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	<title>Hoher Markt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:30:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hoher_Markt&amp;diff=429938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Papergirl: /* Geschichte */ Ansicht aus 1793 hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-04-17T06:54:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ansicht aus 1793 hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wien 01 Hoher Markt a.jpg|mini|240px|Der Hohe Markt Richtung Nordwesten mit der Abzweigung von (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.) Tuchlauben, Wipplingerstraße und Marc-Aurel-Straße]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Markt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer der ältesten und geschichtsträchtigsten Plätze [[Wien]]s. Er befindet sich nördlich des [[Stephansplatz (Wien)|Stephansplatzes]] inmitten der Altstadt des 1. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirks]], der [[Innere Stadt (Wien)|Inneren Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
* Nordwesten: Der rechteckige, langgestreckte Platz grenzt mit seiner nordwestlichen Schmalseite an den Straßenzug [[Tuchlauben]] / Marc-Aurel-Straße, eine ins Innere der Altstadt, Richtung [[Graben (Wien)|Graben]], führende Einbahn. An der Nordwestseite des Platzes wurde an der Abzweigung zu den Tuchlauben die Hausnummer Hoher Markt 6 vergeben, an der Abzweigung zur Marc-Aurel-Straße die Nr. 7. Zwischen diesen beiden Häusern zweigt die Wipplingerstraße (Einbahn stadtauswärts), in der sich das [[Altes Rathaus (Wien)|Alte Rathaus]] und die frühere Vorderfront der [[Böhmische Hofkanzlei|Böhmischen Hofkanzlei]] befinden, vom Hohen Markt ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nordosten: An der nordöstlichen Längsseite des Platzes wurden die Hausnummern 8 bis 11 vergeben. Zwischen den Häusern Nr. 9 und Nr. 10 zweigt die [[Judengasse (Wien)|Judengasse]] in Richtung [[Ruprechtskirche (Wien)|Ruprechtskirche]] und [[Stadttempel]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Südwesten: Die Häusernummerierung des Hohen Marktes beginnt im Südwesten, Ecke Bauernmarkt, mit Nr. 1, und endet an dieser Seite im Nordwesten Ecke Tuchlauben mit Nr. 5. Die südwestliche Längsseite des Hohen Marktes bildet heute eine durchgehende Häuserfront, doch besteht in Haus Nr. 4 ein Fußgängerdurchgang zu Landskrongasse und Wildpretmarkt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Südosten: Hier grenzt der Platz an den [[Bauernmarkt (Wien)|Bauernmarkt]], eine schmale, querende Gasse (mit der [[Ankeruhr]]), zwischen deren Ästen der kurze Lichtensteg zur [[Rotenturmstraße]], Verbindung vom [[Stephansdom]] zum [[Donaukanal]], und zum Lugeck, einem kleinen Platz am Beginn von Sonnenfelsgasse und Bäckerstraße, führt. An dieser Schmalseite des Platzes befindet sich nördlich der Ecke zum Lichtensteg das Haus Nr. 12; das ist die höchste auf dem Hohen Markt vergebene Hausnummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BERMANN(1880) p0539 Der hohe Markt.jpg|mini|Historischer Stich des Hohen Markts, Situation vermutlich 16./17. Jh. (aus Bermann: Alt- und Neu-Wien, 1880)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoher Markt, Vienna (1793).jpg|mini|[[Carl Schütz (Kupferstecher)|Carl Schütz]]: Der Hohe Markt (1793)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Vermählungsbrunnen (2).JPG|mini|hochkant|Der 18,5 m hohe Vermählungsbrunnen]]&lt;br /&gt;
Der Hohe (im Sinne von: &amp;#039;&amp;#039;wichtige&amp;#039;&amp;#039;) Markt liegt über den Ruinen der sogenannten Tribunenhäuser (Stabsoffiziersquartiere) des ehemaligen römischen Legionslagers [[Vindobona]], knapp nördlich seiner Hauptstraße &amp;#039;&amp;#039;Via principalis&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Mittelalter]] war der Hohe Markt ein Zentrum des bürgerlichen Wiens und war von zahlreichen Zunfthäusern umgeben. Es wurde vor allem mit Lebensmitteln und Textilien gehandelt. Von 1325 bis 1839 befand sich hier das Wiener Kriminalgericht, bis 1850 das magistratische Zivilgericht; anfangs etwa bei der heutigen Nr. 11, dann in der nordwestlichen Ecke des Platzes (heutige Nr. 5) stand die [[Schranne (Wien)|Schranne]], das Gerichtsgebäude, mit der hauseigenen Kapelle „Zur Todesangst Christi“. Von der Terrasse der Schranne aus wurden die Gerichtsurteile verlesen; die [[Wiener Hinrichtungsstätten|Hinrichtungsstätte]] war zumeist anderswo, meist außerhalb der Stadtmauern. Vor der Schranne war ein [[Pranger]] aufgestellt. Der Pranger erfuhr 1455 bis 1456 eine Neuerrichtung durch den Dombaumeister [[Laurenz Spenning]], wobei &amp;quot;die Heranziehung dieses prominenten Meisters und die beträchtliche Höhe der Baukosten (insgesamt 217 Pfund 3 Schilling 11 Pfennig) ... darauf schließen&amp;quot; lassen, &amp;quot;dass der neue Pranger künstlerisch ausgestaltet war&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Perger: &amp;#039;&amp;#039;Der Hohe Markt.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wiener Geschichtsbücher&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Paul Zsolnay, Wien 1970, S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des abgebrochenen Prangers wurde 1706 aufgrund einer testamentarischen Verfügung [[Leopold I. (HRR)|Leopolds I.]] in der Mitte des Platzes der [[Vermählungsbrunnen]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Josephsbrunnen&amp;#039;&amp;#039;) errichtet, der der Vermählung [[Josef von Nazaret|Josephs]] mit [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] gewidmet ist. Der ursprüngliche Brunnen war von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] aus Holz gefertigt wurden und wurde 1729 bis 1732 von dessen Sohn [[Joseph Emanuel Fischer von Erlach]] auf Geheiß [[Karl VI. (HRR)|Karls VI.]] aus Marmor mit einem Bronzebaldachin neu errichtet. Die Skulpturengruppe der Vermählung stammt von [[Antonio Corradini]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der von [[Franz Matsch]] im [[Jugendstil]] geschaffenen, den Bauernmarkt an seiner nordöstlichen Abzweigung vom Hohen Markt (bei Nr. 11) überspannenden [[Ankeruhr]] bewegt sich immer zur vollen Stunde eine Persönlichkeit aus der Wiener Geschichte über die Brücke, während dazu Musik erklingt. Ein weiteres Bauwerk aus dem Jugendstil war bis 2014 eine öffentliche [[Toilette]] im Untergrund im südöstlichen Teil der Platzmitte (zwischen den Häusern Nr. 1 und Nr. 10–11). Sie war eine Nachbildung der [[Öffentliche Bedürfnisanstalt am Graben]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.wien-vienna.at/freizeit.php?ID=1389 |wayback=20160429084657 |archiv-bot=2018-04-15 03:14:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde aufgrund ihres schlechten Zustands gesperrt und 2014 zugeschüttet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt/politik/hoher-markt-jugendstil-wcs-kommen-weg-d634823.html Jugendstil-Toilette am Hohen Markt kommt weg] auf www.meinbezirk.at, abgerufen am 15. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst säumten Palais und elegante Häuser den Platz, wie das [[Palais Arnstein]] der [[Salonnière]] [[Fanny von Arnstein]] auf Nr. 1 und das [[Palais Sina]] auf Nr. 8. Der Platz wurde im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben schwer zerstört, der Wiederaufbau erfolgte im schlichten architektonischen 1950er-Jahre-Stil der Nachkriegszeit. Von der Altbausubstanz blieben am Ende nur vier Gebäude übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zerstörung der Altbauten und im Zuge des Wiederaufbaus wurden um 1948 Überreste römischer Offiziershäuser entdeckt, die seit 1950 im [[Römermuseum Wien|Römermuseum]], Hoher Markt 3, besichtigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hoher Markt um 1898.jpg|Der Hohe Markt Richtung Südosten um 1898, mit dem Vermählungsbrunnen; rechts im Hintergrund der Lichtensteg zur Rotenturmstraße&lt;br /&gt;
Wien, Hoher Markt um 1830.jpg|Der Hohe Markt auf einem Stadtplan von [[Carl Graf Vasquez]] um 1830; die Stadtviertel sind eingefärbt: rosa = &amp;#039;&amp;#039;Schottenviertl&amp;#039;&amp;#039;; dunkelblau = &amp;#039;&amp;#039;Stubenviertl&amp;#039;&amp;#039;; gelb = &amp;#039;&amp;#039;Wimmerviertl&amp;#039;&amp;#039;; hellblau = &amp;#039;&amp;#039;Kärnthnerviertl&amp;#039;&amp;#039;; Norden entspricht etwa 10.30 Uhr&lt;br /&gt;
Ankeruhr Vienna June 2006 061.jpg|Die &amp;#039;&amp;#039;[[Ankeruhr]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jugendstil, die an der nordöstlichen Abzweigung vom Hohen Markt den Bauernmarkt überspannt, ist eine bekannte Touristenattraktion&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Kisch Wien|seite=28|text=Der hohe Markt}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|abz|03|00|1879|00000063|Der Brunnen auf dem Hohen Markte zu Wien|AUTOR=Dr. C. Lind|ALTSEITE=63-64|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* [[Richard Perger (Historiker)|Richard Perger]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hohe Markt.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wiener Geschichtsbücher&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Paul Zsolnay, Wien 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hoher Markt, Vienna|Hoher Markt}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Hoher_Markt}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Hoher Markt}}&lt;br /&gt;
* [http://www.planet-vienna.com/spots/HoherMarkt/hoher_markt.htm planet-vienna.com - Hoher Markt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/38/N |EW=16/22/23/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsstätte in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstraße A]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Papergirl</name></author>
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