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	<title>Hohenfeld (Kitzingen) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenfeld_(Kitzingen)&amp;diff=511130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 6. Januar 2026 um 17:36 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-06T17:36:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hohenfeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kitzingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = BergkiWappen.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Hl. Margarete an der Bergkirche&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.717778&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.157222&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 196&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 763&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987-05-25&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 97318&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09321&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Kitzingen Hohenfeld.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Hohenfeld (fett) im Kitzinger Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Kitzingen]] im [[Landkreis Kitzingen]] ([[Unterfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=73108966462 |objekt=Große Kreisstadt Kitzingen |abruf=2025-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Hohenfeld hat eine Fläche von 3,143&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1048 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2999,15&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091181 |titel= Gemarkung Hohenfeld (091181) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Hagenmühle (Kitzingen)|Hagenmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/JHr8f |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dorf]] liegt mainabwärts und direkt südlich von Kitzingen auf der linken [[Main]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;seite. Die urkundlich belegte Geschichte Hohenfelds beginnt 1148. Der Ort war stets unter wechselnden Herrschaftsgeschlechtern und Klöstern aufgesplittert. 1814 kam er endgültig zu Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenfeld war eine selbstständige Gemeinde, bis der Ort 1975 nach Kitzingen eingemeindet wurde. Zum kulturellen Erbe der Gemeinde zählt die Bergkirche St. Margarete. Von dieser auf der Anhöhe liegenden Wallfahrtskirche wird nachweislich 1329 berichtet. Weiterhin befinden sich im Zentrum des Ortes die 1709 fertiggestellte Ortskirche sowie der fränkische Ortskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Hohenfeld liegt geschützt im nordbayerischen [[Unterfranken]] am östlichen Ufer des [[Main]]s im [[Maindreieck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama| HohenfeldPanorama.jpg | 1024 | Panorama Hohenfelds von der Bergkirche aus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsstraße 2271 von [[Kitzingen]] nach [[Marktbreit]] und [[Ochsenfurt]] führt als Umgehungsstraße am Ort vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenfeld hat ca. 1000 Einwohner und ist ungefähr 1,5&amp;amp;nbsp;km² groß. Er erstreckt sich über eine Länge von 3,5 Kilometern vom &amp;#039;&amp;#039;Campingplatz Schiefer Turm&amp;#039;&amp;#039; in Kitzingen mainabwärts bis zur örtlichen [[Kläranlage]]. In der Gemarkung von Hohenfeld liegt die [[Hagenmühle (Kitzingen)|Hagenmühle]], die heute ebenfalls ein Kitzinger Gemeindeteil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Lage ===&lt;br /&gt;
Naturräumlich liegen alle Kitzinger Stadtteile entlang des Maines im niederschlagsarmen und trockenem [[Kitzinger Maintal]], das Teil des [[Mittleres Maintal|Mittleren Maintals]] innerhalb der [[Mainfränkische Platten|Mainfränkischen Platten]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Hohenfeld liegt im [[Südwestdeutsches Stufenland|fränkischen Schichtstufenland]]. Es befindet sich auf der [[Muschelkalk]]- und [[Unterkeuper]]schicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt geschützt im [[Maintal]]. Es herrscht mildes und niederschlagsarmes Klima vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
1148 hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Hovelt&amp;#039;&amp;#039;. Das Grundwort ist [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;felt&amp;#039;&amp;#039;, was Ebene, Flachland, Weidefläche und Fläche heißt. Als Bestimmungswort kommt das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;hoch&amp;#039;&amp;#039; dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Namensformen waren:&lt;br /&gt;
* 1153 Hohevelt&lt;br /&gt;
* 1165 Hoevelt oder Hofelt&lt;br /&gt;
* 1240 Hoheuelt&lt;br /&gt;
* 1251 Hohenvelt&lt;br /&gt;
Alle Namensvariationen bedeuten „hohes Feld“. Sie sind Hinweis auf die Höhenlage der ersten Ansiedlung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot; details=&amp;quot;12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eduard Krauß |Titel=Hohenfeld am Main |TitelErg=Die Geschichte eines unterfränkischen Dorfes |Verlag=Konrad Triltsch |Ort=Würzburg |Datum=1933}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal wurde Hohenfeld 1148 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuKdLKTOTHofd&amp;quot; details=&amp;quot;54&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helga Walter |Hrsg=Landkreis Kitzingen |Titel=Die Kitzinger Ortsteile |TitelErg=Hohenfeld |Sammelwerk=Kunst- und Kulturführer durch den Landkreis Kitzingen |Auflage=2. |Verlag=Farbendruck Brühl |Ort=Marktbreit |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1458 berichtet die Dorfordnung von einem „dorffrid und banczeund“, einer Einfriedung. 1619 verbesserte der Ort die Schutzvorrichtungen mit einem Angelstein am oberen Tor. An beiden Toren erhielten fünf Schranken zur Abwehr Pfannen, Ringen und Spitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;15 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundherren ===&lt;br /&gt;
Dorfherrschaften waren teilweise gleichzeitig das Spital [[Kitzingen]], das Kloster Heidenfeld, das [[Franziskanerkloster Würzburg]] und mehrere Rittergeschlechter. Schließlich teilten sich die [[Fürstentum Ansbach|Markgrafen von Brandenburg–Ansbach]] und das [[Hochstift Würzburg]] den Ort. Das  Königreich Preußen beanspruchte ab 1796 die Alleinherrschaft. Ab 1806 gehörte das Dorf zum [[Königreich Bayern]], ab 1810 vier Jahre lang zum [[Großherzogtum Würzburg]] und ab 1814 wieder zu Bayern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuKdLKTOTHofd&amp;quot;  details=&amp;quot;54 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spital Kitzingen ====&lt;br /&gt;
Das wohl vom Frauenkloster der Stadt gegründete [[Hospital|Spital]] bezog seine Einnahmen aus Besitzungen und Rechten in der Stadt und umliegenden Dörfern. Es verarmte im 12. Und 13. Jahrhundert. Durch Schenkungen des Nürnberger Schultheißen [[Konrad Groß]] sowie zweier Würzburger, der Brüder Wolf und Rüdiger Teufel aus Kitzingen, konnte das Bürgerspital Kitzingen im Jahre 1344 neu belebt werden. Zu den Schenkungen gehörte auch großer Besitz in Hohenfeld. Denn das Spital besaß das Recht der Vogtei in Hohenfeld ab 1346. Um 1400 besaß das Spital etwa ein Drittel des Ortes. Die einträglichen Einnahmen sind bis zum Jahre 1851 dokumentiert. Dann verschwanden aus den Abrechnungen alle grundherrlichen Rechte. Sie wurden für immer abgelöst und dem Staate überwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;18, 21, 22 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Franziskanerkloster Würzburg ====&lt;br /&gt;
Heinrich Keilholz und seine Frau Anna vermachten 1389 ihren Besitz dem [[Franziskanerkloster Würzburg]]. Der Besitz bestand aus einem großen sowie zwei kleinen Häusern, 195 Morgen Ackerland, Weinbergen und Wiesen. Diese Besitzungen wurden an brandenburgische und würzburgische Ortsbürger weitergegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;23–26 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kloster Heidenfeld ====&lt;br /&gt;
Graf Hermann von Vohburg und Gattin Alberade von Banz stifteten im Jahre 1060 Grundbesitz in Hohenfeld der [[Kloster Heidenfeld|Propstei Heidenfeld]]. Bischof Johann II. von Brunn übertrug dem Kloster die Frühmesse, die [[Beginen und Begarden|Beguinenklause]] sowie Höfe im Dorf und der Umgebung. 1529 veräußerte das Kloster allen Besitz im Ort an Junker Esram von Hutten zu Michelfeld. Die Erträge aus der Frühmessstiftung erhielt die Gemeinde Hohenfeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;27 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rittergeschlechter ====&lt;br /&gt;
Die Edlen von Hohenfeld werden von 1148 bis 1303 in Urkunden immer wieder genannt. Rudolf von Hohenfeld zum Beispiel 1230 im Zusammenhang mit Schenkungen an das Kloster Ebrach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;35 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfordnung von 1458 benennt Junker Jörg [[Fuchs (Adelsgeschlecht)|Fuchs von Bimbach]] als einen von vier Dorfherren. Ihr Besitz gelangte an die [[Schenken von Limpurg]]. 1501 kam er an [[Ruine Bebenburg#Geschichte|Wilhelm von Bebenburg]], 1507 an dessen Sohn Georg und 1512 an Georgs Bruder Wilhelm. Dieser findet sich in der Urkunde zur Dorfkapelle. Mit dem Tode des kinderlosen Wilhelm 1567 fiel sein Besitz an die Markgrafen von Brandenburg. Er wurde 1533 weitergegeben an Esram [[Hutten (Adelsgeschlecht)|von Hutten]]. Dieser besaß seit 1529 bereits Lehen des Klosters Heidenfeld im Dorf. Esram von Hutten hatte gleichzeitig Lehen der Markgrafen von Ansbach und des Hochstifts Würzburg. Von den Brüdern Bernhard und Georg Ludwig von Hutten gingen die Besitzungen am 28. Februar 1611 an den Ansbachischen Rat Anselm &amp;#039;&amp;#039;von &amp;#039;&amp;#039;[[Thüna]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;28–30 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1312 sind die Herren von [[Seckendorff (Adelsgeschlecht)|Seckendorff]] als Zehntherren in Hohenfeld nachweisbar. Dieser sog. Noldische Zweig benannte in der Dorfordnung von 1448 Erkinger von Seckendorff als Grundherr. Noch vor seinem Tode 1659 verkaufte Wolf Christoph von Seckendorff die Besitzungen in Hohenfeld an Friedrich [[Hirschhorn (Adelsgeschlecht)|von Hirschhorn]] (1570–1632). Der kurpfälzische Erbtruchseß Friedrich von Hirschhorn hatte keine Kinder. Das Erbe ging an dessen Vetter Johann Heinrich Schärtlein von Burtenbach. Von ihm löste am 27. März 1635 Rittmeister Reinhold von Weiden zu Fröhstockheim und Rödelsee den Nachlass ab. Dieser war verheiratet mit Magdalena Christina [[Crailsheim (Adelsgeschlecht)|von Crailsheim]]. Hans Joachim von Seckendorff war der Bruder von Wolf Christoph. Er übertrug seinen grundherrlichen Besitz im Ort, in Obernbreit, Martinsheim und Enheim am 22. Februar 1623 an den verwandten Friedrich [[Crailsheim (Adelsgeschlecht)|von Crailsheim]] in Fröhstockheim. Dessen Sohn Christian Friedrich (1618–1680) wie auch Reinhold von Weiden verkaufen ihre Güter, Untertanen und alle Rechte im Dorf schließlich am 3. April 1662 an den Markgrafen [[Albrecht II. (Brandenburg-Ansbach)|Albrecht II. von Brandenburg–Ansbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;32–34 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großen Besitz hatte die Adelsfamilie Keilholz. Sie stifteten die Frühmesse zu Hohenfeld. Durch ihre Schenkungen erhielten das Kloster Ebrach, das Bürgerspital in Kitzingen, die Klöster der Franziskaner, Dominikaner und Karmeliter in Würzburg Vermächtnisse in Hohenfeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;35 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in die Kreisstadt Kitzingen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 748}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Kommunales ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RathausHohenfeld.JPG|mini|Rathaus von Hohenfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1666 !! 1703 !! 1838 !! 1840 !! 1852 !! 1856&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Gistel |Titel=Neueste Geographie und Statistik des Königreichs Bayern |Verlag=Schorner |Ort=Straubing |Datum=1856 |Seiten=277 |Online= [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10373869_00289.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;start=119&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=hohenfeld&amp;amp;rows=7&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=hohenfeld online] |Abruf=2015-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 1861&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=k. statistisches Bureau |Titel=Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern mit ihrer Bevölkerung im Dezember 1861 |Verlag=Pössenbacher |Ort=München |Datum=1863 |Seiten=164 |URN=nbn:de:bvb:12-bsb10380158-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 1900 !! 1910 !! 1930 !! 1987&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki-de.genealogy.net/Hohenfeld_(Kitzingen) |titel=Genealogienetz - Hohenfeld |abruf=2013-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Personen || ca. 300 || 250 || 511 || 520 || 533 || 519 || 487 || 403 || 394 || 399 || 763&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle ohne Einzelnachweis: Eduard Krauß &amp;#039;&amp;#039;Hohenfeld am Main&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;14 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Bevölkerung gehörte bis 1910 dem protestantischen Glauben an.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1814/1815 !! 1862 !! 1890 !! 1900 !! 1910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Protestanten || 468 || 452 || 400 || 403|| 362&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katholiken || 1 || 2 || 58 || 28 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juden || 20 || 20 || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle: Eduard Krauß &amp;#039;&amp;#039;Hohenfeld am Main&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;14 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Dorfwappen zeigt die [[Margareta von Antiochia|Heilige Margarete]]. Sie ist eine der [[14 Nothelfer]]. Die älteste Darstellung des Ortswappens existiert auf der Inschriftentafel am südlichen Portal der Bergkirche. Das älteste Siegelwappen enthält ein Siebenerbuch von 1596.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;13–14 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenfeld1.JPG|mini|Altortkern mit Dorfbrunnen und Maibaum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HohenfelderBergkirche.JPG|mini|Bergkirche von Hohenfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Kitzingen#Hohenfeld}}&lt;br /&gt;
In Hohenfeld gibt es zwölf [[Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|675141|Kitzingen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dorfmitte ====&lt;br /&gt;
Hohenfeld hat einen pittoresken, typisch [[Franken (Region)|fränkischen]] Altortkern mit Brunnen. Er liegt erhöht und ist umgeben von  Fachwerkhäusern. Dieser Dorfplatz bildet den Schnittpunkt der engen Straßen durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bergkirche ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Margarete (Hohenfeld)}}&lt;br /&gt;
Besonders sehenswert ist die auf einer Anhöhe gelegene Bergkirche [[Margareta von Antiochia|St. Margarete]] von Hohenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste nachweisbare Hinweis berichtet von einem Friedhof. In der Urkunde vom April 1251 bestätigt [[Hermann I. von Lobdeburg|Bischof Hermann]] von Würzburg den Tausch einer Stiftung. Irmgard, die Witwe des Ritters Rudolf von Hohenfeld, vermachte Güter in Schwebheim „et tribus iugeris vinearum ante crimiterium in Hohenvelt“, d.&amp;amp;nbsp;h. Weinberge vor dem Friedhof in Hohenfeld des Klosters Ebrach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuKdLKTOTHofd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnt wird die Bergkirche schließlich 1329. In diesem Jahr erhielt der Würzburger Fürstbischof [[Wolfram Wolfskeel von Grumbach]] (1322/33) vom [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] das [[Patronatsrecht]] über die Pfarrkapelle zu Hohenfeld in der Nähe von Kitzingen und größeren Besitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HofdaMEdKr&amp;quot;  details=&amp;quot;110 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche diente als [[Wallfahrtskirche]]. Vermutlich gehörte sie zum hier ansässigen Beginenkloster. Unter den Fehden der Ritterschaft litten vor allem die Beginenhäuser auf dem Lande. 1422 kam die letzte Begine aus der Klause auf dem Kirchberg in Aschaffenburg nach Hohenfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Balduin Kittel |Titel=Die Bau-Ornamente aller Jahrhunderte an Gebäuden der königlichen Stadt Aschaffenburg |TitelErg=Deutsche Periode |Verlag=Wailandt’sche Druckerei |Ort=Aschaffenburg |Datum=1859 |Kapitel=Abschnitt  (S. 11) |Seiten=15 |Online= [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10338837_00016.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;start=28&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=hohenfeld&amp;amp;rows=7&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=hohenfeld online] |Abruf=2013-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Instandsetzung von 1971 bis 1976 führte unter dem Chor zur Freilegung eines Altarfundamentes in einer halbkreisförmigen Apsis. Auch konnte die Längswand nach Süden erhalten werden. Sie stammt vermutlich als der Zeit der Karolinger. Ebenso entdeckten die Verantwortlichen Fundamente einer romanischen Saalkirche. Freigelegt und restauriert wurden das Schnitzwerk und die Bemalung der Renaissancekanzel sowie das Gestühl. Für die Nachwelt konnten durch die Renovierung einige alte Kunstwerke erhalten werden wie die um 1500 entstandene Darstellung des Schweißtuchs Christi mit Stabwerkumrahmung und der Altar mit der gotischen Mensa. Er wurde nur etwas nach Osten gerückt. Die maßwerkgeschmückte Türumrahmung der Sakristei stammt aus der Bauzeit des Chores.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=In Hohenfeld einen Schlußpunkt zur Kirchenrenovierung gesetzt |Sammelwerk=MAIN–POST |WerkErg=Kitzingen / Gerolzhofen |Datum=1976-04-17 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfarrkirche ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelische Kirche (Hohenfeld)}}&lt;br /&gt;
Die evangelische Pfarrkirche wurde im [[Markgrafenstil]] gebaut. Das Innere ist schlicht und besitzt durch die doppelstöckigen Emporen zahlreiche Sitzplätze. An der Decke des Langhauses befindet sich die Lutherrose. Der Chorraum mit fünf Achteckseiten liegt im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mainfähre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mainfähre Hohenfeld}}&lt;br /&gt;
Bereits im 17. Jahrhundert bestand in Hohenfeld eine [[Fähre|Fährverbindung]] über den Main. Ursprünglich besaß die Dorfherrschaft das Fährrecht und vergab die Fähre an verschiedene Beständer. Erst 1714 erwarb dann mit Leonhard Steinbrückner erstmals ein Privatmann die Fähre. Im Jahr 1912 errichtete man eine [[Gierseilfähre|Hochseilanlage]], um den Fährverkehr weiterführen zu können. Nun wechselte die Fähre im Zuge des Ausbaus des Mains zur Großschifffahrtsstraße häufig ihren Standort und wurde im 20. Jahrhundert aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen ===&lt;br /&gt;
==== Die Friedhofskirche ====&lt;br /&gt;
Früher führte ein Feldweg zwischen Hohenfeld und der Bergkirche zum Friedhof hinauf. Einst war es [[Brauch]], dass die Mädchen des Dorfes die Kirche regelmäßig reinigten. Einmal waren sie fertig und brachen ins Dorf auf, um sich vom Pfarrer die Belohnung abzuholen. Lediglich ein Mädchen blieb zurück. Seine Mutter lag zuhause krank in ihrem Bett und die Familie hatte kein Einkommen mehr. Das Mädchen wollte deshalb noch zur [[Muttergottes]] für die Heilung der Mutter beten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich erschien dem Mädchen eine freundliche Dame und sagte zu dem Kind: „Halt‘ dein Schürzlein auf!“ Das Mädchen tat wie ihm geheißen und hielt ihre [[Schürze]] auf. Die Frau füllte die Schürze mit wunderschönen Rosen und sprach: „So jetzt gehe heim und bring‘ die Rosen deiner Mutter!“ Verwundert ging das Mädchen nach Hause. Daheim erzählte sie der kranken Mutter von der seltsamen Begebenheit. Als sie beide aber in die Schürze schauten, lagen darin viele [[Goldmünze|Goldstücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hol über! ====&lt;br /&gt;
Über die Hohenfelder Fähre wurden ebenfalls viele [[Sage]]n erzählt. An den Fährmann soll einmal der Ruf zum Überholen über den Main gegangen sein. Als er aber das andere Ufer erreicht hatte, stand dort ein [[Kopfloser Reiter|Reiter ohne Kopf]]. Der Fährmann konnte den Kahn gerade noch rechtzeitig wenden. Ein andermal erhielt er wiederum den Ruf und er setzte über. Hier angekommen hörte er, dass sein Kahn beladen wurde, konnte aber keinen sehen. Beim Aussteigen fielen unsichtbare Erbsen auf das Deck. Beim genauen Hinsehen konnte er Goldstücke erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klarmann, Johann Ludwig (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald&amp;#039;&amp;#039;. S. 247 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Kitzingen}}&lt;br /&gt;
* [[Alexandre Laemlein]] (1813–1871), französischer Maler deutscher Herkunft&lt;br /&gt;
* Eduard Wilhelm Arthur Theodor Krauß (1856–?), Dr. med., Ehrenbürger und  Verfasser der Ortschronik, Ehrenbürger&amp;lt;ref&amp;gt;o. A.: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Im Bannkreis des Schwanbergs 1971. Heimat-Jahrbuch für den Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1971. S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Paul Schattenmann (* 6. Februar 1892 in Hohenfeld; † 28. November 1967 in [[Nürnberg]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friedrich Wilhelm Kantzenbach |url=https://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/seite/zblg40_0600 |titel=Protestantische Kirchengeschichtsforschung im Rahmen der bayerischen Historiographie |seiten=590, 591 |abruf=2015-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[A. Artur Kuhnert|Adolf Karl Artur Kuhnert]] (1905–1958), Schriftsteller und Drehbuchautor, Kuhnert starb in Hohenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der TSV Hohenfeld ist der Sportverein des Ortsteils, der nach dem Abstieg in der Saison 2015/2016 seine Punktspiele in der B-Klasse bestritt. In der Saison 2017/2018 konnte der Verein – als Spielgemeinschaft mit Rot-Weiß Kitzingen – den 2. Tabellenplatz in der Abschlusstabelle belegen und somit die Rückkehr in die A-Klasse feiern.  Seit der Saison 2021/2022 tritt der TSV Hohenfeld wieder als eigenständiger Verein (weiterhin in der A-Klasse) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Hohefeld |Band=2 |Sp=729}}&lt;br /&gt;
* Johann Ludwig Klarmann, Karl Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald. Nachdruck der Ausgabe 1912&amp;#039;&amp;#039;. Neustadt an der Aisch 1982.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Landkreis Kitzingen |Titel=Kunst- und Kulturführer durch den Landkreis Kitzingen |Auflage=2. |Verlag=Farbendruck Brühl |Ort=Marktbreit |Datum=1993}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT =Hohefeld |SEITE = 490 | SEITE_BIS=491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hohenfeld (Kitzingen)}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00003777 |objekt=Hohenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Großen Kreisstadt Kitzingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4440165-6|VIAF=239629652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohenfeld #Kitzingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kitzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kitzingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kitzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kitzingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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