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	<title>Hohe Schule der NSDAP - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:54:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohe_Schule_der_NSDAP&amp;diff=948057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Weinhold: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-11T08:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gauhauptstadtplanungen.svg|mini|500px|Karte mit der Hohen Schule der NSDAP und den [[NS-Ordensburg]]en]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Schule der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war das Projekt einer [[Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]] ausgerichteten Eliteuniversität, die dem Chefideologen der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Alfred Rosenberg]], unterstand. Zu dieser Parteiuniversität gehörten verschiedene Institute, die mehr oder weniger verwirklicht worden sind. Das Vorhaben, auf der Grundlage der Pläne von [[Hermann Giesler]] an den Ufern des [[Chiemsee|Chiemsees]] ein zentrales Monumentalgebäude für diese Universität zu errichten, scheiterte. Gelegentlich wird dieses Gebäude in der Literatur ebenfalls als „Hohe Schule“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1939 wurde mit dem Aufbau der Zentralbibliothek der Hohen Schule begonnen, wobei [[Alfred Baeumler]] den Philologen [[Walter Grothe]] zum Leiter dieser Bibliothek berief.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Piper]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, ISBN 3-89667-148-0, S.&amp;amp;nbsp;490 (Quelle: Adunka, 2002, S.&amp;amp;nbsp;16).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Januar 1940 erhielt Alfred Rosenberg von [[Adolf Hitler]] offiziell den Auftrag, die Hohe Schule der NSDAP als nationalsozialistische Eliteuniversität zu errichten. In dem „[[Führererlass]]“ heißt es: „Die ‚Hohe Schule‘ soll einst die zentrale Stelle der nationalsozialistischen Forschung, Lehre und Erziehung werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Moll]]: &amp;#039;&amp;#039;„Führer-Erlasse“ 1939–1945. Edition sämtlicher überlieferter, nicht im Reichsgesetzblatt abgedruckter, von Hitler während des Zweiten Weltkrieges schriftlich erteilter Direktiven aus den Bereichen Staat, Partei, Wirtschaft, Besatzungspolitik und Militärverwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1997, S.&amp;amp;nbsp;111. Auch als spätere Abschrift in: IMT: &amp;#039;&amp;#039;Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck München 1989, Bd.&amp;amp;nbsp;XXV (= Dokumentenband 1), Dokument 136-PS, S.&amp;amp;nbsp;230.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Chieming|Chieminger]] Gemeindegebiet sollte zwischen Schützing und Arlaching eine zentrale Hohe Schule entstehen. Die vom NS-Architekten [[Hermann Giesler]] entworfene Anlage sollte sich in Nord-Süd-Ausrichtung etwa 1,7 Kilometer entlang des Chiemseeufers erstrecken. Realisiert wurde der Monumentalbau nie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pnp.de/archiv/1/die-hohe-schule-der-nsdap-7262342 |titel=Die Hohe Schule der NSDAP |werk=PNP.de |datum=2020-10-03 |sprache=de |abruf=2023-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des Krieges wurde das Bauvorhaben bis auf Weiteres aufgeschoben, nicht jedoch einzelne Vorbereitungsarbeiten. Hitler ordnete an, dass Rosenberg „diese Vorbereitungsarbeiten durch Errichtung der Bibliothek weiterführen solle.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zweck unternahm der [[Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg]] einen systematischen [[Bücherraub]] in überwiegend jüdischen Bibliotheken in Paris, Brüssel, Amsterdam, Prag oder Wien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adunka&amp;quot; &amp;gt;[[Evelyn  Adunka]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Raub der Bücher. Über Verschwinden und Vernichten von Bibliotheken in der NS-Zeit und ihre Restitution nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Czernin Verlag, Wien 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rosenberg ließ beispielsweise in den besetzten Gebieten der Niederlande, Belgiens, Luxemburgs und Frankreichs ab 1940 Staatsbibliotheken, Archive sowie Kanzleien von Logen und hohen Kirchenbehörden nach Material durchsuchen; zu den notwendigen Nachforschungen sollte auf Geheiß Adolf Hitlers auch die [[Gestapo|Geheime Staatspolizei]] beitragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Internationaler Militärgerichtshof|IMT]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck München 1989, Bd. XXV (= Dokumentenband 1), Dokument 137-PS, S. 230&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem „Führererlass“ vom 1. März 1942 erhielt Rosenberg eine entsprechende Vollmacht auch für die besetzten Ostgebiete, denn die „Juden, Freimaurer und die mit ihnen verbündeten weltanschaulichen Gegner des Nationalsozialismus“ seien die Urheber des gegen das Reich gerichteten Krieges und die „planmäßige geistige Bekämpfung dieser Mächte“ sei eine kriegsnotwendige Aufgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;IMT: &amp;#039;&amp;#039;Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck München 1989, Bd. XXV (= Dokumentenband 1), Dokument 149-PS, S.&amp;amp;nbsp;235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant wurden mindestens elf Institute beziehungsweise Außenstellen, die mehr oder weniger weit gediehen sind. So unter anderem: [[Institut für Indogermanische Geistesgeschichte]] (München), [[Institut für Biologie und Rassenlehre]] ([[Stuttgart]]), Institut für Religionswissenschaften ([[Halle (Saale)|Halle]]), Institut für germanische Forschung ([[Kiel]]), Institut für weltanschauliche Kolonialforschung ([[Hamburg]]), Institut für deutsche Volkskunde ([[Münster]] und [[Graz]]), Institut für Ostforschung ([[Prag]]), Institut für Keltenforschung ([[Römhild]]) und Institut zur Erforschung von Germanismus und Gallikanismus ([[Straßburg]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Björn Potthast: &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Zentralmuseum der SS in Prag. Gegnerforschung und Völkermord im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. / New York 2002, ISBN 3-593-37060-3, S.&amp;amp;nbsp;179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erste Einrichtung dieser Parteihochschule wurde am 26. März 1941 indessen in Frankfurt am Main das [[Institut zur Erforschung der Judenfrage]] eröffnet. Am 12. August 1942 wurde Alfred Baeumler als Dienststellenleiter der Hohen Schule eingesetzt und [[Kurt Wagner (Verbandsfunktionär)|Kurt Wagner]] als sein Vertreter benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1942 übersiedelte die Zentralbibliothek der Hohen Schule von Berlin nach [[Kärnten]], wo Teile der Bibliothek im [[Schloss Tanzenberg]] untergebracht wurden. Gegen Kriegsende wurde die gesamte Hohe Schule in diesem ehemaligen [[Olivetaner]]-Kloster untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Die Hohe Schule. Ein Campus nationalsozialistischer Wissenschaft für Forschung, Lehre und Erziehung&amp;#039;&amp;#039;. BoD 2025, ISBN 9783759794048.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bollmus]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Projekt einer nationalsozialistischen Alternativ-Universität. Alfred Rosenbergs „Hohe Schule“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Manfred Heinemann (Historiker)|Manfred Heinemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erziehung und Schulung im Dritten Reich,&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Hochschule, Erwachsenenbildung.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1980, ISBN 3129331204, S.&amp;amp;nbsp;125–152.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Piper]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Rosenberg – Hitlers Chefideologe.&amp;#039;&amp;#039; Blessing, München 2005, ISBN 3-89667-148-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.fr.de/kultur/literatur/theorie-moerderischen-wahns-11729569.html | titel=Die Theorie des mörderischen Wahns | autor= | werk=[[Frankfurter Rundschau|fr-online.de]]  | datum=12. Oktober 2005 |zugriff=2014-12-19}}&lt;br /&gt;
* Gerd Simon: &amp;#039;&amp;#039;[https://homepages.uni-tuebingen.de//gerd.simon/HSText.pdf Rosenbergs &amp;gt;Hohe Schule&amp;lt; als Hehlerin von NS-Verbrechen]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 279 kB)&lt;br /&gt;
* [https://alien.mur.at/rax/KUN_POL/UND/MISC/hoschule.html Bild des geplanten Neubaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://homepages.uni-tuebingen.de//gerd.simon/HS_DS_Wa_4206.pdf Kurt Wagner: Idee und Aufgabe der Hohen Schule. Sommer 1942] (PDF; 41&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://homepages.uni-tuebingen.de//gerd.simon/HS_DS_Ro_3706.pdf Alfred Rosenberg: Denkschrift über die ersten Vorbereitungsarbeiten für die Hohe Schule. (16. Mai 1938)] (PDF; 66&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://homepages.uni-tuebingen.de//gerd.simon/HSDok3809.pdf Alfred Rosenberg: Denkschrift über die Aufgaben der Hohen Schule. Vom Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP. (1. September 1938)] (PDF; 87&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://homepages.uni-tuebingen.de//gerd.simon/HS_DS_Bae.pdf Alfred Baeumler: Grundlinien des Aufbaus der Hohen Schule] (PDF; 47&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige deutsche Hochschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenorganisation der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft im Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Weinhold</name></author>
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