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	<title>Holzhau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holzhau&amp;diff=194561&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-06T23:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Holzhau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Rechenberg-Bienenmühle&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/44/1/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/35/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 616 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 09623&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 037327&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzhau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1994 ein Ortsteil der Gemeinde [[Rechenberg-Bienenmühle]] im [[Osterzgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzhau.jpg|mini|Blick auf den Ort]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Naturpark Erzgebirge/Vogtland]] im Tal der [[Freiberger Mulde]] und ihres Zuflusses Bitterbach unweit der Grenze zu [[Tschechien]]. Die [[Steinkuppe]] (806 m) im Südosten und der [[Drachenkopf bei Nassau|Drachenkopf]] (805 m) im Nordosten sind die dritt- und vierthöchsten Erhebungen im [[Landkreis Mittelsachsen]]. Durch den Ort führte die grenzüberschreitende [[Bahnstrecke Nossen–Moldau]], die seit 1972 hier endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzhau - Alte Mühle (01-2).jpg|mini|Blick auf die 1805 erbaute „Alte Mühle“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:0x-kgl-saechs-holzhau-2.jpg|mini|hochkant|Königlich-sächsischer Halbmeilenstein an der Muldentalstraße]]&lt;br /&gt;
Die durch den Ort fließende Mulde wurde bereits 1438 zum Flößen von Holz genutzt, das für den Bergbau in [[Freiberg]] und Umgebung dringend benötigt wurde. Neben Brenn- und [[Grubenholz]] wurde die durch Köhler hergestellte [[Holzkohle]] für den Betrieb der Eisen-, Schmelz- und Seigerhütten benötigt. Bergbau wurde hingegen in Holzhau und Umgebung kaum betrieben. Der Abbau von Eisenstein wurde nach kurzer Zeit wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 1534 kaufte Herzog [[Georg der Bärtige|Georg von Sachsen]] von Caspar von [[Purschenstein]] das damals bereits nach Rechenberg gehörige Waldgebiet im Bereich des späteren Ortes Holzhau an der [[Erzgebirgspässe|Böhmischen Straße]]. Der [[Wettiner]] ließ gleichzeitig auch die Freiberger Mulde wieder zum Holzflößen herrichten. Der erworbene Wald (später Fischerwald genannt) wurde größtenteils gerodet und [[Holzflößerei|das Holz abgeflößt]]. Bereits 1536 gestatteten die Herren von [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|Schönberg]] als Grundherren den &amp;#039;&amp;#039;Einschlägern&amp;#039;&amp;#039; des Holzes (= Holzfällern) die Ansiedlung auf dem Rodeland, der &amp;#039;&amp;#039;Holzhawe&amp;#039;&amp;#039;. Es entstand ein einreihiges [[Waldhufendorf]], in dem 1551 bereits 24 besessene Mann und 33 Inwohner lebten. Der Ort gehörte zunächst zum Rittergut Frauenstein und wurde im 17. Jahrhundert dem kursächsischen [[Amt Frauenstein]] im [[Erzgebirgischer Kreis|Erzgebirgischen Kreis]] zugeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupterwerb der Siedler war die Forstwirtschaft und das Flößen. Bis in das letzte Drittel des [[19. Jahrhundert]]s wurde das Holz hinunter nach Freiberg geflößt. Dazu waren unterwegs mehrere Teiche für Zwischenhalte und zum Hochwasserschutz angelegt worden, die heute teilweise noch vorhanden sind. Auf einen dieser Teiche ist auch der Name des Ortsteils [[Teichhaus]] zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1790 standen 52 Häuser im Ort, die Frondienste der Einwohner waren damals in Rechenberg zu leisten, bevor sie im 19. Jahrhundert abgelöst wurden. In Oberholzhau bestand ein sächsisches Zollamt für den am [[Žebrácký roh|Betteleck]] nach Böhmen führenden &amp;#039;&amp;#039;Ossegger Steig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert kamen zahlreiche Sommerfrischler in den Ort. &amp;#039;&amp;#039;Richters Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fischers Gasthaus&amp;#039;&amp;#039;, beide direkt am Wald gelegen, lockten zahlreiche Urlauber an. In den 1930er Jahren kamen durch die Bewegung „[[Kraft durch Freude]]“ weitere Unterkunftshäuser hinzu und auch in der DDR-Zeit entstanden mehrere FDGB- und Betriebsferienheime in Holzhau. Unmittelbar nach 1990 sanken die Touristenzahlen, was zum bis heute anhaltenden Verfall einiger Ferienheime führte. Mehrere [[Grenzüberschreitender Wanderweg|grenzüberschreitende Wanderwege]] und [[Loipe]]n sowie zwei [[Skilift]]e können heute touristisch genutzt werden. Straßengrenzübergange befinden sich in [[Rehefeld-Zaunhaus|Neurehefeld]] und in [[Deutschgeorgenthal]]. Der Ort ist ferner Endpunkt des [[Muldentalradwanderweg]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 gab die bis dahin selbständige Gemeinde Holzhau ihre Selbständigkeit auf und wurde nach Rechenberg-Bienenmühle eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1551 || 24 [[Hufner|besessene Mann]], 33 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 26 besessene Mann, 12 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 12&amp;amp;nbsp;¾ [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 378&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 406&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 412&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 411&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 378&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 677&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 522&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990 || 501&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FEG 650 056 (Bahnhof Holzhau).jpg|mini|FEG 650 056 im Bahnhof Holzhau]]&lt;br /&gt;
Der Anschluss an das Straßennetz erfolgt durch die Staatsstraße S 185, die Holzhau mit Rechenberg-Bienenmühle sowie mit [[Neuhermsdorf]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busverkehr wird durch die [[REGIOBUS Mittelsachsen]] GmbH abgewickelt. Buslinien verbinden Holzhau mit [[Freiberg]] und [[Neuhausen/Erzgeb.]] (Stand Juli 2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzhau ist Endpunkt der 1885 für den Personenverkehr eröffneten [[Bahnstrecke Nossen–Moldau|Bahnstrecke Freiberg–Holzhau]]. Die ursprünglich bis ins böhmische [[Moldava]] (Moldau) führende Bahn endet seit 1972 in Holzhau. Neben dem Endpunkt Holzhau wird im Gemeindegebiet auch der Haltepunkt Holzhau Skilift bedient. Die Strecke wird von der [[Freiberger Eisenbahn]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-rechenberg-bienenmuehle.de/ Website der Gemeindeverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4213743-3|VIAF=167636389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechenberg-Bienenmühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Freiberger Mulde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
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