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	<title>Hoimar von Ditfurth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Hoimar von Ditfurth</title>
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		<updated>2026-03-30T18:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hoimar_von_Ditfurth&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hoimar von Ditfurth (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hoimar von Ditfurth&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoimar Gerhard Friedrich Ernst von Ditfurth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1921]] in [[Berlin-Charlottenburg]]; † [[1. November]] [[1989]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Psychiatrie|Psychiater]] und [[Neurologie|Neurologe]], [[Professor]] in [[Würzburg]] sowie [[Journalist]], Wissenschafts[[publizist]] und Herausgeber. Bekannt wurde er vor allem als [[Moderator|Fernsehmoderator]] und [[Populärwissenschaftliche Literatur|populärwissenschaftlicher]] [[Autor]] mit stark [[Naturphilosophie|naturphilosophischer]] Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hoimar von Ditfurth entstammt dem [[Ditfurth (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht Ditfurth]], einer preußischen Offiziersfamilie. Sein Vater, Hans Otto von Ditfurth, war im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] [[Rittmeister]], betreute nach einer Banklehre die Vermögensverwaltung des Erbgroßherzogs [[Nikolaus von Oldenburg]] im ländlichen [[Lensahn]] und arbeitete schließlich bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als höherer kaufmännischer Angestellter bei [[Siemens]] in [[Berlin-Lichtenberg]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte Hans Otto von Ditfurth [[Klassische Philologie]]. Er schloss mit Staatsexamen ab und übernahm in Marburg einen Lehrauftrag für alte Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoimar von Ditfurth war ab 1949 mit Heilwig von [[Raven (Adelsgeschlecht)|Raven]] verheiratet. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor: [[Jutta von Ditfurth|Jutta Gerta Armgard]] (*&amp;amp;nbsp;1951), [[Christian von Ditfurth|Wolf-Christian]] (*&amp;amp;nbsp;1953), Donata-Friederike (*&amp;amp;nbsp;1956) und York-Alexander Hoimar (*&amp;amp;nbsp;1957). Seine Tochter Jutta wurde als Politikerin der [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] bekannt, sein Sohn Wolf-Christian als Historiker, Journalist und Autor von [[Alternativweltgeschichte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 1. November 1989 in Freiburg im Breisgau an den Folgen eines [[Thymom|Thymuskarzinoms]]. Ditfurth wurde in [[Staufen im Breisgau]] beigesetzt, wo er seine letzten Lebensjahre verbracht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://knerger.de/html/ditfurthsonstige_74.html |titel=Das Grab von Hoimar von Ditfurth |werk=knerger.de |hrsg=Klaus Nerger |abruf=2019-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung, Kriegsdienst und Beruf ==&lt;br /&gt;
Geprägt von einem national-konservativen preußischen Elternhaus, ging er auf das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische]] Viktoria-Gymnasium in [[Potsdam]] (heute [[Helmholtz-Gymnasium Potsdam]]). Nach dem Abitur 1939 studierte er [[Medizin]] (daneben auch [[Psychologie]] und [[Philosophie]]) an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Nach dem [[Physikum]] im Frühjahr 1941 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Er absolvierte die militärische Grundausbildung und wurde von Anfang August 1941 bis Ende Februar 1942 an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt. Nach einer Ausbildung an der Sanitätsschule in [[Guben]] und einer Spezialausbildung zum [[Narkotiseur]] in einem Reserve[[lazarett]] in [[Antwerpen]] wurde er als Sanitätssoldat in mehreren Lazaretten eingesetzt. Anfang 1943 entsandte ihn die Wehrmacht zur Fortsetzung des Studiums an die [[Universität Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;von Ditfurth: &amp;#039;&amp;#039;Innenansichten eines Artgenossen.&amp;#039;&amp;#039; 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer Arbeit über das &amp;#039;&amp;#039;Retothelsarkom&amp;#039;&amp;#039;, einen vom Knochenmark ausgehenden, langsam wachsenden Tumor, wurde er am 3. April 1946&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hoimar-von-ditfurth.de/uni-hamburg_380.jpg Promotionsurkunde der Universität Hamburg].&amp;lt;/ref&amp;gt; in Hamburg zum Doktor der Medizin promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1960 war er am [[Universitätsklinikum Würzburg]] tätig (zuletzt in der Position eines Oberarztes an der Universitäts-Nervenklinik). Er war einer der ersten deutschen Forscher auf dem Gebiet der neuen Psychopharmaka ([[Chlorpromazin]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bangen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der medikamentösen Therapie der Schizophrenie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992, ISBN 3-927408-82-4, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. April 1958 wurde er [[Facharzt]] für Nerven- und Geisteskrankheiten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hoimar-von-ditfurth.de/bayern01.jpg Facharztdiplom der Bayerischen Landesärztekammer].&amp;lt;/ref&amp;gt; (Psychiater und Neurologe). Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1959 an der [[Universität Würzburg]] und wurde [[Privatdozent]] für [[Psychiatrie]] und [[Neurologie]]. Am 17. Februar 1967 ernannte ihn die Universität Würzburg und am 11. Juli 1968 die Universität Heidelberg zum [[außerordentlicher Professor|außerordentlichen Professor]] für Psychiatrie und Neurologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 arbeitete von Ditfurth für den Pharmakonzern [[Boehringer Mannheim|C. F. Boehringer]] in [[Mannheim]] und war dort bis 1969 Leiter des pharmako-psychiatrischen Forschungslaboratoriums&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hirsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Assistenzart: Ein Leitfaden für Klinik und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Barth, München 1961, ISBN 978-3-642-86112-3, S. 4 (&amp;#039;&amp;#039;Die Autoren&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; der Firma zur Entwicklung beziehungsweise klinischen Erprobung von [[Psychopharmaka]]. Er knüpfte erste Kontakte zu [[Konrad Lorenz]]. In diese Zeit fiel auch seine Herausgeberschaft der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;n+m&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Naturwissenschaft und Medizin]]&amp;#039;&amp;#039;, von 1964 bis 1971), die ab 1972 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Mannheimer Forum]]&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt und von von Ditfurth bis zu seinem Tode herausgegeben wurde. Er hatte sie in dieser Form selbst ins Leben gerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Von Ditfurth: &amp;#039;&amp;#039;Innenansichten eines Artgenossen.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 323&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 lehnte er – nach einer von ihm selbst erbetenen einjährigen „Probezeit“ – eine Geschäftsführerposition ab&amp;lt;ref&amp;gt;Von Ditfurth: &amp;#039;&amp;#039;Innenansichten eines Artgenossen.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 334.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war stattdessen weiter als Dozent, freier Publizist und [[Wissenschaftsjournalist]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor und Fernsehmoderator ==&lt;br /&gt;
Sehr erfolgreich war Hoimar von Ditfurth als populärwissenschaftlicher Autor und Fernsehmoderator ([[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]], [[Sender Freies Berlin|SFB]], [[Saarländischer Rundfunk|SR]], [[ZDF]]). Er überschritt dabei unter Verwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse Grenzen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften (hier besonders zur [[Theologie]] und Philosophie). Ein bedeutender Teil seines Lebenswerkes war sein Eintreten gegen [[Aberglaube]]n, [[Pseudowissenschaft]]en, [[Kreationismus]] und [[Anthropozentrismus]]. Einem großen Publikum wurde er durch die von ihm 1971 konzipierte ZDF-Sendereihe [[Querschnitt (Fernsehsendung)|&amp;#039;&amp;#039;Querschnitt&amp;#039;&amp;#039;]] (später &amp;#039;&amp;#039;Querschnitte&amp;#039;&amp;#039;) bekannt, die er gemeinsam mit [[Volker Arzt]] bis 1983 moderierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Ende der 1970er Jahre wandte sich Hoimar von Ditfurth zusehends umweltpolitischen Themen zu und unterstützte zu Beginn der 1980er Jahre die Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] im Wahlkampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des [[NATO-Doppelbeschluss]]es (1979) sowie aus anderen Erwägungen heraus verstand sich von Ditfurth als [[Pazifismus|Pazifist]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hoimar von Ditfurth: &amp;#039;&amp;#039;Unbegreifliche Realität.&amp;#039;&amp;#039; 1987, S. 307–327.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Büchern (&amp;#039;&amp;#039;Wir sind nicht nur von dieser Welt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen&amp;#039;&amp;#039;) unternahm von Ditfurth den Versuch, eine [[Quintessenz (Philosophie)|Quintessenz]] seiner Überlegungen zu ziehen. Eine der schon lange bei ihm vorherrschenden Überzeugungen bestand in der Annahme eines [[Dualismus#Epistemologischer Dualismus|Dualismus]] zwischen physischen und psychischen Vorgängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch: Popper und Eccles: &amp;#039;&amp;#039;Das Ich und sein Gehirn.&amp;#039;&amp;#039; 1982. Hierin sprechen sich sowohl der Erkenntnistheoretiker Popper und der Neurophysiologe Eccles (Nobelpreisträger) für den Dualismus aus. Von Ditfurth nennt zwar dies Buch nicht ausdrücklich – er verzichtet zumeist auf ein Literaturverzeichnis – aber in seinen Fußnoten wird Popper häufig genannt, z.&amp;amp;nbsp;B. in: &amp;#039;&amp;#039;So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Anmerk. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit der Auffassung, dass sich die [[Universelle Evolution|Evolution nicht nur auf die Lebewesen auf der Erde, sondern auf den gesamten Kosmos]] bezieht und die kosmische Entwicklung letztendlich einem Endpunkt („Wärmetod“) zustrebt, sah er sowohl im Kosmos selbst als auch in der Psyche gleichsam Hinweise auf eine nicht mehr wissenschaftlich zugängliche, sich „dahinter verbergende Wirklichkeit“, für die er den religiösen Begriff des „Jenseits“ benutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Von Ditfurth: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind nicht nur von dieser Welt.&amp;#039;&amp;#039; 1981, S. 207&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Ausgangspunkt für diese Hypothese, die er als solche auch kennzeichnete, waren für ihn die Erkenntnisse der Relativitätstheorie und der Quantenphysik, aus denen er ableitete, dass die menschliche Sicht der Realität sich dadurch geradezu auflöse.&amp;lt;ref&amp;gt;Von Ditfurth: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind nicht nur von dieser Welt.&amp;#039;&amp;#039; 1981, S. 159; Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Die Realität ist nicht greifbar&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Ditfurth ging also davon aus, dass sich hinter unserer erkennbaren und erlebbaren Welt eine jenseitige, „transzendentale Wirklichkeit“ befinde, die sich der Wahrnehmung entziehe, aber auf die erkennbare Wirklichkeit einwirken könne. Er hielt die „Erkenntnis der Wahrheit“ für unmöglich und – in Anlehnung an Plato – die „Realität unserer Welt“ für hypothetisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feustel1990_AM_S17&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Feustel: &amp;#039;&amp;#039;Abstammungsgeschichte des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Gustav Fischer, Jena 1990, ISBN 3-334-00272-1, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wollte mit seinen Thesen bewusst den Versuch wagen, Wissenschaft und Religion wieder miteinander ins Gespräch zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Unbegreifliche Realität&amp;#039;&amp;#039; entwarf von Ditfurth wiederum einen eigenen Ansatz zur [[Evolutionäre Erkenntnistheorie|Evolutionären Erkenntnistheorie]].&lt;br /&gt;
1984 kritisierte von Ditfurth primär auf [[Hungersnot|Hungerbekämpfung]] ausgerichtete [[humanitäre Hilfe]] durch [[Hilfsorganisation]]en wie [[Brot für die Welt]]. Angesichts einer von 2,5 Milliarden Menschen im Jahr 1950 auf damals 4,8 Milliarden Menschen [[Bevölkerungsentwicklung|angewachsenen Weltbevölkerung]] bemerkte er, dass jeder, „der sich darauf beschränkt, die heute hungernden Kinder zu sättigen, statt dem unvermeidlichen Sterben durch [[Familienplanung|Geburtenkontrolle]] vorzubeugen, unmittelbar und ursächlich dazu beiträgt, die Leichenberge, denen sich die morgige Generation gegenübersehen wird, auf noch größere Höhen anwachsen zu lassen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13508565 |Titel=Die mörderische Konsequenz des Mitleids |Jahr=1984 |Nr=33 |Datum=1984-08-13 |Seiten=85–86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;Innenansichten eines Artgenossen&amp;#039;&amp;#039;, erschienen in seinem Todesjahr, beleuchtet die Jugend eines Adelssprosses im [[Nationalsozialismus]] und die Verführbarkeit durch die „Erfolge“ der Nationalsozialisten, obwohl der Vater schon vor Kriegsbeginn eine Katastrophe heraufziehen sah. Der Pessimismus, den schon sein Buch &amp;#039;&amp;#039;So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen. Es ist soweit&amp;#039;&amp;#039; kennzeichnete, findet sich auch hier wieder. Das Buch schließt mit einem Appell, die Feindesliebe der [[Bergpredigt]] endlich wahrzumachen. Darin sieht er einen Ausweg aus den vom Menschen selbstgeschaffenen Problemen. „Der Versuch, ihn zu benutzen, ist noch niemals ernstlich unternommen worden. Viel Zeit bleibt uns nicht, das Versäumnis nachzuholen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Von Ditfurth: &amp;#039;&amp;#039;Innenansichten eines Artgenossen.&amp;#039;&amp;#039; S. 432.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoimar von Ditfurth war ein bekannter Träger der Barttracht [[Schifferkrause]] und Mitglied des deutschen [[PEN International|PEN]]-Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Hoimar von Ditfurth auf dem Staufener Friedhof.jpg|mini|Grab von Hoimar von Ditfurth auf dem Staufener Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Goldene Kamera 1967|Goldene Kamera]] für die Produktion &amp;#039;&amp;#039;Experimente mit dem Leben – Griff nach dem Gehirn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1968: Ehrende Anerkennung der Pressejury beim [[Adolf-Grimme-Preis 1968|Adolf-Grimme-Preis]] für die Produktion &amp;#039;&amp;#039;Experimente mit dem Leben – Griff nach dem Gehirn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1971: Sonderpreis der Fondazione Medikinale International Parma&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Redaktionsbüro Harenberg |Titel=Knaurs Prominentenlexikon 1980. Die persönlichen Daten der Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft |TitelErg=Mit über 400 Fotos |Verlag=Droemer Knaur |Ort=München/Zürich |Datum=1979 |ISBN=3-426-07604-7 |Kapitel=Ditfurth, v., Hoimar |Seiten=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972: [[Bambi (Auszeichnung)|Bambi]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Wilhelm Bölsche (Schriftsteller)|Bölsche]]-Medaille&lt;br /&gt;
* 1974: [[Goldener Bildschirm]]&lt;br /&gt;
* 1974: Sonderpreis des [[Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft|Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft]] für die Produktion &amp;#039;&amp;#039;Künstliche Erinnerungen – Neue Entdeckungen der Hirnforschung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1975: &amp;#039;&amp;#039;[[Prix Europa|Prix Futura]]&amp;#039;&amp;#039; der Union der Europäischen Rundfunkorganisationen&lt;br /&gt;
* 1976: Sonderpreis des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft&lt;br /&gt;
* 1980: [[Kalinga-Preis]] der [[UNESCO]]&lt;br /&gt;
* 2001: Umbenennung einer Realschule in [[Vreden]] in Hoimar-von-Ditfurth-Realschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Krankheitsbild des Retothelsarkoms: Dargestellt an Hand eines Falles unter besonderer Berücksichtigung der klinischen Symptomatologie.&amp;#039;&amp;#039; Universität Hamburg 1943. (Dissertationsschrift)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die endogene Depression als Folge der Störung einer vegetativen Beziehung zur Umwelt.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1958. (Habilitationsschrift)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Informationen über Information: Probleme der Kybernetik.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kinder des Weltalls. Der Roman unserer Existenz.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1970, ISBN 3-455-01470-4. ([[Liste der meistverkauften Sachbücher in Deutschland#1971 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 8. bis zum 14. März 1971]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Im Anfang war der Wasserstoff]].&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1972, ISBN 3-455-01460-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zusammenhänge. Gedanken zu einem naturwissenschaftlichen Weltbild.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1974, ISBN 3-455-08992-5.&lt;br /&gt;
* Mit Volker Arzt: &amp;#039;&amp;#039;Dimensionen des Lebens. Reportagen aus der Naturwissenschaft. Nach der Fernsehreihe „Querschnitt“.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1974, ISBN 3-421-02664-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Geist fiel nicht vom Himmel: Die Evolution unseres Bewusstseins.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1976, ISBN 3-455-08967-4. ([[Liste der meistverkauften Sachbücher in Deutschland#1971 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 29. November 1976 bis zum 20. Februar 1977]])&lt;br /&gt;
* Kurt Fassmann, Max Bill, Hoimar v. Ditfurth u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Großen. Leben und Leistung der sechshundert bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Welt.&amp;#039;&amp;#039; Coron-Verlag, Lachen am Zürichsee 1977.&lt;br /&gt;
* Mit Volker Arzt: &amp;#039;&amp;#039;Querschnitt: Dimensionen des Lebens II.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1978, ISBN 3-455-08909-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wir sind nicht nur von dieser Welt]]. Naturwissenschaft, Religion und die Zukunft des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1981, ISBN 3-455-08778-7. ([[Liste der meistverkauften Sachbücher in Deutschland#1981 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 12. bis zum 18. Oktober 1981 und vom 26. Oktober 1981 bis zum 11. April 1982]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen|So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen: Es ist soweit.]]&amp;#039;&amp;#039; Rasch und Röhring, Hamburg; Zürich 1985, ISBN 3-89136-033-9. ([[Liste der meistverkauften Sachbücher in Deutschland#1981 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 23. September bis zum 10. November 1985]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unbegreifliche Realität: Reportagen, Aufsätze, Essays eines Menschen, der das Staunen nicht verlernt hat.&amp;#039;&amp;#039; Rasch und Röhring, Hamburg; Zürich 1987, ISBN 3-89136-129-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Innenansichten eines Artgenossen|Innenansichten eines Artgenossen: Meine Bilanz.]]&amp;#039;&amp;#039; Claassen-Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-546-42097-7. ([[Liste der meistverkauften Sachbücher in Deutschland#1981 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 18. September bis zum 29. Oktober 1989]])&lt;br /&gt;
* Mit Dieter Zilligen: &amp;#039;&amp;#039;Das Gespräch.&amp;#039;&amp;#039; Claassen-Verlag, Düsseldorf 1990, ISBN 3-546-42096-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Neandertalers: Weltbild zwischen Wissenschaft und Glaube.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer und Witsch, Köln 1992, ISBN 3-462-02230-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sterne leuchten, auch wenn wir sie nicht sehen: Über Wissenschaft, Politik und Religion.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer und Witsch, Köln 1994, ISBN 3-462-02342-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirklichkeit des Homo sapiens: Naturwissenschaft und menschliches Bewußtsein.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-11069-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Artikel und Aufsätze &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir haben gar keine andere Wahl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geo (Zeitschrift)|Geo-Magazin.]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, Hamburg 1980, S. 148–152. Forum: Von Ditfurth plädiert für die Gen-Manipulation. {{ISSN|0342-8311}}.&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13508565.html &amp;#039;&amp;#039;Die mörderische Konsequenz des Mitleids. Der Selbstbetrug bei den Brot-Spenden für die Dritte Welt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 13. August 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fürsorge der Evolution. [http://hoimar-von-ditfurth.de/biologische_grenzen_unserer_vernunft.pdf Von den biologischen Grenzen unserer Vernunft].&amp;#039;&amp;#039; Vortrag auf dem Keller-Symposium, Zürich, 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Fernsehsendungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZGQhtOVAI3o Ausschnitt aus der Fernsehsendung &amp;#039;Querschnitt&amp;#039; mit von Ditfurth zum Klimawandel 1978].&lt;br /&gt;
* [https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/querschnitt-die-balance-der-biosphaere-100.html Sendung &amp;#039;Querschnitt&amp;#039; 1978: Der Ast, auf dem wir sitzen (1. Teil: Die Balance der Biosphäre) in der ZDF-Mediathek verfügbar bis 13. Oktober 2026].&lt;br /&gt;
* [https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/querschnitt-kippt-das-klima-gleichgewicht-100.html Sendung &amp;#039;Querschnitt&amp;#039; 1978: Der Ast, auf dem wir sitzen (2. Teil: Kippt das Klima-Gleichgewicht?) in der ZDF-Mediathek verfügbar bis 13. Oktober 2026].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe Pörksen]]: &amp;#039;&amp;#039;Populäre Sachprosa und naturwissenschaftliche Sprache. Dargestellt am Beispiel eines Postversandbuchs vom Verlag Das Beste und eines erzählerischen Sachbuchs von Hoimar von Ditfurth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Literaturwissenschaft und Linguistik&amp;#039;&amp;#039;, 1980, 25–42.&lt;br /&gt;
* [[Helga Märthesheimer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frau an seiner Seite – Gespräche mit Frauen berühmter Männer.&amp;#039;&amp;#039; Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1988, ISBN 3-404-60195-5 (Gespräch von Carola Benninghoven mit Heilwig von Ditfurth, S.&amp;amp;nbsp;31–55).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gottheit lebendiges Kleid – Evolutionstheorie und Glaube&amp;#039;&amp;#039;. Franz Kreuzer im Gespräch mit Hoimar von Ditfurth, Kardinal Franz König und Arnold Keyserling. Deuticke Verlag, 1982, ISBN 3-7005-4463-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118672088}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118672088}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://hoimar-von-ditfurth.de/ private Website] zu Hoimar von Ditfurth&amp;lt;ref&amp;gt;11. Juli 2017: Die Startseite von Hoimar-von-Ditfurth.de ist momentan „zerschossen“. Die Unterseiten werden fehlerfrei dargestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heinz Boente (Hrsg.): [http://www.hoimar-von-ditfurth.de/dokumente.html &amp;#039;&amp;#039;Hoimar von Ditfurth. Dokumente.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm3048141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118672088|LCCN=n82006018|VIAF=5724870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ditfurth, Hoimar Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (ZDF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Ditfurth|Hoimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Populärwissenschaftliche Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoimar von Ditfurth| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ditfurth, Hoimar von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ditfurth, Hoimar Gerhard Friedrich Ernst von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Journalist, Fernsehmoderator und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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