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	<title>Hohlestein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohlestein&amp;diff=534803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Ahnatal; + Kategorie:Geographie (Ahnatal)</title>
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		<updated>2025-11-25T10:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ahnatal&quot; title=&quot;Kategorie:Ahnatal&quot;&gt;Kategorie:Ahnatal&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Ahnatal)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Ahnatal) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Ahnatal)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Berg im Landkreis Kassel. Zum Berg im Teutoburger Wald siehe [[Hohlestein (Teutoburger Wald)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Hohlestein_herbststimmung_ds_10_2009.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Herbststimmung am Hohlestein (vorne rechts) &amp;lt;br /&amp;gt;mit [[Hoher Dörnberg|Hohem Dörnberg]] (hinten links)&lt;br /&gt;
|HÖHE= 476.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= nahe [[Weimar (Ahnatal)|Weimar]]; [[Landkreis Kassel]], [[Hessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Dörnberg und Schreckenberge]], [[Habichtswälder Bergland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/21/4.6/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/21/48.3/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3525243/gkh/5690744/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=361&amp;amp;y=313}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalt]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= vorgeschichtliche, künstlich eingelassene, Basaltsteingrube im Gipfelbereich des Hohlesteins&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohlestein gipfel ds 10 2009.jpg|mini|Die vorgeschichtliche, künstlich eingelassene, mit Regenwasser gefüllte Basaltsteingrube im Gipfelbereich des Hohlesteins]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohlestein Digitales Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohlestein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine {{Höhe|476.6|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohe Bergkuppe in der Gemarkung von [[Ahnatal]] im [[Hessen|hessischen]] [[Landkreis Kassel]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;Basaltkegel mit Basaltschuttflächen „Der Hohlestein“&amp;#039;&amp;#039; stehen Teile der Bergkuppe (Gipfel und Hangflächen) unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Hohlestein erhebt sich im Nordostteil des [[Naturpark Habichtswald|Naturparks Habichtswald]] etwa 9&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) westnordwestlich von [[Kassel]] zwischen Ahnatal-[[Weimar (Ahnatal)|Weimar]] und [[Habichtswald (Gemeinde)|Habichtswald]]-[[Dörnberg (Habichtswald)|Dörnberg]]. Während sich rund 1&amp;amp;nbsp;km weiter westlich der [[Hoher Dörnberg|Hohe Dörnberg]] ({{Höhe|578.7}}) erhebt, fällt das Gelände des Hohlesteins nach Osten in das Tal der [[Ahne (Fulda)|Ahne]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem kleinen Gipfelplateau des von [[Buche]]n bewaldeten Hohlesteins befindet sich ein geodätischer Vermessungspunkt und am südlichen Bergfuß steht eine [[Schutzhütte]]. In 600&amp;amp;nbsp;m südlicher Entfernung ist dem Hohlestein der Katzenstein (ca. {{Höhe|430}}), eine nur am Gipfel inselartig bewaldete Kuppe, vorgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;für Details siehe Absatz [[Dörnberg und Schreckenberge#Naturräumliche Zuordnung und Gliederung|Naturräumliche Zuordnung und Gliederung]] des Artikels &amp;quot;Dörnberg und Schreckenberge&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hohlestein gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Westhessisches Berg- und Senkenland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;34) und in der Haupteinheit [[Habichtswälder Bergland]] (342) zum Naturraum [[Dörnberg und Schreckenberge]] (342.3) und dessen Untereinheit [[Dörnbergpass]] (342.30).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fließgewässer und Wasserscheide ===&lt;br /&gt;
Der Hohlestein liegt, wie auch der Hohe Dörnberg, auf der [[Wasserscheide]] zwischen [[Fulda (Fluss)|Fulda]] und [[Diemel]]. Der am Osthang des Hohen Dörnbergs bzw. etwas nordwestlich vom Hohlestein entspringende [[Dorfbach (Ahne)|Dorfbach]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Servitutgraben&amp;#039;&amp;#039; genannt; 4,8&amp;amp;nbsp;km lang) entwässert zur Ahne und dann in die Fulda, während der vom Hohen Habichtswald heran fließende Bach [[Kressenborn (Lubach)|Kressenborn]] (2,7&amp;amp;nbsp;km) letztlich westwärts dem vom selben Ursprungsgebiet kommenden [[Lubach (Warme)|Lubach]] (im Oberlauf &amp;#039;&amp;#039;Laubach&amp;#039;&amp;#039; genannt; 4,9&amp;amp;nbsp;km), der [[Warme]] und dann der Diemel zustrebt (Gewässerlängen laut{{GeoQuelle|DE-HE|WRRL|REF-NAME=WRRL}}). Schließlich münden Fulda und Diemel in die [[Weser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohlestein bei Ahnatal-Weimar.JPG|mini|Der Fels des Hohlesteins im im Frühjahr noch unbelaubten Buchenwald (Blick von Süden)]]&lt;br /&gt;
Der Hohlestein&amp;lt;ref&amp;gt;Geologie nach: Adalbert Schraft: Felsbastionen rings um den Hohen Dörnberg (Habichtswald) Lk. Kassel. Kapitel 12.1.3 in Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (Hrsg.): GeoTouren in Hessen. Band 4: Lahn-Dill-Bergland, Waldecker Land, Kellerwald und Frankenberger Bucht, Reinhardswald und Kurhessisches Bergland mit der Niederhessischen Senke. Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-89026-392-2. Der Hohlestein auf S. 935–936.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildet einen freiliegenden Felsklotz mit etwa 40 m Länge (in Nord-Süd-Erstreckung) und 30 m Breite (von Osten nach Westen). An der Südost-Seite ist die Felswand 25 m hoch nahezu senkrecht abfallend. Das Gestein wurde bestimmt als [[Olivin]]-[[Nephelinit]], also ein kieselsäurearmes, basisches Ergussgestein, wie alle dunkel gefärbten, feinkörnigen Ergussgesteine dieser Struktur in der Feldansprache Basalt genannt. Das Gestein ist gegliedert in unregelmäßig geformte Säulen ([[Basaltsäule]]n), stark blasig und mit zahlreichen Einsprenglingen aus Olivin und [[Lherzolith]], was anzeigt, dass es mit relativ hoher Geschwindigkeit direkt aus dem oberen Erdmantel aufgestiegen sein muss, also nicht einer Magmakammer entstammt. Es wird innerhalb des [[Nordhessisches Vulkangebiet|nordhessischen Vulkangebiets]] einer Ausbruchphase im jüngeren [[Miozän]], etwa vor 11 bis 7 Millionen Jahren zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flach liegenden Säulen zeigen an, dass das Gestein eher von den Seiten als von oben her abgekühlt ist (die Säulen stehen immer senkrecht zur Richtung der Abkühlung), das deutet etwa auf einen Ausschnitt aus einer gangartigen Struktur. Gedeutet wird es aber, nach jüngeren Interpretationen, als Ausschnitt aus einer Domstruktur ähnlich einer [[Quellkuppe]]. Vermutet wird die Füllung eines offenen Schlotes, etwa durch einen Magmasee. Während der umgebende Vulkan selbst (vermutlich ein [[Schlackenkegel]]) dann restlos der Erosion zum Opfer gefallen wäre, blieb die harte Schlotfüllung als Härtling erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben ist der Felsen teilweise von ebenfalls vulkanischem [[Tuff]]stein, der im Südwesten des Felsens aufgeschlossen ist. Vermutet wird, dass der Nephelinit des Hohlesteins in diesen älteren Tuff eingedrungen (intrudiert) ist. Das weiche Gestein der Umgebung wird teilweise durch mächtige Blockhalden, die vom Fels herabgewittert sind, verhüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine archäologische Besonderheit des Hohlesteins ist eine 2&amp;amp;nbsp;m breite, 2&amp;amp;nbsp;m lange und 1&amp;amp;nbsp;m tiefe, künstlich eingelassene, quadratische Basaltsteingrube auf dem Gipfelplateau. Je nach Jahreszeit bzw. Niederschlagsmenge sammelt sich mehr oder weniger Regenwasser in dieser Vertiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grube wird meist gedeutet als Zisterne einer Burg oder Befestigungsanlage. Der Fuß des Felsens ist umgeben von einem Ringwall, wohl dem verstürzten Rest einer Steinmauer. Diese wird nach Funden von Keramikscherben in die mittlere Eisenzeit datiert. Weitere Bodenfunde aus dem 12. oder 13. Jahrhundert deuten auf eine Nutzung im Hohen Mittelalter. Nach einer Mitteilung von 1745 soll sich hier eine hochmittelalterliche Burg befunden haben, wohl ähnlich dem [[Burgstall Blumenstein (Zierenberg)|Burgstall Blumenstein]] auf dem „Wichtelkirche“ genannten Felsen am nahen Dörnberg. Falls die Vertiefung ein Brunnen war, könnte sie auf beide Nutzungsphasen zurückgehen. Andere vermuten hier aber einen späteren Versuch auf Eisenerz-Bergbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eco-pfade.de/eco-pfad-archaeologie-doernberg/der-hohlestein-bei-ahnatal-weimar/ Der Hohlestein bei Ahnatal-Weimar ]. Station des  Eco Pfads Archäologie Dörnberg,  finanziert vom Landkreis Kassel und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Text Thilo Warneke, unterstützt durch Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Abteilung Archäologie, Marburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden die steil abfallenden Basaltsteinwände des Hohlesteins als Klettergebiet genutzt. Die Basaltkuppe kann ohne Hilfsmittel nur im Norden erklettert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Panorama_hohlestein_ds_04_2009.jpg|2000|April 2009: Nordostblick vom Hohlestein. In der Bildmitte ist der Ort [[Weimar (Ahnatal)]] zu erkennen. Am Horizont dahinter liegt der [[Reinhardswald]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfahrt ==&lt;br /&gt;
Von Kassel gelangt man über die [[Bundesstraße 251|B&amp;amp;nbsp;251]] (Wolfhager Straße), die vom Stadtteil [[Harleshausen]] nach Westen zur Gemeinde Habichtswald führt, zum Hohlestein; die Straße führt in einer Straßenkurve bei einem [[Schotterwerk]]s am &amp;#039;&amp;#039;Dörnbergpass&amp;#039;&amp;#039; auf maximal {{Höhe|393.8}}&amp;lt;ref name=WRRL /&amp;gt; Höhe. Man lässt das Auto an der &amp;#039;&amp;#039;Gaststätte Ahnetal&amp;#039;&amp;#039; zurück und folgt bergauf durch den Wald den Wanderwegzeichen &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039; ([[Märchenlandweg]]), oder man stellt es kurz vor dem Pass am Parkplatz &amp;#039;&amp;#039;Triffelsbühl&amp;#039;&amp;#039; ab und läuft auf Feldwegen zum Berg. Dort steht am Waldrand unterhalb des Gipfels bzw. an den genannten Wanderwegen eine [[Schutzhütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Ahnatal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Klink: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;112]] Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/112.pdf Online-Karte] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Brauns: &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck&amp;#039;&amp;#039;. A.&amp;amp;nbsp;Bernecker Verlag, Melsungen 1971, S.&amp;amp;nbsp;56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hohlestein (Habichtswald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ahnatal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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