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	<title>Holzape - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:42:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holzape&amp;diff=123071&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Archie02: +Lagekarte über MAPFRAME-ID</title>
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		<updated>2024-10-23T19:43:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Lagekarte über MAPFRAME-ID&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Landkreis Kassel]], [[Hessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/4494&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Weser&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Diemel//Weser//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 59.123&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= {{GeoQuelle|DE-HE|WRRL|REF-NAME=WRRL_Hessen}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 22.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL_Hessen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= im [[Reinhardswald]] am [[Staufenberg (Reinhardswald)|Staufenberg]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 410&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 51/30/22.5/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 9/33/22/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Wülmersen]] in die [[Diemel]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 100&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/36/18.6/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 9/25/37/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| HÖHENUNTERSCHIED= &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= siehe [[Holzape#Einzugsgebiet und Zuflüsse|unten]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= siehe [[Holzape#Einzugsgebiet und Zuflüsse|unten]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| BILD= Holzape bei Wuelmersen.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Holzape und Mühlbach an der Gutsmühle [[Wülmersen]]&lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID=Q895759&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlsbahn Viadukt.jpg|thumb|Viadukt der einstigen [[Carlsbahn]] über die Holzape in [[Wülmersen]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holzape&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu Verwechseln mit der kürzeren [[Holzkape|Holz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;pe]]) ist als längstes [[Fließgewässer]] im [[Reinhardswald]] ein 22,8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL_Hessen&amp;quot;/&amp;gt; langer, südöstlicher und [[orographisch links und rechts|orographisch rechter]] [[Nebenfluss|Zufluss]] der [[Diemel]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Holzape entspringt und verläuft im Reinhardswald. Ihre [[Quelle]] befindet sich am Westhang des [[Staufenberg (Reinhardswald)|Staufenbergs]] ({{Höhe|472.2|DE-NHN|link=true}}), rund 420&amp;amp;nbsp;m südwestlich von dessen höchster Stelle. Sie liegt auf etwa {{Höhe|410}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holzape schlängelt sich durch ein idyllisches, naturbelassenes, nahezu unbesiedeltes und zumeist von Wald gesäumtes Tal, wobei sie unkanalisiert in überwiegend nordwestlicher Richtung fließt. Wenige Hundert Meter nach seiner Quelle unterquert der [[Bach]] die [[Kreisstraße]] 55, wonach er durch das Naturschutzgebiet [[Holzape#Schutzgebiete|Oberes Holzapetal]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach passiert die Holzape den auf weitläufiger Freifläche gelegenen [[Weiler]] [[Beberbeck]] (Stadtteil von [[Hofgeismar]]) nordöstlich und nimmt zwischen dem Forsthaus Ziegelhütte und dem Gebäude der Revierförsterei Beberbeck, die östlich der „Schnitterkaserne“ stehen, den aus Richtung Süden bzw. Beberbeck kommendem Bach Nieme (linksseitig) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend fließt die Holzape durch einen engen, wieder von Wald gesäumten Talabschnitt, nach dem etwas weiter nördlich der von Südosten bzw. aus Richtung [[Sababurg]] kommende Donnebach (rechtsseitig) einmündet. Dann verläuft sie an den „Keßpfuhl“-Teichen vorbei, an denen im Jahr 2003 eine [[Wasseraufbereitungsanlage]] zur Trinkwasserversorgung eingeweiht wurde. Kurz darauf passiert der Bach etwa 1&amp;amp;nbsp;km westlich das in landwirtschaftlich genutztem Bereich gelegene [[Gottsbüren]] (Stadtteil von [[Trendelburg]]), wobei er das Wasser des durch dieses Dorf fließenden Fuldebachs (rechtsseitig) aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb von Gottsbüren durchfließt die Holzape rund 1,7&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Friedrichsfeld (Trendelburg)|Friedrichsfeld]], einem oberhalb des Fließgewässers auf einer Hochfläche mit Äckern und Wiesen gelegenen Stadtteil von [[Trendelburg]], südlich des [[Steinkopf (Nordwestteil des Gutsbezirks Reinhardswald)|Steinkopfs]] ({{Höhe|271.1}}) erneut einen engen, von Wald gesäumten Talabschnitt; dort sollte einstmals das &amp;#039;&amp;#039;Hochwasserrückhaltebecken Friedrichsfeld&amp;#039;&amp;#039; (siehe Abschnitt [[#Hochwasserschutz|Hochwasserschutz]]) errichtet werden. Hier verläuft sie durch das Naturschutzgebiet Holzapetal und zwängt sich zwischen dem [[Moosberg (Reinhardswald)|Moosberg]] ({{Höhe|185.0}}) im Nordosten und dem [[Brautstein (Reinhardswald)|Brautstein]] ({{Höhe|209.4}}) im Südwesten hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Durchfließen dieses Talabschnitts bzw. des Reinhardswalds und Passieren der Gutsmühle Wülmersen, zu deren Betrieb (Einstellung 1904) der von der Holzape abzweigende Mühlbach angelegt wurde, ist das Fließgewässer vom &amp;#039;&amp;#039;Holzapeviadukt&amp;#039;&amp;#039; der einstigen [[Carlsbahn]] überbrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fließt die Holzape direkt westlich an [[Wülmersen]] (kleiner Stadtteil von Trendelburg) bzw. am „[[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserschloss]] Wülmersen“ vorbei, um schließlich etwas unterhalb davon auf etwa {{Höhe|100}} Höhe in den von Süden kommenden [[Weser]]-Nebenfluss [[Diemel]] zu [[Mündung (Gewässer)|münden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsgebiet und Zuflüsse ==&lt;br /&gt;
Zu den Zuflüssen der Holzape, deren [[Einzugsgebiet]] 59,123&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL_Hessen&amp;quot;/&amp;gt; umfasst, gehören mit jeweiliger [[orographisch links und rechts|orographischer Zuordnung]] (l&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;linksseitig; r&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;rechtsseitig), Angabe der Länge in Kilometern (km), und Mündungsgebiet mit Holzape[[Flusskilometer|bachkilometer]] flussabwärts betrachtet:&lt;br /&gt;
* Nieme (l; 4,75 km; zwischen „Forsthaus Ziegelhütte“, „Revierförsterei Beberbeck“ und „Schnitterkaserne“; km 14,75)&lt;br /&gt;
* Donnebach (r; 7,55 km; unterhalb „Revierförsterrei Beberbeck“ bzw. südwestlich von Gottsbüren; km 10,45)&lt;br /&gt;
* Fuldebach (r; 6,65 km; unterhalb der „Keßpfuhl“-Teiche bzw. westlich von Gottsbüren; km 8,6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserscheide ==&lt;br /&gt;
Das Quellgebiet der Holzape liegt an der Wasserscheide von [[Diemel]] und [[Weser]], einem Teil der [[Wasserscheiden in Deutschland|Diemel-Eder/Fulda/Weser-Wasserscheide]]: Während die Holzape nach Nordwesten über die Diemel in die Weser entwässert, fließen die kurzen Bäche, die nörd-, öst- oder südlich des Staufenbergs entspringen, nach Osten direkt in die Weser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasserschutz ==&lt;br /&gt;
Für den [[Hochwasserschutz]] gab es im Zeitraum Ende der 1960er- bzw. Anfang der 1970er-Jahre Planungen, im Bereich des Unterlaufs der meist wasserreichen Holzape unterhalb von Friedrichsfeld bzw. oberhalb von Wülmersen das rund 54&amp;amp;nbsp;ha große &amp;#039;&amp;#039;[[Hochwasserrückhaltebecken]] Friedrichsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=UNI-KS&amp;gt;[http://www.uni-kassel.de/gis/KULADIG/Losse/Quellen/Muehlenverz_KS.pdf Infos der Universität Kassel u.&amp;amp;nbsp;a. zum Hochwasserrückhaltebecken Friedrichsfeld]&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; zu errichten. Der Gesamt-Stauraum des Beckens, das normal mit 3,9&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ Wasser angestaut worden wäre, wurde auf 5,8&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ berechnet, woraus 1,9&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ Hochwasserrückhalteraum für ein Niederschlaggebiet von 57,8&amp;amp;nbsp;km² Größe resultieren. Das Becken, für das ein Erd- und Steinschüttdamm geplant war, wurde jedoch nie ausgeführt, so dass sich in dem engen Tal oberhalb der Gutsmühle Wülmersen nach wie vor ein [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]] und [[Wasserschutzgebiet]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Etwas unterhalb der Holzapequelle liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG) &amp;#039;&amp;#039;Oberes Holzapetal&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;164878; 1993 ausgewiesen; 1,34&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß). Weiter abwärts ist ein Talbereich zwischen [[Gottsbüren]] und [[Wülmersen]] Teil des NSG „Holzapetal“ ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;81924; 1980; 89&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]). Beide NSGs sind Teile des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiets &amp;#039;&amp;#039;Holzapetal&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4422-350; 2,54&amp;amp;nbsp;km²). Großteile des Bachtals gehören zum [[Landschaftsschutzgebiet]] (LSG) &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsbestandteile und Landschaftsteile im Kreis Hofgeismar&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;378519; 1938; 28,42&amp;amp;nbsp;km²), südwestlich vom Oberlaufbereich des Bachs liegt das LSG &amp;#039;&amp;#039;Oberes Holzapetal&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;378650; 1993; 33&amp;amp;nbsp;ha), und mündungsnahe Bereiche gehören zum LSG &amp;#039;&amp;#039;Auenverbund Diemel&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;378399; 1994; 13,29&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten / Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten unweit oder unmittelbar an der Holzape gehören neben dem [[Reinhardswald]] die [[Sababurg]] mit dem [[Tierpark Sababurg]] und dem nahen [[Urwald Sababurg]], die [[Wolkenbrüche bei Trendelburg]] und das „[[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserschloss]] Wülmersen“. Außerdem kann man auf einigen Waldwegen, die etwa parallel zur Holzape verlaufen, wandern oder eine Radtour machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Diemel|1Holzape]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reinhardswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Kassel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archie02</name></author>
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