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	<title>Holstentorplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Holstentorplatz&amp;diff=1988990&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-02-22T08:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Lübeck - Holstentorplatz.jpg|mini|Die Lage des heutigen Holstentorplatzes, rot markiert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holstentor von der Petrikirche.jpg|mini|Blick von der [[Petrikirche (Lübeck)|Petrikirche]] auf den Holstentorplatz mit [[Holstentor]]. Im Vordergrund links die [[Salzspeicher]], im Hintergrund der [[Lindenplatz (Lübeck)|Lindenplatz]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holstentor in Lübeck Frontseite.jpg|mini|Blick vom Holstentorplatz auf das [[Holstentor]]. Im Hintergrund links die Türme der [[Marienkirche (Lübeck)|Marienkirche]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Holstentorplatz – Bismarckdenkmal.jpg|miniatur|Der Vorläufer des Holstentorplatzes mit Bismarckdenkmal, um 1913]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Holstentor – Jahresbeginn – 2019.jpg|mini|Holstentorplatz zum Jahreswechsel]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holstentorplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Platz unmittelbar außerhalb der [[Lübecker Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gestalt ==&lt;br /&gt;
Der Holstentorplatz, etwa 170 Meter lang und 70 Meter breit, erstreckt sich in Ost-West-Richtung. Er beginnt in Verlängerung der [[Holstenstraße (Lübeck)|Holstenstraße]] an der Kreuzung mit [[An der Obertrave|Obertrave]] und [[An der Untertrave|Untertrave]] und reicht bis zur [[Puppenbrücke (Lübeck)|Puppenbrücke]]. Seine westliche Begrenzung wird durch die Kreuzung mit der [[Possehlstraße]] und der auf die [[Wallhalbinsel]] führenden [[Willy-Brandt-Allee]] gebildet. Nach Osten hin mündet unmittelbar am [[Holstentor]] von Süden kommend die [[Wallstraße (Lübeck)|Wallstraße]] in den Holstentorplatz ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere des länglichen Platzes ist als [[Grünanlage]] gestaltet, deren zentraler Weg direkt auf das am östlichen Ende befindliche Holstentor zuläuft. Die äußeren Bereiche sind dem Verkehr vorbehalten und als mehrspurige Straße ausgebildet, die nach Fahrtrichtungen getrennt aufgespalten ist und den Park vollständig einfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Holstentorplatz in seiner heutigen Gestalt und Ausdehnung entstand erst in den [[1930er]] Jahren bei der völligen Neugestaltung der Umgebung des Holstentors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1851 wurde das Gelände von den im [[17. Jahrhundert]] errichteten [[Lübecker Stadtbefestigung|Festungswällen]] und dem [[Holstentor#Äußeres Holstentor|Äußeren Holstentor]] von 1585 eingenommen, das in die Wälle integriert war und den einzigen Zugang zur Stadt von Westen her darstellte. Das heute erhaltene ältere Holstentor war hinter diesen Anlagen verborgen. Beim Bau des [[Lübeck Hauptbahnhof#Der alte Hauptbahnhof|ersten Lübecker Bahnhofs]] im Jahre 1851 wurden zunächst nur die äußeren Wälle abgetragen, die Holstentore jedoch vorerst nicht angetastet. Es stellte sich aber bald heraus, dass der schmale Durchlass der mittelalterlichen Toranlage eine erhebliche Behinderung für den Verkehr zwischen Stadt und Bahnhof darstellte; zudem wurde rasch eine Erweiterung der Bahnanlagen nötig, für die Platz geschaffen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von August 1853 bis Februar 1854 wurde das Äußere Holstentor mit den umgebenden Festungswällen abgetragen. Das verbleibende Holstentor wurde seiner Funktion entkleidet; der Verkehr floss fortan nicht mehr durch seinen Torbogen, sondern über neu angelegte Straßen, die zu beiden Seiten um das Bauwerk führten. Zum Empfangsgebäude der [[Lübeck-Büchener Eisenbahn]] führte fortan die Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;. Auf der neu entstandenen Fläche zwischen dem Bahnhof und dem nunmehr denkmalartig freigestellten Holstentor entstand ein kleiner Park, in dem 1903 ein [[Erinnerungs- und Denkmale in Lübeck#Bismarck-Denkmal|Bismarckdenkmal des Künstlers Emil Hundrieser]] aufgestellt wurde. Geplant war die Erweiterung zu einer Statuengruppe mit [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm I.]] und [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|Helmuth von Moltke]], die aber nie zustande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 beschlossen Senat und Bürgerschaft, den Bahnhof von seinem eingeengten seinerzeitigen Standort 500 Meter westwärts zu verlegen, wo hinreichend Raum für zeitgemäße Bahnanlagen zur Verfügung stand. Zugleich erging an die [[Architekt]]en [[Karl von Großheim]], [[Karl Hinckeldeyn]] und [[Hermann von der Hude (Architekt)|Hermann von der Hude]] der Auftrag, ein Gutachten über die künftige Nutzung des dadurch freiwerdenden Geländes vor dem Holstentor zu erstellen. Die Architekten empfahlen die Anlage eines monumentalen [[Forum (Platz)|Forums]] als Empfangsraum Lübecks. Mit diesem Gutachten als Grundlage fand 1906 ein [[Architektenwettbewerb]] für die Gestaltung des Terrains statt. Am 22. September 1906 gab Oberbaudirektor [[Johannes Baltzer (Architekt)|Johannes Baltzer]] zwar die Ergebnisse bekannt, aber verwirklicht wurde keiner der Umbauentwürfe. Auch nach der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs 1908 blieben das nunmehr ungenutzte alte Bahnhofsgebäude sowie der kleine Park erhalten und die auch zahlreichen nachfolgenden Pläne zur Anlage eines großzügigen, von repräsentativen Bauten gesäumten Platzes gelangten nie zur Umsetzung, da in keinem Falle Einigkeit über den erwünschten ästhetischen und städtebaulichen Effekt und die einzusetzenden gestalterischen Mittel erlangt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ruhten die Absichten, die Umgebung des Holstentors neu zu fassen, für einige Jahre. Im Februar 1926 wurde der von Oberbaurat [[Friedrich Wilhelm Virck]] entwickelte amtliche Plan vorgestellt, den Verkehr samt [[Straßenbahn]] ausschließlich südlich am Holstentor vorbeizuleiten und vor dem Stadttor einen großen Platz zu schaffen, der von einem Ensemble repräsentativer Großbauten – [[Kontorhaus]], [[Holstentorhalle]], [[Volkshaus]] und [[Hallenbad]] – umgeben sein sollte. Auch dieser Plan gelangte nicht zur Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Holstentorprojekt (1930)&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
 Holstentorplatz 1930.jpg|Lageplan 1930&lt;br /&gt;
 HL Damals – Holstentorprojekt – Pieper – 1.jpg|Entwurf 1&lt;br /&gt;
 HL Damals – Holstentorprojekt – Pieper – 2.jpg|Entwurf 2&lt;br /&gt;
 HL Damals – Holstentorprojekt – Pieper – 3.jpg|Entwurf 3 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basierend auf den 1914 von [[Johannes Baltzer (Architekt)|Johannes Baltzer]], der [[Bestandsplan|Lageplan]] für das sich daraus entwickelnde Holstentorprojekt sollte bis dahin derselbe bleiben, stammenden letzten Vorschlag entwickelte [[Baubeamter|Stadtbaudirektor]] [[Hans Pieper (Architekt)|Hans Pieper]] den &amp;#039;&amp;#039;Entwurf 1&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Verkehrsstärke|Verkehrsaufkommen]] hatte bis 1929 jedoch derart zugenommen, dass nur noch die [[Straßenbahn Lübeck|Straßenbahn]] durch das Holstentor, dessen Erhalt wie der der [[Salzspeicher]] immer unstrittig war, hindurch- der übrige Verkehr herumfahren würde. Auch die Realisierung des [[Entwurf]]s, der im Oktober 1929 von sowohl von der Baubehörde, als auch dem Denkmalrat der Stadt einstimmig angenommen wurde, sah jedoch schwere Eingriffe in die [[Bausubstanz]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Das Holstentor und die Umgestaltung des Holstentorplatzes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 20, Ausgabe vom 18. Mai 1930, S.&amp;amp;nbsp;318–321.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der komplette Verkehr war also nun am Holstentor herumzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem, das Nadelöhr der Haltestellen auf der [[Holstenbrücke]] war noch nicht beseitigt worden. [[Erwin Barth]] oder [[Leopold Thieme]] entwarfen ähnliche Lösungen wie die von Pieper im &amp;#039;&amp;#039;Entwurf 2&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als auch die [[Reichsbank]] als letzter Investor für die neuen Gebäude ihre Pläne zurückzog, schlug Emil Scheufler Grünflächen vor. Die Steigung der der den Platz umschließenden Straßen würde geringer, die auf der Holstenbrücke verbreitert werden. An dem Ende des Platzes hätten sowohl der Platz als auch die Außenstraßen die gleiche Höhe. Pieper setzte dies im &amp;#039;&amp;#039;Entwurf 3&amp;#039;&amp;#039; um.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Vorschlag zur Umgestaltung der Holstenstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 29, Ausgabe vom 20. Juli 1930, S.&amp;amp;nbsp;476–477.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Holstentorplatz 1934.png|mini|hochkant|Endgültiger Plan (1933/34)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Holstentorplatz vor 1938.jpg|mini|Der Holstentorplatz zwischen 1934 und 1938]]&lt;br /&gt;
Am 26. September 1933 legte Pieper dem Senat einen neuen, völlig anders gearteten Plan vor. Nunmehr schlug er vor, Straße und Straßenbahn von der Puppenbrücke an nach Fahrtrichtungen weiträumig getrennt um das Holstentor herumzuführen und erst hinter dem Bauwerk, unmittelbar vor der Holstenbrücke wieder zu vereinen. Der dadurch entstehende Freiraum sollte als öffentliche Grünanlage gestaltet, das Holstentor zum Museum ausgebaut werden. Der Senat akzeptierte diesen Entwurf. Nachdem feststand, dass das [[Reichsfinanzministerium]] das Projekt durch Beihilfen zu fördern bereit war, begannen die Arbeiten im Januar 1934. Das alte Bahnhofsgebäude wurde abgetragen, die neuen Straßen und der Park angelegt. Am 5. Oktober wurde der Platz, der den Namen &amp;#039;&amp;#039;Holstentorplatz&amp;#039;&amp;#039; erhielt, der Öffentlichkeit übergeben. Von 1934 bis 1936 entstand an der Nordseite das [[Reichsbankgebäude (Lübeck)|Reichsbankgebäude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon dreieinhalb Jahre später fand eine Namensänderung in [[Adolf Hitler|Adolf-Hitler-Platz]] statt. Auch in anderer Hinsicht vereinnahmte das [[Drittes Reich|Dritte Reich]] den Platz mit dem historischen Stadttor für seine Zwecke: Zwischen 1936 und 1939 fanden mehrfach Aufmärsche in Form von [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Sonnenwendfeier]]n, Weihestunden und anderen Feierlichkeiten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Name wieder in Holstentorplatz geändert; die Grünanlage wich zunächst einem [[Kartoffel]]acker, wurde aber 1948 wiederhergestellt. 1949 fanden zwei Statuen gusseiserner liegender Löwen, die bis zu seiner Zerstörung beim [[Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942|Luftangriff am Palmsonntag 1942]] den Eingang des &amp;#039;&amp;#039;Hotels Stadt Hamburg&amp;#039;&amp;#039; am [[Klingenberg (Lübeck)|Klingenberg]] flankiert hatten, einen neuen Platz beiderseits des Zugangs zur Parkanlage. Damit hatte der Holstentorplatz, bis auf kleinere Veränderungen im Detail, die Gestalt erhalten, die er bis heute aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holstentorplatz 2&amp;#039;&amp;#039;, 1934–1936 errichtetes [[Reichsbankgebäude (Lübeck)|Reichsbankgebäude]] des Reichsbankbaudirektors [[Heinrich Wolff (Architekt)|Heinrich Wolff]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holstentorplatz 9&amp;#039;&amp;#039;, [[Holstentor]]. 1477 vollendetes [[Stadttor]] im Stil der [[Backsteingotik]]&lt;br /&gt;
* [[Lübecker Löwen|Zwei Löwenstatuen]] am östlichen Zugang zum Park. Die Mitte des 19. Jahrhunderts durch [[Christian Daniel Rauch]] in Eisenguss gefertigten lebensgroßen Figuren wurden 1949 dort aufgestellt&lt;br /&gt;
* Der [[Kiosk (Lübeck)|Kiosk]] aus den 1950er Jahren mit sechseckigem Grundriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jonas Geist]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch, das Holstentor zu Lübeck im Geiste etwas anzuheben&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wagenbachs Taschenbücherei&amp;#039;&amp;#039; 12). Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1976, ISBN 3-8031-2012-8.&lt;br /&gt;
* Max Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen der Stadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 11, 1909, {{ISSN|0083-5609}}, S. 215–292 (Auch Sonderabdruck: 1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Holstentorplatz (Lübeck)|Holstentorplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.866264|EW=10.678486|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Lübeck-Altstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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