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	<title>Holzlar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-27T11:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Bundesstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bonn&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/44/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/10/38/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 94 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 64&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 159&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.909&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 10122&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Bonn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53229&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0228&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bonn Ortsteil Holzlar.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils Holzlar im [[Bonn]]er Stadtbezirk [[Beuel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzlar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] und (zusammen mit [[Hoholz]]) eine in sich abgeschlossene Siedlung der Bundesstadt [[Bonn]] im Stadtbezirk [[Beuel]], rechts des [[Rhein]]s und nördlich des [[Siebengebirge]]s gelegen. Holzlar besteht aus den früheren Dörfern Holzlar, Kohlkaul, Roleber und Gielgen sowie der ab 1947 bebauten Siedlung Heidebergen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bv-heidebergen.de/ortsteil-heidebergen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;; die früheren Grenzen sind heutzutage kaum noch sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Holzlar 1698.jpg|mini|hochkant|links|Restauriertes Haus von 1698 an der Hauptstraße in Holzlar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzlar wurde 1394 zum ersten Mal urkundlich als Dorf Hultzelar erwähnt. Andere Namen, die auf Urkunden auftauchten, sind &amp;#039;&amp;#039;Hultzlair&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Holtzlar&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Holtzlohr&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Holzlahr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Holtzlahr&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1757 begann der [[Braunkohle]]abbau in Holzlar, wahrscheinlich am oberen Wolfsbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Falk: &amp;#039;&amp;#039;Ein vergessenes rheinisches Braunkohlenrevier. Braunkohlenbergbau unter Tage am Nordabfall des Siebengebirges.&amp;#039;&amp;#039; Rheinlandia Verlag, Siegburg 2002, ISBN 3-935005-51-2, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies brachte die Brüder [[Leopold Bleibtreu|Leopold]] und [[Abraham Bleibtreu]] dazu, ab 1804 Grundstücke in Holzlar-Kohlkaul und Holzlar-Gielgen zu kaufen und ebenfalls Braunkohle zu fördern. Sie experimentierten mit dem [[Alaun]]-Gehalt ([[Kaliumaluminiumsulfat]]) der Kohle, das in der damaligen Zeit als wertvoll galt, und erhielten 1806 eine Alaunhüttenkonzession. Die erste von später drei Alaunhütten im [[Ennert]] befand sich an Pützchens Chaussee, erhalten sind das Verwaltungsgebäude, jetzt Forschungsstelle für Jagdkunde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2021-06-07 |url=https://www.lanuv.nrw.de/natur/jagd/forschungsstelle-fuer-jagdkunde-und-wildschadenverhuetung |text=Startseite der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das ehemalige Wasser-Reservoir (Hardtweiher) und Aufschüttungen für die Lorenbahn zum Kohletransport weiter südöstlich. Die zweite (1809) lag oberhalb der Grundschule Holzlar im jetzigen Wald des Ennert mit dem Siele-Weiher als Wasser-Reservoir.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Falk: &amp;#039;&amp;#039;Ein vergessenes rheinisches Braunkohlenrevier. Braunkohlenbergbau unter Tage am Nordabfall des Siebengebirges.&amp;#039;&amp;#039; Rheinlandia Verlag, Siegburg 2002, ISBN 3-935005-51-2, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; An die Kohle- und Alaungewinnung erinnert der &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsweg Braunkohle + Alaun&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://denkmalverein-bonn.de/geschichtsweg.html |wayback=20170918154956 |text=Denkmal- und Geschichtsverein Bonn rrh.: Geschichtsweg &amp;#039;&amp;#039;Braunkohle + Alaun&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-11-15 19:23:41 InternetArchiveBot }} mit [http://denkmalverein-bonn.de/geschichtsweg.html?file=files/DVB/Seiteninhalte/Projekte%20-%20Kohle%20und%20Alaun/Info-Tafeln-Alaun%26Kohle.pdf Schautafeln] (abgerufen am 6. August 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich vom Lindershausweg befindet sich ein kurzer und kartografisch nicht erfasster Bachlauf, der nach wenigen Metern im [[Alaunbach (Vilicher Bach)|Alaunbach]] mündet, der in unmittelbarer Nähe seines Quelltopfes Altlasten ausspült, die während des Alaungewinnungsprozesses entstanden sind. An diesem Bach befindet sich eine vegetationsfreie Fläche, die älteren Alteingesessenen aus Holzlar schon aus den 1930er-Jahren bekannt ist und damals „Roter Berg“ und auch „Roter Bach“ genannt wurde, wohl Abfälle der Alaungewinnung. Der Boden ist dort so übersäuert, dass keine Pflanze überlebt. Daher kann das heutige Erscheinungsbild des Ennerts sicherlich nicht mit dessen Erscheinungsbild um 1870 verglichen werden. Holzlar dürfte damals durch den Alaunabbau massive Umweltprobleme gehabt und nach der Einstellung der Förderung von Braunkohle und Alaun um das Jahr 1870 noch viele Jahre zur Regeneration benötigt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1816 war Holzlar eine Gemeinde der [[Bürgermeisterei Menden]] (ab 1927 „Amt Menden“) im [[Kreis Siegburg]] (ab 1825 „Siegkreis“). Sie hatte eine Fläche von 310 [[Hektar]], davon 168 Ackerland, 16&amp;amp;nbsp;ha Wiesen und 42&amp;amp;nbsp;ha Wald. Die Gemeinde Holzlar bestand aus den Ortsteilen Holzlar, Gielgen (vormals zur [[Honschaft]] [[Vinxel]] gehörig), [[Kohlkaul]] und Roleben/[[Roleber]] (vormals Vinxel).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon&amp;quot;&amp;gt;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen von 1885&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Holzlar hatte 1885 insgesamt 121 Wohngebäude (einschließlich unbewohnter) mit 117 Haushaltungen. Von den 585 Einwohnern (308 Männer, 277 Frauen) waren 547 Katholiken und 38 evangelische Gläubige. Erstere hatte ihre Kirchengemeinde in [[Vilich]] und [[Stieldorf]], letztere in [[Oberkassel (Bonn)|Oberkassel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. August 1969 wurde Holzlar nach Bonn eingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dabei dem Stadtbezirk Beuel zugeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Luhmer: &amp;#039;&amp;#039;Von der Bürgermeisterei Menden zur Gemeinde Sankt Augustin&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom Stadtarchiv Sankt Augustin. Heft 20, 1994, {{ISSN|0936-3483}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] &amp;#039;&amp;#039;Holzlar&amp;#039;&amp;#039; in den Grenzen der ehemaligen Gemeinde besteht bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen: {{Webarchiv|url=https://www.opengeodata.nrw.de/produkte/geobasis/lika/alkis_sek/gem_flur/gem_flur_EPSG25832_Shape.zip |wayback=20180902220526 |text=Verzeichnis der Gemarkungen in NRW |archiv-bot=2025-06-27 11:26:10 InternetArchiveBot }} (Datei vg_gemarkungen.dbf; [https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0 Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0], Bereitsteller: Land NRW (2018) )&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute (2013) gibt es in den Orten Roleber, Gielgen und Heidebergen Wohnsiedlungen mit teilweise gehobenem Niveau. Dazwischen – und mehr noch in Kohlkaul – gibt es Mehrfamilienhäuser des [[Sozialer Wohnungsbau in Deutschland|sozialen Wohnungsbaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
20170924-Bonn-Holzlar-Siebenwegekreuzplatz-04.jpg|Siebenwege&amp;amp;shy;kreuzplatz&lt;br /&gt;
Kueppersgarten2.jpg|Wohnstraße in Holzlar&lt;br /&gt;
L 83 towards Holzlar.jpg|L&amp;amp;nbsp;83 aus Bechlinghoven in Richtung Holzlar Hauptstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wassermühle ==&lt;br /&gt;
Ein Kleinod ist die Holzlarer [[Wassermühle]] {{Coordinate|text=(Position)|NS=50.742616|EW=7.175959|type=landmark|region=DE-NW|dim=25|name=Holzlarer Mühle}} am [[Vilicher Bach|Mühlenbach]]. Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand gilt sie als einzige funktionsfähige historische Mühle im Bonner Raum; der ursprüngliche Mühlenteich existiert nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holzlarer Mühle&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Lenders (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Holzlarer Mühle.&amp;#039;&amp;#039; Holzlarer Mühle e.&amp;amp;nbsp;V., Bonn, 1999, ISBN 3-9806916-0-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt ein frühindustrielles Kulturdenkmal dar. Zu ihrer Geschichte liegen nur wenige gesicherte Daten vor. Vermutlich existierte schon sehr früh eine Mühle, und zwar in Verbindung mit einem [[Burghof]], der 1502 an den [[Drost|Landdrosten]] Wilhelm von Nesselrode überging und in den Kriegszeiten des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zerstört wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb die Familie Reuter die Mühle vom Grafen [[Nesselrode (Adelsgeschlecht)|von Nesselrode]]. Historisch gesichert ist auch die erstmalige Nennung der Familie Reuter als Pächter der Mühle zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In den 1950er-Jahren wurde die Mühle vom letzten Müller Josef Reuter stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 hat sich der &amp;#039;&amp;#039;Holzlarer Mühle e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Dank großzügiger Unterstützung durch die Stadt Bonn, durch verschiedene private und öffentliche Einrichtungen und zahlreiche Holzlarer Bürger sowie mithilfe einer Zuwendung der [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung]] konnte der Verein 1994 nach mehrjähriger Arbeit die Mühle restaurieren. Der Verein veranstaltet dort zum [[Deutscher Mühlentag|Deutschen Mühlentag]], zum [[Tag des offenen Denkmals]] und nach Verabredung Führungen und zusammen mit dem Bürgerverein Holzlar jährlich am zweiten Adventssamstag im Mühlenweg den Holzlarer Weihnachtsmarkt, wobei die Mühle als Verkaufs- und Ausstellungsraum dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muehle in Holzlar 1.jpg|Wassermühle Holzlar&lt;br /&gt;
Muehle in Holzlar 2.jpg|Wassermühle Holzlar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Christ-König-Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christ-König-Kirche Heute.JPG|mini|Die katholische [[Christ-König-Kirche (Holzlar)|Christ-König-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Christ-König-Kirche (Holzlar)}}&lt;br /&gt;
Die katholische Christ-König-Kirche wurde 1953 erbaut. Zur Pfarrgemeinde Christ König gehören auch der benachbarte Stadtteil [[Hoholz]] und die Kapelle im [[Schloss Birlinghoven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelisches Gemeindezentrum ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Bonn-Holzlar entstand 1974/1975; das Gemeindehaus wurde am 4. Sonntag im Advent 1974 feierlich seiner Bestimmung übergeben und erhielt 2016 den Namen „Dornbuschkirche“&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss des Presbyteriums vom 13. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Motiv für das große Fenster im Kirchraum ist der [[Brennender Dornbusch|brennende Dornbusch]] {{Bibel|Ex|3|2|LUT}}, gestaltet von Prof. Karl Dedy sen., Bergisch Gladbach und Köln. 18 Jahre später, ebenfalls am 4. Adventssonntag, wurde die [[Hermann Eule Orgelbau Bautzen|Eule]]-Orgel mit 16 Registern eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ev. Kgm Holzlar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter evangelischer Friedhof ==&lt;br /&gt;
{{Coordinate|text=Zwischen der Hauptstraße und dem Hövelweg|NS=50.743451|EW=7.174326|type=landmark|region=DE-NW|dim=25|name=Friedhof}} befindet sich ein ca. 330 Quadratmeter großer Friedhof mit etwa 50 Gräbern. Dieser Friedhof steht als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)#Baudenkmäler|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]], da er einer der ältesten evangelischen Friedhöfe im gesamten Rheinland ist. Er wurde Mitte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts von der Familie Linder angelegt. Heute ist er Eigentum der Evangelischen Kirchengemeinde Bonn-Holzlar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ev. Kgm Holzlar&amp;quot;&amp;gt;Zum [http://www.holzlar-evangelisch.de/ WWW-Auftritt der Evangelischen Kirchengemeinde Bonn-Holzlar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Grabstein auf dem Friedhof, der auch „Linders Garten“ genannt wird, trägt die Inschrift „M. Linder“ und ist aus dem Jahr 1658. An die Familie Linder, deren Nachkommen zum Teil aufgrund eines Schreibfehlers Linden heißen, erinnert heute noch der Lindershausweg, der sich in der unmittelbaren Nähe des Friedhofes befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Angabe auf der Tafel (dort steht 1860) wurde der Friedhof 1816 durch den Bergmeister [[Leopold Bleibtreu]] (*&amp;amp;nbsp;30.&amp;amp;nbsp;Mai 1777; †&amp;amp;nbsp;11.&amp;amp;nbsp;September 1839) erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [http://www.holzlar-evangelisch.de/archiv/geschichte-bis-1972/articles/62.html Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Bonn-Holzlar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Evangelische Friedhof in Holzlar.&amp;#039;&amp;#039; Studien zur Heimatgeschichte des Stadtbezirks Bonn-Beuel 35, Bonn 2008, ISBN 978-3-922832-42-3, S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort befinden sich heute insgesamt 14 Grabsteine, die den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bleibtreu&amp;#039;&amp;#039; tragen; begraben ist hier außer Leopold und Abraham Bleibtreu auch Johann Wilhelm Windgassen (1779–1852), der Gründer der [[Friedrich-Wilhelms-Hütte (Troisdorf)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/holzlar/begraben-in-bauer-linders-garten-article1739549.html &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler in Beuel. Begraben in Bauer Linders Garten.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof wurde 1968 geschlossen; 1983 erfolgte die Aufnahme in die [[Denkmalliste]] der Stadt Bonn.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der kleinste Friedhof Bonns liegt versteckt in Holzlar,&amp;#039;&amp;#039; [[Bonner General-Anzeiger]] vom 18. August 2018, S. 28&amp;lt;br /&amp;gt;Rainer Schmidt: [http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/Begraben-in-Bauer-Linders-Garten-article1739549.html Begraben in Bauer Linders Garten], Online-Artikel im Bonner General-Anzeiger, 2015-10-08.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Schließung fanden noch bis zum Jahr 2005 Beerdigungen einiger namentlich benannter Personen in Familiengräbern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grabstein alter Friedhof Holzlar.JPG|Alter ev. Friedhof&lt;br /&gt;
Ev Friedhof 2.jpg|Alter ev. Friedhof&lt;br /&gt;
BleibtreuLB.jpg|Grabstein von Leopold Bleibtreu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und seltene Tiere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft Holzlars ist vom Steilhang, von dem Heidebergen, Gielgen und Roleber manchmal den Kölner Dom erblicken, und im Süden und Osten durch Wald, [[Bach (Gewässer)|Bäche]], [[See]]n und [[Stillgewässer|Weiher]] geprägt.&lt;br /&gt;
In Holzlar befinden sich die Naturschutzgebiete Weiers Wiesen, Feuchte Grünlandbrachen und Mähweiden Kohlkaul, Nasswiesen mit Bruchwald Kohlkaul&amp;lt;ref&amp;gt;Kennungen BN-6, BN-8 (Wolfsbachtal) bis BN-10,http://nsg.naturschutzinformationen.nrw.de/nsg/de/fachinfo/gebiete/kreise/koeln/2073&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Wolfsbachtal]] sowie das Landschaftsschutzgebiet Giersberg&amp;lt;ref&amp;gt;Karte mit den Landschafts- und Naturschutzgebieten https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/naturschutzgebiet-kohlkaul-1.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzlar stößt im Westen an den Höhenzug Ennert, der zum größten Teil mit [[Mischwald]], darunter teilweise stattlichen Eichen überzogen ist und zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Siebengebirge, nicht jedoch zum Naturpark Siebengebirge gehört; er schirmt Holzlar vom Rheintal ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zahlreichen Wanderwege im Ennert ist dieser ein beliebtes Naherholungsgebiet im Bonner Raum. Ferner gibt es dort einige Quellen, manche davon nicht kartografiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kartografisch erfassten Bäche heißen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alaunbach (Vilicher Bach)|Alaunbach]]&lt;br /&gt;
* [[Vilicher Bach]]&lt;br /&gt;
* [[Wolfsbach (Vilicher Bach)|Wolfsbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltene Tiere wie Feuersalamander, Glattnattern, Buntspechte und Blindschleichen fühlen sich an den Bächen, Seen und Weihern wohl.&lt;br /&gt;
Im nördlichen und westlichen Teil Holzlars ist die Landschaft waldfrei und besteht größtenteils aus Feldern mit einer für die Köln-Bonner-Bucht typischen Landschaft; Holzlar ist jedoch wie der benachbarte Ennert dem Naturraum [[Pleiser Hügelland]] zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ennert Holzlar.jpg|Idylle im Ennert&lt;br /&gt;
Bach Holzlar.jpg|Mühlenbach in Holzlar&lt;br /&gt;
Roter Bach.jpg|„Roter Bach“ im Ennert&lt;br /&gt;
Holzlarer See.jpg|Holzlarer See&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Holzlar zeichnet sich durch ein reges Vereinsleben aus. Unter anderem gibt es seit hundert Jahren einen Sportverein mit nun etwa 1400 Mitgliedern (BSV Roleber 1919 e.&amp;amp;nbsp;V.; Stand 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=BSV Roleber | url=https://bsvroleber.de/ | titel=Über uns | zugriff=2018-11-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;), mehrere Karnevalsvereine – der Festausschuss Veedelszoch Holzlar stellt das Holzlarer Kinderprinzenpaar – und vier sehr aktive Bürgervereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
1935 gründete Reinold Hagen die Kautex-Werke (zuerst &amp;#039;&amp;#039;Galvanische Werkstätten&amp;#039;&amp;#039;) zur Verarbeitung von Kunststoff, später insbesondere Hohlformen (Kfz-Tanks) und Maschinen zu deren Herstellung; Nachfolger sind &amp;#039;&amp;#039;[[Kautex Textron]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kautex Maschinenbau&amp;#039;&amp;#039;. Die benachbarte &amp;#039;&amp;#039;Dr. Reinold Hagen Stiftung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Startseite der [http://hagen-stiftung.de/ „Dr. Reinold Hagen Stiftung“]&amp;lt;/ref&amp;gt; betreibt eine überbetriebliche Ausbildungswerkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1994 errichtete die Landwirtschaftskammer Rheinland am südlichen Ortsrand ein neues Gebäude; 2004 wurde sie mit der Landwirtschaftskammer Westfalen zur [[Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen]] (Körperschaft des öffentlichen Rechts) organisatorisch zusammengelegt. 2016 wurde der Standort aufgelöst und nach Münster und Köln-Auweiler verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Abraham Bleibtreu]] (1775–1852), Errichter der Alaunhütte in Holzlar&lt;br /&gt;
* [[Leopold Bleibtreu]] (1777–1839), Betreiber der Alaunhütte in Holzlar, Bruder von [[Abraham Bleibtreu]]&lt;br /&gt;
* [[Stephan Eisel]] (* 1955), Politiker und kurzzeitiges Mitglied des Bundestages&lt;br /&gt;
* [[Peter Gabrian]] (1922–2015), Künstler, Maler der Mittsommernacht in Finnland&lt;br /&gt;
* [[Reinold Hagen]] (1913–1990), Unternehmer, gründete die Holzlarer Kautex-Werke&lt;br /&gt;
* [[Hagen Hultzsch]] (* 1940), Manager, Mitglied des Vorstands der Deutschen Telekom AG 1991–2001&lt;br /&gt;
* [[Detlev Karsten]] (* 1935), Ordinarius für Wirtschaftswissenschaften und Didaktik der Wirtschaftslehre&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Kelber]] (* 1968), Politiker, ehem. Mitglied des Bundestages, ehem. parlamentarischer Staatssekretär, ehem. Bundesbeauftragter für den Datenschutz, Professor an der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kubin]] (* 1945), [[Sinologe]] und Professor an der Universität Bonn&lt;br /&gt;
* [[Paul Langen]] (1893–1945), Rektor der Katholischen Grundschule Holzlar, Gegner und Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stahl]] (* 1947), Politiker und ehem. Mitglied des Landtages&lt;br /&gt;
* [[Marieluise Zizmann]] (* 1947), deutsche Badmintonspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Holzlar]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wegekreuze und Bildstöcke im Bonner Ortsteil Holzlar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.holzlar.de/ holzlar.de Die Informationsseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4294026-6|VIAF=234277540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzlar| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
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