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	<title>Hoher Angelus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hoher_Angelus&amp;diff=1283062&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robertk9410 am 8. August 2022 um 09:52 Uhr</title>
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		<updated>2022-08-08T09:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD               = Hoher_Angelus_2010.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Hoher Angelus mit Nordwestgrat (dunkel im Vordergrund) und Reinstadler-Route&lt;br /&gt;
| HÖHE               = 3521&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = IT&lt;br /&gt;
| LAGE               = [[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Laaser Berge]], [[Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE       = 184&lt;br /&gt;
| SCHARTE            = Angelusscharte&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 46.544831&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 10.648269&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = IT-BZ&lt;br /&gt;
| POSKARTE           = Italien Ortler-Alpen&lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG     = 8. August 1868 durch Julius Payer, geführt von [[Johann Pinggera]] sowie namentlich nicht bekannten Jägern&lt;br /&gt;
| NORMALWEG          = &lt;br /&gt;
| BILD1              = Gipfel_Hoher_Angelus_2010.JPG&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Gipfel mit Pyramide und Sicht auf Ötztaler Alpen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Angelus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Angelus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (jeweils auch &amp;#039;&amp;#039;Angelusspitze&amp;#039;&amp;#039;; {{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Angelo Grande&amp;#039;&amp;#039;}}) ist mit {{Höhe|3521}} der zweithöchste Berg der [[Laaser Berge]] in den [[Ortler-Alpen]], einem Gebirge der südlichen [[Ostalpen]]. Er liegt in der italienischen Provinz [[Südtirol|Bozen – Südtirol]] und ist im [[Nationalpark Stilfserjoch]] unter Schutz gestellt. Nach Norden, Osten, Südwesten und Nordwesten sendet die Spitze ausgeprägte Grate. Der Hohe Angelus ist wegen seiner ebenmäßigen Form, seiner guten Rundsicht nach allen Seiten und der leichten Erreichbarkeit von der [[Düsseldorfer Hütte]] (&amp;#039;&amp;#039;Rifugio Serristori&amp;#039;&amp;#039;) aus ein auch im Winter als [[Skibergsteigen|Skitour]] oft begangener Gipfel. Zuerst bestiegen wurde der Berg am 8. August 1868 von dem Polar- und Alpenforscher [[Julius von Payer|Julius Payer]], dem [[Bergführer]] [[Johann Pinggera]] aus Sulden sowie namentlich nicht bekannten Jägern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Hohe Angelus ist vollständig von [[Gletscher]]n umgeben. Der bedeutendste ist im Süden der [[Laaser Ferner]]. Westlich und nördlich liegt der &amp;#039;&amp;#039;Zayferner&amp;#039;&amp;#039;, der bis auf den Gipfel hinaufreicht. Im Osten erstrecken sich zwei kleinere Gletscher, nördlich des &amp;#039;&amp;#039;Angelus-Ostgrats&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Ofenwandferner&amp;#039;&amp;#039; und südlich der sehr spaltenreiche &amp;#039;&amp;#039;Große Angelusferner&amp;#039;&amp;#039;, der mit einer West-Ost-Ausdehnung von etwa 600&amp;amp;nbsp;m der kleinste Gletscher des Gebietes ist. Benachbarte Berge der Spitze sind im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Südwestgrats&amp;#039;&amp;#039;, getrennt durch die auf {{Höhe|3337}} Höhe gelegene &amp;#039;&amp;#039;Angelusscharte&amp;#039;&amp;#039;, die [[Vertainspitze]], mit einer Höhe von {{Höhe|3545}} der höchste Berg der Kette. Im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Nordgrats&amp;#039;&amp;#039; liegt, getrennt durch den Wegübergang &amp;#039;&amp;#039;Ofenwandscharte&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|3302}}), die [[Hochofenwand]] ({{Höhe|3431}}) und etwas weiter der [[Kleiner Angelus|Kleine Angelus]] mit {{Höhe|3318}} Höhe. Nach Westen fällt der Angelus hinab ins &amp;#039;&amp;#039;Zaytal&amp;#039;&amp;#039; nordöstlich oberhalb von [[Sulden]], das etwa fünf Kilometer [[Luftlinie]] südwestlich liegt. Nach Nordosten fällt das Gelände hinab ins [[Laaser Tal]]. [[Laas (Südtirol)|Laas]] im [[Vinschgau]], der bedeutendste Ort der Gegend, liegt gut 9&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich des Hohen Angelus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkt und Besteigung ==&lt;br /&gt;
Der Weg von Payer, Pinggera und den namentlich nicht bekannten Jägern im August 1868 führte vom [[Martelltal]] aus über die [[Mittlere Pederspitze]] ({{Höhe|3462}}), die [[Schildspitze]] ({{Höhe|3461}}) und den Laaser Ferner zur Angelusscharte. Von dort aus gingen die Alpinisten über den &amp;#039;&amp;#039;Südwestgrat&amp;#039;&amp;#039; zum Gipfel, auf dem ein [[Steinmännchen|Steinmann]] errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Payer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Centralen Ortler-Alpen (Gebiete: Martell, Laas und Saent). Nebst einem Anhange zu den Adamello-Presanella-Alpen&amp;#039;&amp;#039;. Justus Perthes, Gotha 1872&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Weg ist leicht begehbar, aber [[Steinschlag|steinschlaggefährdet]] und nur im Frühjahr, bei ausreichender Schneebedeckung, sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[Normalweg]] auf den Hohen Angelus führt als &amp;#039;&amp;#039;Reinstadlerroute&amp;#039;&amp;#039; über den &amp;#039;&amp;#039;Nordwestgrat&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde zuerst von [[Victor Hecht]] aus Prag und Johann Pinggera 1870 begangen. Der 1200&amp;amp;nbsp;Meter lange Weg ist im Felsbereich teilweise mit [[Klettersteig|Drahtseilversicherungen]] ausgestattet (Klettersteig A/B) und erfordert leichtes Klettern im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad UIAA I]], die Firnneigung beträgt maximal 30°. Als Stützpunkt für eine Besteigung dient die Düsseldorfer Hütte auf 2721&amp;amp;nbsp;Metern Höhe im oberen Zaytal, nordöstlich von Sulden gelegen. Der Weg ist bei ungünstigen Bedingungen als [[Hochtour]] mit entsprechender Ausrüstung und Gletschererfahrung zu begehen. Durch den Rückgang des Zayfernes kann der Grat im Sommer [[Ausaperung|ausapern]] und eine Wegspur freigeben. Die Gehzeit des bis ungefähr 3200&amp;amp;nbsp;Meter markierten Weges beträgt, laut Literatur, 2½&amp;amp;nbsp;Stunden von der Hütte. Schwierige Kletterrouten führen über den &amp;#039;&amp;#039;Nordgrat&amp;#039;&amp;#039; (UIAA III, 1904 zuerst bestiegen) und über den &amp;#039;&amp;#039;Nordostgrat&amp;#039;&amp;#039; (UIAA I bis III, 1921). Anspruchsvolle kombinierte (Fels/Eis) Touren führen durch die bis 45° geneigte &amp;#039;&amp;#039;Nordostwand&amp;#039;&amp;#039; ([[Emil Zsigmondy|Emil]] und [[Otto Zsigmondy]], 1881) und durch die bis 90° geneigte &amp;#039;&amp;#039;Nordwestwand&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem Gipfel des Angelus steht kein klassisches [[Gipfelkreuz]], sondern eine aus Stahlprofilen bestehende mehrstufige Pyramide.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 291 ff., [[Randnummer|Rz]] 862, ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Erstmals belegt ist &amp;#039;&amp;#039;Angelus&amp;#039;&amp;#039; auf einer österreichischen Militärkarte um 1900. Der Name lässt sich jedoch wahrscheinlich nicht mit einem Engel in Verbindung bringen, sondern geht eher auf das lateinische &amp;#039;&amp;#039;angulus&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Ecke&amp;#039;&amp;#039; zurück und verweist laut [[Egon Kühebacher]] somit auf umliegende Geländeformen oder Gratverläufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Kühebacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Die geschichtlich gewachsenen Namen der Gebirgszüge, Gipfelgruppen und Einzelgipfel Südtirols.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2000, ISBN 88-8266-018-4, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, München 2003, ISBN 3-7633-1313-3&lt;br /&gt;
* [[Hanspaul Menara]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten 3000er in Südtirol. 70 lohnende Hochtouren.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2014, ISBN 978-88-8266-911-9&lt;br /&gt;
* Julius Payer: &amp;#039;&amp;#039;Die Südlichen Ortler-Alpen&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes, Gotha 1865, Ergänzungsheft 18 zu &amp;#039;&amp;#039;[[August Petermann|Dr. August Petermanns]] Geographischen Mittheilungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Eduard Richter]] (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, II. Band, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin, 1894&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]]: Carta topografica 1:25.000, Blatt 08, &amp;#039;&amp;#039;Ortles-Cevedale/Ortlergebiet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Angelus, Hoher}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laas (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilfs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Stilfserjoch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robertk9410</name></author>
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