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	<title>Hohlenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohlenstein&amp;diff=1000629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: /* Stadel */ typo; Format</title>
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		<updated>2026-04-04T06:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stadel: &lt;/span&gt; typo; Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohlenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohler Stein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Daniel Georg von Memminger: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des [[Oberamt Ulm|Oberamts Ulm]]&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart und Tübingen, Cotta’sche Buchhandlung, 1836, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Kalksteinmassiv am rechten Talrand des [[Lonetal]]s, rund 2,5 Kilometer nordwestlich von [[Asselfingen]] im östlichen [[Baden-Württemberg]], etwa in der Mitte zwischen [[Bocksteinhöhle]] und [[Vogelherdhöhle]] gelegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck 1999, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;Hohlenstein&amp;#039;&amp;#039; wird der gesamte Fels bezeichnet, inklusive der darin befindlichen [[Karsthöhle]]n &amp;#039;&amp;#039;Bärenhöhle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stadel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kleine Scheuer&amp;#039;&amp;#039;. Die Zusammenschreibung &amp;#039;&amp;#039;Hohlenstein&amp;#039;&amp;#039; ist bereits aus dem 19. Jahrhundert überliefert&amp;lt;ref&amp;gt;Oscar Fraas: &amp;#039;&amp;#039;Vor der Sündfluth! Eine Geschichte der Urwelt.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann’sche Verlags-Buchhandlung, 1866 (&amp;#039;&amp;#039;Ortsbezeichnung „Hohlenstein“ siehe zum Beispiel S. 402&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; und heute die amtliche [[topographische Bezeichnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhle Hohlenstein Hohlensteinstadel.jpg|mini|Hohlenstein-Stadel und Kleine Scheuer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Loewenmensch1.jpg|mini|hochkant|Der 2013 komplett neu zusammengesetzte &amp;#039;&amp;#039;Löwenmensch&amp;#039;&amp;#039; im Museum Ulm, dessen über 300 Splitter in der Höhle seit 1939 gefunden worden sind]]&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Hohlenstein&amp;#039;&amp;#039; gibt es zwei große Höhlen, die &amp;#039;&amp;#039;Bärenhöhle&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Stadel&amp;#039;&amp;#039;, außerdem eine kleinere Felsnische dazwischen, die &amp;#039;&amp;#039;Kleine Scheuer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Breite relativ schmalen Höhlen haben folgende Längsausdehnungen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bärenhöhle&amp;#039;&amp;#039; (ca. 89&amp;amp;nbsp;m lang), trägt den Namen wegen vieler Bärenknochen, die in der Höhle gefunden wurden. {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Bärenhöhle (Hohlenstein)|NS=48.54924|EW=10.17299|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadel&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Hohlenstein-Stadel&amp;#039;&amp;#039; (ca. 69&amp;amp;nbsp;m lang): Der Eingang wurde 1591 zugemauert, um „zwielichtigen Gestalten“ keinen Unterschlupf zu bieten. {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Stadel (Hohlenstein)|NS=48.54931|EW=10.17294|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ab 1860 führte [[Oscar Fraas]] vom Naturkundemuseum Stuttgart [[Paläontologie|paläontologisch]]e Grabungen in der &amp;#039;&amp;#039;Bärenhöhle&amp;#039;&amp;#039; durch, später auch in den beiden anderen Höhlen. Diese Grabung begründete zugleich die wissenschaftliche Erforschung des [[Paläolithikum]]s in Deutschland, wenngleich in der Bärenhöhle überwiegend natürlich verendete Höhlenbären gefunden wurden. Viele Funde, vor allem Knochen, [[Steinartefakte]] und Scherben, verweisen auf eine intensive Besiedlungsgeschichte seit der Zeit des [[Mittelpaläolithikum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei archäologischen Ausgrabungen im Stadel durch den Arzt [[Robert Wetzel (Mediziner)|Robert Wetzel]] und seinen Grabungsleiter [[Otto Völzing]] wurden im Jahre 1939 Splitter eines Stoßzahns vom [[Wollhaarmammut]] gefunden. Diese wurden erst 1969 während der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Funde von [[Joachim Hahn (Prähistoriker)|Joachim Hahn]] zur Skulptur des [[Löwenmensch]]en zusammengesetzt, einem der berühmtesten Kunstwerke aus der altsteinzeitlichen Kultur des [[Aurignacien]]. Das Original wurde 2013 noch einmal ganz neu und etwas anders zusammengesetzt. Die Skulptur wird heute im [[Museum Ulm]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhlen sind aus Gründen des Naturschutzes ([[Fledermäuse]]) ganzjährig gesperrt. 2017 wurde der Hohlenstein-Stadel als Bestandteil der Weltkulturerbestätte [[Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb]] in das [[UNESCO-Welterbe]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bärenhöhle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bärenhöhle (Lonetal).jpg|mini|Bärenhöhle am Hohlenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bärenhöhle&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu verwechseln mit der [[Karls- und Bärenhöhle]] im [[Landkreis Reutlingen]]) ist die westlich gelegene Höhle im Hohlenstein. Sie liegt nur 2&amp;amp;nbsp;m über der Talsohle, und ihr nach Norden gerichteter dreieckiger Eingang ist 6&amp;amp;nbsp;m breit und 4&amp;amp;nbsp;m hoch. Die Horizontalhöhle erreicht eine Länge von 60&amp;amp;nbsp;m. Im Innern besteht sie aus einem etwa 30&amp;amp;nbsp;m langen Gang mit verschiedenen Ausbuchtungen und einer großen Halle am Ende des Ganges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hahn&amp;quot;&amp;gt;J. Hahn, H. Müller-Beck, W. Taute: &amp;#039;&amp;#039;Eiszeithöhlen im Lonetal&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stratigraphie&lt;br /&gt;
* Ia – [[Magdalénien]]&lt;br /&gt;
* II – [[Aurignacien]]&lt;br /&gt;
* III – Mittelpaläolithikum&lt;br /&gt;
Da die Erdschichten am Eingang am mächtigsten waren, wurde hier ein Profil erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fauna&lt;br /&gt;
Die tierischen Überreste, die man in der Höhle fand, stammen zu 98 % von [[Höhlenbär]]en. Die zahlreichen Schädel und Unterkiefer deuten darauf hin, dass es sich um mehrere hundert Individuen gehandelt hat. Des Weiteren konnten [[Wildpferd]], Wollhaarmammut, [[Bison]], Elch, Rothirsch und Rentier in der Bärenhöhle nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hahn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohlenstein-Stadel.jpg|mini|Hohlenstein-Stadel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lonetal Hohlenstein,Fundort des Löwenmenschen vor 33TSD Jahren 02.jpg|mini|Hohlenstein-Stadel, Eingang von innen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadel – in der Fachliteratur oft als &amp;#039;&amp;#039;Hohlenstein-Stadel&amp;#039;&amp;#039; (HST) geführt – liegt östlich von der Bärenhöhle und verläuft mit dem langschmalen Höhlenraum parallel zu ihr. Er ist wie die Bärenhöhle eine 50&amp;amp;nbsp;m lange Horizontalhöhle, aber ohne größere Hallen. Die Wände werden nur durch Nischen und Verengungen gebildet. Der Eingang selbst ist recht groß mit einer Breite von 8&amp;amp;nbsp;m und einer Höhe von 4&amp;amp;nbsp;m. Der Stadel hat mit 5&amp;amp;nbsp;m über der Talsohle ein höheres Niveau als die Bärenhöhle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hahn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Stratigraphie&lt;br /&gt;
* III – Magdalénien&lt;br /&gt;
* IV – Aurignacien (mit dem Fund des [[Löwenmensch]]en)&lt;br /&gt;
* V – Mittelpaläolithikum&lt;br /&gt;
* VI – Mittelpaläolithikum&lt;br /&gt;
* VII – Mittelpaläolithikum&lt;br /&gt;
Dieses Profil wurde aus der Mitte der Höhle aufgenommen. Es ist zwar vereinfacht, aber von den zahlreichen aufgenommenen Profilen am vollständigsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Tierwelt (Fauna)&lt;br /&gt;
Die gefundenen Tierreste der Magdalénien-Schicht III ergaben folgendes Bild: Höhlenbär, Hyäne, Fuchs, Wolf, Mammut, Wildpferd, Rentier, Wildrind, Vögel und Nager. In die Aurignacien-Schicht IV gehören: Höhlenbär, Hyäne, Fuchs, Wolf, Mammut, [[Wollnashorn]], Wildpferd, Rentier, Vögel und Nagetiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tierarten der mittelpaläolithischen Schichten umfassen Mammut, Wollnashorn, Höhlenbär, Hyäne, Wildpferd, Wildrind, Rentier, Hirsch, Riesenhirsch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hahn et al. 1985, S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Mensch&lt;br /&gt;
In den mittelpaläolithischen Schichten wurde der Oberschenkelknochen eines männlichen [[Neandertaler]]s gefunden,&amp;lt;ref&amp;gt;M. Kunter, J. Wahl: &amp;#039;&amp;#039;Das Femurfragment eines Neandertalers aus der Stadelhöhle des Hohlenstein im Lonetal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fundberichte aus Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Nr. 1, 1992, S. 111–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Posth unter anderem 2017 ein Alter zwischen 183.000 und 62.000&amp;amp;nbsp;Jahren publizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cosimo Posth, Christoph Wißing, Keiko Kitagawa, Luca Pagani, Laura van Holstein, Fernando Racimo, Kurt Wehrberger, Nicholas J. Conard, Claus Joachim Kind, Hervé Bocherens und Johannes Krause: &amp;#039;&amp;#039;Deeply divergent archaic mitochondrial genome provides lower time boundary for African gene flow into Neanderthals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Communications.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, 16046, 2017, [[doi:10.1038/ncomms16046]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Analyse der [[mtDNA|mitochondrialen DNA]] dieses Fossils hatte 2017 zugleich Hinweise auf einen [[Genfluss]] von einer bislang unbekannten afrikanischen Population oder von einer frühen afrikanischen Population des anatomisch modernen [[Mensch]]en (&amp;#039;&amp;#039;Homo sapiens&amp;#039;&amp;#039;) zu den Vorfahren des Neandertaler-Fundes gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eurekalert.org/news-releases/677139 &amp;#039;&amp;#039;The ancient history of Neandertals in Europe.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;eurekalert.org&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Juni 2019&amp;lt;br /&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sz-online.de/nachrichten/wissen/die-geheimnisvolle-liaison-des-neandertalers-3720470.html |wayback=20171107015139 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die geheimnisvolle Liaison des Neandertalers.&amp;#039;&amp;#039;}} dpa-Meldung auf: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung online&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 wurden ferner Teile der [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] des Zellkerns [[DNA-Sequenzierung|sequenziert]] und – wie beim Fund aus der [[Grotte Scladina]] – Hinweise auf eine engere genetische Nähe des Fossils mit den späteren, vor 40.000 Jahren in Westeuropa lebenden Neandertalern gefunden als mit den annähernd gleich alten Neandertalern aus [[Sibirien]],&amp;lt;ref&amp;gt;Stéphane Peyrégne, Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni et al.: &amp;#039;&amp;#039;Nuclear DNA from two early Neandertals reveals 80,000 years of genetic continuity in Europe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science Advances.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Nr. 6, eaaw5873, 2019, [[doi:10.1126/sciadv.aaw5873]]&amp;lt;/ref&amp;gt; was als Beleg für eine kontinuierliche Siedlungsgeschichte in Westeuropa interpretiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Kunst: „Löwenmensch“&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Fund aus der Stadel-Höhle ist der 1939 gefundene und zuletzt 2013 ergänzte „Löwenmensch“, ein aufrecht stehendes Mischwesen aus [[Wollhaarmammut|Mammut]]-[[Elfenbein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Claus-Joachim Kind|C.-J. Kind]], N. Ebinger-Rist, S. Wolf, T. Beutelspacher, K. Wehrberger |Titel=The smile of the Lion Man. Recent excavations in Stadel Cave (Baden-Württemberg, south-western Germany) and the restoration of the famous Upper Palaeolithic figurine |Reihe=Quartär |BandReihe=61 |Datum=2014 |Seiten=129–145 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Figur ist 31 cm hoch und etwa 40.000&amp;amp;nbsp;Jahre&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicholas J. Conard, Claus-Joachim Kind |Titel=Als der Mensch die Kunst erfand: Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb |Verlag=Theiss Verlag (WBG) |Datum=2017 |Seiten=96}}&amp;lt;/ref&amp;gt; alt und damit die älteste Darstellung eines Mischwesens, die derzeit weltweit bekannt ist. Der Kopf und der Oberkörper inklusive der Pranken stellen einen Höhlenlöwen dar. Dagegen erscheinen der Unterkörper mit den Beinen und die aufrechte Haltung menschlich. Die Figur wurde in einer Fundschicht des Aurignaciens entdeckt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Löwenmensch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleine Scheuer ===&lt;br /&gt;
Die Kleine Scheuer ist ein [[Abri]] zwischen Bärenhöhle und Stadel. Die Felsnische hat eine Breite von 10&amp;amp;nbsp;m und eine Tiefe von 8&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;Hahn et al. 1985, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den bekanntesten Funden gehört ein Kieselstein mit roten Punktreihen, der typisch für die Kleinkunst des jüngeren Magdalénien ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Fauna&lt;br /&gt;
In der Kleinen Scheuer wurden vor allem zahlreiche Nagetiere gefunden. Die Überreste von Wildpferd, Ren, Eisfuchs, Fuchs und Schneehase zeigen, welche Tiere bevorzugt von den Menschen gejagt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hahn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmal ==&lt;br /&gt;
Der Hohlenstein ist sowohl als flächenhaftes Naturdenkmal Nr. 842-50110002 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hohlenstein (3 Höhlen)&amp;#039;&amp;#039; als auch als Geotop Nr. 6195/10 mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Felsgruppe Hohlenstein mit Höhlen rechts der Lone NNW von Asselfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.lgrb-bw.de/link/gtk/gtk_10.pdf Geotop-Steckbrief]&amp;lt;/ref&amp;gt; geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Urgeschichte Baden-Württembergs]]&lt;br /&gt;
* [[Museum Ulm]]&lt;br /&gt;
* [[Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dunja Beck&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Mittelpaläolithikum des Hohlenstein-Stadel und Bärenhöhle – im Lonetal&lt;br /&gt;
   |Reihe=Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie&lt;br /&gt;
   |BandReihe=56&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Dr. Rudolf Habelt&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7749-2967-X&lt;br /&gt;
   |Kommentar=zugleich Dissertation, Universität Köln 1996&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Joachim Hahn (Prähistoriker)|Joachim Hahn]], [[Hansjürgen Müller-Beck]], [[Wolfgang Taute]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Eiszeithöhlen im Lonetal. Archäologie einer Landschaft auf der Schwäbischen Alb&lt;br /&gt;
   |Reihe=Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |BandReihe=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Theiß&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Claus-Joachim Kind]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Löwenmensch, Mammut und eine Frau. Die älteste Kunst der Menschheit auf der Schwäbischen Alb und die Nachgrabungen am Hohlenstein im Lonetal&lt;br /&gt;
   |Reihe=Denkmalpflege in Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |BandReihe=40&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=1&lt;br /&gt;
   |Seiten=3–8&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2011-1.pdf online]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hohlenstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/projekte/archaeologische-denkmalpflege/3d-modelle/hohlenstein-stadel-und-baerenhoehle.html 3D-Modell der Stadel- und Bärenhöhle im Hohlenstein], abgerufen am 18. August 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{All Coordinates}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinzeitlicher Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Neandertaler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Heidenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fundstätte homininer Fossilien in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asselfingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aurignacien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magdalénien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Schwäbische Alb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fossillagerstätte in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2</name></author>
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