<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hohenprie%C3%9Fnitz</id>
	<title>Hohenprießnitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hohenprie%C3%9Fnitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenprie%C3%9Fnitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T22:53:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenprie%C3%9Fnitz&amp;diff=784192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenprie%C3%9Fnitz&amp;diff=784192&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T21:20:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hohenprießnitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Zschepplin&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen hohenpriessnitz.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/31/57.61/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/35/49.91/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 102 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 723&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zschepplin.org/seite/206190/gemeinde.html |titel=Gemeinde Zschepplin – Gemeinde |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1999-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04838&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034242&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohenprießnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Zschepplin]] im [[Landkreis Nordsachsen]] im Nordwesten von [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Hohenprießnitz liegt an der [[Bundesstraße 107]] zwischen den Städten [[Eilenburg]] und [[Bad Düben]]. Zudem gibt es nicht klassifizierte Ortsverbindungen nach [[Noitzsch]] und [[Glaucha (Zschepplin)|Glaucha]]. Östlich fließt die [[Mulde (Fluss)|Mulde]] am Ort vorbei. Südöstlich von Hohenprießnitz gibt es mit der &amp;#039;&amp;#039;Personenfähre Gruna&amp;#039;&amp;#039; einen Übergang auf die andere Muldeseite nach [[Gruna (Laußig)|Gruna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenpriessnitz Barockschloss-01.jpg|mini|[[Schloss Hohenprießnitz]] (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Hohenpriessnitz Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Hohenprießnitz um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss hohenprießnitz park.jpg|mini|Schlosspark]]&lt;br /&gt;
Bereits 977 gab es hier ein Hofgut in königlichem Besitz, das [[Otto II. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;II.]] in jenem Jahr der bischöflichen Kirche zu [[Merseburg]] schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später befand sich unweit davon im Ort ein [[Rittergut]], das nacheinander im Besitz verschiedener Adelsfamilien war. Das dort stehende, heute baulich sehr veränderte, Herrenhaus ließ 1677–78 [[Christian von Klengel]] (1629–93) erbauen, der das Rittergut 1675 erworben hatte; vermutlich lieferte das Projekt dazu sein Bruder, der sächsische Oberlandbaumeister [[Wolf Caspar von Klengel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unweit vom ehemaligen Gutshof stehende Schloss, heute eine dreiflügelige [[barock]] nach französischen Vorbildern anmutende Anlage, wurde im Kern als völliger Neubau um 1702–1704 unter [[Anton Albrecht von Imhoff|Anton Albrecht Freiherr von Imhoff]] errichtet, welcher den Besitz 1699 erworben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SammlungDunckerGrafik |Titel=Hohenpriessnitz |Band=12 |Blatt=674 |zlb=63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird vermutet, dass er dafür den Baumeister [[Hermann Korb]] aus seiner Heimatstadt [[Wolfenbüttel]] engagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sachsen-lese.de/index.php?article_id=481 |titel=Schloss und Schlossgarten von Hohenprießnitz |hrsg=Sachsen-Lese |sprache=de |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.architektur-blicklicht.de/schloesser-herrenhaeuser/schloss-hohenpriessnitz-eilenburg-leipzig/ |titel=Rittergut Hohenprießnitz (bei Leipzig) |werk=Landkreis Nordsachsen, Sachsen, Schlösser &amp;amp; Herrenhäuser |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Windfahne]] auf der mittleren Turmhaube trägt die Jahreszahl 1699.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der abwechslungsreich gegliederte dreiflügelige Baukörper ist barock, die beiden Treppentürme mit den Schrägfenstern sind Zutaten aus weitaus späterer Zeit. Der bedachte Giebel des etwas überdimensionierten Mittelrisalit weist allerdings eine typische Formensprache auf, so wie sie auch noch Korb angewandt hatte. Die achteckigen offenen [[Dachreiter]] mit Zwiebelhauben sind ebenfalls, wie die Seitenflügelbauten erst in der Hohenthal’schen Zeit, also nach 1724 entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenem Jahr hatte der wohlhabende Leipziger Kaufmann und Kriegslieferant [[Peter Hohmann]] das Schloß erworben, der 1717 geadelt wurde und damit die Familie derer [[Hohenthal (Adelsgeschlecht)|von Hohenthal]] begründete. Die im unterschiedlichen Maße in Hohenprießnitz aktiven Grafen von Hohenthal besaßen das Gut bis zur Enteignung 1945. Über dem Portal befindet sich das gräfliche Allianzwappen Hohenthal-Pourtalès von 1894 (für die Eheleute [[Moritz von Hohenthal|Moritz Graf von Hohenthal]] und Rosa geb. Gräfin von [[Pourtalès]]). Auch im Giebelfeld befindet sich ein Hohenthal’sches Allianzwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenprießnitz gehörte bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Eilenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm |titel=Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240907211952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm | archiv-datum=2024-09-07 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der zweiten Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde Hohenprießnitz dem [[Kreis Eilenburg]] im [[Bezirk Leipzig]] angeschlossen, welcher 1994 im [[Landkreis Delitzsch]] aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Hohenprie%c3%9fnitz |titel=Prießnitz, Hohen- |werk=HOV / ISGV |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1999 wurde Hohenprießnitz nach Zschepplin eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/_inhalt.html |titel=Regionales |sprache=de |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bayerische Unternehmer Konrad Obermüller erwarb 2011 das Schloss und weihte 2014 das renovierte Haupthaus ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schloss-hohenpriessnitz.de/index.php?page=historie |wayback=20180126185526 |text=Geschichte des Schlosses }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karin Rieck |url=https://www.lvz.de/lokales/nordsachsen/eilenburg/der-neue-schlossherr-von-hohenpriessnitz-gewaehrt-einblick-in-sein-expose-IBUIAFU6BEET5IA5GLT4NL4I3M.html |titel=Der neue Schlossherr von Hohenprießnitz gewährt Einblick in sein Exposé |sprache=de |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 gründete sich der Verein &amp;#039;&amp;#039;Atmaseva&amp;#039;&amp;#039;, der sich durch die spirituellen Lehren von [[Sathya Sai Baba]] anregen lässt. Er erwarb ein Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Rittergutes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.atmaseva.de/de/rittergut |wayback=20190224062426 |text=Atmaseva-Verein }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 559&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 483&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 598&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 795&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 883&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 799&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 942&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Hohenprießnitz lag 1818 bei 559. Bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] stieg die Einwohnerzahl um etwas weniger als die Hälfte auf knapp 800. Nach Ende des Krieges steigerte sich die Einwohnerzahl nochmals um 100 Einwohner. Zur Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wuchs die Einwohnerzahl auf über 1.000 im Jahre 1964. 1990 lebten knapp 950 Menschen in Hohenprießnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hov.isgv.de/Hohenprießnitz Angaben zur Geschichte Hohenprießnitz’. In: Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenpriessnitz Kirche-03.jpg|mini|hochkant|[[Dorfkirche Hohenprießnitz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GrunaFähre.JPG|mini|Fähre]]&lt;br /&gt;
* Barockschloss mit Park&lt;br /&gt;
* Barocke Chorturmkirche mit dreiseitigem Ostschluss (1737) und neuromanischem Chorturm (1867)&lt;br /&gt;
* Heimatscheune&lt;br /&gt;
* Der [[Mulderadweg]] und [[Lutherweg Sachsen|Lutherweg]] führt durch den Ort&lt;br /&gt;
* Muldefähre nach Gruna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Ortsfriedhof befinden sich die Grabstätten von zehn [[sowjetisch]]en [[Kriegsgefangene]]n sowie Frauen und Männern aus der [[UdSSR]], die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Böttcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Dörfer an der Mulde.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Flegel, H.-J. Böttcher, H. Funk: &amp;#039;&amp;#039;Von Eilenburg nach Bad Düben.&amp;#039;&amp;#039; Torgau 1993, ISBN 3-930199-01-7, S. 30–35.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Böttcher: &amp;#039;&amp;#039;Hohenprießnitz - … von einer gewissen anmutigen Würde&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Still und voll herber Schönheit … Schlösser und Gärten in der Dübener Heide&amp;#039;&amp;#039;. Bad Düben 2006, ISBN 3-00-020880-1, S. 121–136.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hohenpriessnitz.de/ Hohenprießnitz]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Zschepplin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohenpriessnitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zschepplin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mulde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>