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	<title>Hohenrain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenrain&amp;diff=112496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jusler: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2026-01-02T08:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Hohenrain&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Hohenrain 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Hohenrain COA.png&lt;br /&gt;
| BILD = 20110113 Hohenrain 002.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Hohenrain&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-LU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Hochdorf&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Hochdorf&lt;br /&gt;
| BFS = 1032&lt;br /&gt;
| PLZ = 6276 Hohenrain&amp;lt;br /&amp;gt;6277 [[Kleinwangen]]&amp;lt;br /&amp;gt;6277 [[Lieli LU|Lieli]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH HOH&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.18165&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.31730&lt;br /&gt;
| HÖHE = 606&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 23.52&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 7,5 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde |url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/bevoelkerungsstand/02.html |wayback=20150101162935 |archiv-bot=2018-04-15 03:07:17 InternetArchiveBot }} (Ständige Wohnbevölkerung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.hohenrain.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohenrain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Wahlkreis Hochdorf]] des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] in der [[Schweiz]]. Auf den 1. Januar 2007 wurde die Fusion mit der Gemeinde [[Lieli LU|Lieli]] rechtskräftig. Die neue Gemeinde heisst weiterhin &amp;#039;&amp;#039;Hohenrain&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hohenrain liegt im Osten, Nordosten und Norden von [[Hochdorf LU|Hochdorf]]. Zur Gemeinde gehören neben dem namensgebenden Ort Hohenrain die ehemalige Gemeinde Lieli sowie die Ortsteile Ottenhusen, Kleinwangen, Ferren, Günikon und Oberebersol. Daneben befinden sich weitere Weiler, Häusergruppen und Einzelgehöfte auf dem Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf selber liegt auf einem südwestwärts liegenden Hang des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]]. Gleich nördlich des Dorfs liegt in einer Entfernung von 1 km der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Günikon&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|580|CH}}). Durch diese Siedlung fliesst der &amp;#039;&amp;#039;Stägbach&amp;#039;&amp;#039;. Nordnordöstlich von Günikon liegt eine grössere Waldpartie, der &amp;#039;&amp;#039;Güniker Tannwald&amp;#039;&amp;#039;. Südöstlich des Dorfs liegt der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Oberebersol&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|560|CH}}). Östlich von Oberebersol liegen der &amp;#039;&amp;#039;Grütwald&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Oberäbersolerwald&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Hiltiwald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter südlich an der Strasse Hohenrain-Ballwil liegt der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Ottenhusen&amp;#039;&amp;#039; (2 km südsüdöstlich vom Dorf, nahe Ballwil; {{Höhe|524|CH}}). An der Grenze zum Kanton Aargau im Osten von Ottenhusen liegen der &amp;#039;&amp;#039;Tannwald&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Steibruchwald&amp;#039;&amp;#039;. Nahe Hochdorf, 1,2 km südwestlich von Hohenrain, liegt der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Unterebersol&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|513|CH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten der Gemeinde liegt der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;[[Kleinwangen]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|549|CH}}), der aus den Teilen Unterdorf, Rütihubel und Oberdorf besteht. Gleich südwestlich von Kleinwangen liegt der heute mit dem Unterdorf zusammen gewachsene Weiler &amp;#039;&amp;#039;Ferren&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|499|CH}}). Durch beide fliesst der &amp;#039;&amp;#039;Spittlisbach&amp;#039;&amp;#039; dem [[Baldeggersee]] zu. Zwei weitere Bäche fliessen nördlich von Kleinwangen und Ferren in südwestlicher Richtung dem Baldeggersee zu: der &amp;#039;&amp;#039;Höchibach&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Scheidbach&amp;#039;&amp;#039;. Ein Teil des Laufs des Letzteren bildet die Grenze zu Gelfingen (Gemeinde Hitzkirch). Nordöstlich von Kleinwangen-Oberdorf liegen der &amp;#039;&amp;#039;Buechwald&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Wanger Tannwald&amp;#039;&amp;#039;, in welchem sowohl der Spittlis- wie der Höchibach entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Dorf am weitesten entfernten Häusergruppen sind &amp;#039;&amp;#039;Sennenmoos&amp;#039;&amp;#039; (hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Chramiswald&amp;#039;&amp;#039;; 3,7 km südöstlich des Dorfs) und &amp;#039;&amp;#039;Oberillau&amp;#039;&amp;#039; (3,6 km nördlich des Dorfs). Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich im &amp;#039;&amp;#039;Lieliwald&amp;#039;&amp;#039; auf {{Höhe|850|CH}}, der tiefste nahe Baldegg auf {{Höhe|472|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gemeindeareal werden 73,8 % landwirtschaftlich genutzt. 19,4 % sind mit den oben erwähnten Wäldern bedeckt und 6,4 % Siedlungsfläche (Stand 2015/16).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=154&amp;amp;unterbereich=301&amp;amp;raumauspraegung=131 |titel=Bodennutzung nach Nutzungsarten 2015/2016 |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2022-04-19 |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenrain grenzt im eigenen Kanton an [[Ballwil]], [[Hitzkirch]] und [[Hochdorf LU|Hochdorf]]. Im Osten grenzt es an die aargauischen Gemeinden [[Abtwil AG|Abtwil]], [[Auw AG|Auw]], [[Beinwil (Freiamt)]] und [[Sins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
=== Ottenhusen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Johannes-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Wann die erste Kapelle errichtet wurde, ist nicht bekannt. Es ist möglich, dass sie bereits im 17. Jahrhundert entstand, wie der Historiker Konrad Lütolf 1902 im &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsfreunde&amp;#039;&amp;#039; schrieb. Damals wurden in der Innerschweiz viele Kapellen erbaut. Das Patrozinium Johannes des Täufers geht auf die [[Johanniterkommende Hohenrain]] zurück. Bis zur Zuteilung nach Ballwil um 1812 gehörte Ottenhusen zur alten Pfarrei Hochdorf. Die Kapelle wird erstmals im ältesten Buch der Korporation erwähnt. Es ist dies ein 1762 begonnenes [[Zinsbuch]]. Am 19. Juli 1840 beschloss die Korporationsgemeinde Ottenhusen, die Kapelle neu zu erbauen und jene Kosten zu übernehmen, die nicht von Wohltätern beigesteuert würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Zahl der Einwohner stieg von 1798 bis 1850 stark an (1798–1850: +63,5 %). Dann setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine massive Abwanderung in die Industriegebiete ein (1850–1900: −16,1 %). Besonders stark war diese von 1850 bis 1870. Von 1900 bis 1920 gab es ein starkes Bevölkerungswachstum (1900–1920: +24,3 %). Bis in die frühen 1980er-Jahre ging die Einwohnerzahl erneut leicht zurück (1920–1980: −7,9 %), im Jahre 1982 wurde mit 1782 Einwohnern ein neuer Tiefststand erreicht. Bis zur Jahrtausendwende wuchs die Bevölkerung wieder mässig stark an (1980–2000: +22,1 %). Bis im Jahre 2015 stieg die Einwohnerzahl noch leicht an (2000–2015: +7,8 %), seither sinkt die Einwohnerzahl wieder kontinuierlich (2015–2020: −4,3 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:auto height:320 barincrement:45&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
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TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
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PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1798 from:start till:1228 text:&amp;quot;1228&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1816 from:start till:1741 text:&amp;quot;1741&lt;br /&gt;
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  bar:1870 from:start till:1793 text:&amp;quot;1793&amp;quot;&lt;br /&gt;
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  bar:1970 from:start till:2014 text:&amp;quot;2014&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:start till:1929 text:&amp;quot;1929&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:start till:1989 text:&amp;quot;1989&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:start till:2356 text:&amp;quot;2356&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:start till:2365 text:&amp;quot;2365&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2011 from:start till:2385 text:&amp;quot;2385&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2012 from:start till:2418 text:&amp;quot;2418&amp;quot;&lt;br /&gt;
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  bar:2015 from:start till:2539 text:&amp;quot;2539&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2016 from:start till:2531 text:&amp;quot;2531&amp;quot;&lt;br /&gt;
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  bar:2020 from:start till:2429 text:&amp;quot;2429&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quellen: 1798–1837: Helvetische und kantonale Volkszählungen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?var=true&amp;amp;pid=gfr-001:1954:107::376#81 Robert Gubler, Bevölkerungsentwicklung und wirtschaftliche Wandlungen im Kanton Luzern. Tabelle I. n. S. 112]&amp;lt;/ref&amp;gt;; 1850–1980 Volkszählungsergebnisse, 1981–2010 ESPOP, seit 2011 STATPOP&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung benutzt als Umgangssprache eine [[hochalemannisch]]e Mundart. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 95,98 % Deutsch, 1,12 % Albanisch und 0,49 % Portugiesisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten gehörten alle Bewohner der Römisch-Katholischen Kirche an. Durch Kirchenaustritte und Zuwanderung aus anderen Regionen der Schweiz und dem Ausland hat sich dies geändert. Heute (Stand 2000) gibt es 83,21 % römisch-katholische und 7,63 % evangelisch-reformierte Christen. Daneben findet man 3,75 % Konfessionslose, 1,29 % Muslime und 0,67 % Angehörige anderer nichtchristlicher Religionen (meist Hindus tamilischer Herkunft). Die Muslime sind albanischer, kurdischer und türkischer Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Ende 2020 zählte die Gemeinde 2429 Einwohner. Davon waren 2227 Schweizer Staatsangehörige und 202 (= 8,3 %) Menschen anderer [[Staatsbürgerschaft|Staatsangehörigkeit]]. Die grössten Zuwanderergruppen kommen aus [[Deutschland]] (72 Menschen), dem [[Kosovo]] (22), [[Portugal]] (17), [[Italien]] (9), [[Rumänien]] (8), [[Polen]], [[Ungarn]], [[Spanien]] (je 6), [[Serbien]] und [[Eritrea]] (je 5).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_104/px-x-0102010000_104/px-x-0102010000_104.px Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geburtsort und Staatsangehörigkeit] (Bundesamt für Statistik STAT-TAB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=296&amp;amp;raumtyp=86&amp;amp;raumauspraegung=152 Ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität, Aufenthaltsstatus und Bevölkerungstyp] (LUSTAT Statistik Luzern)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Hohenrain-LBS H1-024254.tif|mini| Luftbild (1964)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanniter-Kommende-Hohenrain.jpg|miniatur|Die Johanniterkommende Hohenrain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Fund eines Opferdepots von 25 Schwertern aus der [[Bronzezeit]] im Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Oberillau&amp;#039;&amp;#039; belegt, war die Gemeinde schon früh besiedelt. Bei &amp;#039;&amp;#039;Oberebersol&amp;#039;&amp;#039; wurden Skelettgräber aus der [[Latènezeit]] entdeckt. Auf Gemeindegebiet liegen zudem zahlreiche [[Römisches Reich|römische]] Fundstellen, so bei Ferren, auf der Höhe bei Kleinwangen und in Ottenhusen, wo 1851 bei den Fundamenten einer römischen Villa unter anderem eine Bronzestatue des Gottes [[Mercurius|Merkur]] aus der Zeit des Kaisers [[Trajan]] geborgen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In historischer Zeit wird der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Ferren&amp;#039;&amp;#039; als Erster namentlich erwähnt. Er ist im Jahr 893 als Besitztum der &amp;#039;&amp;#039;Fraumünsterabtei Zürich&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1175/1180 entsteht die [[Johanniterkommende Hohenrain|Kommende Hohenrain]] des [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterordens]] (Ersterwähnung 1182/83, die Entwicklung zu einem Konvent mit Prior muss um 1180 abgeschlossen gewesen sein)&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Jäggi, Johanniter und Deutscher Orden im Luzerner Seetal. Jahrbuch der Historischen Gesellschaft Luzern 25 (2007), 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Alle heutigen Ortsteile unterstanden der Herrschaft dieser Kommende. Bis 1413 steht sie unter der Oberherrschaft der Habsburger. In diesem Jahr wird ein Burgrechtsvertrag mit der Stadt [[Luzern]] abgeschlossen. Da in den Jahren 1523 bis 1542 kein Komtur in Hohenrain anwesend ist, übt in dieser Zeit Luzern die [[Hoheit (Staatsrecht)|Hoheit]] aus. Im Jahr 1798 kommt die Komturei zum Distrikt Hochdorf, ab 1803 als Gemeinde zum neu geschaffenen [[Hochdorf (Amt)|Amt Hochdorf]]. Die Kommende wird 1807 liquidiert und 1847 in den historischen Gebäuden eine Taubstummenanstalt eingerichtet. Heute besteht hier das kantonale Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Hohenrain. Vom mittelalterlichen Baubestand der Kommende sind wesentliche Teile aus dem späten 12. und dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat Hohenrain besteht aus fünf Mitgliedern und ist nach Ersatzwahlen 2021 wie folgt aufgestellt (Amtsdauer 2020–2024):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hohenrain.ch/public/upload/assets/273/Ressortzuteilung_Gemeinderat_Hohenrain_2020-2024.pdf?fp=4 |titel=Gemeinde Hohenrain, Ressortzuteilung Gemeinderat 2020 - 2024 |hrsg=Gemeinde Hohenrain |datum=2023-12-01 |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alfons Knüsel ([[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]]): Gemeindepräsident&lt;br /&gt;
* Luzia Stocker (CVP): Bildung, Öffentliche Sicherheit&lt;br /&gt;
* Rene Bächler ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]): Verkehr, Baupolizei, Umweltschutz, Volkswirtschaft, Energie&lt;br /&gt;
* Marion Schilt (CVP): Gesundheit, soziale Wohlfahrt, Vormundschaftswesen&lt;br /&gt;
* Jonas Roth (FDP): Finanzen&lt;br /&gt;
[[Gemeindeschreiber]] ist Reto Strebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kantonsratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kantonsrat (Luzern)|Kantonsratswahlen 2023]] des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] betrugen die Wähleranteile in Hohenrain: [[Die Mitte|Mitte]] 38,60 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 32,99 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 14,22 %, [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] (mit JG) 5,79 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] (mit JUSO) 4,66 % und [[Grünliberale Partei|glp]] 3,74 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lustat.ch/files_ftp/daten/kt/0003/w173_302t_kt0003_gd_d_2023.html Kantonsratswahlen: Stärke der Parteien 2023] (LUSTAT Statistik Luzern)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Hohenrain: [[Die Mitte|Mitte]] 35,9 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 33,5 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 12,6 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 5,30 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 4,5 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 4,1 %, übrige 4,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.admin.ch/de/ch/ |titel=Nationalratswahlen 2023 |hrsg=Bundesamt für Statistik |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist durch die Buslinie Hochdorf–Hohenrain–Hochdorf ans Netz des Öffentlichen Verkehrs angeschlossen. In Hochdorf liegt die nächstgelegene Bahnstation an der Linie [[Seetalbahn|Luzern–Lenzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenrain liegt an keiner wichtigen Strassenverbindung. Von Ballwil führt eine Strasse in nördlicher Richtung bis [[Hämikon]]. Ausserdem gibt es eine Strasse hinunter nach Hochdorf. Die nächstgelegenen Autobahnanschlüsse sind Sempach in 12 Kilometer und Emmen-Nord in 16 Kilometer Entfernung. Beide liegen an der [[A2 (Schweiz)|A2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Hohenrain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011-Hohenrain-Kirche.jpg|Kirche&lt;br /&gt;
2011-Hohenrain-Altes-Schulhaus.jpg|Altes Schulhaus&lt;br /&gt;
2011-Hohenrain-Schulhaus.jpg|Schulhaus&lt;br /&gt;
2011-Hohenrain-Johanniterkommende.jpg|Johanniterkommende&lt;br /&gt;
2011-Hohenrain-Pfarrhaus.jpg|ehem. Pfarrhaus (Johanniterkommende)&lt;br /&gt;
2011-Hohenrain-Kapelle.jpg|Kapelle (Johanniterkommende)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Leu (Politiker, 1800)|Josef Leu]] (1800–1845), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jost Weber]] (1823–1889), Jurist, Bundesrichter, Politiker und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Franziska Dosenbach]] (1832–1917), geboren in Kleinwangen, die spätere Gründerin des Schuhhauses Dosenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hohenrain|Hohenrain}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|603|Hohenrain (Gemeinde)|Autor=Waltraud Hörsch}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|11990|Hohenrain (Kommende)|Autor=Peter Ziegler}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|7518|Kleinwangen|Autor=Waltraud Hörsch}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2514|Hohenrain|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hohenrain.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Hohenrain]&lt;br /&gt;
* [https://www.lustat.ch/daten/gemeindeprofile Gemeindeprofil des kantonalen statistischen Amtes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Hochdorf}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Jusler</name></author>
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