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	<title>Holger Apfel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ankermast: /* Eklats im Landtag */ hier nicht relevant, war er zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr</title>
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		<updated>2026-04-05T12:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eklats im Landtag: &lt;/span&gt; hier nicht relevant, war er zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Apfel, Holger Landtagsprojekt Sachsen 1330.jpg|mini|hochkant|Holger Apfel, 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holger Apfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1970]] in [[Hildesheim]]) ist ein ehemaliger [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]], der vom 13. November 2011 bis zu seinem Rücktritt am 19. Dezember 2013 Bundesvorsitzender der rechtsextremen [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|Nationaldemokratischen Partei Deutschlands]] (NPD) war, aus der er wenige Tage später austrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die NPD war Apfel von 2000 bis 2009 stellvertretender Bundesvorsitzender, von 2004 bis Dezember 2013 Vorsitzender der Fraktion im [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtag]], von 2009 bis 2012 Landesvorsitzender der [[NPD Sachsen]] und von November 2011 bis Dezember 2013 Bundesvorsitzender. Außerdem war Apfel Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Bündnisses Dresden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Apfel machte 1991 in Hildesheim [[Abitur]] und anschließend eine [[Berufsausbildung|Lehre]] zum [[Verlagskaufmann]]. 1996 wurde er Verlagsleiter des &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Stimme Verlags&amp;#039;&amp;#039; und im Jahr 2000 Chefredakteur des gleichnamigen [[Parteizeitung|Parteiorgans]] der NPD, der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Stimme|Deutschen Stimme]]&amp;#039;&amp;#039;. Er war mit [[Frauen im deutschen Rechtsextremismus#Jasmin Apfel|Jasmin Apfel]] (geb. Langer, * 1983) verheiratet, mit der er vier Kinder hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Von-der-Aktivistin-zur-Aussteigerin-Jasmin-Apfel-bricht-mit-Neonazi-Szene Trennung von Holger Apfel  Von der Aktivistin zur Aussteigerin: Jasmin Apfel bricht mit Neonazi-Szene], [[Leipziger Volkszeitung]] 1. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Jasmin Apfel war Geschäftsführerin der NPD-Frauenorganisation &amp;#039;&amp;#039;[[Ring Nationaler Frauen]]&amp;#039;&amp;#039;; im Zuge der zunächst nur zeitweiligen Trennung von ihrem Mann im Jahr 2012 trat sie aus beiden Organisationen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1348978 | wayback=20131202223413 | text=NPD-Chef und Partei verlassen}}, [[Sueddeutsche.de]], 10. August 2012, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Cruzcampo: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/bundespartei/artikel/geplanter-neuanfang-jasmin-apfel-verlaesst-npd-chef-und-partei.html |wayback=20170903080836 |text=Geplanter Neuanfang: Jasmin Apfel verlässt NPD-Chef und Partei  }}&amp;#039;&amp;#039;. [[Endstation Rechts]], 8. August 2012, abgerufen am 2. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Bericht der deutschsprachigen &amp;#039;&amp;#039;[[Mallorca Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; betrieb Apfel seit Mai 2014, zusammen mit seiner Frau, ein Restaurant auf [[Mallorca]], nachdem er die „Maravillas Stube“ von einem deutschen Gastronomen übernommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Panorama/Ex-NPD-Chef-Holger-Apfel-serviert-am-Ballermann |wayback=20220127171823 |text=„Bei Jasmin &amp;amp; Holger“ Ex-NPD-Chef Apfel serviert am Ballermann  }}, [[Göttinger Tageblatt]] 21. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Reinbold: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/holger-apfel-besuch-im-lokal-des-ex-npd-chefs-in-palma-de-mallorca-a-971143.html Wirtshaus zum netten Hetzer]&amp;#039;&amp;#039;, [[Spiegel Online]], 22. Mai 2014, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Dezember 2017 verkündete er auf Facebook die Schließung der Lokalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde bekannt, dass Apfels Ehefrau sich im Dezember 2014 endgültig von ihm getrennt sowie mit der [[Rechtsextremismus|rechtsextremen Szene]] gebrochen hatte und an einem [[Initiativen gegen Rechtsextremismus in Deutschland|Aussteigerprogramm]] teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Debski: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/News/Von-der-Aktivistin-zur-Aussteigerin-Jasmin-Apfel-bricht-mit-Neonazi-Szene |wayback=20170228093218 |text=Von der Aktivistin zur Aussteigerin: Jasmin Apfel bricht mit Neonazi-Szene  }}&amp;#039;&amp;#039;. Leipziger Volkszeitung, 28. Februar 2017, abgerufen am 2. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Über sein Mitwirken beim Studentenbund Schlesien, der vom NPD-Multifunktionär [[Hans-Michael Fiedler]] dominiert wurde, fand Apfel während der Schulzeit Kontakt zur NPD-Jugendorganisation [[Junge Nationaldemokraten]] (JN), deren Mitglied er seit 1988 war. Von 1992 bis 1994 war er stellvertretender Bundesvorsitzender, anschließend bis 1999 Bundesvorsitzender der JN. Gleichzeitig mit der Wahl [[Udo Voigt]]s zum neuen NPD-Bundesvorsitzenden 1996 wurde Apfel mit weiteren JN-Funktionsträgern in den Bundesvorstand gewählt. 2000 bis 2009 war Apfel stellvertretender NPD-Bundesvorsitzender. Seit 2003 war er Vorsitzender des Nationalen Bündnisses Dresden sowie von 2004 bis 2006 Stadtrat in Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.saechsische.de/plus/apfel-gibt-mandat-auf-1119130.html Apfel gibt Mandat auf]&amp;#039;&amp;#039;, sächsische.de, 2. August 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2011 wurde Holger Apfel auf einem geheim abgehaltenen Parteitag der sächsischen NPD im erzgebirgischen [[Auerbach (Erzgebirge)|Auerbach]] mit 87,3 % als Landesvorsitzender bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Leipziger Volkszeitung, dpa: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/News/Rechtsextremist-Holger-Apfel-in-Auerbach-Erzgebirge-als-NPD-Landeschef-bestaetigt |wayback=20170903115720 |text=Rechtsextremist Holger Apfel in Auerbach (Erzgebirge) als NPD-Landeschef bestätigt   }}&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 2. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem NPD-Bundesparteitag im November 2011, auf dem er sich zu einem  „seriösen Radikalismus“ bekannte, wurde er am 12. November unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 126 von 214 Stimmen als Nachfolger von Udo Voigt zum Bundesvorsitzenden gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,797471,00.html &amp;#039;&amp;#039;Der Mann fürs Grobe erobert den Vorsitz&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel Online, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Dezember 2013 trat Apfel als Vorsitzender der Bundespartei und als Vorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Hebel, Sven Röbel: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-chef-apfel-tritt-zurueck-a-940028.html &amp;#039;&amp;#039;NPD-Chef Apfel tritt zurück&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel Online, 19. Dezember 2013, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Dezember 2013 trat er aus der NPD aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Schölermann, NDR-Info: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.de/inland/npd316.html | wayback=20131225140212 | text=Rechtsextremismus: Apfel tritt aus NPD aus}}&amp;#039;&amp;#039;. Tagesschau.de vom 24. Dezember 2013, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit bei den Jungen Nationaldemokraten ===&lt;br /&gt;
Unter Apfel stieg der Einfluss der JN innerhalb der NPD. 1993 beteiligte sich die JN erstmals an dem sogenannten [[Rudolf-Heß-Gedenkmarsch]]. Von JN-Aktivisten forderte Apfel ein Selbstverständnis als „politische Soldaten“, die Jungen Nationaldemokraten hätten sich an der [[Wehrmacht]] und der [[Waffen-SS]] als Vorbilder zu orientieren. In den Thesenpapieren der JN unter Apfels Vorsitz wird als Ziel eine „neue Volksgemeinschaft“ propagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landtagsabgeordneter in Sachsen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Holger Apfel Wahlkundgebung.jpg|mini|Apfel auf einer Wahlkampfveranstaltung]]&lt;br /&gt;
Apfel war Spitzenkandidat der NPD Sachsen für die [[Landtagswahl in Sachsen 2004|Landtagswahl am 19. September 2004]], die in dieser 9,2 Prozent der Listenstimmen (1999: 1,4 Prozent) erhielt. Holger Apfel und 11 weitere NPD-Kandidaten zogen damit in den sächsischen Landtag ein. Am Wahlabend sorgte er für Schlagzeilen, als er von einem &amp;#039;&amp;#039;„großartigen Tag für alle Deutsche, die noch Deutsche sein wollen“&amp;#039;&amp;#039; sprach, woraufhin die Spitzenkandidaten der übrigen Parteien aus Protest das Studio verließen. Bei der konstituierenden Fraktionssitzung wurde er auch zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2006 hob das Plenum des sächsischen Landtages Apfels Immunität auf. Hintergrund war ein Strafverfahren wegen Beleidigung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.n-tv.de/politik/Landtag-hebt-Immunitaet-auf-article203134.html &amp;#039;&amp;#039;Landtag hebt Immunität auf&amp;#039;&amp;#039;], [[n-tv.de]], 11. Oktober 2006, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eklats im Landtag ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2005 kam es im sächsischen Landtag während einer provokanten Rede Apfels zu tumultartigen Auseinandersetzungen, die bundesweit für Aufregung sorgten und die Debatte über den Umgang mit der NPD neu entfachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass war, dass der Landtagspräsident, der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Politiker [[Erich Iltgen]], zu Beginn der Landtagssitzung am 21. Januar 2005 an zwei bevorstehende Gedenktage erinnert hatte – den 60. Jahrestag der Befreiung des [[KZ Auschwitz-Birkenau|Konzentrationslagers Auschwitz]] am 27. Januar 2005 und den 60. Jahrestag der [[Luftangriffe auf Dresden|Bombardierung der Stadt Dresden]] am 13. Februar 2005. Weil diese Plenarsitzung die letzte vor den beiden Gedenktagen war, hatte er die Abgeordneten gebeten, aller Opfer der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Gewaltherrschaft]] mit einer [[Schweigeminute]] zu gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem verweigerte sich die sächsische NPD-Fraktion unter Apfel und verließ geschlossen den Sitzungssaal. Zuvor hatte die Fraktion den Antrag gestellt, eine Gedenkminute allein für die Opfer der Bombardierung Dresdens abzuhalten, den der Landtagspräsident durch die von ihm initiierte Gedenkminute gegenstandslos gemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Plenarprotokoll des Sächsischen Landtags 4/8 vom 21. Januar 2005, S. 447.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Rede in der darauf folgenden &amp;#039;&amp;#039;[[Aktuelle Stunde (Parlament)|Aktuellen Stunde]]&amp;#039;&amp;#039; des Landtags zum 60. Jahrestag der Bombardierung Dresdens bezeichnete Apfel das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 8. Mai 1945 als „vermeintliche Befreiung Deutschlands“, nannte die Alliierten „Massenmörder“, die „heute drauf und dran [seien], neue Kriege vom Felde zu ziehen“. Als Apfel auf Ordnungsrufe nicht reagierte, schaltete der Landtagspräsident ihm mit Ende seiner Redezeit das Mikrofon ab. [[Cornelius Weiss]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) bezeichnete Apfels Rede anschließend als „mit Schaum vor dem Munde in [[Joseph Goebbels|Goebbels’scher]] Manier vorgetragene Hasstiraden“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denktag2006.denktag-archiv.de/Die-saechsische-NPD-Landtagsfr.1253.0.html &amp;#039;&amp;#039;Die sächsische NPD-Landtagsfraktion&amp;#039;&amp;#039;], Denktag.de, abgerufen am 2. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anlehnung an ein Zitat von [[Joschka Fischer]] bezeichnete Apfel bei einer Landtagssitzung am 18. Mai 2005 den damaligen sächsischen Innenminister [[Thomas de Maizière]] als „Arschloch“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.focus.de/politik/deutschland/im-landtag_aid_94678.html NPD schimpft Innenminister „Arschloch“]&amp;#039;&amp;#039;, Focus Online, 18. Mai 2005, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Plenarprotokoll des Sächsischen Landtags 4/17 vom 18. Mai 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 2007 kam es während einer Debatte zum Zuwanderungsgesetz zu einem weiteren Eklat: Apfel bezeichnete Einwanderer als „arrogante Wohlstandsneger“ und sprach von „staatsalimentierten orientalischen Großfamilien“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/politik/auslaenderfeindlichkeit-npd-ausfaelle-sorgen-in-sachsen-fuer-empoerung-1.318034 NPD-Ausfälle sorgen in Sachsen für Empörung]&amp;#039;&amp;#039;. Süddeutsche Zeitung, 9. Mai 2007, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Tage später machte er erneut mit Äußerungen auf sich aufmerksam. Im Rahmen einer sicherheitspolitischen Debatte charakterisierte er die Ablehnung des &amp;#039;&amp;#039;Gesetzes zur Behebung der Not von Volk und Reich&amp;#039;&amp;#039; (sog. [[Ermächtigungsgesetz]]) durch die SPD im Jahre 1933 als „peinlich“. Darüber hinaus warf er [[Otto Wels]], der das Eintreten der SPD gegen das Gesetz damals im Reichstag begründet hatte, vor, dieser habe die Konsequenzen für sich und die SPD „larmoyant bejammert“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.n-tv.de/politik/NPD-verhoehnt-Nazi-Opfer-article341135.html &amp;#039;&amp;#039;NPD verhöhnt Nazi-Opfer&amp;#039;&amp;#039;], n-tv.de, 11. Mai 2007, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen mehrerer [[Antizionismus|antiisraelischer]] Äußerungen in einer durch die NPD-Fraktion auf die Tagesordnung gebrachten aktuellen Debatte zur Thematik „Keine Zusammenarbeit mit Schurkenstaaten – sächsisch-israelische Partnerschaft beenden“ wurde Apfel am 17.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 durch den Landtagspräsidenten [[Matthias Rößler]] (CDU) des Landtags verwiesen. Das Landtagspräsidium beschloss anschließend, ihn „wegen der besonderen Schwere des Tadels“ für zehn Sitzungstage von Landtags- und Ausschusssitzungen auszuschließen. Er konnte frühestens am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 wieder an einer Sitzung teilnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,701297,00.html &amp;#039;&amp;#039;NPD-Fraktionschef muss nach antisemitischen Tiraden Landtag verlassen&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel Online, 17. Juni 2010, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen]] bestätigte den Ausschluss am 3. Dezember 2010 als rechtmäßig.&amp;lt;ref&amp;gt;Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen: {{Webarchiv|url=https://www.verfassungsgerichtshof.sachsen.de/content/964.php |wayback=20170903120840 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Rechtmäßigkeit von Ordnungsrufen gegen Abgeordnete der NPD-Fraktion&amp;#039;&amp;#039;}}, Pressemitteilungen 2010, 3. Dezember 2010 (zu SächsVerfGH, Urteile vom 3. Dezember 2010 – Vf. 12-I-10, Vf. 16-I-10, Vf. 17-I-10), abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundestagskandidatur ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 2005]] kandidierte Apfel erfolglos im [[Bundestagswahlkreis Kamenz – Hoyerswerda – Großenhain|Wahlkreis Kamenz – Hoyerswerda – Großenhain]], in dem er 6,7 Prozent der Erststimmen erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt ===&lt;br /&gt;
2013 war Apfel in seiner Partei heftig kritisiert worden: „Ein Parteiführer mit [[Sprachfehler]] ist an sich ein Unding“, verlautbarte etwa der stellvertretende Bundesvorsitzende [[Karl Richter (Politiker, 1962)|Karl Richter]] im Oktober. Hintergrund waren Meinungsverschiedenheiten über die Kandidatenaufstellung der NPD zur [[Europawahl in Deutschland 2014|Europawahl 2014]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Speit: [https://taz.de/Holger-Apfel-tritt-zurueck/!5052318/ &amp;#039;&amp;#039;Holger Apfel tritt zurück. NPD ohne Führer&amp;#039;&amp;#039;]. Die Tageszeitung, 19. Dezember 2013, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. Dezember trat Apfel überraschend von seinen Posten als Bundesvorsitzender der NPD und Vorsitzender der sächsischen NPD-Landtagsfraktion aus „gesundheitlichen Gründen“ zurück. Sein Fraktionskollege [[Jürgen Gansel]] deutete an, Apfel leide an einem [[Burnout-Syndrom]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/rechtsextreme-partei-npd-chef-apfel-tritt-zurueck-1.1847130 &amp;#039;&amp;#039;NPD-Chef Apfel tritt zurück&amp;#039;&amp;#039;]. Süddeutsche Zeitung, 19. Dezember 2013, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Dezember verlangte dann das Parteipräsidium der NPD auf einer Sondersitzung Aufklärung über einen angeblichen sexuellen Übergriff, bei dem sich der damals 42-jährige einem „jungen Kameraden“ im August 2013 gegen dessen Willen unsittlich genähert haben soll. Würden diese Vorwürfe nicht ausgeräumt, werde man „einen zeitnahen Parteiaustritt nahelegen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Jansen]]: [https://www.tagesspiegel.de/politik/npd-in-der-krise-apfel-in-erklaerungsnot/9257304.html &amp;#039;&amp;#039;Apfel in Erklärungsnot&amp;#039;&amp;#039;]. Der Tagesspiegel, 23. Dezember 2013, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Apfel trat daraufhin am 24. Dezember 2013 von allen Parteiämtern zurück und verließ die NPD. In einer persönlichen Erklärung beklagte er, in der Partei sei eine regelrechte [[Hetzkampagne|Hasskampagne]] gegen ihn geführt worden. So sei ihm eine Pistolenkugel zugesandt worden mit der Aufforderung, sich umzubringen. An den ihm zur Last gelegten Vorfall habe er alkoholbedingt keine Erinnerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Hebel: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-mitglied-legte-ex-parteichef-holger-apfel-selbstmord-nahe-a-940839.html &amp;#039;&amp;#039;Parteifreund legte Holger Apfel Selbstmord nahe&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel Online, 25. Dezember 2013, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. Januar 2014 gab Apfel auch sein Landtagsmandat ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/politik/deutschland/holger-apfel-legt-auch-landtagsmandat-nieder_aid-20022721 &amp;#039;&amp;#039;Holger Apfel legt auch Landtagsmandat nieder&amp;#039;&amp;#039;]. RP Online (dpa), 17. Januar 2014, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe nach wie vor eine „patriotische Einstellung“, habe aber „nie für die Extreme“ der NPD gestanden. Er habe stattdessen versucht, die NPD zu einer „modernen,  bürgerlichen“ Partei zu machen. Die NPD sei jedoch nicht reformierbar gewesen. Deswegen habe er Ende 2013 „nach jahrelangen Streitigkeiten und Intrigen“ beschlossen, sich aus der NPD zurückzuziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Schuster: [https://www.mallorcazeitung.es/lokales/2014/05/15/fruherer-npd-chef-versucht-wirt/31414.html &amp;#039;&amp;#039;Früherer NPD-Chef versucht sich als Wirt auf Mallorca&amp;#039;&amp;#039;], Mallorcazeitung, 21. Mai 2014, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gräfenberg ist bunt - Redner der Apfelfront.jpg|mini|„Front Deutscher Äpfel“ in Aktion]]&lt;br /&gt;
Apfel wurde unfreiwilliger Namensstifter der Satireorganisation [[Front Deutscher Äpfel]], die rechtsextreme Parteien parodiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Schulz: [http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,776927,00.html &amp;#039;&amp;#039;Quatsch mit brauner Soße&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel Online, 18. August 2011, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2011 wurde die Wahl von Apfel zum NPD-Vorsitzenden von zahlreichen Medien gemeldet und teils auch kommentiert. So schrieb der &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;: „Der 40-Jährige hat nach neun Jahren als Bundes-Vize mehr als genug Erfahrung im Umgang mit Medien und politischen Konkurrenten. Er weiß, die harmlose Fassade aufrechtzuhalten und macht sich damit zugänglich für potentielle neue Rechts-Wähler. Öffentliche Ausfälle wie im sächsischen Parlament, wo er immer wieder zur Ordnung gerufen werden muss, dürfte er sich in Zukunft verkneifen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Korge: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,797500,00.html &amp;#039;&amp;#039;Apfel krempelt die NPD um&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel Online, 19. November 2011, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 2012 erschienenen satirischen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Er ist wieder da]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Timur Vermes]] lässt der Autor [[Adolf Hitler]] mit Holger Apfel sprechen, der auch als solcher benannt wird. In der [[Er ist wieder da (Film)|Romanverfilmung von 2015]], die im Jahre 2014 spielt, als [[Udo Pastörs]] NPD-Vorsitzender war, wird Apfel als &amp;#039;&amp;#039;Ulf Birne&amp;#039;&amp;#039; parodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apfels 2017 veröffentlichtes Buch &amp;#039;&amp;#039;Irrtum NPD&amp;#039;&amp;#039; wurde als oberflächlich eingeschätzt, da es zwar Anekdoten aus der Neonazi-Bewegung wiedergibt, jedoch keine tiefere Auseinandersetzung mit seinem Betrachtungsgegenstand leistet. Apfel bricht darin nicht mit der Szene, sondern kritisiert lediglich seine politischen Widersacher in ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Cruzcampo: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/npd/artikel/ex-parteichef-apfel-rechnet-mit-npd-ab.html |wayback=20170503123931 |text=Ex-Parteichef Apfel rechnet mit NPD ab  }}&amp;#039;&amp;#039;. Endstation-rechts.de, 29. April 2017, abgerufen am 3. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alles Große steht im Sturm. Tradition und Zukunft einer nationalen Partei. 35 Jahre NPD – 30 Jahre JN&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Stimme Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 978-3-9805844-3-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Irrtum NPD: Ansichten – Einsichten – Erkenntnisse. Ein Vierteljahrhundert in der NPD&amp;#039;&amp;#039;. Gerhard Hess Verlag, Bad Schussenried 2017, ISBN 3-873-36597-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|1=Kategorie:Holger Apfel|2=Holger Apfel}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.npd.de/html/3471/person/detail/3474/ |wayback=20131217040108 |text=Kurzbiografie auf der Website der NPD}}&lt;br /&gt;
* {{Belltower.News|Apfel|Holger}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/sport/rechtsextreme-im-fussball-potential-in-der-kurve-1.237902 Potential in der Kurve &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de&amp;#039;&amp;#039;] – Rechtsextreme im Fußball&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134257154}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|holger_apfel-599-25717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste JN-Bundesvorsitzende&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste NPD-Vorsitzende&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134257154|LCCN=n2018013884|VIAF=311092724}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Apfel, Holger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesvorsitzender der NPD]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Apfel, Holger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1970&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ankermast</name></author>
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