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	<title>Holterhöfchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T13:19:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holterh%C3%B6fchen&amp;diff=1620091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-11-12T18:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hilden Heidenburg Holterhoefchen.jpg|mini|Planskizze von J. Schneider, 1875]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilden Am Holterhöfchen 0028.jpg|mini|Am Holterhöfchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilden Am Holterhöfchen 0014.jpg|mini|Mauerreste eines Bauwerks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holterhöfchen.stl|mini|3D-Geländemodell der Ringwallanlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holterhöfchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ringwall]]anlage mit Restmauerwerk eines ehemals befestigten Hofes in der nordrhein-westfälischen Stadt [[Hilden]] ([[Kreis Mettmann]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die von der Walder Straße gleich östlich des [[St.-Josefs-Krankenhaus Hilden|Krankenhauses]] abzweigende Gartenstraße führt zur Anlage. Das Holterhöfchen liegt im flachen Gelände am Übergang von der [[Niederrhein (Region)|Niederrheinterrasse]] zur unteren Mittelterrasse. Gut 130&amp;amp;nbsp;Jahre lang versuchten Forscher, die für das [[Rheinland]] untypische Anlage zu interpretieren und zu datieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Ausgrabung]]en und den Datierungen der dabei 1887 gefundenen Keramikscherben durch [[Constantin Koenen]] wird eine Entstehung der Ringwallanlage im 9./10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer98&amp;quot; /&amp;gt; Das Holterhöfchen bestand aus zwei Gräben sowie zwei Wällen und hatte einen Innendurchmesser von 60&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;80&amp;amp;nbsp;Metern. Früher wurde noch ein dritter, äußerer Wall angenommen. Tatsächlich handelt es sich hierbei nur um die alte Oberfläche, in der der äußere Graben eingetieft war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildener Jahrbuch 2001&amp;quot; /&amp;gt; Im Nord-Westen fehlt ein großer Teil des Wallabschnitts. [[Rafael von Uslar]] zitiert, dass zwischen 1870 und 1878 ein Wallstück zur Gewinnung von Erde für die Anschüttung an einem Haus abgetragen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uslar, S. 16–17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Interpretation folgt der Annahme, dass das Holterhöfchen ein befestigter Hof war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar&amp;quot; /&amp;gt; Dieser wurde auf dem Sand der Niederrheinterrasse angelegt. Ein Teil der Wirtschaftsflächen werden sich wohl auf dem [[Löss]]lehm der unteren Mittelterrasse befunden haben, die sich direkt östlich des Hofes anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mühlenbach, ein Seitenarm der [[Itter (Rhein)|Itter]], umfloss bis 1819 das Holterhöfchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar Plan 3&amp;quot; /&amp;gt; Anhand des Ausschnitts aus der Katasterkarte von 1830&amp;lt;ref&amp;gt;Uslar S. 20 Abb. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; geht hervor, dass der Mühlenbach sich bei Kalstert vom Itterbach verzweigte, Richtung Süden die Buchmühle (heute westliches Ende der Straße Kalstert an der Autobahn A3) durchfloss, dann von Nord-Osten her das Holterhöfchen im Norden umfloss und Richtung Oberste Mühle (heute [[Gottschalks Mühle]]) sich wieder mit dem Itterbach vereinte. 1819 wurde durch Bauarbeiten der südliche Teil des Mühlenbaches, der das Holterhöfchen umschloss, trockengelegt und der Bachverlauf entlang der Walder Straße begradigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechter fasst&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildener Jahrbuch 2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gechter, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt; den Stand der heutigen Forschung zusammen: Die Anlage entstand im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, nachdem eine frühere Hofanlage durch Brand gegen Ende des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zerstört worden war. Erst danach wurde der Hof mit einem Doppelgraben und Doppelwall gesichert. Die 1,2&amp;amp;nbsp;Meter starke Steinmauer des äußeren Walls wurde zuerst auf dem anstehenden Boden hochgezogen und dann mit dem Aushub aus den Gräben beidseitig angeschüttet. Wahrscheinlich ragte sie nicht weit aus dem Erdreich hervor, da sie etwaigen Angreifern keine Deckungsmöglichkeit gegenüber den Verteidigern auf dem Innenwall bieten sollte. Die ein Meter dicke Steinmauer des inneren Walls war dagegen einem hinten angeschütteten Erdwall vorgeblendet. Während die äußere Mauer dem Einsatz von Rammböcken standgehalten hätte, trifft dies auf die innere Mauer nicht zu. Sie diente wohl hauptsächlich als [[Brustwehr]] für die Verteidiger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildener Jahrbuch 2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verstärkte Rückseite der Ringwallanlage zeigte auf die Niederterrasse in Richtung des heutigen Feuerwehrhauses. Möglicherweise war dies die einzige Richtung, aus der Gefahr drohen konnte. Auf der Niederterrasse am Rand der Rheinebene liefen westlich vom Holterhöfchen Handelswege z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mauspfad]], Schutzstraße,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schutzstraße&amp;quot; /&amp;gt; während das Gelände östlich des Holterhöfchens im 10. Jahrhundert noch dicht bewaldet war und es in Richtung der Stadt Wald (heute zu Solingen) anstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Toranlage des Hofs scheint im Südosten in Richtung [[Pungshaus]] gelegen zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildener Jahrbuch 2001&amp;quot; /&amp;gt; Neben der Toranlage wurde zu einem späteren Zeitpunkt auf dem äußeren Wall ein rechteckiges Gebäude mit den Maßen von 6,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;7&amp;amp;nbsp;Metern errichtet. Die Mauerreste sind als einzige der Anlage noch sichtbar. Von einer Innenbebauung, die wahrscheinlich aus Holz gewesen ist, sind bislang keine Spuren gefunden worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildener Jahrbuch 2001&amp;quot; /&amp;gt; Eine [[Vorburg]] scheint nicht bestanden zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildener Jahrbuch 2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar&amp;quot; /&amp;gt; Ein Weg durch das Gelände scheint nicht vorhanden gewesen zu sein. Er kam erst später hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar Plan 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erbauer und Besitzer dieser Anlage hat man sich als Kleinadeligen vorzustellen. Die Bauart der Ringwallanlage deutet auf einen Zuwanderer aus dem Norden oder Osten in das Rheintal hin, der das Wissen um die ihm von dort geläufige Rundlingsbauweise mitbrachte.&amp;lt;!--Quelle für diese Vermutung?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige öffentliche Grünanlage wurde in der Zeit von 1885 bis 1886 geschaffen und 1965 bis 1966 modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jacob Schneider (Pädagoge)|Jacob Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heidenburg bei Hilden&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatszeitschrift für rheinisch-westfälische Geschichtsforschung und Alterthumskunde, 1. Jg., Bonn 1875, S.&amp;amp;nbsp;376&lt;br /&gt;
* [[Constantin Koenen]]: &amp;#039;&amp;#039;Miscellen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bonner Jahrbücher]]&amp;#039;&amp;#039;. Wittich, Darmstadt 1888, Band 85, hier S.&amp;amp;nbsp;149 ([https://archive.org/stream/bonnerjahrbcher25bonngoog#page/n156/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Rafael von Uslar]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Holterhöfchen bei Hilden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hildener Jahrbuch 1956/59&amp;#039;&amp;#039;. Band 7. Stadtarchiv, Hilden 1960, S.&amp;amp;nbsp;9–31.&lt;br /&gt;
* Rafael von Uslar: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu frühgeschichtlichen Befestigungen zwischen Nordsee und Alpen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner Jahrbücher – Beihefte&amp;#039;&amp;#039;, Band 11). Böhlau, Köln/Graz 1964, Seite 5 ff. und Tafel&amp;amp;nbsp;2.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Wilhelm Piepers: &amp;#039;&amp;#039;BEITRAGSTITEL&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Jahrbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band 170. Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 1970, {{ISSN|0067-9976}}, S. 453. Bitte den Titel des Beitrags nachtragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ulrike Unger, Michael Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Dönekes und Heimatkunde. Geschichte und Geschichten aus Hilden&amp;#039;&amp;#039;, Rheinische Post, Museums &amp;amp; Heimatverein Hilden e.&amp;amp;nbsp;V., ISBN 3-9804615-2-1, 1998, S.&amp;amp;nbsp;58.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Wallburgen im Bergischen Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schutzstraße&amp;quot;&amp;gt;[[Theodor Joseph Lacomblet]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Inschrift zu Haan bei Hilden&amp;#039;&amp;#039; in: Archiv für die Geschichte des Niederrheins, Bd. II, Düsseldorf 1857, S.&amp;amp;nbsp;100–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer98&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Emerich Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Burg zu Burg am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 4. Auflage, Mercator, Duisburg 1982, ISBN 3-87463-057-9, S.&amp;amp;nbsp;98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildener Jahrbuch 2001&amp;quot;&amp;gt;Michael Gechter: &amp;#039;&amp;#039;Die Ringwallanlage in Hilden&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Hildener Jahrbuch 2001&amp;#039;&amp;#039;. Neue Folge, Band&amp;amp;nbsp;11. Stadtarchiv, Hilden 2001, S.&amp;amp;nbsp;7–18. Die Kernaussagen sind von Seite&amp;amp;nbsp;18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar&amp;quot;&amp;gt;Rafael v. Uslar: &amp;#039;&amp;#039;Zum Holterhöfchen bei Hilden&amp;#039;&amp;#039;, in: Hildener Jahrbuch 1956–1959 Bd.&amp;amp;nbsp;7, S.&amp;amp;nbsp;9–31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar Plan 1&amp;quot;&amp;gt;Rafael v. Uslar: &amp;#039;&amp;#039;Zum Holterhöfchen bei Hilden, Plan des Holterhöfchens nach Vermessung von Dipl. Ing. H. Werner&amp;#039;&amp;#039;, in: Hildener Jahrbuch 1956–1959 Bd.&amp;amp;nbsp;7, Abbildung und Plan&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uslar Plan 3&amp;quot;&amp;gt;Rafael v. Uslar: &amp;#039;&amp;#039;Zum Holterhöfchen bei Hilden, Nach alten Aufmessungen ergänzter Plan des Holterhöfchens&amp;#039;&amp;#039;, in: Hildener Jahrbuch 1956–1959 Bd.&amp;amp;nbsp;7, Abbildung und Plan&amp;amp;nbsp;3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider&amp;quot;&amp;gt;Anton Schneider, &amp;#039;&amp;#039;Die Heer- und Handelsstraßen&amp;#039;&amp;#039; in: Beiträge zur Geschichte von Hilden und Haan, Hilden 1900 S.&amp;amp;nbsp;13–14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.1669561 |EW=6.9458669|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holterhofchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Mettmann]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Burg im Kreis Mettmann|Holterhofchen]]&lt;/div&gt;</summary>
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