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	<title>Holzsadel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T08:17:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holzsadel&amp;diff=2478618&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 19. Juni 2023 um 16:18 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Holtzadel siebmacher142.jpg|mini|hochkant|Das Wappen der Holzsadel&amp;lt;ref&amp;gt;Aus [[:Datei:Siebmacher142.jpg|Siebmachers Wappenbuch - Blatt 142]]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzsadel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in unterschiedlichen Schreibweisen auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holtzsatel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzadel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holtzadel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) waren ein erstmals im Jahre 1254 urkundlich erwähntes [[Niederhessen|niederhessisches]] [[Deutscher Adel|Adelsgeschlecht]], das wahrscheinlich von den Herren von [[Homberg (Efze)#Geschichte der Burg|Homberg]] abstammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung der Familie findet sich in einer Schenkungsurkunde des [[Kloster Haina|Klosters Haina]], in der die Brüder Eberhard, Widerold und Konrad von [[Hohenburg (Homberg)|Hohenberg]], genannt Holzadel erscheinen. Elf Jahre später, 1265, befinden sich Eberhard und Konrad im Gefolge der Herzogin [[Sophie von Brabant]], die ihrem Sohn [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich]] gerade die [[Landgrafschaft Hessen]] gesichert hatte. Mitglieder des Geschlechts waren in den folgenden 250 Jahren [[Lehnswesen|Lehnsmannen]] der Landgrafen, teilweise auch der anderen Territorialherren in Niederhessen, wie der [[Grafschaft Ziegenhain|Grafen von Ziegenhain]], der Grafen von [[Waldeck]] und der [[Kurmainz|Erzbischöfe von Mainz]]. Sie waren im Raum [[Homberg (Efze)|Homberg]]-[[Borken (Hessen)|Borken]] begütert. Ihren Hauptsitz hatten sie seit der Mitte des 14. Jahrhunderts in [[Nassenerfurth]], wo sie Inhaber eines Homberger Burglehens waren und an der Stelle des heutigen [[Schloss Nassenerfurth|Schlosses Nassenerfurth]] eine Wasserburg besaßen. 1369 waren die Brüder Hermann und Wigand Holzsadel bei dem Überfall der Brüder Curt/Conrad, Bernhard und Reinhard von [[Dalwigk (Adelsgeschlecht)|Dalwigk]], mainzische [[Burgmann]]en auf der [[Schauenburg (Schauenburg)|Schauenburg]], auf den [[Abt]] von [[Corvey]], [[Ernst von Braunschweig-Grubenhagen (Abt)|Ernst von Braunschweig-Grubenhagen]], und dessen Gefangennahme bei [[Wolfhagen]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=jqAwAAAAYAAJ&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Reinhard Dalwigk zu Lichtenfels: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten und historische Skizzen aus dem Leben vieler Mitglieder der Familie von Dalwigk.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Darmstadt, 1841, S. 30]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=XHYAAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Georg Max: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Fürstenthums Grubenhagen.&amp;#039;&amp;#039; Schmorl &amp;amp; von Seefeld, Hannover, 1862, S. 254–257]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders, aber nicht nur, in hessischen Diensten hatten einige Mitglieder des Geschlechts wichtige Ämter inne. 1483 wurden sie hessische [[Hofamt|Erbküchenmeister]]. Wigand Holzsadel war um 1483 [[Komtur (Amt)|Komtur]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] in [[Griefstedt]]. Henne Holzsadel begleitete Landgraf [[Wilhelm I. (Hessen)|Wilhelm I.]] im Jahre 1486 zur Krönung des Königs [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] nach [[Aachen]] und wurde dort, zusammen mit dem Landgrafen und fünf anderen hessischen Adligen, mit dem Schwert [[Karl der Große|Karls des Großen]] zum [[Ritter]] [[Ritterschlag|geschlagen]]. Sein Bruder Werner Holzsadel war ebenfalls in Aachen anwesend, im Gefolge des Kölner Erzbischofs [[Hermann von Hessen (1450–1508)|Herman IV.]], dem Onkel des hessischen Landgrafen. Ob er auch der 1508 als [[Amtmann]] zu [[Amt Sinzig-Remagen|Sinzig]] im [[Herzogtum Jülich]] bekundete Werner Holzsadel von [[Nassenerfurth]] ist, ist nicht klar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|titel=Quittung des Werner Holzsadel von Nassenerfurth vom 5. April 1508 |DB=RL |ID=7005 |datum= |zugriff=2018-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1516 hatte Wilhelm Holzsadel von Nassenerfurth dieses Amt inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzte männliche Vertreter des Geschlechts verstarben im Jahre 1520 Hans Holzsadel der Jüngere, ehemaliger [[Hofmarschall]] des Landgrafen Wilhelm I., und 1526 sein Sohn Werner,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=mW8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA258#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Georg Landau: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Kurfürstentums Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Theodor Fischer, Kassel, 1842, S. 258]&amp;lt;/ref&amp;gt; ehemals Amtmann zu Sinzig. Der gesamte Lehns- und [[Allod]]ialbesitz des letzten Holzsadel kam über seine beiden Schwestern Marie und Else an deren Ehegatten Reinhard II. von [[Baumbach (Adelsgeschlecht)|Baumbach]] und Hans von [[Wallenstein (Adelsgeschlecht)|Wallenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=yxjiFOrvjLkC&amp;amp;pg=PA122#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste&amp;#039;&amp;#039;, Zweite Section, Zehnter Theil („Holzadel“), Brockhaus, Leipzig, 1833, S. 122–123]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hessisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Borken (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1254]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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