molekulare Botanik.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 2008, S. 715ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;W. Gehring: &amp;#039;&amp;#039;Die molekulare Grundlage der Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Gene.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Verlag 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homöotische Gene sind evolutionär hoch konserviert und somit nicht nur bei Insekten, sondern auch bei den Wirbeltieren (auch bei dem Menschen) zu finden. Auch bei [[Pilze]]n sind sie nachgewiesen worden. Bei [[Pflanzen]] gibt es vergleichbare regulatorische Genbereiche ([[MADS-Box]]). Diese Homöoboxen stellen nach heutiger Sicht einen in der [[Evolution]] früh entstandenen grundlegenden [[Genregulation|Regulationsmechanismus]] bei der [[Individualentwicklung]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[hox-Gen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Homootisches Gen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungsbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigenetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-34265-6</name></author>
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