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	<title>Holxen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holxen&amp;diff=141534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-02-19T17:55:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                        = Holxen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                     = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename                    = Suderburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
| Breitengrad                     = 52.9125428&lt;br /&gt;
| Längengrad                      = 10.483476900000028&lt;br /&gt;
| Bundesland                      = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                            = 50&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                      = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                          = 7.44&lt;br /&gt;
| Einwohner                       = 217&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum           = 2023-04-03&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.suderburg.de/gemeinden-rathaus/rathaus-verwaltung/einwohnerstatistik |titel=Einwohnerstatistik / Einwohnerzahlen |hrsg=Samtgemeinde Suderburg |abruf=2024-11-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum             = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                   = 29556&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                        = 05826&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
| Poskarte                        = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch                    = keine Positionskarten in Ortsteilartikeln; siehe Doku der Infobox + Bilderwunsch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holxen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf der Gemeinde [[Suderburg]] in der [[Samtgemeinde Suderburg]] im [[Landkreis Uelzen]], [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Wassermühle von Holxen (Suderburg) IMG 5029.jpg|mini|Historische Wassermühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Holxen liegt an der [[Einmündung]] des [[Stahlbach (Hardau)|Stahlbachs]] in die [[Hardau (Fluss)|Hardau]], die dann in die [[Gerdau (Fluss)|Gerdau]], [[Stederau]] und [[Ilmenau (Fluss)|Ilmenau]] fließt. Das Dorf ist zu etwa 50 % bewaldet und wird von [[Endmoräne]]n durchzogen. Der nördlich der Ortschaft liegende Hügel &amp;#039;&amp;#039;Gelber Berg&amp;#039;&amp;#039; ist {{Höhe|66|DE-NHN|link=true}} hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung wird sicher deutlich vor der ersten urkundlichen Erwähnung als „Holekessen“ (?) gewesen sein. In der Frühzeit gab es nur einzelne Höfe in Holxen. Erst in der Neuzeit wurde Holxen als Siedlung für auswärts Arbeitende besiedelt. Um 1900 fielen fast alle damals bestehenden Höfe und Wohnhäuser einem Brand zum Opfer. Der Ort wurde danach vollständig neu aufgebaut. Die heute ältere Bebauung stammt aus dieser Zeit. Am 1. Juli 1972 wurde Holxen in die Gemeinde Suderburg eingegliedert.&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 239}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jahresanfang 2003 gab es auch in Holxen ein Hochwasser, das die Keller der am Stahlbach liegenden Häuser volllaufen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1910: 188 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/uelzen.htm |titel=Landkreis Uelzen |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221204221327if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/uelzen.htm |archiv-datum=2022-12-04 |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 216 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=uelzen.html |name=Landkreis Uelzen |abruf=2022-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: 246 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1939: 244 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1961: 282 Einwohner&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 311 Einwohner&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: 265 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2014: 229 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2023:217 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In Holxen gibt es kein Gotteshaus mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Fürstentum Lüneburg]], zu dem Holxen damals gehörte, führte [[Ernst I. (Braunschweig-Lüneburg)|Ernst I.]], [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzog zu Braunschweig-Lüneburg]], die [[Reformation]] ein. Dadurch wurde die Bevölkerung von Holxen im 16. Jahrhundert protestantisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Holxen gehört zur Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Nicolai&amp;#039;&amp;#039; in [[Holdenstedt (Uelzen)|Holdenstedt]] und damit zum [[Kirchenkreis Uelzen]] der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]]. Die nächstgelegene Kirche ist die St.-Nicolai-Kirche in Holdenstedt.Welche seit Ende 2023 keinen Pastor hat und daher ist die nächstgelegene Kirche die St.-Remigius-Kirche (Suderburg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://st-remigius-suderburg.wir-e.de/aktuelles |titel=Ev.-luth. St. Remigius Kirchengemeinde Suderburg |sprache=de |abruf=2023-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] kamen katholische Flüchtlinge und [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] auch in den Landkreis Uelzen. In Holxen kaufte die katholische Pfarrgemeinde Uelzen das am Ostrand des Dorfes gelegene ehemalige Erholungsheim der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]] als Haus &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; für die Flüchtlingsseelsorge an.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Stoffers: &amp;#039;&amp;#039;Bistum Hildesheim heute.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1987, ISBN 3-87065-418-X, S. 128–129.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958 wurde dort eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] erbaut, 1960 folgte die Gründung der zur Pfarrei Uelzen gehörenden [[Pfarrvikarie]] Holxen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Erlöser&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1905 – 2005, 100 Jahre katholische Kirche &amp;quot;Zum Göttlichen Erlöser&amp;quot; in Uelzen.&amp;#039;&amp;#039; Uelzen 2005, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Zahl der Katholiken in der Pfarrvikarie Holxen wieder abgesunken war, wurde die Pfarrvikarie Holxen zum 1. Juli 1997 wieder aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Erlöser&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1905 – 2005, 100 Jahre katholische Kirche &amp;quot;Zum Göttlichen Erlöser&amp;quot; in Uelzen.&amp;#039;&amp;#039; Uelzen 2005, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Katholiken in Holxen bietet sich der Gottesdienstbesuch in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Zum Göttlichen Erlöser (Uelzen)|Zum Göttlichen Erlöser]]&amp;#039;&amp;#039; in Uelzen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Kapelle Maria Rast ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Holxen Kirche kath.jpg|mini|Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; (2010)]]&lt;br /&gt;
Für die Bewohner und Gäste des Hauses &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039;, aber auch für die im Raum Holdenstedt, Holxen und Suderburg wohnenden Katholiken erfolgte 1958 neben dem Haus &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; der Bau der Kapelle, die ebenso wie das Haus das [[Patrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; bekam. Der [[Deutscher Caritasverband|Caritasverband]] und die Pfarrgemeinde „Zum Göttlichen Erlöser“ unterstehen beide der [[Bistum Hildesheim|Diözese Hildesheim]], daher konnte der Caritasverband den Bauantrag an die Pfarrgemeinde stellen. Die Kapelle entstand nach Plänen des Architekten [[Theo Scholten (Architekt)|Theo Scholten]] aus [[Bergisch Gladbach]], der zwei Jahre später auch die [[St. Bonifatius (Bad Bodenteich)|St.-Bonifatius-Kirche]] im nahegelegenen [[Bad Bodenteich]] entwarf. Am 8. Dezember 1958 wurde die Maria-Rast-Kapelle geweiht,&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Erlöser&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1905 – 2005, 100 Jahre katholische Kirche &amp;quot;Zum Göttlichen Erlöser&amp;quot; in Uelzen.&amp;#039;&amp;#039; Uelzen 2005, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie gehörte als [[Filialkirche]] zur [[Pfarrei]] &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Erlöser&amp;#039;&amp;#039; in Uelzen.&amp;lt;ref&amp;gt;St.-Godehards-Werk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Dom 1991.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1990, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Zahl der Katholiken im Einzugsgebiet der Kapelle wieder abgesunken war und inzwischen auch [[Priestermangel]] herrschte, fand am 17. Mai 1997 (Pfingstsamstag) der letzte Gottesdienst seitens der Pfarrvikarie Holxen in der Kapelle statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Erlöser&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1905 – 2005, 100 Jahre katholische Kirche &amp;quot;Zum Göttlichen Erlöser&amp;quot; in Uelzen.&amp;#039;&amp;#039; Uelzen 2005, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Erlöser&amp;#039;&amp;#039; war der Eigentümer der Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; und überschrieb sie dann am 17.&amp;amp;nbsp;November 2006 auf den Caritasverband Uelzen und gab zusätzlich noch 10.000 [[Euro]] zur Unterhaltung der Kapelle. Seit 2006 ist die Kapelle für den Pfarrdienst offiziell geschlossen. Die Kapelle ist von innen neu eingerichtet worden. Sie war relativ dezent gehalten, wogegen die Fenster-Malereien einen bunten, farbigen Kontrast zu den weißen Wänden bildeten. Die Kapelle bestand aus einem großen Raum. Zusätzlich befanden sich in diesem Raum ein kleiner [[Beichtstuhl]], der Platz für zwei Personen und den [[Priester (Christentum)|Priester]] aufweist. Seit der Caritasverband Uelzen das Haus &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; 2021 abgegeben hat dient das [[Profanierung|profanierte]] Kapellengebäude Dorfbewohnern und Gästen des Wohnprojektes &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast als Seminarraum und für verschiedene Veranstaltungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Konzert (Veranstaltung)|Konzerte]], Lesungen, die regelmäßige Dorfkaffeerunde sowie für die alljährliche [[Bauernrechnung]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Haus Maria Rast ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Holxen Haus Maria Rast.jpg|mini|Haus &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; (2010)]]&lt;br /&gt;
Der [[Bauernhof|Hof]] &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; wurde 1147 das erste Mal erwähnt und gehört zu den Gründungshöfen des Dorfes Holxen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; wechselte häufig seinen Besitzer. Der erste bekannte Besitzer war die Familie Wienecke 1606. 1628 übernahm Jürgen Dittmer den Hof, worauf 1644 der Hof wieder an die Wienecke-Familie ging, an Jürgen Wienecke. 1679 übernahm Peter Wienecke den Hof und vererbte ihn 1682 an Jürgen Wienecke. Johannes Jürgen Wiencke wiederum übernahm den Hof 1730. 1855 erhielt ihn als letzte aus der Familie dann Henricke Wienecke. Henriecke Friederike Besenthal übernahm den Hof &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; 1868, daraufhin Dorothe Besenthal (geb. Wienecke), die den Hof von 1900 bis 1917 besaß, ehe sie ihn an Bernhard Kalischer verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt ging der Hof an die [[AOK]], dort diente er bis 1941 als &amp;#039;&amp;#039;Genesungsheim Holxen&amp;#039;&amp;#039; der Allgemeinen Ortskrankenkasse für die Stadt [[Harburg-Wilhelmsburg|Harburg]]. Danach ging der Hof an das Deutsche Reich/[[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt]] (NSV) und wurde wieder als &amp;#039;&amp;#039;Wohlfahrts-Heim&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Das Tuberkulose-Heim unter [[Britische Besatzungszone|britischer Militärregierung]] war 1947 nach der NSV der nächste Inhaber des Hofes, die Pflege übernahm das St.-Viti-Krankenhaus Uelzen. Danach ging der Hof 1950 wieder an die AOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach erwarb die katholische Pfarrgemeinde in Uelzen den Hof &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; für die Flüchtlingsseelsorge, nun wurde der Hof als Caritas-Flüchtlingsheim genutzt. 1958 wurde auf dem Grundstück des Hauses &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; die gleichnamige Kapelle erbaut. Nachdem die [[DDR]] die [[Innerdeutsche Grenze]] immer stärker sicherte versiegte der Flüchtlingsstrom aus der DDR und das Flüchtlingsheim wurde aufgegeben. 1963 übernahm die Pfarrei Uelzen das Haus vom Caritasverband Hildesheim, im Haus war auch das katholische Pfarramt Holxen der Pfarrvikarie Holxen untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtliches Fernsprechbuch, Bereich Hannover, Nr. 5, Ausgabe 1971/72, S. 1268.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer 1978/79 erfolgten Grundrenovierung wurde das Haus am 29. Februar 1980 wieder eröffnet und diente seitdem für Jugendfreizeiten und Kurse.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Zum Göttlichen Erlöser&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1905 – 2005, 100 Jahre katholische Kirche &amp;quot;Zum Göttlichen Erlöser&amp;quot; in Uelzen.&amp;#039;&amp;#039; Uelzen 2005, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. August 1997 übernahm der Caritasverband Uelzen das Haus von der Pfarrei Uelzen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.caritas-uelzen.de/über-uns/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Caritasverbandes Uelzen/Lüchow-Dannenberg.&amp;#039;&amp;#039;] Caritasverband für die Landkreise Uelzen/Lüchow-Dannenberg e. V., abgerufen am 4. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; es diente nun Jugendlichen und Familien zur Erholung, bis die [[COVID-19-Pandemie]] dem ein Ende setzte. Nachdem der Caritasverband Uelzen das Haus 2021 aufgegeben hatte, ging das Anwesen samt der ehemaligen Kapelle in Privatbesitz über und wird seit 2022 für ein privates Wohnprojekt mit den Schwerpunkten Erholung, Freiheit und Gemeinschaft genutzt. Seit 2023 ist Maria Rast als Beherbergungsstätte auch wieder für Familien, Reisende und Erholungssuchende mit bis zu 40:Betten geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maria-rast-suderburg.de &amp;#039;&amp;#039;Willkommen im Wohnprojekt Maria Rast.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 4. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Holxen ist politisch ein Teil der Gemeinde Suderburg und hat seit der [[Gemeindereform]] 1972 keine eigene Verwaltung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich findet eine [[Bürgerversammlung]], die so genannte [[Bauernrechnung]], statt. Auf dieser Bürgerversammlung stehen Rat und Verwaltung der Gemeinde [[Suderburg]] den Bürgern Rede und Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahl]] 2001 wurde mit mehreren Stimmen gezählt. Ergebnisse: [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 16 (68 %), [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 18 (27 %), [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] 2 (3 %), [[Freie Demokratische Partei|FDP]] 3 (2 %), [[Die Republikaner|REP]] 1 (0 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Maria Rast.jpg|mini|Haus &amp;#039;&amp;#039;Maria Rast&amp;#039;&amp;#039; (2022)]]&lt;br /&gt;
Holxen liegt an der [[Niedersächsische Mühlenstraße|Niedersächsischen Mühlenstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die historische [[Wassermühle]] liegt am Zufluss des Stahlbach in die Hardau. Sie wurde 1321 erstmals erwähnt. 1950 wurde der Betrieb eingestellt. Die Mühle wurde 1983 renoviert. Sie ist in Privatbesitz und kann nach Absprache besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.niedersaechsische-muehlenstrasse.de/index.php?id=75 Wassermühle Holxen auf der Website der Niedersächsischen Mühlenstraße]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Ort befindet sich seit 2022 das Wohnprojekt „Maria Rast“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maria-rast-suderburg.de &amp;#039;&amp;#039;Willkommen im Wohnprojekt Maria Rast.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 4. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Objekt ist das ehemalige Jugend- und Freizeithaus „Haus Maria Rast“, das von 1997 bis 2021 vom Caritasverband Uelzen betrieben wurde. Das Haus ist ein ehemaliges Genesungsheim des St. Viti-Krankenhauses Uelzen, welches von der katholischen Kirche zunächst für die Flüchtlingsseelsorge angekauft worden war.&lt;br /&gt;
* Die unter Denkmalschutz stehende Hardaubrücke wurde 1828–1832 mit gespaltenen [[Findling]]en instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen „grünen Pfad“ zwischen Holxen und Hamerstorf mit Erklärung der umliegenden Felder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
In Holxen gab es einen [[Schützenverein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Einmal jährlich finden die [[Bauernrechnung]], der [[Kinderfasching]], und das [[Osterfeuer]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Holxen sorgt für den [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe insbesondere auf örtlicher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Kreisstraße]] K 27 führt von Holdenstedt nach Hamerstorf durch Holxen (und wird dort als Im Dorfe bezeichnet). Eine weitere Straße führt nach Klein Süstedt. Im Ort gibt es eine Bushaltestelle des lokalen [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖNV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Artur Müller, Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Hillmer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Suderburg. Bahnsen, Böddenstedt, Graulingen, Hamerstorf, Hösseringen, Holxen, Oldendorf I, Räber&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Uelzener Heimatkunde.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, {{ISSN|0941-1666}}). C. Becker, Uelzen 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Holxen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.suderburg.de Holxen auf der Website der Samtgemeinde Suderburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in der Samtgemeinde Suderburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Uelzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Suderburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Uelzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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