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	<title>Hohlfuß-Röhrling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:43:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohlfu%C3%9F-R%C3%B6hrling&amp;diff=76593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CactusBot: Bot: Systematik entsprechend zentraler Definitionsseite, Taxobox angepasst</title>
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		<updated>2025-10-30T16:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Systematik entsprechend &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Taxoboxen/Taxobot/Systematik/Fungi&quot; title=&quot;Wikipedia:Taxoboxen/Taxobot/Systematik/Fungi&quot;&gt;zentraler Definitionsseite&lt;/a&gt;, Taxobox angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hohlfuß-Röhrling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Suillus cavipes&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Wilhelm Opatowski|Opat.]]&amp;lt;!--1836--&amp;gt;) [[Alexander Hanchett Smith|A.H. Sm.]] &amp;amp; [[Harry Delbert Thiers|Thiers]]&amp;lt;!--1964--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Schmierröhrlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Suillus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schmierröhrlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Suillaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Suillineae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Steinpilzartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Boletales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Boletinus cavipes.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohlfuß-Röhrling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Suillus cavipes&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Boletinus cavipes&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Pilze|Pilz]] aus der Familie der [[Schmierröhrlingsverwandte]]n. Die frühere taxonomische Zuordnung zur Gattung [[Schuppenröhrlinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Boletinus&amp;#039;&amp;#039;) gilt als obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-10-26 Suillus cavipes (Opatowski) Smith &amp;amp; Thiers 177547 crop.jpg|miniatur|Auf der Hutunterseite des Hohlfuß-Röhrlings befinden sich langgezogene, strahlenförmig angeordnete Poren.]]&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der zentral gestielte [[Hut (Mykologie)|Hut]] besitzt zunächst eine flach konvexe Form, verflacht aber bald. Im Alter kann er auch etwas vertieft sein und besitzt einen stumpfen Buckel. Der Hut erreicht eine Größe von 5 bis 15&amp;amp;nbsp;Zentimeter. Die Färbung reicht von dunkelgelb über -orange bis kastanienbraun, kann aber auch zitronen- bis goldgelb getönt sein. Er ist erst geschlossen. Die [[Hutdeckschicht|Huthaut]] ist nicht schmierig und reißt beim Wachstum in leicht abstehende Schüppchen auf. Der Hutrand ist oft mit Resten des [[Velum (Mykologie)|Velums]] behangen, das die Röhren beim jungen Pilz verdeckt hat. Die Röhren sind blass, schwefel bis olivgelb gefärbt und deutlich kürzer als die Dicke des Hutfleisches. Sie laufen am Stiel etwas herab und sind nicht gut ablösbar. Die Poren sind etwa gleich gefärbt wie die Röhren und besitzen eine langgezogene Form in strahlenförmiger Anordnung. Sie können sehr groß werden (über 1&amp;amp;nbsp;Zentimeter). Das Sporenpulver ist olivbraun. Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] besitzt eine zylindrische bis etwas keulige Form und ist bereits sehr früh hohl. Er hat eine wattige, weißliche Ringzone. Darüber ist er etwa wie die Röhren gelblich und darunter wie die Hutoberseite gefärbt und etwas schuppig-filzig. Die [[Myzel]]stränge an der Basis sind weißlich. Die [[Trama]] ist blassgelb bis fast weiß. In der Basis kann es von außen her etwas bräunlich sein. Mit [[Eisen(II)-sulfat|Eisensulfat]] färbt sich die Trama graugrünlich. Das Fleisch schmeckt mild und ist geruchlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Basidie]]n messen 20 bis 35 auf 7 bis 12&amp;amp;nbsp;Mikrometer. Die bauchig-spindeligen oder annähernd zylindrischen [[Zystide]]n sind 40 bis 80, maximal 100 auf 5 bis 10&amp;amp;nbsp;Mikrometer groß. Die länglich-spindeligen [[Spore]]n sind 7 bis 11&amp;amp;nbsp;Mikrometer lang und 3 bis 4&amp;amp;nbsp;Mikrometer breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Hohlfuß-Röhrling ist durch seinen schnell hohlen Stiel, die Velumreste und den schuppig-filzigen Hut gut gekennzeichnet. Andere beringte Röhrlinge unter Lärchen aus der Gattung der Schmierröhrlinge wie der [[Rostroter Lärchen-Röhrling|Rostrote Lärchen-Röhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Suillus tridentinus&amp;#039;&amp;#039;) oder der [[Grauer Lärchen-Röhrling|Graue Lärchen-Röhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Suillus viscidus&amp;#039;&amp;#039;) besitzen eine schmierige Huthaut und einen vollfleischigen Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Autumn Larches - geograph.org.uk - 594761.jpg|miniatur|Der Hohlfuß-Röhrling ist in erster Linie ein Bewohner natürlicher, höher gelegener Lärchenwälder.]]&lt;br /&gt;
Der Hohlfuß-Röhrling kann in allen Waldarten leben, jedoch bevorzugt er ältere Bestände. In jungen [[Forst]]en ist er viel seltener zu finden. Der Pilz ist ausschließlich unter [[Lärchen]] anzutreffen, mit denen er eine [[Mykorrhiza]] eingeht. Gegenüber dem [[pH-Wert]] des Bodens ist er indifferent; stark kalkhaltige Böden meidet der Pilz allerdings und neigt zu sauren Untergründen. Die Form &amp;#039;&amp;#039;aereus&amp;#039;&amp;#039; ist ausschließlich dort zu finden. Die Fruchtkörper erscheinen Ende August bis Oktober, selten früher oder im November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Hohlfuß-Röhrling findet Verbreitung in der [[Holarktis]], wo er [[Florenelement|submeridional-temperat]] vorkommt. Er ist in Nordamerika, Europa, Sibirien, Japan, China und Korea zu finden. In Europa ist er außer im [[Mittelmeerraum]] überall verbreitet und meist häufig. Er folgt in seiner Verbreitung dem Vorkommen der Lärchen, allerdings ist er nur in den natürlichen Wäldern häufig; in künstlich gepflanzten Beständen ist der Pilz deutlich seltener. Der Pilz ist lokal relativ häufig, vor allem in Mittel- und Hochgebirge, selten ist er vor allem in tiefer gelegenen Regionen. In vielen Gebieten wurde der Pilz vermutlich erst mit Anpflanzungen von Lärchen als Waldbaum eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefährdung ===&lt;br /&gt;
Da der Hohlfuß-Röhrling an [[Lärchen]] gebunden ist, hängt sein Vorkommen von der Verbreitung dieser Bäume ab. Sie ist jedoch forstwirtschaftlich nicht mehr von großer Bedeutung. Daher ist zu erwarten, dass die Bestände des Röhrlings in näherer Zukunft zurückgehen. Bisher ist eine Aufnahme in die [[Rote Liste gefährdeter Arten|Rote Liste]] nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Suillus cavipes f. aureus.jpg|miniatur|Die gelbe Form des Hohlfuß-Röhrlings (&amp;#039;&amp;#039;Suillus cavipes&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;aureus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Manche Autoren unterscheiden einige Formen, weil der Hohlfuß-Röhrling in seiner Hutfarbe sehr variabel ist. Die Form &amp;#039;&amp;#039;aureus&amp;#039;&amp;#039; besitzt einen Hut mit zitronen-, chrom- oder goldgelber Färbung. Außerdem kommt sie nur auf sauren Böden vor. Weitere Formen wie f. &amp;#039;&amp;#039;aurantiacus&amp;#039;&amp;#039; oder f. &amp;#039;&amp;#039;ferrugineus&amp;#039;&amp;#039; sind nach {{Person|Krieglsteiner et al.}} ungerechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0.&lt;br /&gt;
* [[Ewald Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze&amp;#039;&amp;#039;. BLV Verlag, München. 2006. ISBN 3-835-40053-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Suillus cavipes|Hohlfuß-Röhrling (&amp;#039;&amp;#039;Suillus cavipes&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohlfussrohrling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmierröhrlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CactusBot</name></author>
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