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	<title>Holzerode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holzerode&amp;diff=968801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: /* Schüttenhoff */ entfernt, vermutlich URV</title>
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		<updated>2025-11-16T17:16:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schüttenhoff: &lt;/span&gt; entfernt, vermutlich URV&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Ebergötzen&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51.59516&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 10.06474&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-von              = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis              = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 673&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreisgoettingen.de/PDF/Bev%C3%B6lkerungsfortschreibung.PDF?ObjSvrID=4093&amp;amp;ObjID=5565&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1744889299 |titel=Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025 |hrsg=Landkreis Göttingen |format=PDF; 229 kB |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 37136&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 05507&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                  = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Landkreis Göttingen]]. Es gehört zur Gemeinde [[Ebergötzen]] und hat knapp 700 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Holzeröder Feldflur ist fast vollständig von Wäldern umgeben. Nachbarorte sind [[Spanbeck]] und [[Billingshausen (Bovenden)|Billingshausen]] im Nordwesten, [[Gillersheim]] im Norden, [[Renshausen]] im Osten, Ebergötzen und [[Krebeck]] im Südosten und [[Bösinghausen (Waake)|Bösinghausen]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldmark Holzerode stößt im Westen an den Muschelkalk des Plesser Forstes, südwestlich befindet es sich auf einem [[Röt-Formation|Oberen Buntsandsteinplateau]], auch Röt genannt, während die übrige Feldmark sich auf dem [[Mittlerer Buntsandstein|mittleren Buntsandstein]] befindet. Die Feldmark steigt auf eine Höhe von bis zu 360 m an, das Dorf selbst liegt auf etwa 250 bis 260&amp;amp;nbsp;m. Die Landstraße von [[Nörten-Hardenberg]] über Billingshausen nach [[Ebergötzen]] bildet die Grenze der beiden Formationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Talgrund des Ortes entspringt der [[Beverbach (Leine)|Beverbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich von Holzerode gibt es mit dem [[Hünstollen]] (423,5&amp;amp;nbsp;m) ein lohnendes Wanderziel, das einen weiten Ausblick über das [[Untereichsfeld|Eichsfelder Becken]] Richtung [[Harz (Gebirge)|Harz]] bietet. In derselben Richtung befindet sich der [[Mäuseturm (Holzerode)|Mäuseturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Holzerode wurde erstmals 1055 in einer Urkunde des [[Liste der Bischöfe von Mainz|Erzbischofs Luitpold I. von Mainz]] erwähnt und bezeichnet eine Rodesiedlung, die wohl zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert entstand. Folgt man der plattdeutschen Umgangssprache, so lässt sich Holzerode, das in früheren Urkunden mitunter &amp;#039;&amp;#039;Hozesruoth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hotzesrouth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hozzesrouth&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hozzesroth&amp;#039;&amp;#039; geschrieben wird, als Rodung eines Hozzo (oder Hozzi) interpretieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Otto Fahlbusch | Titel=1055-1955. 900 Jahre Holzerode | Verlag=Saß | Ort=Göttingen | Jahr=1955 | Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den ab 1322 ausgestellten plessischen Urkunden wird der Ort ohne das [[Genitiv]]-s geführt. Bis zum Übergang an die Landgrafschaft Hessen wird der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Hotzerode&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hosserode&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, die Bewohner Holzerodes verwendeten ihn so auch noch über diese Zeit hinaus. Weitere Varianten des Ortsnamens treten in den Urkunden und Salbüchern der Landgrafschaft Hessen in den folgenden Zeiten immer wieder auf. Es gehörte über Jahrhunderte zur Herrschaft Plesse, kam 1571 in hessischen Besitz, 1816 zum [[Königreich Hannover]] und 1866 zu [[Königreich Preußen|Preußen]]. 1349 wird zum ersten Mal ein plessisches Vorwerk in Holzerode genannt, im 16. Jahrhundert wird von einem herrschaftlichen Haupthof sowie zwei [[Meierhof|Meierhöfen]] gesprochen. Teilungen des Haupthofes und der Meierhöfe führten dazu, dass im Jahre 1664 das plessische Meiergut aus insgesamt 8 [[Hufe]]n bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Otto Fahlbusch | Titel=Der Landkreis Göttingen in seiner geschichtlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung | Verlag=Heinz Reise-Verlag | Ort=Göttingen | Jahr=1960 | Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1848 hatte das Dorf insgesamt 572 Einwohner, welche sich auf 94 Wohnhäuser verteilten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Friedrich Wilhelm Harseim, C. Schlüter | Herausgeber=Friedrich Wilhelm Harseim, C. Schlüter | Titel=Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover | Verlag=Schlütersche Hofbuchdruckerei | Ort=Hannover | Jahr=1848 | Seiten=75}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1912 wurde in der Holzeröder Feldmark, auf dem Eckgrundstück zwischen Billingshäuser Weg und Spanbecker Weg, eine Versuchsbohrung installiert und man begann mit der Suche nach abbauwürdigem [[Kalisalz]]. Die Lagerstättenbeschaffenheit war sehr ähnlich zu jener im gleichzeitig erkundeten, und später abgeteuften Schacht Hindenburg-Wilhelmshall in [[Reyershausen]]. Man verzichtete allerdings in Holzerode auf die Abteufung eines Schachtes. Nicht zuletzt wegen der kaum möglichen Einrichtung einer Eisenbahnverbindung. Holzerode liegt rund 80 Meter höher als das Rodetal bei Reyershausen. Mglw. standen die Versuchsbohrungen im Zusammenhang mit dem sog. Kalifieber, welches um 1900 zu einem Run auf höffige Kalilagerstätten führte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Wolfgang Busse | Herausgeber=Förderverein 950-Jahrfeier Holzerode e.&amp;amp;nbsp;V.| Titel=Der Kalischacht | Sammelwerk=950 Jahre Holzerode. Festschrift zur Feier des Ortsjubiläums | Verlag=Förderverein | Ort=Holzerode | Jahr=2005 | Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches aber wegen des zu großen Höhenunterschiedes in der Trassenführung aufgegeben wurde. Da das Projekt der Kaliförderung nun also in Holzerode abgebrochen wurde, konzentrierte man den Kaliabbau in Reyershausen, wo die Anlagen 1915 in Betrieb genommen und auch einige Arbeiter aus Holzerode eingestellt wurden. Die Ergebnisse der Probegrabungen wurden in langen Glasröhren in der örtlichen Schule aufbewahrt. Zugehörig zum Gemeindeverband war damals die Ziegelei &amp;#039;&amp;#039;Hölle&amp;#039;&amp;#039;, die Lindenbrückemühle, das Landgut Neuwaake (im &amp;#039;&amp;#039;Hessendreisch&amp;#039;&amp;#039; zwischen Waake und Roringen) und das Wirtshaus &amp;#039;&amp;#039;Strutkrug&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Gebietsreform erfolgte am 1. Januar 1973 der Zusammenschluss mit Ebergötzen.&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl Holzerodes&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Uta Klaer | Titel=Der Flecken Bovenden im Stadtumland von Göttingen. Vororturbanisierung bei Zentralitätsschwund eines alten Exklavemittelpunktes | Sammelwerk=Plesse-Archiv | Band=1 | Jahr=1965 | Seiten=142 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1848: 572 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1871: 519 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1925: 510 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1939: 526 Einwohner&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1950: 904 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1955: 759 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1961: 718 Einwohner&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 644 Einwohner&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Ebergötzen#Holzerode|Liste der Baudenkmale in Ebergötzen]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Holzerode 14 [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ev.-ref. Kirche Holzerode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzerode Kirche.jpg|mini|Ev. reformierte Kirche in Holzerode]]&lt;br /&gt;
Die ev.-ref. Kirche in Holzerode wurde 1738 in Form eines dreiachsigen Rechtecksaales erbaut. Über dem ausladenden Traufgesims trägt der Saal ein hohes Dach, welches an seinen Schmalseiten als [[Walmdach|Krüppelwalm]] ausgebildet ist. An der Westseite erhebt sich ein kleiner verschieferter, oktogonaler [[Dachreiter]] mit rechteckigen Schallöffnungen und einer bekrönten Spitze, welcher als Glockenturm der Kirche dient. [[Werkstein]]umrahmungen umfassen die rundbogig geschlossenen Fenster und das rechteckige Eingangsportal, das sich mittig an der südlichen Längsseite befindet. Über dem Portal befindet sich ein kleines, ebenfalls mit Werkstein gerahmtes Rundfenster. Bis auf die Eckquaderungen und Werksteineinrahmungen ist die Kirche verputzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Jens-Uwe Brinkmann | Titel=Die Kirchenbauten in der Herrschaft Plesse | Sammelwerk=Plesse Archiv | Band=22 | Jahr=1986 | Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innern befindet sich eine 1840 erbaute und 2023 restaurierte Orgel aus der Werkstatt des [[August von Werder (Orgelbauer)|August von Werder]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Meinhard: &amp;#039;&amp;#039;Klänge wie vor 200 Jahren. Orgeleinweihung in Holzerode.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Göttinger Tageblatt]], 21. März 2023, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Günther Meinhard| Titel=Chronik der Gemeinden Ebergötzen und Holzerode| Ort=Ebergötzen | Jahr=1991}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Peter Aufgebauer]] (u.&amp;amp;nbsp;a.)| Titel= Festschrift zur Feier des Ortsjubiläums vom 24. Juni bis 3. Juli 2005 / Holzerode: 950 Jahre Holzerode| Ort=Holzerode | Jahr=2005}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Peter Aufgebauer| Titel=Holzerode als „Plessedorf“| Sammelwerk=Südniedersachsen: Zeitschrift für regionale Forschung und Heimatpflege| Band=34| Nummer=3| Verlag=Mecke| Ort=Duderstadt| Jahr=2006| Seiten=85-87}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Otto Fahlbusch | Titel=1055-1955. 900 Jahre Holzerode | Verlag=Saß | Ort=Göttingen | Jahr=1955}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ebergoetzen.de/ Homepage der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.wiki-goettingen.de/index.php?title=Holzerode Holzerode] Hauptseite unter wiki Göttingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ebergötzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1055]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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