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	<title>Hohenstaufenbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hamsteraner: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-04-29T16:53:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Schwäbisch Gmünd–Göppingen}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|DE-KBS=901 (bis 1984),&amp;lt;br /&amp;gt;früher 320&amp;amp;nbsp;m, 315e, 317c&lt;br /&gt;
|DE-STRECKENNR=4750&lt;br /&gt;
|LÄNGE=27,24&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=1435&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=25&lt;br /&gt;
|RADIUS=200&lt;br /&gt;
|V-MAX=50–60&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=Hohenstaufenbahn Karte.jpg&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=300px&lt;br /&gt;
|TEXT_KARTE=&lt;br /&gt;
|KBS=325e &amp;lt;small&amp;gt;(1946)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR|||[[Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen|von Nördlingen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|0,000|[[Bahnhof Schwäbisch Gmünd|Schwäbisch Gmünd]]||{{Höhe|319|DE-NN|link=true}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|STRo|0,9{{0}}{{0}}||Vogelhofstraße}}&lt;br /&gt;
{{BS|xABZgr|||[[Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen|nach Stuttgart-Bad Cannstatt]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTRo|1,3{{0}}{{0}}||Stuttgarter Straße ([[Bundesstraße 29|B 29]])}}&lt;br /&gt;
{{BS|exhKRZWae|1,45{{0}}||[[Rems]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTR|||&amp;#039;&amp;#039;Beginn Rad- und Wanderweg&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTRo|1,6{{0}}{{0}}||Schwerzerallee}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTRo|||Eutighofer Straße (ab 1971)}}&lt;br /&gt;
{{BS|exHST|3,253|[[Haltepunkt Schwäbisch Gmünd-Süd|Schwäbisch Gmünd Süd]]||{{Höhe|356|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|6,689|[[Straßdorf (Schwäbisch Gmünd)|Straßdorf]]||{{Höhe|411|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|9,257|[[Schwäbisch Gmünd|Metlangen-Hohenrechberg]]||{{Höhe|431|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exHST|10,280|[[Schwäbisch Gmünd|Reitprechts]]||{{Höhe|437|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exABZg+nr|||Anschluss Fa. Bühler}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTR+GRZq|||[[Ostalbkreis]] – [[Landkreis Göppingen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|exHST|12,123|[[Lenglingen (Göppingen)|Lenglingen]]||{{Höhe|440|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|13,408|[[Maitis]]-[[Hohenstaufen (Göppingen)|Hohenstaufen]]||{{Höhe|441|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSBRÜCKE|15,8{{0}}{{0}}||Maitiser Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|16,328|[[Wäschenbeuren]]||{{Höhe|420|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSBRÜCKE|16,85{{0}}||Straße „Ökling“}}&lt;br /&gt;
{{BS|exhKRZWae|19,1{{0}}{{0}}||Krettenbach}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|19,429|[[Birenbach]]||{{Höhe|350|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exhKRZWae|19,6{{0}}{{0}}||Krettenbach}}&lt;br /&gt;
{{BS|exHST|20,952|[[Adelberg]]-[[Börtlingen]]|(bis 1962)|{{Höhe|338|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|22,390|[[Rechberghausen]]||{{Höhe|330|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exhKRZWae|22,7{{0}}{{0}}||Marbach}}&lt;br /&gt;
{{BS|exABZg+nl|23,00{{0}}||Anschluss Sägmühle}}&lt;br /&gt;
{{BS|exhKRZWae|23,6{{0}}{{0}}||Bachdurchlass (Bauwerksnummer 2058)}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSBRÜCKE|24,2{{0}}{{0}}||Wirtschaftsweg}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTR|||&amp;#039;&amp;#039;Ende Rad- und Wanderweg&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{BS|exhKRZWae|24,533||Marbach}}&lt;br /&gt;
{{BS|exBHF|24,833|[[Faurndau]] Nord||{{Höhe|307|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSTR||&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;früher:&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt; Faurndau Nebenbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS|exSBRÜCKE|24,9{{0}}{{0}}||Stuttgarter Straße ([[Bundesstraße 297|B 297]], ehemals [[Bundesstraße 10|B 10]])}}&lt;br /&gt;
{{BS|xABZg+r|25,0{{0}}{{0}}||[[Filstalbahn|von Stuttgart]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|HST|26,518|[[Göppingen]] Nebenbahn|(bis 1917)||{{Höhe|313|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBRÜCKE|||Jebenhäuser Straße (L 1214 A)}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|27,24{{0}}|[[Bahnhof Göppingen|Göppingen]]||{{Höhe|316|DE-NN}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|eABZgr|||[[Voralbbahn|nach Boll]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR|||[[Filstalbahn|nach Neu-Ulm]]}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohenstaufenbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der amtliche Name der ehemaligen [[Eisenbahnstrecke]] zwischen [[Schwäbisch Gmünd]] und [[Göppingen]]. Auf dem größten Teil ihrer [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] verläuft seit 1990 ein [[Bahntrassenradweg|Fahrrad-]] und [[Wanderweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen]] führten den vom Berg [[Hohenstaufen (Berg)|Hohenstaufen]] abgeleiteten Namen amtlich ein. Eine frühere nichtamtliche Bezeichnung war &amp;#039;&amp;#039;Panoramabahn&amp;#039;&amp;#039;. In den letzten Jahrzehnten wurden die volkstümlichen Benennungen &amp;#039;&amp;#039;Klepperle&amp;#039;&amp;#039; in der Schwäbisch Gmünder Gegend und &amp;#039;&amp;#039;Josefle&amp;#039;&amp;#039; in der Göppinger Gegend jeweils verbreitete Bezeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
{{maplink|frame=yes|type=line|id=Q1432394||frame-width=325|frame-height=280|stroke-color=#BE2D2C|stroke-width=4|text=Streckenverlauf}}&lt;br /&gt;
Die 27,24&amp;amp;nbsp;Kilometer lange [[normalspur]]ige [[Nebenbahn]] überwand vom [[Remstal]] aus, wo sie auf einer Höhe von 319&amp;amp;nbsp;Metern begann, einen Anstieg vorbei an den Bergen [[Rechberg (Berg)|Rechberg]] und Hohenstaufen der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Sie erreichte bei der Ortschaft [[Maitis]] am Fuß des Hohenstaufens mit 445&amp;amp;nbsp;Metern ihren höchsten Punkt und fiel dann zum [[Fils (Fluss)|Filstal]] hin auf 307&amp;amp;nbsp;Meter Höhe ab. Die größten Anstiege betrugen in beiden Richtungen jeweils 2,5&amp;amp;nbsp;Prozent und erstreckten sich von Schwäbisch Gmünd nach [[Straßdorf (Schwäbisch Gmünd)|Straßdorf]] beziehungsweise von [[Birenbach]] nach [[Wäschenbeuren]]. Die gesamte Trasse bestand überwiegend aus Kurven, mit minimalen Kurvenradien von 200&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trasse des heutigen Rad- und Wanderwegs beginnt in Schwäbisch Gmünd am Südende der Brücke über die [[Rems]] und endet im Göppinger Stadtteil [[Faurndau]] kurz vor dem ehemaligen Bahnhof Faurndau Nord. Die Anbindung des Radwegs an das Straßennetz erfolgt in Faurndau über die Lehlestraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Felle Gmünd und Umgebung.jpg|mini|links|Zeitgenössische Ansichtskarte von [[Eugen Felle]] mit vereinfachter Darstellung des Streckenverlaufs bis Lenglingen]]&lt;br /&gt;
Nachdem es im 19. Jahrhundert erfolglose Diskussionen zum Bau einer [[Hauptbahn]] zwischen Rems- und Filstal gab, wurde die Hohenstaufenbahn ab 1907 als Nebenbahn erbaut. Der Abschnitt zwischen dem [[Bahnhof Schwäbisch Gmünd]] und Wäschenbeuren wurde am 1. August 1911 eröffnet, der Abschnitt zwischen Wäschenbeuren und dem [[Bahnhof Göppingen]] am 14. Mai 1912. Beim Bau war erklärtes Ziel, die ländlich geprägten Ortschaften zwischen den Städten Schwäbisch Gmünd und Göppingen gut zu erschließen. Dies spiegelte sich in der hohen Zahl von Stationen auch in kleineren Orten und der ortsnahen Trassenführung wider. Aber die Hohenstaufenbahn war auch eine der wenigen Nebenbahnen in [[Württemberg]], die nicht als [[Stichbahn]] ausgeführt war, sondern beiderseits an bedeutenden Städten und bedeutenden Bahnstrecken endete. Daher beförderte sie auch viele Reisende über ihre ganze Streckenlänge hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit endete die Hohenstaufenbahn in den ersten Betriebsjahren, das heißt bis zum 29. April 1917, am provisorischen [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Göppingen Nebenbahn&amp;#039;&amp;#039;. Dieser lag 720 Meter westlich des heutigen Göppinger Bahnhofs, zwischen der heutigen Johannes-Scherr-Straße und der Sauerbrunnenstraße. Eine Einführung der Hohenstaufenbahn in den damaligen Göppinger Bahnhof war aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Erst im Zuge der in den Jahren 1914 bis 1917 erfolgten Erweiterung des Bahnhofs Göppingen konnte auf die Belange der Hohenstaufenbahn, und der damals noch projektierten [[Voralbbahn]] nach Boll, welche 1926 in Betrieb ging, Rücksicht genommen werden. Nach dem Umbau des Bahnhofs Göppingen wurde die Station &amp;#039;&amp;#039;Göppingen Nebenbahn&amp;#039;&amp;#039; ersatzlos aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm die Anzahl der Zugfahrten im Fahrplan stetig zu. Als von April bis August 1945 die [[Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen]] sowohl aus Richtung [[Waiblingen]] als auch aus Richtung [[Aalen]] durch Brückensprengungen unterbrochen war, hing die Verkehrsanbindung von Schwäbisch Gmünd, [[Schorndorf]] und anderen Orten alleine von der Hohenstaufenbahn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenstaufenbahn 1975.jpg|mini|links|1975: Hohenstaufenbahn bei Metlangen mit [[Uerdinger Schienenbus]]sen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radweg.gd-gp.JPG|mini|hochkant|Der Fahrradweg auf der Trasse der ehemaligen Hohenstaufenbahn]]&lt;br /&gt;
Seit der Nachkriegszeit wurden die meisten Personenzüge von [[Uerdinger Schienenbus]]sen gefahren. Auch überregionaler Güterverkehr wurde über die Hohenstaufenbahn geleitet, zum Beispiel Industrieprodukte des Filstals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachkriegsjahrzehnten wurden Investitionen zur Rationalisierung und Beschleunigung getätigt. Dadurch konnte im Sommerfahrplan 1980 mit 40&amp;amp;nbsp;Minuten die kürzeste Fahrzeit in der Geschichte der Strecke angeboten werden, wobei an allen Unterwegsstationen gehalten wurde. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit betrug 50&amp;amp;nbsp;km/h; für bestimmte Züge waren einzelne Abschnitte zwischen Wäschenbeuren und Göppingen für 60&amp;amp;nbsp;km/h zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Fahrgastzählung]] ergab 1981 im Abschnitt Schwäbisch Gmünd–Wäschenbeuren gemittelt 387 Reisende pro Tag, zwischen Wäschenbeuren und Göppingen dagegen 1054. Dies spiegelt die unterschiedliche Bevölkerungsdichte wider, der südliche Abschnitt war von Beginn an der verkehrsreichere. Insgesamt gingen die Fahrgastzahlen von 1974 bis 1981 um 22&amp;amp;nbsp;Prozent zurück. Weil [[Gleis]]e und [[Gleisbett]] seit dem Bau der Strecke keine grundlegende Erneuerung erfahren hatten, verschlechterte sich der Streckenzustand und die Fahrzeiten verlängerten sich wieder. Der Betreiber, die [[Deutsche Bundesbahn]], forderte Hilfen in Millionenhöhe zur Grunderneuerung der Gleise, um den Betrieb fortsetzen zu können. Weder die Bundesregierung noch die Anlieger-Landkreise waren dazu bereit, sie verwiesen stattdessen auf den parallel laufenden [[Bahnbus (Deutschland)|Bahnbusverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebseinstellung und Rückbau ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der wirtschaftlichen Probleme der Strecke leitete die Deutsche Bundesbahn 1982 ein Stilllegungsverfahren ein und stellte schließlich – trotz Protesten der kleineren Anliegergemeinden – zum 2. Juni 1984 (Beginn des Sommerfahrplans) den Personenverkehr auf der Gesamtstrecke ein. Die letzte Fahrt der Hohenstaufenbahn wurde von etwa 1.000 Fahrgästen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20181008061227/https://www.gmuender-tagespost.de/p/531668/ Das Jahr des Klepperle. Eröffnung der Bahnlinie wird 2011 in Gmünd und Göppingen gefeiert.] Webarchiv, abgerufen 2021-10-21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Güterverkehr hielt sich abschnittsweise noch etwas länger, er wurde in drei Stufen eingestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum 2. Juni 1984: Schwäbisch Gmünd–Maitis-Hohenstaufen (zusammen mit dem Personenverkehr)&lt;br /&gt;
* Zum 1. Januar 1986: Maitis-Hohenstaufen–Faurndau Nord&lt;br /&gt;
* Zum 28. Februar 1994: Faurndau Nord–Göppingen. Ein letzter Sonderzug befuhr am 22. Oktober 1994 den Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1986 und 1987 wurden schließlich die Gleise der Strecke abgebaut (mit Ausnahme des Restabschnitts Faurndau Nord–Göppingen), um den Radweg herstellen zu können. Im Jahr 1998 wurde außerdem in Schwäbisch Gmünd auch die Brücke über die Stuttgarter Straße abgebaut (inklusive des nördlichen Brückenkopfs), sie musste dem vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 29 in diesem Abschnitt weichen (diese Überfahrt war jedoch nie Bestandteil des Radwegs). Um 2000 wurde dann schließlich auch das Gleis im Restabschnitt bis Faurndau Nord abgebaut, dieser Abschnitt (welcher größtenteils parallel zu den beiden Gleisen der Filstalbahn verläuft) liegt seither brach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem Jahr 1909 stammende knapp 30 Meter lange und rund 60 Tonnen schwere Stahlbrücke über die Rems wurde im April 2009 in das &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbisches Bauern- und Technikmuseum|Schwäbische Bauern- und Technikmuseum]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Eschach (bei Schwäbisch Gmünd)|Eschacher]] Ortsteil Seifertshofen transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://remszeitung.de/2009/4/30/Spannende-Uberfuhrung-fur-die-Brucke/ Spannende Überführung für die Brücke], [[Rems-Zeitung]], Artikel vom 30. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Buslinie des Busunternehmens [[Omnibusverkehr Göppingen]] verkehrt seit Stilllegung der Strecke weitgehend parallel zur Bahnstrecke. Seit der Umstellung auf einen einheitlichen Taktverkehr im Jahr 2019 war der Busverkehr gleichschnell wie die Bahn 1980 - stets 40 Minuten. Zuvor gab es teilweise eine Fahrzeitverlängerung gegenüber der Bahn von wenigen Minuten bis zu 17 Minuten. 2024 beträgt die Fahrzeit 44 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinie trägt seit der Integration des [[Landkreis Göppingen|Landkreises Göppingen]] in den [[Verkehrsverbund Stuttgart|VVS]] die Nummer 932, davor bis 2020 die Nummer 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 15. Juni 2019 verkehrt zusätzlich eine Express-Regiobuslinie zwischen dem Lorcher Bahnhof und dem ZOB in Göppingen, zunächst unter der Nummer X11, aktuell als X93. Die Verbindung wird täglich und im Stundentakt angeboten. Die Fahrzeit beträgt 28 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung als Rad- und Wanderweg ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Schwäbisch Gmünd und andere Streckenanlieger übernahmen die auf ihren jeweiligen Gebieten gelegenen Teile der Trasse und ließen ab 1988 einen asphaltierten [[Liste von Fahrradwegen auf stillgelegten Bahntrassen|Rad- und Wanderweg bauen]], der am 7. Juli 1990 als &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Radweg Stauferland&amp;#039;&amp;#039; mit einer von Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister [[Wolfgang Schuster (Politiker, 1949)|Wolfgang Schuster]] angeführten Fahrradkolonne eröffnet wurde. Er wurde aufgrund der viele Aussichtspunkte bietenden Streckenführung und der gleichmäßigen Steigungen sehr beliebt unter Radfahrern und [[Inline-Skater]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regionalverkehrsplan der [[Region Stuttgart]], welcher im Jahr 2001 beschlossen wurde, wurde die Möglichkeit eines Wiederaufbaus der Eisenbahnstrecke untersucht. Es kam darin zur Empfehlung, hierfür im Abschnitt Göppingen–[[Rechberghausen]], ohne einen dringlichen Bedarf zu erkennen, die Trasse freizuhalten, aber im weiteren Streckenverlauf diese Option nicht weiterzuverfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Regionalverkehrsplan der Region Stuttgart von 2001. Anhang 3, Abbildung 2.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Regionalplan 2020 der Region Stuttgart sieht hingegen eine komplette Trassenfreihaltung vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Regionalplan 2020 der Region Stuttgart – Entwurf vom 27. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Rechberghausen wurde 2007 im Rahmen eines [[Grünprojekt]]es nördlich des Bahnhofes der Bahndamm abgetragen und der Radweg neutrassiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = http://www.rechberghausen.de/t4/typo/index.php?id=23 | titel = Natur in Stadt und Land – Grüne Mitte Rechberghausen | abruf = 2013-05-14 | archiv-url = https://web.archive.org/web/20080907184427/http://www.rechberghausen.de/t4/typo/index.php?id=23 | archiv-datum = 2008-09-07 | hrsg = Gemeinde Rechberghausen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Bahnhofsgebäude sind bis heute erhalten. Sie werden verschieden genutzt, beispielsweise in [[Wäschenbeuren]] als [[Kindergarten]], in Rechberghausen als [[Theater]] und Schwäbisch Gmünd Süd als [[Gaststätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktivierungsüberlegungen (2020–2023) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer vom Land Baden-Württemberg 2020 beauftragten Studie zur Ermittlung des Fahrgastpotenzials auf 42 stillgelegten Bahnstrecken im Land wurde eine Reaktivierung der Hohenstaufenbahn als möglich eingestuft. Die Studie ermittelte bei einem 60-Minuten-Grund[[Taktfahrplan|takt]] und 30-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit ein Potenzial von durchschnittlich 2320 und maximal 3490 Personen pro Streckenabschnitt und Tag. Auch die von Göppingen 1997 stillgelegte [[Voralbbahn]] wurde entsprechend für eine Reaktivierung vorgeschlagen. Letztere sollte dann bis [[Kirchheim unter Teck]] verlängert werden. Somit wäre eine durchgehende Verbindung von Schwäbisch Gmünd, Göppingen, Bad Boll nach Kirchheim unter Teck möglich. Aufgrund diverser Förderprogramme von Bund und Land Baden-Württemberg würden bis zu 96 % der Planungs- und Investitionskosten übernommen. Auch eine Finanzierung der Betriebskosten wäre teilweise darüber abgedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/Potenzialanalyse_PTV_Bericht_01.pdf Gutachten des Verkehrsministeriums von 2020] auf vm.baden-wuerttemberg.de (zuletzt abgerufen am 5. November 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.swp.de/suedwesten/staedte/goeppingen/aus-alt-mach-neu_-stillgelegte-bahnstrecke-im-landkreis-52882004.html | titel = Aus Alt mach Neu: Stillgelegte Bahnstrecke im Landkreis | abruf = 2020-11-04 | archiv-datum = 2020-12-02 | archiv-url = https://web.archive.org/web/20201202223009/https://www.swp.de/suedwesten/staedte/goeppingen/aus-alt-mach-neu_-stillgelegte-bahnstrecke-im-landkreis-52882004.html | offline = ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine vorgelagerte Machbarkeitsstudie wurde von 2021 bis 2023 vom Verkehrswissenschaftlichen Institut Stuttgart durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreis-goeppingen.de/start/Landratsamt/reaktivierung+nebenbahnen.html |titel=Reaktivierung Nebenbahnen |sprache=de |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ergab sich für die Strecke ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 0,09; was weit unterhalb des notwendigen Verhältnisses von 1 liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landkreis-goeppingen.de/site/LRA-GP-Internet/get/params_E-15545598/20662372/731.17%20-%20Nebenbahnen%20-%20Machbarkeitsstudie%20Reaktivierung%20-%2023.03.06%20FINAL%20Infoveranstaltung%20MBS%20Neben.pdf Zentrale Ergebnisse der Machbarkeitsstudie] (Präsentation)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gutachter sehen deshalb keine Grundlage für eine Reaktivierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/goeppingen/keine-chance-fuer-reaktivierung-der-hohenstaufenbahn-1444621 |titel=Keine Chance für Reaktivierung der Hohenstaufenbahn |datum=2023-03-07 |sprache=de |abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=CP1auL7XXuU |titel=Ergebnisse der Machbarkeitsstudie der SPNV-Reaktivierung Hohenstaufenbahn und Göppingen - Kirchheim |sprache=de-DE |abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Auf der Hohenstaufenbahn wurden auch ehemalige Zahnradtriebwagen [[Baureihe VT 97|VT 97]] der [[Zahnradbahn Honau–Lichtenstein|Strecke Honau–Lichtenstein]] nach deren Stilllegung eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Bis Mai 1980 fuhr auf der Hohenstaufenbahn täglich ein [[Güterzug mit Personenbeförderung]]. Sie war damit eine der letzten Einsatzstrecken dieser [[Zuggattung]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eröffnungszug Schwäbisch Gmünd-Göppingen mit zwei Lok F1c Mai 1912.jpg|Eröffnungszug Schwäbisch Gmünd-Göppingen mit zwei Loks des Typs [[Württembergische F 1c]] im Mai 1912&lt;br /&gt;
Eröffnungszug Schwäbisch Gmünd-Wäschenbeuren mit Lok T3 August 1911.jpg|Eröffnungszug Schwäbisch Gmünd-Wäschenbeuren mit einer [[Württembergische T 3|Württembergischen T 3]] im August 1911&lt;br /&gt;
Remsbrücke bei Schwäbisch Gmünd mit Lok Klasse F1.jpg|Remsbrücke bei Schwäbisch Gmünd mit Lok Klasse F1&lt;br /&gt;
Schild Südbahnhof Gmünd.JPG|Entlang des Fahrradweges finden sich Relikte der ehemaligen Bahnstrecke: Stationsschild [[Haltepunkt Schwäbisch Gmünd Süd]]&lt;br /&gt;
Bahnhof Waeschenbeuren.jpg|Ehemaliger Bahnhof Wäschenbeuren, heute als Kindergarten genutzt. Der Turm und die Brücke entstanden erst nach der Entwidmung als Bahnhof&lt;br /&gt;
Bahnhof Rechberghausen.jpg|Ehemaliger Bahnhof Rechberghausen. Man kann den [[spiegelverkehrt]]en Aufbau dieses Bahnhofsgebäudes und jenes von Wäschenbeuren erkennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Fahrradwegen auf stillgelegten Bahntrassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Karl Fischer | Titel=Klepperle – Josefle | TitelErg=Die Geschichte der Nebenbahn Schwäbisch Gmünd – Göppingen | Herausgeber=Geschichtsverein Schwäbisch Gmünd | Jahr=2004 | ISBN=3-926043-20-2 }}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3806204136|Seite=165–168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.openstreetmap.org/relation/5282708 Streckenverlauf bei OpenStreetMap]&lt;br /&gt;
* [https://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil4/315e.jpg Fahrplanseite im Kursbuch 1944]&lt;br /&gt;
* [http://www.vergessene-bahnen.de/Ex901.htm www.vergessene-bahnen.de – Bilddokumentation der Trasse vom August 2007]&lt;br /&gt;
* [http://www.achim-bartoschek.de/details/bw2_08.htm Beschreibung des Radwegs (private Homepage)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg auf ehemaliger Bahnstrecke in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderweg in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Göppingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Ostalbkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hamsteraner</name></author>
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