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	<title>Hohestein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Milseburg am 25. Juni 2024 um 16:16 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-25T16:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Hohestein&lt;br /&gt;
|BILD=Grebendorf und Gobert.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick vom [[Bismarckturm (Eschwege)|Bismarckturm]] auf dem [[Großer Leuchtberg|Großen Leuchtberg]] zur Gobert mit dem Hohestein&lt;br /&gt;
|HÖHE= 569.0&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Hitzelrode]]; [[Werra-Meißner-Kreis]], [[Hessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Gobert]], [[Thüringer Becken (mit Randplatten)]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/14/57.9/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 10/2/25.1/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3572759/gkh/5680069/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=350&amp;amp;y=357}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= Bergsturzgebiet [[#Natur und Schutzgebiete|Hessische Schweiz bei Meinhard]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandwall auf dem Hohestein (1).jpg|mini|Wall und Graben des sogenannten Brandwalles auf dem Plateau des Hohesteines]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gobert Blick zum Hörnegrat 1.jpg|mini|Blick von der &amp;#039;&amp;#039;Schönen Aussicht&amp;#039;&amp;#039; nach Westsüdwesten über den Hörnegrat in das Werratal mit [[Hoher Meißner|Hohem Meißner]] am Horizont]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohestein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit {{Höhe|569.0|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} der höchste Berg der [[Gobert]]. Er liegt bei [[Hitzelrode]] im [[Hessen|hessischen]] [[Werra-Meißner-Kreis]] ([[Deutschland]]). Auf dem Berg breitet sich ein Teil des Bergsturzgebietes [[#Natur und Schutzgebiete|Hessische Schweiz bei Meinhard]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Hohestein erhebt sich im Nordosten des Werra-Meißner-Kreises. Die Landesgrenze zu [[Thüringen]] und somit die ehemalige [[innerdeutsche Grenze]] verläuft über seinen nordöstlichen Ausläufer. Sein Gipfel liegt 1,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Hitzelrode]], 1,6&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Motzenrode]], 4,3&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich von [[Jestädt]], 3,6&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Albungen]] und 3,2&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Kleinvach]], die sich alle in Hessen befinden, sowie 3,5&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich von [[Asbach (Asbach-Sickenberg)|Asbach]] und 2,8&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich von [[Volkerode]], die beide in Thüringen liegen. Bis zum Kernort der Kreisstadt [[Eschwege]] sind es nach Südsüdosten 7&amp;amp;nbsp;km, und jene der Stadt [[Bad Sooden-Allendorf]] liegt 5,3&amp;amp;nbsp;km westnordwestlich&amp;amp;nbsp;– beide in Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hohestein erstreckt sich vom Hauptkamm der Gobert im Grenzbereich zum thüringischen [[Eichsfeld]] in westlicher Richtung bis zur Werraschleife beim hessischen Kleinvach. Südlich vorbei am Hohestein fließt der [[Mühlbach (Werra)|Mühlbach]] &amp;#039;&amp;#039;(Motzbach)&amp;#039;&amp;#039; und nördlich der [[Hainbach (Werra)|Hainbach]], die beide in die [[Werra]] münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Hohestein gehört nach der [[Naturraum|naturräumlichen]] Gliederung im &amp;#039;&amp;#039;Blatt Kassel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 112&amp;quot; /&amp;gt; in der Haupteinheitengruppe [[Thüringer Becken (mit Randplatten)]] (Nr.&amp;amp;nbsp;48), in der Haupteinheit [[Nordwestliche Randplatten des Thüringer Beckens]] (483) und in der Untereinheit [[Allendorfer Wald]] (483.1) zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;[[Gobert]] (Goburg)&amp;#039;&amp;#039; (483.10). Entsprechend der Einteilung des [[Bundesamt für Naturschutz|BFN]] wird dieser Teil des Berglandes auch dem [[Unteres Werrabergland|Unteren Werrabergland]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Brandwall ==&lt;br /&gt;
Auf dem nach Süden auslaufenden Bergrücken befinden sich die Wall- und Grabenreste eines Nord-Süd verlaufenden ca. 650 m langen, bis zu zehn Meter breiten und bis zu drei Meter hohen [[Abschnittswall]]s mit vorgelagertem Doppelgraben, der den Nord-Süd Grat des Hohesteins östlich abriegelt und so eine, von der Fläche her klumpfußähnliche, [[Kelten|keltische]] [[Wallanlage]] von etwa 12&amp;amp;nbsp;ha Größe begrenzt, die im Norden, Westen und Süden durch steile natürliche Abbruchkanten gesichert ist. Der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Brandwall Hohestein|Brandwall]]&amp;#039;&amp;#039; stammt von einer Schicht gebrannten Lehms, die an der Walloberseite zutage tritt. Vermutlich wurde die Befestigung durch Feuer zerstört. Über die [[Späthallstatt]]- bis [[Frühlatènezeit]] war dieses eingegrenzte Gebiet besiedelt, was sich durch Keramikfunde sowie Tier- und Menschenknochen aus archäologischen Untersuchungen belegen lässt. Südlich vorgelagerte Terrassen unterhalb des Berges werden der Anlage zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Schulze-Forster, Mathias Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Der sogenannte Brandwall auf dem Hohestein bei Meinhard-Motzendorf, Werra-Meissner-Kreis, Hessen: Vorbericht der Grabung 1988.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologisches Korrespondenzblatt&amp;#039;&amp;#039;, 20 (1990), S. 53–60&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Naturwaldreservate im Portrait. Hohestein&amp;#039;&amp;#039;, Hessenforst, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA), Göttingen 12/2007, S. 6 f. [https://www.senckenberg.de/wp-content/uploads/2019/12/portrait_hohestein_2007.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gensen&amp;quot;&amp;gt;Rolf Gensen: &amp;#039;&amp;#039;Die eisenzeitlichen Befestigungen in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ältereisenzeitliches Befestigungswesen zwischen Maas/Mosel und Elbe.&amp;#039;&amp;#039; Internationales Kolloquium Münster 1997. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen XI., Münster 1999, S. 81–98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Hohestein ist komplett bewaldet. Seine Region ist Teil des alpin wirkenden Bergsturz- und [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hessische Schweiz bei Meinhard]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;163663; 1989 ausgewiesen; 2,4167&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß), das meist nur &amp;#039;&amp;#039;Hessische Schweiz&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Auf dem Berg liegen Teile der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiete &amp;#039;&amp;#039;[[Werra]]- und [[Wehre]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tal&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4825-302; 244,8191&amp;amp;nbsp;km²) und &amp;#039;&amp;#039;[[Kalkklippen der Gobert]]&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4726-350; 2,8922&amp;amp;nbsp;km²) sowie des [[Vogelschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Felsklippen im Werra-Meißner-Kreis]]&amp;#039;&amp;#039; (VSG-Nr.&amp;amp;nbsp;4726-401; 4,8343&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Weit südsüdwestlich des Hohesteins zweigt zwischen Jestedt und [[Niederhone]] von der im Werratal verlaufenden [[Bundesstraße 27|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;27]] die [[Bundesstraße 249|B&amp;amp;nbsp;249]] in Richtung Osten ab. Von Letzterer führt die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3403 von Niederhone durch Jestädt und [[Motzenrode]] nordostwärts nach Hitzelrode. Dort geht sie in die Landesstraße&amp;amp;nbsp;3424 über, die durch [[Neuerode]] und [[Grebendorf]] südwärts nach Eschwege verläuft. [[Wandererparkplatz|Wandererparkplätze]] gibt es unter anderem in Motzenrode und Hitzelrode. Der Hohestein ist beliebt als Ausflugs- und Wandergebiet mit abwechslungsreicher Landschaft. Hinüber führen der [[Europäischer Fernwanderweg E6|Europäische Fernwanderweg E6]] und der 15,5&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;NpMkwP4&amp;quot; /&amp;gt; lange Premiumweg &amp;#039;&amp;#039;Hessische Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Von seinem westlichen Ausläufer [[Hörne (Gobert)|Hörne]] ({{Höhe|522.7}}) und seinem Südausläufer &amp;#039;&amp;#039;Hohe Bahn&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|509.6}}) sowie von der &amp;#039;&amp;#039;Schönen Aussicht&amp;#039;&amp;#039; (ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|520}}) ergeben sich Aussichten in das &amp;#039;&amp;#039;Untere Werratal&amp;#039;&amp;#039; und nordosthessische Bergland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Schulze-Forster, Mathias Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Der sogenannte „Brandwall“ auf dem Hohestein bei Meinhard-Motzenrode, Werra-Meissner-Kreis (Hessen). Vorbericht der Grabung 1988.&amp;#039;&amp;#039; In: Archäologisches Korrespondenzblatt 20,1 (1990), S. 53–60&lt;br /&gt;
* D. Schreiber, W. Keitel, W. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hohestein – Waldkundliche Untersuchungen (Schwerpunkt Flora und Vegetation).&amp;#039;&amp;#039; In: Naturwaldreservate in Hessen 7/1 (1999), 1-191.&lt;br /&gt;
* W. H. O. Dorow, G. Flechtner, J.-P. Kopelke, J.-P.: &amp;#039;&amp;#039;Hohestein – Zoologische Untersuchungen (1994-1996).&amp;#039;&amp;#039; In: Naturwaldreservate in Hessen7/2.1 (2006) und 7/2.2(2007)&lt;br /&gt;
* Helmut Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Hörne – Hohestein – Gobert, eine außergewöhnliche Landschaft im Werrabergland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz in Nordhessen&amp;#039;&amp;#039;, 1984, Heft 7, S. 35–42&lt;br /&gt;
* Alfred Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Der Hohestein und sein Brandwall.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Werraland. Eschwege (1972), Heft 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 112&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Klink:&amp;#039;&amp;#039; Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;112]] Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/112.pdf Online-Karte] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NpMkwP4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.naturparkfrauholle.land/wandern/premiumwege/detail/premiumweg-p4-hessische-schweiz/ Premiumweg P4 &amp;#039;&amp;#039;Hessische Schweiz&amp;#039;&amp;#039;] auf naturparkfrauholle.land&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Wallanlage in Hessen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Milseburg</name></author>
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