<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Holtorf</id>
	<title>Holtorf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Holtorf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holtorf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T05:38:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holtorf&amp;diff=117254&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26 am 26. März 2026 um 18:55 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holtorf&amp;diff=117254&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-26T18:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Holtorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Bundesstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Bonn&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/43/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 7/10/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                      = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = &lt;br /&gt;
| Fläche                    = &lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 1853&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Bonn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1815&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach         = [[Vinxel]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 0228&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = Bonn Ortsteil Holtorf.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = Lage des Ortsteils Holtorf im [[Bonn]]er Stadtbezirk [[Beuel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holtorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Bonn#Bundesstadt (Standort von Bundesbehörden)|Bundesstadt Bonn]] im Stadtbezirk [[Beuel]]. Er umfasst die Dörfer Oberholtorf, Niederholtorf und Ungarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn Beuel Oberholtorf.JPG|mini|Luftaufnahme von Oberholtorf (2012), Ansicht von Osten (Dorfeinfahrt). Hinten links der Umriss der ehemaligen Saalkirche, in der Mitte der „Burghof“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holtorf 001.JPG|mini|Holtorf, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BurghofOberholtorf.JPG|mini|Burghof Oberholtorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Antonius Holtorf.jpg|mini|St. Antonius Holtorf]]&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Holtorf liegt in Berglage an der Ostseite des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebietes]] [[Ennert]] und wird daher als Wohngebiet mit einer hohen Anzahl an Familienhäusern genutzt. Oberholtorf ist mit seiner bis auf knapp {{Höhe|170|DE-NHN|link=true}} reichenden Bebauung der höchstgelegene Ortsteil des Stadtbezirks Beuel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umliegenden Wälder eignen sich zum Wandern und Fahrrad fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Holtorf aus kann Bonn entweder über Beuel und die [[Bundesstraße 56]] oder über die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;562]] erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am Westhang der [[Holtorfer Hardt]] (oder Ennert-Hardt) wurden drei hochkuppelige und zehn flache [[Hügelgrab|Hügelgräber]] aus der Zeit um 4000 v. Chr. gefunden. Im Bereich der Drosselstraße fanden sich Brandgräber aus der [[Eisenzeit]] (1000 bis 500 v. Chr.). Im Ortsteil Oberholtorf wurden Reste einer großen [[Romanik|romanischen]] [[Saalkirche]] ausgegraben, die in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts an der Stelle eines etwas kleineren, über [[Merowinger|merowingischen]] Siedlungsspuren aus dem 7. Jahrhundert gestellten Kirchenbaus aus der Zeit um 900 n.&amp;amp;nbsp;Chr. errichtet und nach Umnutzung zu einem herrschaftlichen Gebäude etwa Ende des 13. Jahrhunderts geordnet abgetragen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Alena-Maria Ramisch, Die abschließenden Untersuchungsergebnisse zu den Saalkirchen von Bonn-Oberholtorf, in Holzlarer Bote, 22.Jahrgang/Nr.2, 2009; demnach maß der neuerrichtete (2.) Sakralbau, der keiner Gemeinde und keinem Kloster zuzuordnen ist, beachtliche 35,2&amp;amp;nbsp;m × 10,50&amp;amp;nbsp;m, s. http://www.holzlarer-bote.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.holtorf-ungarten.de/altebeitraege/saalkirche/Saalkirche2.html |titel=Die Saalkirchen in Oberholtdorf |hrsg=Bürgerverein Holtorf-Ungarten e.V |abruf=2022-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die sogenannte [[Burg Oberholtorf]] ist weitgehend unerforscht, die früheren Besitzer und Erbauer unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holtorf wurde erstmals urkundlich 1183/1187 als &amp;#039;&amp;#039;Holzdorp&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, Ober- und Niederholtorf 1733. Der Burghof wird 1303 als „Holtorp“ genannt und stand ursprünglich im Besitz der Herren von [[Löwenburg (Bad Honnef)|Löwenburg]]. Er wurde später von den [[Herzogtum Jülich|Grafen von Jülich]] erworben und ging im Jahre 1513 als Lehen an die Koblenzer Familie &amp;#039;&amp;#039;von dem Burgthorn&amp;#039;&amp;#039;, die dem Anwesen auch den Namen gab. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte der Burghof als Erbe in den Besitz der Familie &amp;#039;&amp;#039;von Hagen&amp;#039;&amp;#039;. 1973 wurde der Hof von der jetzigen Besitzerfamilie Meyers erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holtorf-ungarten.de/buergerinfo/1002/buergerinfo1002.html#burghof Der &amp;#039;&amp;#039;Burghof&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Holtorfer Gebiet, sowohl an der Hardt als auch im Hügelland östlich, gab es im 19. Jahrhundert [[Braunkohle]]- und [[Alaun]]-Abbau, vor allem durch die Firma [[Hermann Bleibtreu]]s. Bauliche Reste sind rund um Holtorf sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://denkmalverein-bonn.de/geschichtsweg.html |wayback=20170918154956 |text=Denkmal- und Geschichtsverein Bonn rrh.: Geschichtsweg &amp;#039;&amp;#039;Braunkohle + Alaun&amp;#039;&amp;#039;  }}, abgerufen am 18. September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort bzw. Hof Ungarten gehörte ursprünglich zur [[Honschaft]] bzw. in [[Preußen|preußischer]] Zeit (ab 1815) zur Gemeinde [[Vinxel]], wurde zwischen 1852 und 1865 in die Gemeinde [[Stieldorf]] eingegliedert und kam erst mit der [[Bonn-Gesetz|kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn]] am 1. August 1969 an die Stadt Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Grundsteinlegung]] für die erste – dem [[Antonius von Padua|Hl. Antonius]] geweihte – Kirche in Niederholtorf erfolgte am 4. Juli 1926. Eingeweiht wurde sie Weihnachten 1926 und [[Kirchweihe|konsekriert]] am 19. Mai 1928. Wegen des schlechten baulichen Zustands fand 1962 ein [[Architekturwettbewerb]] für einen Neubau statt, aus dem im Mai 1963 der Bonner Architekt Stapper als Sieger hervorging und mit der weiteren Planung und Ausführung beauftragt wurde. Der Baubeginn verzögerte sich jedoch durch Schwierigkeiten im [[Baugenehmigung|Genehmigungsverfahren]] bis zum 5. Oktober 1970. Kirchweihe war am 15. September 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Jurgilewitsch, Wolfgang Pütz-Liebenow: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Orgel in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier Verlag, Bonn 1990, ISBN 3-416-80606-9, S. 188 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gleichnamige Katholische Kirchengemeinde Sankt Antonius mit etwa 1000 Mitgliedern&amp;lt;ref&amp;gt;https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich-am-ennert/gemeinden/sankt_antonius/ abgerufen am 18. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört zur &amp;#039;&amp;#039;Pfarreiengemeinschaft Am Ennert&amp;#039;&amp;#039;, seit 1. Januar 2010 &amp;#039;&amp;#039;Katholischer Kirchengemeindeverband Am Ennert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich-am-ennert/gemeinden/gremien/ mit Zitat der Errichtungsurkunde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon Preußen&amp;#039;&amp;#039;, 1871 und 1905; &amp;#039;&amp;#039;Übersicht ... des Regierungs-Bezirks Köln&amp;#039;&amp;#039;, 1816 und 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816&lt;br /&gt;
| 165&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843&lt;br /&gt;
| 281&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 358&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905&lt;br /&gt;
| 522&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
| 767&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen, Sonderreihe Volkszählung 1961.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2 b, Düsseldorf 1963, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Romano Guardini]] (1885–1968), katholischer Religionsphilosoph und Theologe, wohnte Mai 1922 bis Sommer 1923 in Niederholtorf&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Jakob Bachem]]: &amp;#039;&amp;#039;Beueler Chronik. Zeittafel zur Geschichte des rechtsrheinischen Bonn.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Bonn, Bonn 1989, ISBN 3-922832-06-7, (&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Heimatgeschichte des Stadtbezirks Bonn-Beuel&amp;#039;&amp;#039; 26), S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Hillebrand]] (* 1940), Telekommunikationsmanager und Erfinder der [[SMS]], wohnt in Niederholtorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.holtorf-ungarten.de/buergerinfo/1304/1304.html#dg |titel=Als die SMS von einem Holtorfer erfunden wurde… - Bürgerinfo November April 2013 |abruf=2022-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Holtorf]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wegekreuze und Bildstöcke im Bonner Ortsteil Holtorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7747931-2|LCCN=n2014036164|VIAF=309819465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holtorf| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
	</entry>
</feed>