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	<title>Hohenlohe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenlohe&amp;diff=1077982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Equord am 8. Januar 2026 um 21:34 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.2511 |EW=9.6007 |type=landmark |region=DE-BW |dim=150000}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürstentum Hohenlohe Karte.png|mini|hochkant=1.3|Hohenlohe im Jahre 1748 – [[Johann Baptist Homann|Homannsche Karte]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohenlohe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist geografisch eine Region im Nordosten von [[Baden-Württemberg]], kann allerdings – je nach Definition – bis ins [[Bayern|bayerische]] [[Mittelfranken|Mittel-]] und [[Unterfranken]] hinüberreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Ostfränkische Dialektgruppe|ostfränkischen Dialektgebiet]] ([[Hohenlohisch]]) gehörend, ist Hohenlohe ein Teil [[Franken (Region)|Frankens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Unter Hohenlohe wird heute die fränkischsprachige Gegend rings um die Flüsse [[Jagst]], [[Kocher (Fluss)|Kocher]] und [[Tauber]] verstanden, die mit dem [[Hohenlohekreis]], dem östlich daran anschließenden [[Landkreis Schwäbisch Hall]] sowie dem südlichen Teil des [[Main-Tauber-Kreis]]es (dem früheren [[Landkreis Mergentheim]]) nahezu deckungsgleich ist. Auch ehemalige Besitzungen des Hauses Hohenlohe im angrenzenden heutigen Bayern wie [[Schillingsfürst]], [[Baldersheim (Aub)|Baldersheim]] und [[Uffenheim]] werden dazugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Hohenlohe ein [[Dynastie|dynastischer]] Begriff und Name der Grafschaft bzw. später des Fürstentums des heute noch existierenden [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Hauses Hohenlohe]], welches einen großen Teil der heutigen Landschaft umfasste. Zwischen 1500 und 1806 gehörte Hohenlohe zum [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. In der [[Rheinbundakte]] wurde 1806 der größte Teil ihres Herrschaftsgebietes zwangsweise in das [[Königreich Württemberg]] eingegliedert, die Oberämter [[Amt Schillingsfürst]] und [[Kirchberg an der Jagst|Kirchberg]] gingen an das [[Königreich Bayern]]. Seitdem ist Hohenlohe vor allem ein geographischer Begriff, etwa in der Benennung der [[Hohenloher Ebene]]. Das Adjektiv „hohenlohisch“ bezeichnet den lokalen Dialekt und daneben speziell die Zugehörigkeit zum Hause Hohenlohe, während „Hohenloher“ für die Landschaft und ihre Bewohner benutzt wird: In der Hohenloher Ebene leben hohenlohisch sprechende Hohenloher, ein Teil davon in ehedem hohenlohischen Städten, deren alte Amtshäuser hohenlohische Wappen tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hohenloher Ebene}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Hohenlohe ist ein „Land der Burgen und Schlösser“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumm&amp;quot;/&amp;gt;. Erwähnenswert sind z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Burg Krautheim]], die [[Burg Leofels]] und die [[Ruine Forchtenberg]] sowie die Schlösser [[Bartenstein (Schrozberg)|Bartenstein]], [[Schloss Bartenau|Bartenau]], [[Schloss Kirchberg (Kirchberg an der Jagst)|Kirchberg]], [[Schloss Langenburg|Langenburg]], [[Schloss Neuenstein|Neuenstein]], [[Öhringen#Schloss und Marktplatz|Öhringen]], [[Schloss Pfedelbach|Pfedelbach]], [[Schloss Schillingsfürst|Schillingsfürst]], [[Schloss Waldenburg (Hohenlohe)|Waldenburg]] und [[Schloss Weikersheim|Weikersheim]], von denen manche besichtigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am Rand des [[Schwäbisch-Fränkischer Wald|Schwäbisch-Fränkischen Walds]] liegende Stadt [[Waldenburg (Württemberg)|Waldenburg]] sowie der [[Pfedelbach]]er Ortsteil [[Heuberg/Buchhorn/Gleichen|Heuberg]] bieten Aussicht über weite Teile der Hohenloher Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Hohenlohekreis haben viele bedeutende Unternehmen ihren Stammsitz; so sind hier an der Zahl der Einwohner gemessen deutschlandweit die meisten Weltmarktführer vertreten&amp;lt;ref name=&amp;quot;SD090514&amp;quot;/&amp;gt;. Die [[Würth-Gruppe]] mit weltweit mehr als 83.000 Mitarbeitern (Stand Ende 2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Adolf Würth GmbH &amp;amp; Co. KG |url=https://www.wuerth.com/web/en/wuerthcom/unternehmen/zahlenundfakten/zahlen.php |titel=Aktuelle Kennzahlen der Würth-Gruppe {{!}} Würth Group |zugriff=2022-08-18 |archiv-datum=2023-01-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230112220115/https://www.wuerth.com/web/en/wuerthcom/unternehmen/zahlenundfakten/zahlen.php |offline=ja |archiv-bot=2025-06-26 20:50:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das mit Abstand größte Hohenloher Unternehmen, hat ihren Sitz in [[Künzelsau]]-Gaisbach. Die [[Gerhard Sprügel GmbH]] mit Sitz in Ingelfingen-Stachenhausen handelt seit 1974 mit Befestigungstechnik. In Künzelsau-Garnberg sitzt die [[Albert Berner Deutschland]], die Ventilspezialisten [[Bürkert]] und [[GEMÜ]] haben ihre Zentralen in [[Ingelfingen]] und [[Criesbach]], der Explosionsschutzspezialist [[R. Stahl]] residiert in Waldenburg. In Pfedelbach werden bei der [[Scheuerle Fahrzeugfabrik]] GmbH Schwerlasttransporter hergestellt. Weitere bedeutende Unternehmen sind die Ventilatorenhersteller [[EBM-Papst]] in [[Mulfingen]] und [[Ziehl-Abegg]] in Künzelsau. Zudem ist mit der [[Mustang Jeans]] die „deutsche“ Jeans in Hohenlohe entstanden. [[Gammesfeld]] ist durch die dortige Klein-[[Raiffeisenbank Gammesfeld|Raiffeisenbank]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im östlichen Hohenlohe, insbesondere in und um [[Crailsheim]] und [[Schwäbisch Hall]], hat sich eine Reihe mittelständischer Sondermaschinenhersteller angesiedelt, welche sich hauptsächlich mit Verpackungstechnik befassen. Die Fülle an entsprechenden Unternehmen der Verpackungsindustrie und der Umstand, dass einige von ihnen marktführend sind, hat dazu geführt, dass 2007 im Landkreis Schwäbisch Hall der Verein &amp;#039;&amp;#039;Packaging Valley Germany e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;BW01&amp;quot;/&amp;gt;. In diesem Teil Hohenlohes ist die [[Bausparkasse Schwäbisch Hall]] beheimatet, größtes Mitglied im Verband der privaten Bausparkassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Höhen der fruchtbaren und waldarmen Hohenloher Ebene hat nach wie vor die Landwirtschaft eine tragende Rolle inne. Allein in der rund 5000 Einwohner zählenden Gemeinde [[Blaufelden]] gibt es noch heute fast einhundert landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe und im etwa 777&amp;amp;nbsp;km² großen Hohenlohekreis werden knapp 60 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Auch die überregional bekannt gewordene Hausschweinrasse [[Schwäbisch-Hällisches Landschwein]] hat in Hohenlohe ihre Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird in einigen Gegenden [[Württemberg (Weinanbaugebiet)#Bereich Kocher-Jagst-Tauber|Hohenloher Wein]] angebaut. So beispielsweise an den Hängen des Jagsttales in [[Krautheim]]-Klepsau, [[Dörzbach]] und [[Schöntal]], an denen des Kochertales in [[Ingelfingen]], [[Niedernhall]] und [[Forchtenberg]], an denen des Taubertals in [[Weikersheim]] und [[Bad Mergentheim]]-[[Markelsheim]] sowie an der [[Keuper]]stufe zum [[Schwäbisch-Fränkische Waldberge|Schwäbisch-Fränkischen Wald]] in Ortsteilen [[Neuenstein (Hohenlohe)|Neuensteins]], in [[Pfedelbach]], [[Öhringen]] und [[Bretzfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Württemberg (Weinanbaugebiet)]] und [[Württemberger Weinstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mundart ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel&amp;#039;&amp;#039;: [[Hohenlohisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbindend für die gesamte Region ist der Hohenloher Dialekt, das Hohenlohische. Es handelt sich dabei um eine [[Ostfränkische Dialektgruppe|ostfränkische]] [[Mundart]], welche außer zu den benachbarten ostfränkischen Dialekten wie [[Ansbachisch]] oder [[Taubergründisch]] auch Ähnlichkeiten zu den Dialektgruppen [[Südfränkische Dialektgruppe|Südfränkisch]] und [[Schwäbische Dialekte|Schwäbisch]] aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Baier: &amp;#039;&amp;#039;Das Hohenloher Land&amp;#039;&amp;#039;. Baier Verlag, Crailsheim 2001, ISBN 3-929233-13-4.&lt;br /&gt;
* Friedrich Karl Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg: &amp;#039;&amp;#039;Zur Waldgeschichte des Hohenloher Landes&amp;#039;&amp;#039;. Berichte Freiburger forstliche Forschung, Heft 65. Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg im Breisgau 2006.&lt;br /&gt;
* Frank Kleinehagenbrock: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Hohenlohe im Dreißigjährigen Krieg. Eine erfahrungsgeschichtliche Untersuchung zu Herrschaft und Untertanen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-018102-5.&lt;br /&gt;
* Rudolf Schlauch: &amp;#039;&amp;#039;Hohenlohe Franken.&amp;#039;&amp;#039; Glock und Lutz, Nürnberg 1964.&lt;br /&gt;
*Richard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hohenloher Land&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Lande Deutsche Kunst]]). 3. Auflage, München/Berlin 1971.&lt;br /&gt;
* Gertrud Schubert, Roland Schweizer: &amp;#039;&amp;#039;Hohenlohe – Landschaft, Menschen und Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Mira-Verlagsgesellschaft, Künzelsau 2002, ISBN 3-89222-620-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hohenlohe|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hohenlohe.de/ Touristikgemeinschaft Hohenlohe]&lt;br /&gt;
* [https://www.landesarchiv-bw.de/web/47260 Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BW01&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.bw-invest.de/deu/index_deu_5949.aspx |text=Artikel der baden-württembergischen Gesellschaft für internationale wirtschaftliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit vom Juli 2009 }}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.packaging-valley.com/de/union/goals.php5 Packaging Valley Germany e.&amp;amp;nbsp;V. – Zielsetzung und Selbstdarstellung], abgerufen am 18. September 2012&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumm&amp;quot;&amp;gt;Karl Schumm: &amp;#039;&amp;#039;Hohenlohe. Burgen und Schlösser&amp;#039;&amp;#039;. In: Historischer Verein Heilbronn. 20. Veröffentlichung. Heilbronn 1951. S. 200–215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SD090514&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/serie-familienunternehmen-klarer-standortvorteil-1.455387 Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 14. Mai 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1070285625|VIAF=315940263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkische Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franken in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenlohe| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Equord</name></author>
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