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	<title>Hohenstoffeln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenstoffeln&amp;diff=1028675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-01-15T19:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Äbtissin siehe [[Helena von Reischach von Hohenstoffeln]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME                = &lt;br /&gt;
|BILD                = Hohenstoffeln Hegau.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG    = &lt;br /&gt;
|HÖHE                = 841.8&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG          = DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE                = [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE             = [[Hegau#Hegauer Kegelbergland]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ            = &lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG      = &lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE        = &lt;br /&gt;
|SCHARTE             = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD         = 47/47/47/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD          = 08/44/59/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO          = DE-BW&lt;br /&gt;
|TYP                 = Kegelberg&lt;br /&gt;
|GESTEIN             = [[Melilithit]]&lt;br /&gt;
|ALTER               = &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION     = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG      = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG       = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG           = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN      = &lt;br /&gt;
|BILD1               = Hohenstoffeln Steinbruch.JPG&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG  = Ehemalige Steinbruchwand am Hohenstoffeln, wo [[Melilithit]] abgebaut wurde.&lt;br /&gt;
|BILD2               = &lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG  = &lt;br /&gt;
|BILD3               = &lt;br /&gt;
|BILD3-BESCHREIBUNG  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohenstoffeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hohenstoffel&amp;#039;&amp;#039; oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Stoffel&amp;#039;&amp;#039;, von [[Althochdeutsch|ahd.]] &amp;#039;&amp;#039;stophil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;kleiner Fels&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Berg [[vulkan]]ischen Ursprungs&amp;lt;ref&amp;gt; Johannes Baier &amp;amp; Armin Scherzinger (2021): Das Vulkanfeld im Hegau. In: Aufschluss, 72(2): 58–69.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Hegau]] zwischen [[Binningen (Hilzingen)|Binningen]] und [[Weiterdingen (Hilzingen)|Weiterdingen]]. Er gehört zur [[Basalt]]gruppe des Hegaus, dessen wissenschaftliche Erforschung bis ins späte 18. Jahrhundert zurückreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Baier &amp;amp; Armin Scherzinger (2024): Geohistorische Bemerkungen zum Vulkanfeld im Hegau. In: Jh. Ges. Naturkde. Württemberg, 180, 277–301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1941 steht der Berg unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhe ==&lt;br /&gt;
Als einziger Hegauberg besitzt der Hohenstoffeln einen [[Doppelgipfel]]. Ursprünglich hatte der Berg drei Gipfel, der nördlichste wurde jedoch durch Basaltabbau abgetragen. Der südliche Gipfel hat eine Höhe von {{Höhe|832.0|DE-NHN}}, der nördliche (ehemals mittlere) eine Höhe von {{Höhe|841.8|DE-NHN}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Baden-Württemberg. Landesvermessungsamt |url=https://www.worldcat.org/oclc/257983824 |titel=Gottmadingen |werk=Topographische Karte |datum=1994 |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nordgipfel mit [[Gipfelkreuz|Kreuz]] befindet sich eine [[Schutzhütte]] mit [[Gipfelbuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Burgruinen ===&lt;br /&gt;
Der Hohenstoffeln war Standort dreier Burgen. Auf dem Nordgipfel befand sich die Burg Hinterstoffeln, auf dem Südgipfel die Burg Vorderstoffeln und im Sattel des Berges die Burg Mittelstoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ruine Hohenstoffeln}}&lt;br /&gt;
Weiter unterhalb des Gipfels liegen einige Höfe: der Stofflerhof an der Westseite gegen [[Binningen]], der Sennhof und Hombollhof an der Ostseite bei [[Weiterdingen (Hilzingen)|Weiterdingen]] und die Pfaffwieser Höfe auf der Südseite nach [[Hilzingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basaltabbau ==&lt;br /&gt;
Die geomorphologische und geologische Struktur des Hohenstoffeln besteht aus [[Tuff|Deckentuffen]] mit vorbasaltischen Tuffmassen. Neben Basalt gibt es [[Bentonit]]e (Schweizerischer Typ). Am Gipfel sind dicke, senkrecht stehende Basaltsäulen sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Baier (2025): Die Säulenklüftung beim Hohenstoffeln (Hegau). In: Aufschluss 76(2): 92-99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde am Nordgipfel Basalt für den Straßenbau abgebaut, da das Gestein zäh und hart und ohne bevorzugte Spaltrichtung ist, so dass es nicht so schnell verwittert. Über eine rund vier Kilometer lange [[Luftseilbahn]] wurde das gebrochene Gestein in das Schotterwerk in [[Mühlhausen-Ehingen|Mühlhausen]] transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatdichter [[Ludwig Finckh]] trat für den Stopp des Basaltabbaus ein, tatsächlich wurde dieser ab 1939 eingestellt. Der ehemalige Steinbruch ist noch anhand von Abbauterrassen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Bereits 1904 wurde der Basaltabbau seitens der Naturschützer kritisiert. Nach Jahren der Konfrontation, Begehungen und Streitigkeiten wurde mit Schreiben vom 24. August 1935 der Gipfel des Hohenstoffeln&amp;amp;nbsp;– als Grenze galt die 750-m-Höhenlinie&amp;amp;nbsp;– zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ernannt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der Hohenstoffeln wird, unbeschadet seiner bergbaulichen Nutzung in den vorstehend bezeichneten Grenzen und schonender forstwirtschaftlicher Nutzung ([[Plenterwald|Plenterbetrieb]]), gemäß den §§&amp;amp;nbsp;12 Absatz&amp;amp;nbsp;2, 13 Absatz&amp;amp;nbsp;2, 15 und 24 des [[Reichsnaturschutzgesetz]]es vom 26. Juni 1935 (...) als Naturschutzgebiet in das Reichsnaturschutzbuch eingetragen.|Schreiben des Reichsforstamtes, vertreten durch Generalforstmeister [[Walter von Keudell]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Dezember 1938 erreichte ein Telegramm des Bezirksamts Konstanz die Süddeutschen Basaltwerke, Betreiber des Basalt-Steinbruchs am Hohenstoffeln:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Steinbruchbetrieb auf Weisung der obersten Naturschutzbehörde zum 31.12.38 eingestellt. Zuwiderhandlungen fallen unter Strafandrohung des §&amp;amp;nbsp;21 des Reichsnaturschutzgesetzes. Wegen anderweitiger Unterbringung der Arbeitskräfte und Aufarbeitung des schon gewonnenen Materials und wegen erforderlicher Aufräumarbeiten bleibt weitere Verfügung vorbehalten.|Mitteilung des [[Hermann Göring]], [[Reichsforstamt]]sminister.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Reichsforstmeister Generalfeldmarschall Göring hat entschieden, daß der stattlichste aller Hegauberge, der zweigipflige Hohenstoffeln im westlichen Bodenseegebiet unter Einstellung jedes weiteren Basaltabbaus voll und ganz unter Naturschutz gestellt und als Schutzgebiet beschleunigt in das Reichsnaturschutzbuch eingetragen wird.|Pressemeldung des Deutschen Nachrichtenbüros, 6. Januar 1939.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1941 wurde der Berg als Naturschutzgebiet in das Reichnaturschutzbuch eingetragen. Die Bedeutung des Berges für das Landschaftsbild, [[Geologie|geologische]], [[Pflanzensoziologie|pflanzensoziologische]] und [[Ornithologie|ornithologische]] Gründe wurden bei der Eintragung besonders hervorgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des Naturschutzgebietes «Hohenstoffeln».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau - Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee&amp;#039;&amp;#039;, Band 54/55 (1997/98), Kapitel &amp;#039;&amp;#039;4.4 Der unerwartete Erfolg – (24.8.1935–6.1.1939)&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 175–179&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Vulkanen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Hohenstoffeln.jpg|1500|Panorama vom Nordgipfel aus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Johannes Baier (2025): &amp;#039;&amp;#039;Die Säulenklüftung beim Hohenstoffeln (Hegau)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aufschluss&amp;#039;&amp;#039; 76(2): 92-99.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Volker Ludwig&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Entstehung des Naturschutzgebietes «Hohenstoffeln» in „Hegau - Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee“, Band 54/55 (1997/98), Seiten 153–188&lt;br /&gt;
 |Auflage=&lt;br /&gt;
 |Verlag=Selbstverlag des Hegau-Geschichtsvereins Singen e. V.&lt;br /&gt;
 |Ort=Singen (Hohentwiel)&lt;br /&gt;
 |Datum=1999-01&lt;br /&gt;
 |ISBN=}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt Oesterle (Journalist)|Kurt Oesterle]]: &amp;#039;&amp;#039;Doktor Faust besiegt Shylock. Wie Ludwig Finckh den Hohenstoffeln rettete und wie der Reichsführer SS Heinrich Himmler als sein Mephisto ihm dabei half.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 54/55 (1997/98), S. 191–208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{NaturBW|909001000219}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hegaugold.de/docs/index.asp?id=9028&amp;amp;domid=792&amp;amp;sp=D&amp;amp;addlastid=&amp;amp;m1=3448&amp;amp;m2=8246&amp;amp;m3=9029&amp;amp;m4=9028 Fotoserie Hohenstoffeln] in &amp;#039;&amp;#039;hegaugold.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://geo.bildungszentrum-markdorf.de/natworking/protokoll2.htm | wayback=20160310162706 | text=&amp;#039;&amp;#039;Protokoll einer geologischen Exkursion am Hohenstoffeln&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Bildungszentrum Markdorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.henrifloor.nl/hohenstoffeln.htm &amp;#039;&amp;#039;Information über die Ruine Hohenstoffeln.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Henri Floor: Europäischer Fernwanderweg E1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.burgen-und-schloesser.net/baden-wuerttemberg/konstanz/ |titel=Burgen und Schlösser im Landkreis Konstanz |werk=burgen-und-schloesser.net |sprache=de |abruf=2024-09-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4239811-3|VIAF=240423084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohenstoffeln}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Hegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hilzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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