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	<title>Hollenloch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hollenloch&amp;diff=878438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-22T05:21:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Höhle&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Hollenloch-Eingang.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|LAGE = [[Rösenbeck]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 496&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 51.409883333333&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.6705638888889&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|POSKARTE = &lt;br /&gt;
|KATASTERNUMMER = &lt;br /&gt;
|GEOLOGIE = &lt;br /&gt;
|TYP = Tropfsteinhöhle&lt;br /&gt;
|ENTDECKUNG = &lt;br /&gt;
|SCHAUHÖHLE = &lt;br /&gt;
|BELEUCHTUNG = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE = 2700&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|NIVEAUDIFFERENZ = 92&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|LÄNGE DES SCHAUHÖHLENBEREICHES = &lt;br /&gt;
|BESUCHER PRO JAHR IM DURCHSCHNITT = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Der Höhleneingang ist verschlossen.&lt;br /&gt;
|WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Hollenloch.JPG|mini|Naturschutzgebiet Hollenloch (Waldbereich) von Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hollenloch Rösenbeck - Apostelhalle P1000392.jpg|mini|Apostelhalle im Hollenloch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hollenloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 2700&amp;amp;nbsp;m lange Karsthöhle westlich von [[Brilon]]-[[Rösenbeck]] (Hochsauerlandkreis, NRW) im [[oberdevon]]ischen Briloner Massenkalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Eingang der Tropfsteinhöhle liegt in einem mit Buchen bestandenen Kalkfelsen. Bei der Höhle, mit einer bekannten Ganglänge von über 2700 Metern und einer Tiefe von 92 Metern, handelt es sich um eine der längsten und tiefsten Höhlen des Sauerlandes. Der Eingangsbereich wurde von Menschen und Tieren seit Urzeiten aufgesucht, wie zahlreiche Knochenfunde zeigten. Im Höhlensediment wurden unter anderem Knochen des [[Höhlenbär]]en und der [[Höhlenhyäne]] gefunden. Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts finden archäologische Untersuchungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[ https://doi.org/10.11588/aiw.0.0.25113 Eva Cichy (2012): &amp;#039;&amp;#039;Neues aus dem Höllenloch bei Brilon-Rösenbeck&amp;#039;&amp;#039;. Archäologie in Westfalen-Lippe S. 67–69]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schudelski: &amp;#039;&amp;#039;Rösenbecker Höhle-Ziegentempel&amp;#039;&amp;#039;. Jahrbuch Hochsauerlandkreis 1997, 1996 S. 107–114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen nutzten die Höhle spätestens seit der Jungsteinzeit, wie zahlreiche Funde belegen. Bei Untersuchungen fand man [[Pfeilspitze]]n, [[Schaber]] und Klingen aus [[Feuerstein]], ferner auch aus [[Tonmineral|Ton]] gebrannte und zum Teil verzierte Gefäßreste. In der Höhle wurden auch Schmuckreste aus Messing, [[Bernstein]] und gebranntem Ton, aus der [[Eisenzeit]], gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Höhle kommen heute die [[Höhlenspinne]] und sieben verschiedene [[Fledermaus]]&amp;amp;shy;arten vor. Bei einer Zählung im März 2006 konnten Wissenschaftler 77 Winterschlaf haltende Fledermäuse aus sieben verschiedenen Arten nachweisen. Es wurden auch die seltenen Fledermausarten [[Teichfledermaus]], [[Fransenfledermaus]] und [[Kleine Bartfledermaus]] nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2026 wurde durch Wissenschaftler eine erneute Bestandaufnahme gemacht, bei der 206 winterschlafende Fledermäuse gezählt wurden.&lt;br /&gt;
Es konnten sechs verschiedene Fledermausarten beobachtet werden:&lt;br /&gt;
[[Große Bartfledermaus]] (Myotis mystacinus / brandtii),&lt;br /&gt;
[[Teichfledermaus]] (Myotis dasycneme),&lt;br /&gt;
[[Wasserfledermaus]] (Myotis dabentonii),&lt;br /&gt;
[[Fransenfledermaus]] (Myotis nattereri),&lt;br /&gt;
[[Braunes Langohr]] (Plecotus auritus),&lt;br /&gt;
[[Großes Mausohr]] (Myotis myotis).&lt;br /&gt;
Mit 161 Tieren stellte das [[Großes Mausohr]] die größte Population dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhleneingang ist seit 1960 verschlossen, um diese touristisch nicht erschlossene Tropfsteinhöhle zu schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/article3264066/expedition-ins-hollenloch.html Expedition ins &amp;quot;Hollenloch&amp;quot;]WP.de vom 21. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen wiederholtem [[Vandalismus]] am Verschluss der Höhle wurde bereits ein Zumauern der Höhle vom Hochsauerlandkreis erwogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Hollen“ bezieht sich auf unterirdisch lebende Geister des Volksglaubens. In direkter Umgebung der Höhle gibt es einen Felsen &amp;#039;&amp;#039;Zur weißen Frau,&amp;#039;&amp;#039; wohl eine Umdeutung von „weise Frau“. Möglicherweise können diese Flurnamen auf die Wandersage &amp;#039;&amp;#039;[[Frau Holle]]&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt werden. Auch weitere Sagen ranken sich um die Höhle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sauerlandkurier.de/hochsauerlandkreis/brilon/heimat-hoehlenbaer-hollen-5817718.html Heimat von Höhlenbär und Hollen.] sauerlandkurier.de vom 8. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausweisung als Schutzgebiet ==&lt;br /&gt;
2001 wurde die Höhle und die Umgebung mit dem [[Landschaftsplan]] Hoppecketal durch den [[Hochsauerlandkreis]] als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG) mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hollenloch / Ziegentempel&amp;#039;&amp;#039; mit einer Größe von 3,2&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] ausgewiesen. Vorher war die Höhle bereits als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen. Gleichzeitig besteht eine Schutzausweisung als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Rösenbecker Höhle&amp;#039;&amp;#039; mit der gleichen Abgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NSG befinden sich auch ein [[Schwalgloch]] und Felsen. Das NSG ist von einem [[Rotbuche]]nwald bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen]] dokumentierte im Schutzgebiet Pflanzenarten wie [[Alpen-Johannisbeere]], [[Aronstab]], [[Bachbunge]], [[Braunstieliger Streifenfarn]], [[Breitblättriges Kahlfruchtmoos]], [[Breitwegerich]], [[Echte Nelkenwurz]], [[Anomodon viticulosus|Echter Wolfsfuss]], [[Echtes Mädesüß]], [[Gemeiner Efeu|Efeu]], [[Gewöhnliche Goldnessel]], [[Gewöhnlicher Tüpfelfarn]], [[Gewöhnlicher Wurmfarn]], [[Gewöhnliches Igelhaubenmoos]], [[Neckera complanata|Glattes Neckermoos]], [[Große Sternmiere]], [[Großes Hexenkraut]], [[Gundermann]], [[Gänseblümchen]], [[Maiglöckchen]], [[Mauerlattich]], [[Nesselblättrige Glockenblume]], [[Pinsel-Haarblattmoos]], [[Quell-Sternmiere]], [[Quirl-Weißwurz]], [[Rohrglanzgras]], [[Ruprechtskraut]], [[Homalothecium sericeum|Seidenmoos]], [[Vielblütige Weißwurz]], [[Wald-Bingelkraut]], [[Waldmeister]], [[Wiesen-Kerbel]], [[Zartnerviges Haarblattmoos]], [[Zaun-Wicke]], [[Zerbrechlicher Blasenfarn]], [[Zottiges Weidenröschen]] und [[Zypressenschlafmoos|Zypressen-Schlafmoos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzzweck ==&lt;br /&gt;
Der Landschaftsplan führt zum speziellen Schutzzweck auf: „Erhaltung der Karsterscheinungen (Schwalgloch, Höhle) aus wissenschaftlichen, landeskundlichen, erdgeschichtlichen und Artenschutz-Gründen; Schutz der artenreichen Lebensgemeinschaft des Kalkbuchenwaldes auf flachgründigem, klippigem Standort. Wesentlicher Schutzzweck ist auch die Sicherung des ökologischen Netzes ‚Natura 2000‘ im Sinne der FFH-RL, dem die hier wirksamen Ge- und Verbote des allgemeinen Festsetzungskataloges unter 2.1 ebenso dienen wie die unten formulierten festsetzungsspezifischen Gebote.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der FFH-Gebiete in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Höhlen im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Höhlen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hochsauerlandkreis – Untere Landschaftsbehörde: [https://gis.hochsauerlandkreis.de/webdaten/lp/lphop.pdf &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Hoppecketal&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB). Meschede 2001, S. 81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hollenloch}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|HSK-224|Hollenloch / Ziegentempel}}&lt;br /&gt;
* [https://brilon-totallokal.de/2016/03/16/die-eisenzeit-in-der-region-von-den-aeltesten-sauerlaendern/ Neue Funde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Brilon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sauerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Brilon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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