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	<title>Hohnsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-15T23:30:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Hohnsberg&lt;br /&gt;
|BILD=Osnabrueck_schinkel_vom_hohnsberg_02.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick vom Hohnsberg über Kloster Oesede zum Schinkel-Turm in Osnabrück&lt;br /&gt;
|HÖHE = 241.9&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Landkreis Osnabrück]], [[Niedersachsen]], Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Teutoburger Wald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=52/09/51&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=8/06/14&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-NI&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Osning-Sandstein]] der [[Unterkreide]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=[[Wanderweg]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=frühere Sandsteinbrüche, Fundstätte des [[Palmfarne|Palmfarn]]-[[Fossil]]s &amp;#039;&amp;#039;Zamites iburgensis Hosius u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;d. Marck&amp;#039;&amp;#039; und des Muschel-Fossils &amp;#039;&amp;#039;Pinna iburgensis Weerth&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohnsberg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ist ein 241,9&amp;amp;nbsp;Meter hoher Berg im Gebiet der Stadt [[Bad Iburg]] in [[Niedersachsen]]. Er ist seit dem 19. Jahrhundert Gegenstand geologischer Forschungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Hohnsberg ist Teil des [[Teutoburger Wald]]s. Er liegt nordöstlich des Zentrums der Stadt Bad Iburg im Staatsforst Palsterkamp. Südwestlich liegt der 269 Meter hohe [[Freeden (Berg)|Große Freeden]], der nach der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] unter Schutz steht, nordwestlich der 194,3&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Limberg (Teutoburger Wald)|Limberg]]. Die Absturzstelle des Zeppelins [[LZ 7]] mit einem Gedenkstein, der an das Unglück im Juni 1910 erinnert, befindet sich nördlich des Hohnsberg-Gipfels. Südlich liegt der 225,5&amp;amp;nbsp;Meter hohe Sentruper Berg. Östlich des Gipfels entspringt die [[Düte]]. Der Höhenweg [[Hermannsweg]], ein 156&amp;amp;nbsp;Kilometer langer Wanderweg über den Kamm des Teutoburger Walds, führt südlich am Hohnsberg entlang. Er ist Abschnitt eines Wanderwegs um den Gipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Forschung am Hohnsberg ==&lt;br /&gt;
Am bewaldeten Hohnsberg, der nicht besiedelt ist, befinden sich mehrere ehemalige Sandsteinbrüche. Der Berg besteht aus [[Osning-Sandstein]] der Unterkreide. Er ist etwa 125 Millionen Jahre alt. Der Sandstein wurde seit dem 18. Jahrhundert abgebaut und zum Bau von Häusern benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird am Hohnsberg geologisch geforscht, erstmals durch den in [[Blomberg]] geborenen [[Geologie|Geologen]] und [[Paläontologie|Paläontologen]] [[Otto Weerth]] (1849–1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weerth entdeckte am Hohnsberg das Fossil einer großwüchsigen [[Muscheln|Muschel]], dem er die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pinna iburgensis Weerth&amp;#039;&amp;#039; gab. Es befindet sich im [[Lippisches Landesmuseum|Lippischen Landesmuseum]] in [[Detmold]] (Nordrhein-Westfalen). Über seinen Fund berichtete Weerth im Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Die Fauna des Neocom-Sandsteins im Teutoburger Wald,&amp;#039;&amp;#039; der 1884 in Band 2 der &amp;#039;&amp;#039;Paläontologischen Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Funden gehört auch die Versteinerung des [[Palmfarne|Palmfarn]]-Wedels &amp;#039;&amp;#039;Zamites iburgensis Hosius u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;d. Marck&amp;#039;&amp;#039;. Der Nacktsamer wurde 1880 [[August Hosius]] (1825–1896) und Johann Wilhelm Carl Theodor Matthias von der Marck (1815–1900) beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Horst Grebing |url=http://www.geoberg.de/text/geology/07101601.php?language=de |titel=Zamites iburgensis – ein Pflanzenfossil vom Hohnsberg |titelerg=(mit einem Rückblick auf die damit seinerzeit befassten Forscher) |werk=geoberg.de |hrsg=Lutz Geißler |datum=2007-04-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071030073907/http://www.geoberg.de:80/text/geology/07101601.php |archiv-datum=2007-10-30 |zugriff=2018-11-04 |kommentar=über das Palmfarn-Fossil Zamites iburgensis Hosius und v.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;Marck |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde von Otto Kanzler (1851–1924), dessen Forschungen am Hohnsberg für 1897 und 1898 belegt sind, finden sich im Museum von [[Bad Rothenfelde]], dem Dr.-Alfred-Bauer-Heimatmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forscher am Hohnsberg waren [[Adolf von Koenen]] sowie [[Karl Erich Andrée]], dessen [[Doktorvater]] von Koenen war. In seiner Dissertation „Der Teutoburger Wald bei Iburg“ von 1904 führte Andrée Fossilien vom Hohnsberg auf, die sich zum Teil in der Sammlung der [[Georg-August-Universität Göttingen]] befinden. Am Hohnsberg forschte außerdem nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]s [[Gerhard Keller (Geologe)|Gerhard Keller]] (1903–1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Hohnsberg_alter_steinbruch_08.jpg|Ehemaliger Steinbruch am Hohnsberg&lt;br /&gt;
 Datei:Hohnsberg_alter_steinbruch_11.jpg|&lt;br /&gt;
 Datei:Hohnsberg_alter_steinbruch_16.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Grebing: &amp;#039;&amp;#039;Der Hohnsberg – ein locus typicus.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatbund Osnabrücker Land (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Land. Heimat-Jahrbuch 1993.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 1993, {{ISSN|0171-2136}}, S. 301–305.&lt;br /&gt;
* Horst Grebing: &amp;#039;&amp;#039;Stein(e)zeit in Bad Iburg. Eine kurze Reise durch die Geologie und den Abbau von Bodenschätzen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft. Eigenverlag, Bad Iburg 1987, {{DNB|940826097}}.&lt;br /&gt;
* Gerhard Keller: &amp;#039;&amp;#039;Die küstennahe Ausbildung des Osningsandsteins bei Bad Iburg im Liegenden der Osningüberschiebung&amp;#039;&amp;#039; In: Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6. Osnabrück 1979, {{ISSN|0340-4781}}, S. 7–17, {{URN|nbn:de:hebis:30:3-269276}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.geo-iburg.de/zamites.html Foto des am Hohnsberg gefundenen Palmfarn-Fossils auf der Webseite von Horst Grebing.] In: &amp;#039;&amp;#039;geo-iburg.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.otto-weerth.de/grabungen.html Geologische Arbeiten von Otto Weerth.] In: &amp;#039;&amp;#039;otto-weerth.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Osnabrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Iburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Teutoburger Wald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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