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	<title>Holzlettern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:34:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holzlettern&amp;diff=688792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Quelle */ wf, tk, etc</title>
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		<updated>2026-04-12T18:42:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quelle: &lt;/span&gt; wf, tk, etc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2006 09230121.JPG|mini|220px|Holzlettern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki 8 Cicero Holzschrift.jpg|mini|220px|Wiki aus der Sicht des Setzers: Spiegelverkehrt auf dem Kopf&amp;lt;br&amp;gt;8 Cicero = 96 Punkt (36,10 mm), in Holzschrift]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Holzlettern 026 23A.jpg|mini|Historische Holzlettern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzlettern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Drucktypen ([[Letter]]n) aus Holz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem als [[Buchdruck]] mit beweglichen Lettern bekannten [[Hochdruckverfahren]], wie ihn [[Johannes Gutenberg|Gutenberg]] entwickelt hatte, wurde üblicherweise mit Bleilettern gearbeitet. Für großformatigen Druck, insbesondere den [[Plakat]]druck, waren Buchstaben aus [[Blei]] aber zu teuer und die Druckformen zu schwer. Deshalb wurden die [[Buchstabe]]n und Zeichen aus Holz, eben als &amp;#039;&amp;#039;Holzlettern&amp;#039;&amp;#039;, hergestellt. Verwendet wurde [[Ahorn]]- oder besonders festes [[Birne]]n- oder [[Gewöhnlicher Buchsbaum|Buchsholz]], die sich zusätzlich durch die kurzen Fasern besonders gut bearbeiten ließen. Das Holz musste sehr lange lagern, bevor es für diesen Zweck verwendet werden konnte. Die so hergestellten Schriften wurden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plakatschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftgrößen ==&lt;br /&gt;
Holzschriften wurden bereits ab 2 [[Cicero (Maß)|Cicero]] Größe angefertigt, nach oben gab es (fast) keine Grenzen. Einzellettern als Ersatz wurden auch von [[Schriftsetzer]]n geschnitten; dies konnte auch für sehr kleine Schriftgrade gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Historisch wurden erste Typen vermutlich von [[Holzschneider]]n hergestellt. In der Ausbildung der &amp;#039;&amp;#039;Setzer&amp;#039;&amp;#039; war es auch noch bis [[1960]] üblich, Techniken wie &amp;#039;&amp;#039;Bleischnitt&amp;#039;&amp;#039; und auch die Arbeit in Holz zu unterrichten. Teilweise wurden nämlich in den Setzereien fehlende Einzellettern mit solchen Techniken ersetzt. Dies sieht man an alten Schriftensammlungen, in denen sich immer wieder solche, mehr oder weniger gelungenen, Einzeltypen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Anfang des 19. Jahrhunderts wurde diese handwerkliche Arbeit nicht mehr von den Druckern erledigt, sondern der hohe Bedarf nach Plakatschriften führte zur Gründung zahlreicher Firmen, vor allem in [[England]] und [[USA]], die sich auf die Herstellung dieser sogenannten Holzschriften spezialisierten. 1844 ließ sich [[Isaac Merritt Singer]] in Fredericksburg nieder. Hier arbeitete er in der Werkstatt der Gebrüder Day, die Holzlettern herstellten. 1846 eröffnete er in [[Pittsburgh]] seine eigene Holzlettern-Werkstatt. Hier entwickelte er seine „Maschine zum Schneiden von Holz und Metall“, eine Weiterentwicklung des [[Pantograph]]en für das Druckgewerbe. Am 10. April 1849 ließ er sie patentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gab es nur wenige reine Holzschriftfirmen, aber ab Mitte des 19. Jahrhunderts nahmen [[Schriftgießerei]]en, die vor allem Bleilettern herstellten, Holzlettern in ihr Produktionsprogramm auf. Im Gegensatz zu den oft sehr experimentellen Schriften in USA und England gaben deren Schriften eher die strengen und geradlinigen Formen der Bleischriften in größerem Format wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell gibt es nur wenige produzierende Firmen. Sie liefern überwiegend für den künstlerischen oder schulischen Bereich. Teilweise sind diese Anlagen auch Museen angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedi-Schriften ==&lt;br /&gt;
Mit der immer weiteren Verbreitung des [[Offsetdruck]]s (komplette [[Druckplatte]]n, keine Einzellettern) ging der Bedarf nach Holzlettern immer weiter zurück, so dass im Laufe der 1960er Jahre immer mehr Schriftgießereien die Produktion von Holzlettern einstellten. Die noch verbliebene Nachfrage wurde bis 1975 von einer einzigen Firma, nämlich Gedi-Schriften der Gebrüder Diller in [[Bamberg]], gedeckt. Gedi-Schriften hatte viele Originalholzschriften von anderen Herstellern, so [[Gebr. Klingspor]], [[D. Stempel AG]], [[H. Berthold AG]], [[Ludwig &amp;amp; Mayer]] und [[Haas’sche Schriftgiesserei]], bei deren Produktionseinstellung übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Arbeit ==&lt;br /&gt;
Das [[Museum der Arbeit]] in [[Hamburg]] übernahm 2004 das komplette Inventar der Firma Gedi-Schriften und vertraute die Wiederherstellung der Produktionsfähigkeit der [[Manufaktur]] dem [[Graveur]]meister Daniel Jansen an, der das Projekt als Abschlussarbeit seines Studiums [[Grafikdesign]] an der [[Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg]] durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kern der Manufaktur sind eine Holzletternfräse der Firma [[Gebr. Klingspor]] von ca. 1920 sowie 79 Originalschablonen von je 210 Zeichen von historischen Schriften der wichtigsten deutschen Schriftgießereien. Mittels eines [[Pantograph]]en wird die Buchstabenvorlage in verkleinertem Maßstab auf einen Holzblock übertragen. Die Grundform wird so ausgefräst, die Ecken werden von Hand ausgestochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit alter Technik zu neuen Ideen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heidelberger Nachrichten]],&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 256, 2006, S. 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|1=Wooden movable types}}&lt;br /&gt;
* [http://www.museum-der-arbeit.de/ www.museum-der-arbeit.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.klingspor-museum.de/ www.klingspor-museum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plakatwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Druckwesens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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